DE737026C - Verfahren zur Verbesserung der Koerzitivkraft von Dauermagneten mit durch Abkuehlung im Magnetfeld erzielter Vorzugsrichtung - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Koerzitivkraft von Dauermagneten mit durch Abkuehlung im Magnetfeld erzielter Vorzugsrichtung

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DE737026C
DE737026C DEB196450D DEB0196450D DE737026C DE 737026 C DE737026 C DE 737026C DE B196450 D DEB196450 D DE B196450D DE B0196450 D DEB0196450 D DE B0196450D DE 737026 C DE737026 C DE 737026C
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DE
Germany
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coercive force
cooling
magnetic field
permanent magnets
improving
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Expired
Application number
DEB196450D
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English (en)
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Dr-Ing Helmut Krainer
Dr-Ing Franz Raidl
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Gebrueder Boehler and Co AG
Original Assignee
Gebrueder Boehler and Co AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/10Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing cobalt
    • C22C38/105Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing cobalt containing Co and Ni

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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hard Magnetic Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Koerzitivkraft von Dauermagneten mit durch Abkühlung . im Magnetfeld erzielter Vorzugsrichtung Es -ist bereits bekannt, daß Dauermagnetstähle mit G bis roll" Aluminium, io bis 18o/0 Nickel, 18 his 291/o Kobalt und o bis 601o Kupfer sowie gegebenenfalls bis zu 4. o ö Titan durch eine Abkühlung in einem.l@Iagn:etfeld wesentlich höhere ma,gnetisclre Gütewerte erreichen lassen als bei einer W ärmehehaudhmg ohne Einwirkung eines Magnetfeldes. Die nach der Abkühlung im Magnetfeld erreich-1,aren magnetischen Werte, insbesondere-die Koerzitiykraft, lassen sich durch eine Anfaßbehandlung, wie dies ebenfalls bekannt ist, weiter erhehlich verbessern. Die Koerzitivkraft, die man nach der Abkühlung im Magnetfeld erhält, schwankt in weiten Grenzen. Je nach den Abkühlungsbedingungen erhält man Koerzitivkräfte von 5o bis über 50o Oersted. Durch die Anlaßbehandlung, die zweckmäßig bei 50o bis 6a0° C vorgenommen wird, läßt sich die Koerzitivkraft auf 55o bis 75o Oersted steigern. Als günstigste Temperatur traben sich Temperaturen von 540 bis 58o° C erwiesen. Die Anlaßbehandlung führte aber zu sehr stark streuenden Werten; es konnten die normalen Koerzitivkräfte mit 60o bis 7oo Oersted oft nicht ereicht werden. Insbesondere zeigte es sich, daß solche Magnete, die nach der Magnetfeldabkülung nur eine geringe Koerzitivkraft hatten, bei der üblichen Behandlung durch das Anlassen die geforder ten Werte nicht erreichen.
  • Eingehende Untersuchungen haben nun gezeigt, daß die anzuwendende Anlaßzeit, die das Maximum -der Koerzitivkraft erreichen läß-t, von der Koerzitivkraft vor dem Anlassen abhängig ist. Durch diese Versuche wurde überraschenderweise ein einfacher Zusammenhang zwischen der Koerzitivkraft vor :der Anlaßbehandlung und der optimalen Anlaßzeit gefunden. Die günstigste Anlaßzeit liegt zwischen dem .o,6- und 1.,5 fachen eines Faktors, der sich als Quotient aus der Zahl 6ooo gebrochen durch die Koerzitivkraft vor dem Anlassen darstellt; formelmäßig ausgedruckt: 6000 Optimale Anlaßzeit = Ta (in Stunden) =(o,6 bis 1,5) .
  • He vordem Anlassen Kürzere oder längere Anlaßzeiten führen wiederum zu geringeren koerzitivkräften. Einige Beispiele sollen dies zeigen:
    Koerzitivl:raft Errechneter Anlaßzeit Koerzitivkraft
    vor dem Anlassen Faktor nach dem Anlassun
    Oersted Ta Stunden Oersted
    8 550
    410 I5 I5 68o
    3O 580
    Io 510
    280 21 20 710
    30 650
    40 62o
    1o 290
    30 480
    50 62o
    IIo 55 6o 66o
    Diese Zahlentafel läßt den Vorteil der erfindungsgemäßen Erkenntnis klar erkennen. Es war nicht vorher zu sagen, daß erstens ein einfacher Zusammenhang zwischen der Koerzitivkraft vor der Anlaßbehandlung und der Anlaßzeit besteht und zweitens, daß durch eine geeignete Wahl der Anlaßzeit sich unabhängig von der Koerzitivkraft vor dieser Anlaßzeit das gleiche Ergebnis erzielen läßt. Der Maßnahme, die Anlaßzeit in Abhängigkeit von der Koerzitivkraft nach der Abkühlung im Magnetfeld zu bestimmen, kommt große praktische Bedeutung zu, da erst durch diese Mlaßnahme es ermöglicht wird, unter allen Umständen ein gleichwertiges Produkt zu erreichen und den Ausschuß praktisch vollständig zu vermelden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung der Koerzitivkraft von Dauermagneten mit durch Abkühlung im Magnetfeld erzielter Vorzugsrichtung aus einer Stahllegierung mit 6 bis t o 0'o Aluminium, t o his i 8 % Nickel, I S bis 2 S % Kobalt, o bis 6 % Kupfer sowie gegebenenfalls bis zu d4 o %o Titan durch Anlassen bei Temperaturen von 5oo bis 62o° C, dadurch gelcenrizeicliiiet, daß die Dauermagnete während einer sich aus dein o,6- bis i,5 fachen des Quotienten aus 6ooo geteilt durch die Koerzitivkraft vor der Anlaßhehandlung errechnenden Zeit in Sttincle.i angelassen werden.
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