DE736831C - Schiffsdampfturbine - Google Patents

Schiffsdampfturbine

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Publication number
DE736831C
DE736831C DEW109007D DEW0109007D DE736831C DE 736831 C DE736831 C DE 736831C DE W109007 D DEW109007 D DE W109007D DE W0109007 D DEW0109007 D DE W0109007D DE 736831 C DE736831 C DE 736831C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
turbine
blade ring
space
low pressure
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Expired
Application number
DEW109007D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Raimund Boek
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WAGNER HOCHDRUCK DAMPFTURBINEN
Original Assignee
WAGNER HOCHDRUCK DAMPFTURBINEN
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K15/00Adaptations of plants for special use
    • F01K15/02Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives
    • F01K15/04Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives the vehicles being waterborne vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Schiffsdampfturbine Ein Haupterfordernis im Schiffsturbinenbau ist es, möglichst wenig Raum zu beanspruchen. Diese Forderung wird bei aus schiffbaulichen Gründen auch hinsichtlich der Höhe beschränkten Maschinenräumen besonders wichtig. Insbesondere muß bei Schiffsturbinen vielfach der äußere Durchmesser des Abdampfgehäuses schon deshalb möglichst gering sein, um die Niederdruckturbine neben der Hochdruck- und Mitteldruckturbine unterbringen zu können, und es muß daher das Bestreben sein, jeden verfügbaren Abdampfraum bestens auszunutzen.
  • Aus den durch die Energieumsetzung bedingten und durch ihre Größe annähernd festgelegten Massen des Läufers einer Turbine ergeben sich die mindest notwendigen Außenmaße des Turbinengehäuses. Bei der Niederdruckturbine sind die Abmessungen des Gehäuses jedoch um ein erhebliches Stück zu vergrößern, um die Dampfabströmung aus dem letzten Schaufelkranz in den Kondensator mit möglichst geringem Widerstand zu ermöglichen. Diese Forderung nach geringstem Widerstand und die eingangs erwähnte nach; geringstem Raum sind einander entgegengesetzt. Die Erfindung betrifft eine Dampfturbinenbauart, bei der beide Forderungen weitgehend verwirklicht sind. Bei den bekannten Turbinenbauarten gelangt der Dampf aus dem letzten Schaufelkranz in einen Abdampfraum der Turbine und von diesem in den Kondensator. Dieser Abdampfraum liegt bei Einstromturbinen in der Regel einseitig und in Richtung der Dampfströmung gesehen hinter dem letzten Schaufelkranz. Bei Doppelstromniederdruckturbinen ist eine zweiseitige Anordnung des Abdampfraumes, die durch die Teilung des Dampfstromes ermöglicht wird; bekannt. Sie bietet manche Vorteile, besonders hinsichtlich des Raumbedarfes, da die Abmessungen. kleiner und vor allem auch gleichmäßiger werden, welch letzteres für die raumsparende Unterbringung im Schiff meistens wichtig ist.
  • Bei axial beaufschlagten Turbinen mit Niederdruckvorwärts- und Rückwärts- bzw. Niederdruckrückwärtsteil auf der gleichen Welle, die einen gemeinsamen Abdampfraum besitzen, sind auch schon Leitbleche am Austritt bekannt. Diese Bleche verhindern, daß der aus der Rückwärtsbeschaufelung austretende Dampf gegen die gegenüberliegende letzte Stufe der Vorwärtsbeschaufelung bläst und damit eine leistungsvermindernde Wirkung ausübt. Ebenso wird die umgekehrtg Wirkung bei der Vorwärtsfahrt, bei der der austretende Dampf gegen die letzte Stufe der Rückwärtsbeschaufelung strömen könnte, vermieden. Die Umlenkung in diese Leitschaufeln beträgt höchstens 9o°, meistens aber viel weniger.
  • Bei Turbinen der letztgenannten Art ist es nach einem anderen Vorschlage bekannt, eine Verteilung des Abdampfraumes zu beiden Seiten des Dampfaustritts, ähnlich wie bei Doppelstromturbinen, vorzunehmen. Würde dies ohne weitere Hilfsmittel ausgeführt, so würde der Dampf hauptsächlich nur den in Richtung des Dampfaustrittes liegenden Teil durchströmen, während der andere Teil sehr schlecht nutzbar gemacht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird daher der aus dem letzten Schaufelkranz des Vorwärtsturbinenteiles austretende Dampf durch hinter diesem Schaufelkranz angeordnete Leitbleche etwa zur Hälfte in zur Beaufschlagungsrichtung entgegengesetzter Richtung abgelenkt.
  • Gegenüber den bisher bekannten Leitblechen hinter der letzten Stufe derartiger Turbinen wird nunmehr also nur etwa die Hälfte des Dampfes, dafür aber um nahezu i8o° umgelenkt, so daß de>; Dampf alle Räume des Abdampfgehßuses in geordneter Strömung ausfüllen kann und die Abmessungen des Abdampfgehäuses auf ein hleinstmaß herabgesetzt werden können, insbesondere der Höhe und Breite nach. Dabei ist zu berücksichtigen, daß infolge der von den Seiten nach der Mitte zu, vor allem im Vorwärtsteil, meistens wachsenden Stufendurchmesser an den Seiten der für den Abdampf zur Verfügung stehende Raum größer ist als der in der Mitte und erst durch die geordnete Strömung richtig ausgenutzt werden kann.
  • Falls der Rückwärtsteil einen erheblich geringeren Stufendurchmesser aufweist als der Vorwärtsteil, kann auch ein Absatz im Abdampfgehäuse angeordnet werden.
  • In der Abbildung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es ist bezeichnet mit i der Läufer einer NiederdrticlzscliifFstui-l)ine, auf dein die Sturen 2, 3. 4 und 5 für Vorwärtsfahrt und die Stufen 6 und 7 für Riickwärtsfalirt angeordnet sind. Der bei Vorwärtsfahrt aus der Stufe 5 austretende Dampf gelangt zur Hälfte in Richtung des Pfeiles 8 in den zwischen dein Leitschatifelträger 9 der Rückwärtsturbine und dein äußeren Abdampf gehäuse io vorhandenen Raum; der andere Teil des Dampfes wird durch Leitbleche ii um etwa i 8o' umgelenkt und gelangt in Richtung des Pfeiles 1? in den auf der entgegengesetzten Seite zwischen dein Leitschaufelträger 13 der Vorwärtsturbine und dem Gehäuse rd. vorhandenen Raum. Die Entfernung 1.1 zwischen den Stufen 5 und 7 bann erheblich verringert werden, ebenso kann die Höhe 1 ,# ein geringeres Maß als bisher aufweisen, da der für den aus der letzten Stufe 5 austretendenDampf notwendigeRauni an den Seiten der Turbine zur Verfügung steht und ohne Wirbelverluste erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Axial beaufschlagte Sciiiffsd@tinpfturbine, bei der die Nie derdrucl;@-orwärts-und die Rückwärts- bzw. 1 iederdruckrücktvärtsstufen auf der gleichen Welle mit einander zugekehrten Austrittsseiten angeordnet und von dein gemeinsamen Al,-dampfgehäuse im wesentlichen längs ihrer ganzen axialenErstreckung umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dein letzten Schaufelkranz des Vorwärtsturbinenteiles austretende Dampf durch liiiT-ter diesem Schaufelkranz angeordnete Leitbleche (i i) etwa zur Hälfte in zur Beaufsclilagungsrichtung entgegengesetzter Richtung abgelenkt ist. :2. Scliifisclampfttirbinenach Arisprucli i, dadurch gekennzeichnet, da.ß das Abdampf -gehätise in seinem Oberteil auf der einen Seite einen kleineren Durchmesser als auf der anderen Seite aufweist.
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