DE736833C - Niederhalteeinrichtung fuer die Zunge von Drehstuhlweichen - Google Patents
Niederhalteeinrichtung fuer die Zunge von DrehstuhlweichenInfo
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- DE736833C DE736833C DEK144937D DEK0144937D DE736833C DE 736833 C DE736833 C DE 736833C DE K144937 D DEK144937 D DE K144937D DE K0144937 D DEK0144937 D DE K0144937D DE 736833 C DE736833 C DE 736833C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B7/00—Switches; Crossings
- E01B7/02—Tongues; Associated constructions
- E01B7/04—Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end
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Description
- Niederhalteeinrichtung für die Zunge von Drehstuhlweichen Die Erfindung geht von den bekannten N icderhalteeinrichtungen für die Zunge von Drehstuhlweichen aus, bei der ein an der Innenseite der Backenschiene befestigtes Füllstück mit einem Ansatz das. Gelenkstück der Weichenzunge übergreift. Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, eine in allen Teilen einfache und billige Niederhalteeinrichtung dieser Art zu schaffen. Ferner soll die Niederhalteeinrichtung das leichte Auswechseln der Zunge ermöglichen und eine große Kippsicherheit der Zunge gewährleisten. Die Erfindung wird im wesentlichen darin gesehen, daß das Füllstück aus einem laschenförmigen Körper besteht, dessen eines den Ansatz bildendes Ende über einen Vorsprung des Gelenkstückes faßt, der an den Steg der Backenschiene herangeführt ist. Um eine möglichst gute Kraftübertragung zu erreichen, ist erfindungsgemäß zwischen dem Vorsprung des Gelenkstückes und dem Fuß der Backenschiene so viel Spiel gelassen, daß es beim Anliegen der Zunge an der Backenschiene verschwindet. Diel Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
- Abb. i zeigt den Grundriß und Abb. 2 den Aufriß der Anlenkstelle einer Weichenzunge nach der Erfindung; Abb. 3 ist das Schnittbild nach der Linie III-III in Abb. 4 und Abb. 4 das Schnittbild nach der Linie IV-IV in Abb. i.
- Auf einer Grundplatte i sind nebeneinander eine Backenschiene 2 und eine Anschlußschiene 3 für die auf der Grundplatte i drehbar gelagerte Weichenzunge 4. befestigt. Die Weichenzunge 4 ist mit ihrer Wurzel mittels der Schweißnähte 5 und 6 auf einem im Grundriß nahezu rechteckigen Gelenkstück 7 aufgeschweißt, das eine ebene waagerechte -Oberfläche hat und auf seiner Unterseite mit einem Ringzapfen 8 in einer Ringnut 9 gelagert ist. In an sich bekannter Weise ist in das Gelenkstück 7 gleichachsig zu dem Ringzapfen 8 ein Bolzen io mit einem Bund i i, der bündig zur Oberfläche des Gelenkstückes 7 liegt, eingelassen. Der Bolzen io paßt mit einem Zapfen i2 in eine Bohrung 13 der Zungenschiene .4. An der der Backenschiene :2 abgewandten Seite der Anschlußschieüe 3 ist in an sich bekannter Weise eine Niederhaltung durch eine Lasche 1.4 vorgesehen, die über das Ende der Anschlußschiene 3 hinaus verlängert ist und in eine Aussparung 15 der Zungenschiene d. eingreift. Zwischen die Backenschiene 2 und die Anschlußschiene 3 ist ein Futterkeil 16 eingepaßt, der nicht über das Ende der Anschlußschiene' 3 hinausragt. Die Befestigung des Futterkeiles 16 und der Lasche 14 geschieht durch Schrauben 17 und 18, die zugleich durch die Backenschiene 2, den Futterkeil 16, die Anschlußschiene 3 und die Lasche 1.1. hindurchgreifen. Das Gelenkstück 7 hat an der der Backenschiene :2 zugewandten Seite einen Vorsprung 1g, dessen ebene Oberfläche 2o in gleicher Höhe mit der Oberfläche des Gelenkstückes 7 liegt. Das Profil der Unterseite des Vorsprunges 1g verläuft parallel zu dem Profil des Fußes der Backenschiene 2. Die Längsseite 21 des Vorsprunges 1g ist, von oben gesehen nach der Zungenspitze hin (in Abb. i nach links hin), etwas abgeschrägt. Wenn die Zunge d., wie dargestellt, nicht an der Backenschiene 2 anliegt, berührt der Ansatz ig nicht den Fuß der Backenschiene 2. Wenn dagegen die Zunge d. an der Backenschiene 2 anliegt, so kommt der Ansatz 1g mit seinem der Zungenspitze zugewandten (in Abb. i linken) Ende zum Aufliegen auf dem Fuß der Backenschiene 2; vgl. die strichpunktierte Linie 22 in Abb. d.. An der der Zunge d. zugewandten Seite der Backenschiene 2 ist an einer zwischen dem Gelenkstück ;7 und der Zungenspitze liegenden Stelle eine der Backenschiene 2 angepaßte Lasche 23 mittels zweier Schrauben 24 und 25 befestigt. Die Lasche 23 hat in Richtung auf das Gelenkstück 7 einen Vorsprung 26, der über den Vorsprung 1g greift und dabei mit seiner ebenen, waagerechten Unterseite 27- an der Oberfläche 2o des Gelenkstückvorsprungs 1g anliegt.
- Im Gegensatz zu den bisher zur Niederhaltung der Zunge auf der der Backenschiene zugekehrten Seite gebräuchlichen, verhältnismäßig umständlichen Stahlgußkörpern zeichnet sich die denselben Zweck erfüllende Lasche 23 des Erfindungsgegenstandes, die aus Schmiedeeisen hergestellt werden kann, durch große Einfachheit aus. Der Umstand, daß das Gelenkstück 7 mit seinem Vorsprung 1g bis an den Steg der Backenschiene 2 heranreicht und daß beim Anliegen der Zunge an der Backenschiene der Vorsprung 1g des Gelenkstückes 7 an seinem der Zungenspitze zugewandten Ende auf dem Fuße der Backenschiene 2 ruht, verleiht der Zunge d. eine große Kippsicherheit. Diese wird noch dadurch erhöht, daß die der Niederhaltung des Gelenkstückes 7 dienenden Laschen 1.4 und 23 ungefähr an diagonal gegenüberliegenden Eckpunkten des rechteckigen Gelenkstückes 7 angreifen.
- Die Erfindung läßt sich auch anwenden bei Weichen, deren Zunge auf dem Gelenkstück nicht in der erläuterten Weise, sondern auf eine beliebige andere Art, z. B. durch Schrauben, befestigt ist. Es ist auch nicht erforderlich, daß der Ansatz 1g des Gelenkstückes 7 unter dem Vorsprung 26 der Lasche 23 liegt; er kann auch in einen in dieser Lasche angebrachten Schlitz eingreifen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Niederhalteeinrichtung für die Zunge von Drehstuhlweichen, bei der ein an der Innenseite der Backenschiene befestigtes Füllstück mit einem Ansatz das Gelenkstück der Weichenzunge übergreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück aus einem laschenförmigen Körper (23) besteht, dessen eines den Ansatz bildendes Ende (26) über einen Vorsprung (1g) des Gelenkstückes (7) faßt, der an den Steg der Backenschiene (2) herangeführt ist.
- 2. Niederhalteeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vorsprung (1g) des Gelenkstückes (7) und dein Fuß der Backenschiene (2) so viel Spiel gelassen ist, daß es beim Anliegen der Zunge (.1.) an der Backenschiene (2) verschwindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144937D DE736833C (de) | 1936-12-25 | 1936-12-25 | Niederhalteeinrichtung fuer die Zunge von Drehstuhlweichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144937D DE736833C (de) | 1936-12-25 | 1936-12-25 | Niederhalteeinrichtung fuer die Zunge von Drehstuhlweichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736833C true DE736833C (de) | 1943-06-30 |
Family
ID=7250788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK144937D Expired DE736833C (de) | 1936-12-25 | 1936-12-25 | Niederhalteeinrichtung fuer die Zunge von Drehstuhlweichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736833C (de) |
-
1936
- 1936-12-25 DE DEK144937D patent/DE736833C/de not_active Expired
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