DE736664C - Anordnung zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgemisches - Google Patents

Anordnung zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgemisches

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DE736664C
DE736664C DEL100671D DEL0100671D DE736664C DE 736664 C DE736664 C DE 736664C DE L100671 D DEL100671 D DE L100671D DE L0100671 D DEL0100671 D DE L0100671D DE 736664 C DE736664 C DE 736664C
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Germany
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distortion factor
fundamental
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frequencies
frequency
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Expired
Application number
DEL100671D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Benz
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/46Monitoring; Testing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Measuring Frequencies, Analyzing Spectra (AREA)

Description

  • Anordnung zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgernisches Wenn eine sinusförmige Spannung bestimmter Frequenz (Grundfrequenz). an den Eingang eines Vierpols, der nichtlineare Eigenschaften aufweist, gelegt wird, so ist die Ausgangsspannung bekanntlich nicht mehr rein sinusförmig, sondern verzerrt, da sie neben der. Grundfrequenz noch deren Harmonische enthält. Als Maß für die Größe dieser Verzerrung dient der Klirrfaktor, der bekanntlich definiert ist durch wenn A1 die Amplitude der sinusförmigen Grundfrequenz und A@, As, An die Amplituden der zweiten, dritten und za-ten Harmonischen bedeuten. Zur Messung dieses also nur bei Vorhandensein einer einzigen Grundfrequenz sinnvollen Klirrfaktors dient die bekannte Klirrfaktormeßbrücke, bei der durch ihren Abgl:eich auf die Grundfrequenz am Nullzweig der Brücke nur die Spannungen der Harmonischen auftreten.
  • Wenn ein Gemisch aus mehreren sinusförmigen Spannungen mit verschiedenen Frequenzen (Grundfrequenzen) an den Eingang eines nichtlinaren Vierpoles gelangt, so entstehen an dessen Ausgang nicht nur die Grundfrequenzen und deren Harmonische, sondern auch Korribinationsfrequenzen. Als Verzerrungsmaß dient im diesem Falle analog dem Klirrfaktor der Verzerrungsfaktor, der bekanntlich durch die Beziehung gegeben ist. Bei zwei Grundfrequenzen mit den Amplituden AI und B, erhält man und bei drei Grundfrequenzen mit den Amplituden A,, B, und Cl Es ist bekannt, den Verzerrungsfaktor durch Messung der infolge quadratischer oder kubischer Verzerrungen auftretenden Kombinationsfrequenzen mittels des sogenannten Verzerrungsmeßplatzes zu bestimrnen. Der Verzerrungsfaktor -wurde hierbei aus dem gefundenen Meßwert für die Kombinationsfrequenzen und an Hand der Ergebnisse zusätzlicher Klirrfaktormessungen näherungsweise rechnerisch bestimmt. Dieses Verfahren ergibt jedoch trotz ,des großen Aufwandes an Schaltelementen und der Kompliziertheit des Aufbaues in vielen Fällen, z. B. bei der Messung der durch Amplitudenbegrenzer oder -unterdrücker hervorgerufenen Verzerrungen, kein genaues Maß für den Verzerrungsfaktor.
  • Es ist ferner ein Verfahren zur Messung des Verzerrungsfaktors für den Fall zweier Grundwellen bekannt, bei welchem die beiden Grund-vellensender auf ein nichtlineares Glied und auf zwei Phasenschieber arbeiten, mit deren Hilfe die beiden Grundwellen in einem Kompensationskreis ausgelöscht werden können. Das übrigbleibende Gemisch aus Oberwellen und Kombinationstönen erzeugt an einem Widerstand einen Spannungsabfall, der nach Verstärkung und Gleichrichtung im Anzeigeinstrument einen Ausschlag bewirkt.
  • Dieses Verfahren erfordert ebenfalls einen großen -Aufwand an Apparaten und ist vor allem wegen der erforderlichen Einstellung der Phasenschieber sehr zeitraubend. Diese Nachteile sind in besonders starkem Maße dann vorhanden, wenn das bekannte Verfahren auch beim Vorhandensein von mehr als zwei Grundwellen verwendet werden soll.
  • Die Erfindung weist einen Weg, wie mit einfacheren Mitteln der Verzerrungsfaktor für zwei oder mehr Grundfrequenzen ermittelt werden kann.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgemisches, das verschiedene Grundfrequenzen und deren Harmonische und Kombinationsfrequenzen enthält. Erfindungsgemäß wird bei diesem Verfahren das Gemisch an den Eingangskreis einer Klirrfaktormeßbrücke gelegt, .die nacheinander auf die einzelnen Grundfrequenzen des Gemisches abgestimmt und in deren Nullzweig während der Abstimmung ein nur für die jeweilige Grundfrequenz durchlässiges Frequenzfilter eingeschaltet -wird, und es wird aus den bei der jeweiligen Grundfrequenz und bei abgeschaltetem Frequenzfilter erhaltenen Vergleichsmeßraten va, vv, v, ... der Spannun» gen am Nullzweig mit den Brückeneingangsspannungen der Verzerrungsfaktor t' aus der Beziehung errechnet, worin z die Zahl der Grundfrequenzen und n1 die Summe der Quadrate der Vergleichsmeßwerte bedeutet.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgemisches, das zwei verschiedene in ihrem Amplitudenverhältnis bekannte Grundfrequenzen und deren Harmonische und Kombinationsfrequenzen enthält. Gemäß der weiteren Erfindung -wird bei diesem Verfahren das Gemisch an den Eingangskreis einer Klirrfaktormeßbrücke gelegt, die auf eine der beiden Grundfrequenzen des Gemisches abgestimmt und in deren Nullzweig während der Abstimmung ein nur für diese Grundfrequenz durchlässiges Frequenzfilter eingeschaltet wird, und es wird aus dem bei dieser Grundfrequenz und bei abgeschaltetem Frequenzfilter erhaltenen Vergleichsmeßwert v. der Spannung am Nullzweig mit der Brückeneingangsspannung der Verzerrungsfaktor V aus der Beziehung berechnet, -worin x das Amplitudenverhältnis der Grundwellen bedeutet.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sei folgendes ausgeführt: Zunächst wurde angenommen, daß das zu untersuchende verzerrte Wechsel@spannungsgemisch zwei Grundfrequenzen mit den Amplituden A, und B, besitzt. Legt man dieses Spannungsgemisch an die Klirrfaktormeßbrücke, dann läßt sich diese jeweils nur für eine der beiden Grundfrequenzen abgleichen. Stimmt man z. B. auf ..die Frequenz mit der Amplitude A, ab, dann erhält man durch Vergleich der Spannung am Nullzweig mit der Brückeneingangsspannung den Wert: Stimmt man die Brücke auf die andere Grundfrequenz mit der Amplitude B1 ab, so ergibt sich entsprechend Es ist nun Aus (i) und (3) folgt also: Mit wird na -[- in . V= - z + 2 v2 oder Es sei weiterhin der Fall untersucht, daß die zu untersuchende verzerrte Wechselspannung drei Grundfrequenzen mit den Amplituden Al, Bi und C1 enthält. Wird die Klirrfaktormehbrücke auf die Grundfrequenz mit der Amplitude A1 abgeglichen, dann ergibt sich der Wert: Wird die Brücke nacheinander auf die beiden anderen Grundfrequenzen abgestimmt, dann erhält man entsprechend Es ist Hieraus ergibt sich Wie die weitere Rechnung ergibt, erhält man für N Grundfrequenzen einen Verzerrungsfaktor Die Rechnung -neigt also, daß man mit einer Klirrfaktormeßbrücke auch den Verzerrungsfaktor eines aus mehreren Grundfrequenzen bestehenden Wechselspannungsgemisches 1estimmen kann. wenn man die Klirrfaktorineßbrücke nacheinander auf die einzelnen Grundfrequenzen abstimmt.
  • Wenn das Verhältnis der Grundwellenaniplituden zueinander bekannt ist, kann man für die Bestimmung des Verzerrungsfaktors mit einem einzigen Brückenabgleich auskommen. Für den Fall zweier Grundfrequenzen mit den Amplituden A1 und ß1 wird dies im folgenden gezeigt: Es sei A, = x - ß1 und _i- bekannt. Der Verzerrungsfaktor ist dann Gleicht man die Brücke auf die Frequenz mit der Amplitude Al ab, dann ergibt sich Tieraus erhält man Bei der Anordnung nach der Erfindung ist ein Mindestunterschied der Grundfrequenzen erforderlich. Durch die Abstimmung der Brücke für die eine Grundfrequenz dürfen die Amplituden der anderen Frequenzen im Nullzweig praktisch nicht beeinfiußt werden.
  • Bereits bei der Messung von großen Klirrfaktoren ist es ziemlich schwierig, die Brüche richtig abzugleichen, da .die Obertöne im \#ullz1,veig nicht völlig verschwinden. Die Obertöne können unter Umständen so stark im Hörer stören, daß ein richtiger Brückenabgleich gar nicht gefunden werden kann. Bei dem Verfahren nach der Erfindung ist diesem Mangel .dadurch abgeholfen, -daß vor den Hörer ein Tiefpaß geschaltet ist, der die Obertöne nicht in den Hörer gelangen läßt. Auf dieselbe Weise ist beider Messung des Verzerrungsfaktors nach dem Verfahren nach der Erfindung durch die Einschaltung eines jeweils verschiedenen Frequenzfilters in den Nullzweig der Meßbrücke dafür gesorgt, daß jeweils auch nur die eine Grundfrequenz, auf die die Brücke abgeglichen werden soll, in den Hörer gelangen bann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: T. Verfahren zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgemisches, das verschiedene Grundfrequenzen und deren Harmonische und Kombinationsfrequenzen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch an den Eingangskreis einer Klirrfaktormeßbrücke gelegt wird, die nacheinander auf die einzelnen Grundfrequenzen des Gemisches abgestimmt und in deren Nullzweig Während der Abstimmung ein nur für die jeweiligeGrundfrequenz durchlässiges Frequenzfilter eingeschaltet wird, und daß aus den bei der jeweiligen Grundfrequenz und bei abgeschaltetem Frequeimfilter erhaltenen N'ergleichsmeßwerten (z'", V6, v,') der Spannungen am Nullzweig mit den Brückeneingangsspannungen der Verzerrungsfaktor (l') aus der Beziehung errechnet wird, worin z die Zahl der Grundfrequenzen und m die Summe der Ouadrate der Vergleichsmeßwerte bedeutet. 2. `erfahren zur Messung des Verzerrungsfaktors eines Wechselspannungsgemisches, das zwei verschiedene in ihrem Amplitudenverhältnis bekannte Grundfrequenzen und deren Harmonische und Kombinationsfrequenzen enthält, dadurch gekennzeichnet, -daß das Gemisch an den Eingangskreis einer Klirrfaktormeßbrücke gelegt wird, die auf eine der beiden Grundfrequenzen des Gemisches abgestimmt und in deren Nullzweig während der Abstimmung ein nur für diese Grundfrequenz durchlässiges Frequenzfilter eingeschaltet wird, und daß aus dem bei "dieser Grundfrequenz und bei abgeschaltetem Frequenzfilter erhaltenen Vergleichsmeßwert (va) der Spannung am Nullzweig mit der Brückeneingangsspannung der Verzerrungsfaktor (Tl) aus der Beziehung berechnet wird, worin x das Amplitudenverhältnis der Grundwellen bedeutet.
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