DE737162C - Farbloser Polarisator - Google Patents
Farbloser PolarisatorInfo
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- DE737162C DE737162C DEK152246D DEK0152246D DE737162C DE 737162 C DE737162 C DE 737162C DE K152246 D DEK152246 D DE K152246D DE K0152246 D DEK0152246 D DE K0152246D DE 737162 C DE737162 C DE 737162C
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- prisms
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B5/00—Optical elements other than lenses
- G02B5/30—Polarising elements
- G02B5/3025—Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
- G02B5/3066—Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state involving the reflection of light at a particular angle of incidence, e.g. Brewster's angle
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
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Description
- Farbloser Polarisator Es ist bekannt, daß man Licht mittels Glasplattensätzen sowohl durch Reflexion als durch Brechung polarisieren, kann. Dabei müssen die Plattensätze in: einem bestimmten Winkel zu den einfallenden. Strahlen geneigt sein, z. B. solche aus Glas in einem Winkel von 55°. Derartige Plattensatzpolarisatoren weisen gegenüber den Flächenpolarisatoren, die aus auf einem durchsichtigen Träger aufgebrachten dichroitischenKristallen- bestehen, clen großen Vorzug auf, daß sie erheblich weniger Licht als jene absorbieren. Andererseits ergibt sich aber; wenn aus ihnen größere polarisierende Flächen hergestellt werden sollen, der Nachteil, daß die Plattensätze in Richtung des einfallenden Lichtes eine zu große Ausdehnung erlangen. Die Polarisato@ren sind infolgedessen, sehr sperrig und z. B. zur Polarisation des Lichtres von Autoscheinwerfern oder als polarisierende Brillen, als Polarisatoren für Stereoprojektion und als Ersatz für die Nikolschen, Prismen schwer zu verwenden.
- Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist bereits bekannt, die physikalischen Verhältnisse, wie sie beim normalen Lichtdurchgang durch einen Plattensatz gegeben sind, zu verändern@ indem man das Licht aus einem optisch dichteren Medium. als Luft auf den Plattensatz fallen läßt. Dies geschieht dadurch, daß dem aus einem Glasplattensatz bestehenden' Polaricator Prismen vor- und gegebenenfalls nachgeschaltet sind.
- Auf diese Weise ist es zwar möglich, farblose, völlig schleierfreie Polarisatoren, z. B. Brillen o. dgl., herzustellen:, die eine verhältnismäßig flächenhafte Gestalt haben. Immerhin ergeben sich auch hierbei noch ziemlich voluminöse Gebilde, die wegen der Größe der Prismen sehr schwer ausfallen, zumal bei größeren Aggregaten.
- Wegen dieser-Schwierigkeiten ist daher schon vorgeschlagen «-orden, vor und hinter den Plattenkanten: eine mit ihr in optischem Kontakt stehende durchsichtige Masse von ungefähr gleichem Brechungsindex derart anzuordnen, daß das Licht senkrecht zur ebenen Oberfläche -dieser Masse in sie und an den, Plattenkanten in diese ein- und aus diesen austritt. Bei der $erstellung dieser Vorrichtung ergibt sich eine Anordnung, die der Zuordnung kleiner Prismen zu- den einzelnen Plattenkanten gleichzusetzen ist. Eine Variation zu dieser Vorrichtung besteht in der Maßnahme, die Plattenkanten. in Richtung des Lichtes keilförmig mit einem bestimmten Keilwinkel anzuschleifen und die Platten derart zum Licht anzuordnen, daß das Licht anden,Plattenkanten ein- und austritt. Durch die Anordnung wird zwar eine gewisse Abflachung des Plattensatzes erzielt. Im Falle der Anbringung einer besonderen Masse ergibt sich aber für den praktischen Gebrauch des Polarisators eine gewisse Empfindlichkeit, die noch gesteigert wird, wenn die Plattenkanten, wie erwähnt, in einem Iseilwinkel angeschliffen werden, so daß sie verhältnismäßig dünne und leicht zerbrechliche Spitzen bilden.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls einen Polarisator, der aus einem Plattensatz besteht und dem in bekannter Weise zwecks Abflachung Prismen vor- und nachgeschaltet sind. Diese Anordnung von Prismen geschieht aber nicht durch gesonderte Elemente, sei es eigentliche Prismen oder durchsichtige 1Zassen, sondern dadurch, daß die Vorder-und Rückseite des Plattensatzes senkrecht zur Lichtrichtung plan geschliffen wird, wobei sich die Neigung der Glasplatten zur Lichtrichtung nach folgender Formel bestimmt: tg p -- %. _ ?ix . In dieser Formel bedeutet:
Durch die Erfindung wird gegenüber dein Stand der Technik der Vorzug erreicht, daß sich der Plattensatz weitgehend abflachen läßt und im Gewicht verhältnismäßig leicht 2:usfällt. Gegenüber der schon vorgeschlagenen Vorrichtung ergibt sich der zusätzliche Vorzug, daß der fertige Plattensatz ein äußerlich glattes, geschlossenes Gebilde darstellt, das gegen Verletzungen, Bruch usw. sehr unempfindlich ist und sich daher für den praktischen Betrieb in Scheinwerfern u. dgl. besonders eignet.n" = Brechungsindex des Prismas, zi, = (weil in diesem Fall gleicher Werk- stoff) Brechungsindex des Platten- satzes, a = Winkel des Prismas, = Winkel des Lichtstrahles im Prisma gegenüber dem Lot im Austritt, = ?Neigungswinkel der Platten, rp = Polarisationswinkel des Plattcn- satzes, = Ausfallwinkel aus dein Prisma gegenüber dem Ausfallslot. - In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
- Die Glasplatten S1, S= usw. sind hier an den obren und unteren Enden plan geschliffen und zum einfallenden Lichtstrahl um einen Winkel 0c = 33° geneigt. Auf diese Weise müssen die Lichtstrahlen jeweils erst ein PrisinaP (in der Zeichnung schraffiert angedeutet) durchdringen, ehe sie auf den Plattensatz treffen, durchdringen also zunächst ein optisch dichteres Medium als Licht, ehe sie polarisiert «-erden.
- Die durch den Schliff auf der Plattenunterseite erzeugten Prismen P1 führen den Lichtstrahl jeweils in seine ursprüngliche Richtung zurück.
- Nach dein Prinzip der Erfindung kann die erforderliche Stärke der Polarisatoren noch erheblich vermindert werden; wenn beispielsweise der Lichtstrahl durch 20 Platten polarisiert «-erden. soll, so errechnet sich die Gesamthöhe H des Polarisators wie folgt:
Dicke der einzelnen Platte . . o.; 111m Brechungsindex n. ......... = 1,> Prismenwinkel ri . . . . . . . . . . = 33) sin (oo''-a) ............. _ 20 n 2ö - 0,5-20 ö'5-20 -i2mm. s57 ,837
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Polarisator aus einem Glasplattensatz. ziem zwecks Abflachung Prismen vor- und nachgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Plattensatz vor- uti<I nachgeschalteten Prismen durch senkrecht zur Lichtrichtung geführten Plansclilif* der Vorder- und Rückseite des Plattensatzes erzeugt sind, wobei die der Glasplatten zur Lichtrichtung nach folgenden Formeln b:stiinint wird: tg (P - n-- - % , worin
ist.si" = Brechungsindex des Prismas, 711s = (weil in diesem Fall gleicher Werkstoff) Brechungsinclex des Plattensatzes, Winkel des Prismas, = Winkel desL iclitstraliles ini Prisma gegenüber dem Lot i117 Austritt, = Neigungswinkel der Platten, rp = Polarisationswinkel des Platten- satzes, = Ausfallwinkel aus dein Prisma gegenüber dein Ausfallslot
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK152246D DE737162C (de) | 1938-10-27 | 1938-10-27 | Farbloser Polarisator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK152246D DE737162C (de) | 1938-10-27 | 1938-10-27 | Farbloser Polarisator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE737162C true DE737162C (de) | 1943-07-07 |
Family
ID=7252562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK152246D Expired DE737162C (de) | 1938-10-27 | 1938-10-27 | Farbloser Polarisator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE737162C (de) |
-
1938
- 1938-10-27 DE DEK152246D patent/DE737162C/de not_active Expired
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