DE736737C - Verfahren zum Ankuppeln und Abkuppeln einer Arbeitsmaschine, beispielsweise eines mit hoher Drehzahl umlaufenden Geblaeses - Google Patents

Verfahren zum Ankuppeln und Abkuppeln einer Arbeitsmaschine, beispielsweise eines mit hoher Drehzahl umlaufenden Geblaeses

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DE736737C
DE736737C DED71922D DED0071922D DE736737C DE 736737 C DE736737 C DE 736737C DE D71922 D DED71922 D DE D71922D DE D0071922 D DED0071922 D DE D0071922D DE 736737 C DE736737 C DE 736737C
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DE
Germany
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coupling
shaft
fluid
high speed
uncoupling
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DED71922D
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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Publication date
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00—Pumping installations or systems
    • F04D25/02—Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/022—Units comprising pumps and their driving means comprising a yielding coupling, e.g. hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ankuppeln und Abkuppeln einer Arbeitsmaschine, beispielsweise eines mit hoher Drehzahl umlaufenden Gebläses
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
    Ankuppeln und Abkuppeln einer Arbeits-
    maschine, z. B. eines mit hoher Drehzahl um-
    laufenden Gebläses, das mit seinem Antrieb
    durch eine regelbare Flüssigkeitskupplung,
    verbunden ist. deren eine Kuliplun#"sliälfte
    vermittels einer besonderen Kupplunz von
    ihrer Welle abkuppelbar ist.
    l'ei Antrieben von Gebläsen oder sonstigen
    Arbeitsmaschinen, welche finit kolier Drehzahl
    innlatifen und finit ihrem Antrieb durch eine
    rc@cll@are Flüssigkeitckuppluiig, verllunden
    sind, er-ibt sich der Nachteil, tlaß auch bei
    eiitleurter oder in sonstiger Weise leerhaufen-
    der Kupplung infollge des noch vorhandenen
    1# lüssi;keits- oder Luftumlaufes in derselben
    ein noch verhältnisinä ßia liolies Drelimonient
    übertragen wird. So haben z. l,. Versuche an
    einem Auflade-ehläce für eine Brennkraf:-
    maschine gezeigt. dall bei einer Antriellsdreii-
    zahl von etwa 2; oe@o l-iniiti allein die Luft-
    reihung in der entleerten Kuppluii- noch ini-
    stande ist, den Läufer des Auflade-ebläses
    finit un-efähr ;ooo L';iniii initzuncünieii. 1)a-
    durch entstellt ein Leistun,sverlust uni
    auGerdein eine erhebliche « :irmeentwicklun
    in der leerlaufenden Kupplung. welche 711
    Stnrun-en Anlal3 l"elien kann.
    1 las Vcriahren gemäß der Erfindung lie-
    seitigt diese Nachteile uud verhindert jede
    l'i)ertra#ttll, von Leistung durch die leer-
    laufende Flüssigkeitskupplung.
    Nach ihni «-ird leim Ankuppeln zunächst
    die will ihrer Welle vermittels einer leson-
    deren Kupplung abkuppelbare Kuppluns,s-
    hälfte der 1F liissigkeitskupplung mit ihrer Welle
    gekuppelt und (lann erst die Cllertragungs-
    l,#istung der Flüssigkeitskupplung, beispiels-
    "a-ei#e durch Beschickung mit Betriel)sHiissig-
    keit. geregelt.
    1Fcriler wird heim Abkuppeln nach dem
    IIerunterregrln der Cbertragungsleistung der
    Flüssigkeitskupplung, beispielsweise durch
    Hutleeren. die %e)n ihrer Welle vermittels eileer
    l,csoii(lereii Kupplung abkuppelbare Kupp-
    lungshälfte der Flüssigkeitskupplung von
    ihrer Welle abgekuppelt.
    In der Zeichnung sind zwei Ausfiihrungs-
    heispiele von Vorrichtungen zur Ausi.ibung
    des Verfahrens gcrnäß der Erfindung darge-
    ,tellt. hei denen in der ?rllh. t die besondere
    Kupplung auf der Antriebsseite und in efer
    Abh. -2 auf der Gel)läseseite der Fliissigkeits-
    lupl)lung angeordnet ist.
    Es ist _-I die Antriebswelle, F die Flüssie
    keitskupplttng. C: (las Chläse und 1I die 1)r-
    so)ndere Isul)1)lung. Letztere ist als durch den
    Schalthebel lt zu betätigende Klauenkupplung
    nlit den Klauen k1 und lz, aus<;cbildet und finit
    einer vor (lein Einrucken der Klauen wirken
    den, als Reil)ungskul)plung ausgebildeten
    Synchrnnisierungsworrichtung sl, s., versehen.
    I)ie Kupplungshälfte mit den Klauen kt in
    durch die Welle a t finit der inneren Kulq)-
    lungshälfte fr der Flüssigkeitskupplung F
    verbunden. welche z. B. zwei in entgegen-
    gesetztem Sinn umlaufende Flüssigkeitskreis-
    läufe enthält. Die äußere Kupplungshälfte f=
    der Flüssigkeitskupplung ist in Äbb. i an die
    Geblä sewelle al. in Abb. 2 an die Antriebs-
    welle .l angeschlossen, wobei in letzterer
    AusfiIhrungsform die Gebläsewelle to= die
    Klauen lz, finit der -'#',yiicliroiiisieruiigsvorricli-
    tung s_., trägt.
    Die Flüssigkeitskupplung F ist entleerbar
    ausgebildet. Bei gefüllter Kupplung fließt die
    Flüssigkeit in ständigem Durchfluß durch die
    Kupplung. Sie wird z. B. (Abh. i) durch die
    Einlaßleitung fit mit dein Absperrhahn a durch
    die hohle Antriebswelle A in die hohle
    Zwischenwelle .w, und von dort durch Ouer-
    bohrungen in die Arbeitsräume der Flüssig-
    keitskul)1)lun@@ geleitet. Durch eine oder
    mehrere eile Oftnungen U i-, der äußeren
    hul)1)lungshülfte f., der Flüssigkeitskupplung,,
    kann die Flüs#i<gheit unter der Wirktum-, (fier
    IFlichkraft ständig in (las stillstehende, die
    Kul)1)lung tungebende Gehäuse uml ans #lie:rlii
    durch die IZtlcklaurleltungl., al)tüel:@en. Zur
    l;nt(#ri)rechung (les Fliissi#"l:eitsstroines u:A
    damit zur Entleerung Bier hupplunz wird
    Leitung h durch den lIahn a abgesperrt.
    Die Wirkungswele der Einrichtung ist f -
    gende: Es ad angcnnmnwn. de iFliissigkein-
    l:upl)Itill#"eii I' seich will der F#liissi#;keit ent-
    leert und die hus(inderen Kupplun-,en H a_;;-
    geschaltet. 1)ic Antrichswelle :l läuft
    hoher Drehzahl. z. h. finit 2; ono T-!inin
    tw:ihrund (las tlelllü:r (r :ich in Ruhe 1)efn('ict.
    Zum Ankuppeln des tsel)l:iscs wird nun tei
    der Anordnung, nach Abb. i zunächst die 1.2-
    sondere Kupplung H eingeschaltet. Zu (ües@m
    Zweck mwerden die Klauen k, nach rechts ver-
    >choben. Ilierhei #Zelangt zunächst die Syn-
    chr()tlisicrunzsvrrriclitttn£r s._, s i in
    wodurch einees(:hleuni@@un@@ @Icr Z@'elle ,
    mit den IilauVlr izt und der inneren huptlunZS-
    hMfte fl erfolgt und diese auf die Drehzahl
    der Antriebswelle .1 gebracht oder dieser a n-
    genähert wird. Da (las Trägheitsmoinent dun
    zu h, schlettnigenden "heile miizliclist gering
    #wehahen ist. in eine schnelle @wnc@r)@ni@i:-
    rung möglich. Die Klauen k=. k1 können
    stolAos in L--iiiL"ritf gebracht werden.
    llit wachsender 1)ruhzahl der huilplunzs-
    hlilfte il entstellt 'zu,-leich eine :wachsen @ie
    Lukreil)ung in der leeren iFlüssi#`l;eits@ut@@)-
    lung F. wel(-he, wVllll auch mit erilehlichein
    Schlupf. 'iic Kul@l)lun#,sh@üfte f,, die« elle .@.,
    und Glas t Wäse t; finit Wcrlanfdrehzahlen vali
    etwa ;c"m) Umin mitnimmt. t lleichzeitiz
    ()der all@e'IIII@LIen(I wird die Flüssizzkeitskupp-
    lung durch üfnen des l Iahnes er mit Flüssig-
    keit gefüllt, bis las t@cl)lüse mit @'illeistun@
    bei @lücüstdrcilzahi arbeitet. Ein Leerlauf
    des Gebläses bei mitlaufender Füissigkeit@-
    kupplung tritt demnach 111 der Regel liö,:liteiis
    als vorübergehender lctriea)szustand auf.
    Bei der Anordnung nach Abb. 2 ist der
    Schaltworgaiig an :ich derselbe. indem eben-
    falls zunächst die besondere Kupplung 1I ein-
    ,schaltet und hierauf die Fliissigkeitskupp-
    lung F gefüllt wird. Die @\'irhun gsweise
    unterscheidet :ich jedoch insofern von der-
    Jenigen nach Abb. i, als hier die Flüssigkeits-
    kupplung reit der Antrichswelle ständig mit-
    läuft. 1)ie Abschaltung des Gebläses (7 durch
    die besondere Kupplung 1I bewirkt Jedoch.
    (laß die !F lüssigkeitskupplung F praktisch
    keine Arbeit leistet, (1a die an der 1-Ztil)plttn,s-
    hälfte f, hängenden Teile wt. ki, s, einer 1Iit-
    nahine durch die Luftreibung in der Flüssig-
    keitskupplung praktisch keinen Widerstand
    entgegensetzcll. 1)ie Welle W, wird (lauer ohne
    nennenswerten Schlupf annähernd mit der
    ff-leichen I)relizalil wie die Antriebswelle.-1
    leer mitlaufen.
    Be iln Einschalten der besonderen Kupp-
    lung ll wird )las stillstehende Gebläse t' züi-
    st ein Abbrt-nisen der Welle zei
    u ächz bzw. der
    I@I1pllltinls11;ilfte il 1 1, wirl;cn, wollet ilifol-e
    des wachsenden Schlupfes in der leeren Flüs-
    @i;@l:cits@ulllllung in dieser eilte wachscildc
    Luftrcihun;, utid damit eine teilweise Lei-
    stun<@sül>ertra@ung 11i, zu etwa ;oc1c11';mi11
    e#lttsteltt. .in der Re-el wird jedoch glcich-
    zeitil oder anschlicl.icnd die @lüssigl;eits-
    ku11plung wieder lnit Flüssigkeit g' füllt. his
    Glas Gebl:isc wieder finit Vollast arbeitet.
    Die Betätilgun, der besonderen Isupplunt;H
    und die Ltitleerttng bzw. Regelung der Flüs-
    sigl:eitsl;u11111u11g 1-können durch getrennte.
    l@etüti;@unscinrichtungen. z. B. 71 und a. ent-
    weder durch Gien Bedienenden oder auch
    selbsttätig, z. Il. bei hlunzeugen in A1lhütigig-
    keit von der Flughöhe. erfolgen. Die Betiiti-
    Iru11gseinrichtungen können auch untercill-
    andcr gekuppelt sein. z. B. derart, dali durch
    ein geheinsames Gestän`re zuilüclist der
    Hebel h und hierauf der Abspcrrliahn a ver-
    stellt wird. Mit Rücksicht darauf. daß das
    '=ülleli der Flüssigkeitskupplung eine gewisse
    7eitcIalier beansprucht. können auch beide I>c-
    t;itiguti"seinriclitun"en 1: und a. gleirhzeiti;>'
    clrler der Absperrhahn a sogar noch voi- dein
    1iebel 1i verstellt werdcil. IJs ist jedoch darauf
    Rücksicht zu nehmen. dal.i beine Abschalten
    des Gehläses zlvecl;inäßiy zunächst die Flüs-
    si@@l:citsl;uphlung zu entleeren und erst hierauf
    rlie besondere Kupplung auszurücken ist.
    Statt als Klauenkupplung kann die bcson-
    derc Kupplung auch in anderer Weise aus-
    ;rebildet sein. Jedoch hat die Islauenktipplung
    den Vorteil - erinl;en Gewichtes und gerilircr
    3@aumbcanspruchung. sowie den Vorteil eilte;
    zwangsläuii@en Dingrittes. Statt durch Iait-
    leercn kann ferner die Flüssigkeitskupplung
    in haiellig@r and;a@e: Weis:. i. Il. durch
    Verstellen von Schaufeln. @@:rschieben d:r
    Isup111ulIgsteile zueinander oll. clgl. gere-lt
    werden.
    Statt eitler Synchronisierungsvorrichtungsl.
    s., 1a1111 Inl Fall der Anordnung nach .111.
    z.13. auch eine einfache Abbreinsvorriclitttng
    zur Abbrelnst111g der \1cllc @,_, vor-eselicn
    werdcll.

Claims (1)

  1. P_1Tt:\TANSI'R CCIIE:
    i. Verfahren zum Ankuppeln einer Arbeitsniaschinc, beispielsweise eines mit hoher Drehzahl uinlaufendenGeblase:. das mit seineirr Antricll durch eine regelbare I#lüssi#@i;citsku11111ung verbunden ist, deren eine Kupplungshälfte vermittels einer be- sonderen Kupplung von ihrer Welle ab- kuppelbar ist. dadurch gekennzeichnet, dal3l zunächst die von ihrer Welle (_-i in A1111. i. «C., i11 A111. 2) vermittels einer be- sondereil Kupplung (1,l, k,) abkuppelbare Kupplungshälfte (f1) der hliissigkeits- hu11111ung mit ihrer Welle gekuppelt wird und dann erst die Regelung der Über- tragtingsleistulig der Flüssigkeitskupp- lung (h). lieisllielsweise durch Beschickung mit Betriebsflüssigkeit. erfolgt. Verfahren zuin Abkuppeln einer Arbeitsmaschine, beispielsweise eines finit hoher Drehzahl umlautenden Gebläse,-;, das finit seinem Antrieb durch eine rerel- hare @üissigi:citskullplung verbunden ist, deren eilte htt11111un @rsh<ilite vermittels eitler besonderen Kupplung von ihrer Welle abkuppelbar ist. dadurch @eIcenn- zcichnet. claß nach dein I-Ierutiterre"cln der L"bcrtragungsleistung der Flüssigkeit-;- kuplllung (!-), beispielsweise durch Ent- leeren. die von ihrer Welle (A i'ii Abb. I, r.., in A111. _.>) vermittels einer besonderen hupl>hin- (k1, k.,) alAhuppelbare Kupp- lungshälfte (f1) der Flüssigkeitskupplung VM1 ihrer \\'elle abgekuppelt @@=ird.
    Zur _111@rcnzung des F-rfindtuigsgegenstalids vorn Stand clcr Technik sind im I@rteilun@:- verfahren folgende Druckschriften in I:etracht gezogen worden: ( isterreichische Patentschrift N r. 115 27 @ ; deutsche Patentschrift \l:. 619 5;8.
DED71922D 1936-01-16 1936-01-16 Verfahren zum Ankuppeln und Abkuppeln einer Arbeitsmaschine, beispielsweise eines mit hoher Drehzahl umlaufenden Geblaeses Expired DE736737C (de)

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DED71922D Expired DE736737C (de) 1936-01-16 1936-01-16 Verfahren zum Ankuppeln und Abkuppeln einer Arbeitsmaschine, beispielsweise eines mit hoher Drehzahl umlaufenden Geblaeses

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DE (1) DE736737C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017320B (de) * 1953-09-21 1957-10-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Befestigung eines auf der Welle fliegend angeordneten Laufrades von Kreiselradmaschinen
EP0367008A1 (de) * 1988-10-31 1990-05-09 Isuzu Motors Limited Verzögerer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017320B (de) * 1953-09-21 1957-10-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Befestigung eines auf der Welle fliegend angeordneten Laufrades von Kreiselradmaschinen
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