DE736764C - Schaltungsanordnung fuer die Elektrodenzufuehrung einer Roehre - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer die Elektrodenzufuehrung einer RoehreInfo
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- DE736764C DE736764C DEL95229D DEL0095229D DE736764C DE 736764 C DE736764 C DE 736764C DE L95229 D DEL95229 D DE L95229D DE L0095229 D DEL0095229 D DE L0095229D DE 736764 C DE736764 C DE 736764C
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
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-
- H—ELECTRICITY
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Description
- Schaltungsanordnung für die Elektrodenzuführung einer Röhre Es ist bekannt, daß bei der Heizung von Glühfäden in Vakuumröhren ein Spannungsabfall längs des Glühfadens gegen das Gitter auftritt, der einen Ton erzeugt, und daß die störende Wirkung eines solchen Spannungsabfalls verhindert werden kann, wenn man einen Mittelleiter in der Mitte des Glühfadens abzweigt und diesen an das 'Gitter führt, wodurch der Spannungsabfall in zwei sich gegenseitig aufhebende Hälften zerlegt wird. Es ist weiter bekannt, diese Abzweigung nicht im Heizfaden selbst vorzunehmen, sondern parallel zum Heizfaden einen Widerstand zu legen, an dessen Mitte das Gitter angeschlossen wird.
- Bei sehr hohen Frequenzen tritt in Elektrodenröhren weiterhin noch eine Kopplung des Anodenkreises mit dem Gitterkreis dadurch ein, daß die Elektrodenzuführung für beide Kreise gemeinsam ist und diese Zuführung für Hochfrequenzen einen Scheinwiderstand darstellt. Durch diese Verkopplung wird eine schädliche Steuerung hervorgerufen, die durch den Spannungsabfall des Anodenstromes im Heizfaden bedingt ist. Mit der Vermeidung dieser Kopplung befaßt sich vorliegende Erfindung.
- In der Abb. i sind die Verhältnisse der bekannten Anordnung schematisch dargestellt. A; stellt die Anode, 'Cr das Gitter und H den Heizfaden dar. Der Gitter- und Anodenkreis ist der Einfachheit halber lediglich als Linie dargestellt. i ist der Gitterkreis, 2 der Anodenkreis. Man hat nun den Gitter- und Anodenkreis bisher an den Mittelpunkt des Heizfadens gelegt. Der Anodenstrom ruft nun auf dem Heizfaden einen Spannungsabfall von -j- a bis o hervor, der durch die Linien 3 dargestellt ist. Über die ganze Heizfadenlänge beträgt die wirksame Spannung, hervorgerufen durch den Anodenstrom, a/2. Diese Spannung alt verkoppelt den Anodenkreis mit dem Gitterkreis und ruft eine schädliche Steuerung des Gitterkreises durch den Anodenstrom hervor.
- Dies wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Anodenkreis an einem Endpunkt und der Gitterkreis in einem mittleren Punkt des Heizfadens angeschlossen ist, der entsprechend dem Spannungsabfall auf der wirksamen Kathode, hervorgerufen durch den Anodenstrom und die verwendete Frequenz, so gewählt ist, daß der mittlere Anodenstrom durch diesen Spannungsabfall keine Steuerung auf das Gitter hervorrufen kann.
- Ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abb.2 dargestellt. Der Anodenstrom ruft jetzt einen Spannungsabfall von 4a bis o auf dem Heizfaden hervor (Linie 4.), wobei der Speisepunkt das Potentia1 4a gegenüber dem Gitter hat. Die andere Seite des Heizfadens hat das Potential o, der Gitteranschlußpunkt hat das Potentia12a. Das eine Ende des Heizfadens hat also gegenüber dem Gitteranschlußpunkt 5 ein negatives Potential von - 2a, der andere Endpunkt des Heizfadens gegenüber Punkt 5 ein positives Potential von '-, 2a. Der Gitteranschlußpunkt stellt also bei dieser Anordnung einen neutralen Punkt dar, an dem die durch den Anodenstrom hervorgerufene Spannung im Heizfaden unwirksam ist. Eine schädliche Steuerung des Gitterkreises durch den Anodenstrom tritt bei dieser Anordnung nicht mehr auf.
- Da der Spannungsabfall nicht nach einer geraden Linie verläuft, sondern nach einer e-Funktion, so liegt der neutrale Punkt nicht in der Mitte des Heizfadens. Die weitere Erfindung schlägt deshalb vor, den Anschlußpunkt des Gitterkreises an den Heizfaden variabel zu machen, damit die neutrale Stellung bequem einzustellen ist. Zu diesem Zweck wird, wie in Abb.3 gezeigt ist, dem Heizfaden I-1 ein Widerstand W parallel geschaltet, an dem der Anschlußpunkt des Gitterkreises verändert werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Schaltungsanordnung für die Elektrodenzuführung einer Röhre, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenkreis an einem Endpunkt und der Gitterkreis in einem mittleren Punkt des Heizfadens angeschlossen ist, der entsprechend dem Spannungsabfall auf der wirksamen Kathode, hervorgerufen durch den Anodenstrom und die verwendete Frequenz, so gewählt ist, daß der mittlere Anodenstrom durch diesen Spannungsabfall keine Steuerung auf das Gitter hervorrufen kann.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Heizfaden ein Widerstand gelegt ist, an den der Gitterkreis angeschlossen ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß des Gitterkreises variabel ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL95229D DE736764C (de) | 1938-07-22 | 1938-07-22 | Schaltungsanordnung fuer die Elektrodenzufuehrung einer Roehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL95229D DE736764C (de) | 1938-07-22 | 1938-07-22 | Schaltungsanordnung fuer die Elektrodenzufuehrung einer Roehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736764C true DE736764C (de) | 1943-06-26 |
Family
ID=7288061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL95229D Expired DE736764C (de) | 1938-07-22 | 1938-07-22 | Schaltungsanordnung fuer die Elektrodenzufuehrung einer Roehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736764C (de) |
-
1938
- 1938-07-22 DE DEL95229D patent/DE736764C/de not_active Expired
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