DE736703C - Dampfsieb fuer Turbinen - Google Patents

Dampfsieb fuer Turbinen

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Publication number
DE736703C
DE736703C DEL105196D DEL0105196D DE736703C DE 736703 C DE736703 C DE 736703C DE L105196 D DEL105196 D DE L105196D DE L0105196 D DEL0105196 D DE L0105196D DE 736703 C DE736703 C DE 736703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
sieve
insert
turbines
interior
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Expired
Application number
DEL105196D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Rosenloecher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE736703C publication Critical patent/DE736703C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/32—Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Dampfsieb für Turbinen Die Erfindung bezieht sich auf ein zylindermantelförmiges, von innen nach außen durchströmtes Sieb zum Reinigen des Dampfes von Turbinen. Derartige Siebe sind meistens hinter dem Dampfeintrittsventil der Turbinen eingebaut und sollen die -Beimengungen sowie etwa vorhandene Wasserteilchen aus dem Dampf vor Eintritt in die Turbine ausscheiden.
  • Der für. Hochdruckturbinen verwendete Dampf enthält noch gewisse Mengen feiner Salzteilchen, die wohl aus der chemischen Aufbereitung des Zusatzwassers herrühren. Diese Salzteilchen sind nicht gelöst, sondern in Form von feinen Kristallen vorhanden, die sich innerhalb der Turbine ausscheiden, da sie durch das Dampfsieb nicht entfernt werden können. Die Erfahrung hat nun gelehrt, daß die letzten Düsen eines Segmente bzw. die Düsen vor einer Zwischenwand solcher Hochdruckturbinen stark ausgewaschen sind, was offenbar durch die schmirgelnde Wirkung der an diesen Stellen durch die Richtungsänderung ausgeschiedenen Salzteilchen herrührt.
  • Unter Zugrundelegung dieser Beobachtungen wird nun erfindungsgemäß in Vorschlag gebracht, in das Dampfsieb einen kegelförmigen Einsatz einzubauen, durch den von dem Innenraum des Siebes ein von der Spitze nach dem Boden enger werdender Ringraum abgeteilt wird, in dem sich durch Richtungsänderung und Fliehkraft die Beimengungen des Dampfes abscheiden, die durch am abgesetzten Boden des Einsatzes vorgesehene öffnungen fortgehen. Das Dampfsieb ist nicht auf seiner ganzen Oberfläche gelocht, sondern es bleibt in der Nähe des Bodens ungelocht, um die Abführung der abgeschiedenen Teilchen an dieser Stelle nicht zu stören. Um die Dampfverluste auf ein möglichst geringes Maß zu begrenzen, wird in die Abführungsleitung für die Ausscheidungen zweckmäßig eine Drosselscheibe eingebaut. Radiale Wände zwischen dem abgesetzten Boden des Einsatzes und dem Sieb verhindern, daß der Dampf an dieser Stelle in Drehung versetzt wird.
  • Das Prinzip der Fliehkraft und der Richtungsumkehr wird bei Dampfreinigern bereits allgemein verwendet, doch nicht bei Reinigern mit Sieb, bei denen angestrebt werden muß, daß der zu reinigende Dampf unter scharfer Richtungsumkehr zur Erhöhung der Fliehkraft durch die Siebmaschen hindurchströmt.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird mit einfachen Mitteln daher ein Dampfsieb geschaffen, welches das Prinzip der Fliehkraft und der plötzlichen Richtungsumkehr zur Reinigung des Dampfes ohne große Mengenverluste sinngemäß verwirklicht und dabei eine wirksame Ausscheidung der beigemischten Salzteile herbeiführt und diese sofort aus der Strömung entfernt.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zur Ausscheidung der Korrosionen herbeiführenden Salzteilchen, wie Natrium und Magnesiumchloride, die durch undichte Kondensatoren in den Kessel gelangen können, eine Reihe von hintereinandergeschalteten Sieben zweier Metalle unterschiedlichen Potentials, durch die der Dampf hindurchströmt, vorzusehen, um durch diese die schädlichen Bestandteile auf elektrochemischem Wege inaktiv zu machen. Diese Siebe bieten aber, falls ihre Maschen genügend eng sind, um ganz feine Salzteilchen zurückzuhalten, einen zu großen Widerstand. Das Prinzip der Fliehkraft und der Richtungsumkehr wird dort nicht angewendet. Außerdem werden die ausgeschiedenen Salzteilchen nicht aus der Strömung entfernt, so daß sie wieder mitgerissen werden können und daher die schmirgelnde Wirkung der zu Erosionen führenden Salzteilchen nicht verhindert wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispiels"veise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch ein Dampfabsperrventil mit Sieb und kegelförmigem Einsatz, Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i. Fig.3 zeigt in vergrößertem Maßstabe im Längsschnitt eine Ecke des Dampfsiebes mit Einsatz.
  • Wie aus Fig. i erkennbar, ist in das verlängerte Gehäuse a hinter dem Dampfabsperrventil d das gelochte Dampfsieb b eingebaut. In den Innenraum des Siebes h ragt ein kegelförmiger Einsatzkörper c hinein, der am Boden g des Ventilgehäuses a befestigt ist. Der Querschnitt der zwischen dem Sieb und dem kegeligen Einsatz stehenden freien Fläche wird zweckmäßig immer ungefähr gleich einem Viertel des Querschnittes der in Strömungsrichtung folgenden Sieblöcher gewählt. Der Einsatzkörper c ist an seiner Grundfläche eingezogen und an dieser Stelle mit Durchtrittsöffnungen e versehen, durch welche die abgeschiedenen Teilchen mit dem Dampf hindurchtreten können, um durch eine angeschlossene Rohrleitung 1a nach außen, am besten in die Gegendruckleitung abgeführt zu «-erden. Eine Drosselscheibei. sorgt für die Begrenzung der mitabgeführten Dampfmenge auf etwa o.5 c@ der Frischdampfmenge. Eine Reihe von radialen Wänden h zwischen dem abgesetzten Boden des Einsatzes und dem Sieb verhindern eine Drehung des Dampfes. Der Einsatz c teilt den Innenraum des Siebes (1 derart ab, daß der Dampf gezwungen ist. in scharfer Richtungsänderung um 9o- durch das Sieb hindurchzutreten. Die bei dieser Richtungsänderung sich einstellende Fliehkraft treibt die Beimengungen nach dem Boden des Einsatzes hin, um durch die Durchbrechungen e des Einsatzes nach außen abgeführt zu werden. Die Durchbrechungen des Siebes reichen nicht über seine ganze Oberfläche, sondern hören kurz vor der Grundfläche des Einsatzes auf, so daß die nach der engsten Stelle des Ringraumes getriebenen Ausscheidungen sich hier ungestört s@nimeln können und abgeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylindermantelförmiges, von innen nach außen durchströmtes Dampfsieb für Turbinen, dadurch gekennzeichnet, dal) es im Innern einen kegelförmigen Einsatz (c) trägt, der von dem Innenraum des Siebes (b) einen von der Spitze nach dem Boden enger werdenden Ringraum abteilt, in dem sich durch Richtungsänderung und Fliehkraft die Beimengungen des Dampfes abscheiden, die durch Schlitze (e) im abgesetzten Boden des Einsatzes fortgehen.
  2. 2. Dampfsieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Nähe des Bodenteiles des Einsatzes ungelockt ist
  3. 3. Dampfsieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abführungsleitung der Beimengungen eine Drosselscheibe (1) eingebaut ist. q.. Dampfsieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem abgesetzten Boden des Einsatzes und dem Sieb mit radialen Wänden (h) versehen ist.
DEL105196D 1941-08-24 1941-08-24 Dampfsieb fuer Turbinen Expired DE736703C (de)

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DE (1) DE736703C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4539115A (en) * 1983-01-29 1985-09-03 Taprogge Gesellschaft Gmbh Device for removing cleaning balls from a cooling water stream
EP0381955A1 (de) * 1989-02-06 1990-08-16 Westinghouse Electric Corporation Gasturbine mit luftgekühlten Schaufeln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4539115A (en) * 1983-01-29 1985-09-03 Taprogge Gesellschaft Gmbh Device for removing cleaning balls from a cooling water stream
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