DE737218C - Wasserdurchlass an doppelwandigen Schleusentoren - Google Patents

Wasserdurchlass an doppelwandigen Schleusentoren

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DE737218C
DE737218C DEM138168D DEM0138168D DE737218C DE 737218 C DE737218 C DE 737218C DE M138168 D DEM138168 D DE M138168D DE M0138168 D DEM0138168 D DE M0138168D DE 737218 C DE737218 C DE 737218C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
segment
water passage
double
flow channels
Prior art date
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Expired
Application number
DEM138168D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing H C Theodor Becher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
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Priority to FR838449D priority patent/FR838449A/fr
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40—Swinging or turning gates
    • E02B7/46—Gates turning round a horizontal axis arranged midway of the flap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Wasserdurchlaß an doppelwandigen Schleusentoren Bei mit Wasserdurchlässen versehenen doppelwandigen Schleusentoren u. dgl. ist man bestrebt, beim Öffnen der Durchlaßverschlüsse schnell große Durchlaßquerschnitte freizulegen, um in kurzer Zeit den Durchfluß großer Wassermengen zu ermöglichen. Dabei soll sich aber die lebendige Liraft der mit großer Geschwindigkeit durchströmenden Wassermassen auf in der Schleuse liegende Schiffe und auf den unbefestigten Bodendes Außenwassers möglichst wenig auswirken können..
  • Die schnelle Freigabe der großen Durchlaßquerschnitte und ihre Regelung geschieht in einfacher Weise durch die bekannten Segmentverschlußkörper, die um Drehzapfen drehbar sind. Sie haben den bekannten Vorzug, daß sie der Form der Durchlaßkanäle leicht angepaßt werden können und in Oftenstellung keine besonderen Widerstände hervorrufen. Es kann dabei ein einziger Segmentkörper etwa in der Mitte des Schleusentores angeordnet werden, oder aber man sieht in der Nähe der Torwand, also beim Ein- und Auslauf, je einen solchen Segmentverschluß vor, wobei zur Erleichterung des Antriebes usw. diese miteinander gekuppelt werden können.
  • Die Erfindung hat den Zweck, unerwünschte Auswirkungen der Strömungsenergie des durch die Tordurchlässe in großen Mengen strömenden Wassers in weitgehendem Maße zu vermeiden. Sie besteht darin, daß die Durchliußkanäle als Schrägkanäle ausgebildet sind, dis auf der Schleusenkammerseite schräg nach unten "gegen die Schleusensohle und auf der Außenwasserseite schräg nach oben gegen die Wasseroberfläche gerichtet sind. wobei, wie schon erwähnt, die Kanäle finit einfachen oder doppelten, die Lenkung der Wassermassen begünstigenden Segmentverschlüssen versehen sind.
  • Es wird auf diese Weise erreicht, daß das in die Schleusenkammer einströmende Wasser auf die befestigte Kammersohle trifft, so daß die Strömungsenergie großenteils vernichtet wird. Bei umgekehrter Wasserströmung dagegen wird das ins Außenwasser austretende Wasser von der unbefestigten Kanal- oder Wasserlaufsohle ferngehalten und zur Oberfläche geleitet. Dadurch ist die Sohle des Wasserkanals, die man nicht zu befestigen pflegt, vor dem austretenden Wasser geschützt, so daß sie nicht ausgehöhlt werden kann.
  • Die Form der Durchflußkanäle kann verschiedenartig sein. Eine Ausführungsmöglichkeit besteht z. B. darin, daß man die Durchlaßkanäle kurvenförmig t S-förmig i so verlaufen läßt, daß auf der Seite der Schleusenkammer die Kurve schräg nach unten und auf der Außenwasserseite schräg nach oben geht.
  • Man kann aber auch die Durchlaßkanäle von der Seite der Schleusenkammer aus einfach geradlinig schräg nach oben verlaufen lassen. -Auf der Zeichnung sind die vorgenannten Ausführungsbeispiele im Schema dargestellt. Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch ein doppelwandiges Schleusentor bzw. einen Durchlaßkanal desselben, der als kurvenförmiger Schrägkanal ausgebildet ist und bei dem der Verschluß durch einen Segmentverschluß mit zwei auf gemeinsamen Drehzapfen gelagerten Segmentkörpern erfolgt.
  • Abb.2 zeigt einen gleichen Schnitt durch ein Tor mit in gleicher Weise verlaufenden Durchlaßkanälen, die sowohl auf der Seite der Schleusenkammer als auch auf der Außenwasserseite durch je einen einzelnen Segmentkörper verschließbar sind, und Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch ein Schleusentor bzw. einen Durchlaßkanal desselben, der aus einem einfach geradlinig verlaufenden Schrägkanal besteht und bei dem ebenfalls sowohl auf der Seite der Schleusenkammer als auch auf der Außenwasserseite je ein Segmentverschlußkörper vorgesehen ist.
  • Bei der Ausführung der Abb. i werden die Wasserdurchlässe durch kurvenförmig ausgebildete Kanäle n gebildet. Der Verschluß dieser Kanäle erfolgt durch je zwei auf gemeinsamen Drehzapfen b angeordnete Segmentkörper e. Diese Segmentkörper liegen in der Offenstellung in Mulden d der oberen und der unteren Kanalwandung. Ihre Rückwände e sind eben und so ausgebildet, daß sie in der Offenstellung einen kontinuierlichen Übergang zwisehen den beiderseitigen Kanalstrecken bilden. Bei dem Beispiel der Abb. 2 ist die Forte der Durchlaßkanäle ebenfalls kurvenförmig wie bei der. Ausführung der Abb. i. Ihr Verschluß aber erfolgt durch Einzelsegmentkörper f, die getrennt voneinander angeordnet sind und von denen einer in der Nähe der Kanalmündung auf der Seite der Schleusenkammer und der andere in der Nähe der Kanalmündung auf der Außenwasserseite liegt. Der Durchmesser des Drehkreises dieser S(-;;-inentkörper ist größer gemacht als die Kanalhöhe, und die Drehzapfen sind in solcher Höhe angeordnet, daß auf der Schleusenkammerseite die Mantellinie des Drehkreises die untere Kanalwand und auf der Außenwasserseite die entsprechende Mantellinie die oben Kanalwand berührt. Auf der Schleusenkammerseite ist die obere Kanalwand da=gegen mit einer Mulde d versehen, welche den dort imgebrachten Segmentkörper f in der Offenstellung aufnimmt, und auf der Außenwasserseite zeigt die untere Kanalwand eine entsprechende Mulde d zur Aufnahme des dort angebrachten Segmentkörpers. Die Rückwände g der Segmentkorper sind an beiden Stellen kurvenförmig ausgebildet, so daß sie gewölbte Überleitungsflächen an den Mün dungen der Kanäle bilden, durch welche die aus der Kurvenform der Kan=ine sich ergebende Strömungsrichtung des Wassers begünstigt und gefördert wird. In noch erhöhtem Maße kann dabei das Wasser in die gewünschte Schrägrichtung nach unten oder nach oben gelenkt werden, wenn man die Segmentverschlüsse nicht ganz öffnet.
  • Gleiche Anordnung ist auch bei geradlinig verlaufenden, schrägen Durchlaßkanälen möglich, nur wird man dabei die Rückwände der Segmentkörper eben verlaufen lassen.
  • Eine ähnliche Anordnung wie bei Abb.2 ist in Abb.3 mit Bezug auf ein Beispiel gezeigt, bei bei dem die Durchlaßkanäle, h des Schleusentores geradlinig verlaufen. Zum Verschluß dienen wiederum je ein Segmentkörper f auf der Seite der Schleusenkammer und auf der Außenwasserseite. Auch hier ist der Drehkreisdurchmesser der Segmentkörper % größer als die Kanalhöhe, doch sind sowohl in der oberen als auch in der unteren Kanalwand jeweils zwei Mulden d vorgesehen, in welche sich die Segmentkörper f in der Offenstellung einlegen können, gleichgültig ob sie nach oben oder nach unten gedreht werden. Die Rückwände e der Seginentkörper verlaufen dabei eben, so daß sie ebene i- l,eileitungen an den iNlündungen der @ur@hlaßkanile bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserdurchlaß an doppelwandigen Schleusentoren, bei dem die durchströmenden Wassermassen durch in die Durchflußkanäle -eingebaute Segmentverschlußkörper regelbar und zwecks Vernichtung der lebendigen Irraft des Wassers lenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußkanäle (a) als Schrägkanäle ausgebildet sind, die auf der Schleusenkammerseite schräg nach unten gegen die Schleusensohle und auf der Außenwasserseite schräg nach oben gegen die Wasseroberfläche gerichtet sind und mit einfachen oder doppelten, die Lenkung der Wassermassen begünstigenden Segmentverschlußkörpern versehen sind. a. Wasserdurchlaß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußkanäle (h) geradlinig verlaufen. 3. Wasserdurchlaß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußkanäle 1 a) S-förmig gekrümmt sind. Wasserdurchlaß nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentverschlüsse (f) in dem gekrümmten Teil der Kanalwand liegen und sich in Mulden (d) auf der Hohlseite einlegen, während der Drehkreis des Segmentes die gegenüberliegende Seite des Kanals (a nur berührt.
DEM138168D 1937-05-27 1937-05-27 Wasserdurchlass an doppelwandigen Schleusentoren Expired DE737218C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM138168D DE737218C (de) 1937-05-27 1937-05-27 Wasserdurchlass an doppelwandigen Schleusentoren
FR838449D FR838449A (fr) 1937-05-27 1938-05-25 Porte d'écluse à paroi double et passages d'eau

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DEM138168D DE737218C (de) 1937-05-27 1937-05-27 Wasserdurchlass an doppelwandigen Schleusentoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE737218C true DE737218C (de) 1943-07-08

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ID=7334008

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM138168D Expired DE737218C (de) 1937-05-27 1937-05-27 Wasserdurchlass an doppelwandigen Schleusentoren

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DE (1) DE737218C (de)
FR (1) FR838449A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069534B (de) * 1959-11-19

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069534B (de) * 1959-11-19

Also Published As

Publication number Publication date
FR838449A (fr) 1939-03-06

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