DE73732C - Feuerlöscher - Google Patents

Feuerlöscher

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Publication number
DE73732C
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DE
Germany
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capsule
vessel
fire extinguisher
tube
bottle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73732D
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English (en)
Original Assignee
C. SCHUTZBACH-RUSTERHOLZ in Waedensweil, Kanton Zürich, Schweiz
Publication of DE73732C publication Critical patent/DE73732C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 61: Rettungswesen.
(Canton Zürich, Schweiz).
Feuerlöscher.
' Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Feuerlöscher, welcher zum Löschen sowohl in geschlossenen Räumen, als auch im Freien dient.
Der Feuerlöscher ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Unteransicht dargestellt. Fig. 3 ist ein Verticalschnitt des unteren Theiles der Vorrichtung. Fig. 4 ist ein Verticalschnitt, welcher zur Erläuterung der Wirkungsweise dient.
Der Feuerlöscher besteht aus einem konischen Gefäfs A aus Glas, das, zur Aufnahme einer Salmiakgeistlösung bestimmt, mit einem Schraubengewinde α versehen ist, und aus einer auf letzteres geschraubten Verschlufskapsel B, an welcher ein zur Aufnahme von Salzsäure bestimmtes, dicht verschlossenes Glasfläschchen c derart angebracht ist, dafs durch einen geeigneten Druck auf den Boden der Kapsel -B ein Zerbersten des Glasfiä'schchens c hervorgebracht werden kann und folglich die in letzterem befindliche Flüssigkeit in Berührung mit der Salmiakgeistlösung des Gefäfses A kommen kann, zum Zwecke, im Gefäfs A eine Gasentwickelung bezw. einen Gasdruck hervorzurufen, welcher den Verschlufspfropfen eines an der Kapsel B angebrachten Ausflufsröhrchens heraustreibt, so dafs die im Gefäfs A befindliche Löschflüssigkeit unter Druck durch das Ausflufsröhrchen auf das zu löschende Feuer ausströmen kann.
Damit vermittelst der Kapsel B ein dichter Verschlufs des Gefäfses A erzielt werden kann, ist die Kapsel B mit einem Absatz b versehen, und zwischen diesem letzteren und dem Rand e des Gefäfses A ist eine Dichtungsscheibe d eingelegt , welche — beim Aufschrauben der Kapsel B auf das Gefäfs A — zwischen den Rand e des Gefäfses A und den Kapselabsatz b eingeklemmt wird.
An der vorzugsweise aus Weifsblech bestehenden und mit Muttergewinde versehenen Kapsel B ist das Ausflufsröhrchen C dicht anschliefsend seitwärts angebracht und ist dieses letztere an dem inneren Ende mit einem Sieb/ versehen und am äufseren Ende durch einen Pfropfen g aus Kautschuk oder dergleichen dicht verschlossen.
An der Innenseite der Kapsel B ist ferner, der bügeiförmige Halter D für das durch einen Pfropfen k dicht verschlossene Glasfläschchen c durch Löthen oder sonstwie befestigt. Das Glasfläschchen c wird zwischen dem etwas eingebogenen Theil i des Halters D und dem Boden der Kapsel B gehalten; der Hals dieses Fläschchens c liegt in einer halbkreisförmigen Auswärtsbiegung u eines Quersteges h des Halters D.
Unter dem Boden der Kapsel B ist ein Querstück E angeordnet, das an seinen beiden Enden mit dem Rand der Kapsel B verbunden ist. Dieses Querstück E endigt einerseits in einen senkrecht dazu stehenden Arm / aus und ist andererseits mit einer Oese m versehen, die beim Nichtgebrauch der Vorrichtung zum Aufhängen derselben an einem Nagel oder dergleichen dienen kann. Das Querstück E hat aufserdem einen Ausschnitt n, in welchem
zwei Lager für die Drehzapfen ο ο eines Abzugsbügels -F vorgesehen sind. Letzterer dient dazu, im gewünschten Augenblick einen Druck auf den Boden der Kapsel B auszuüben, um das Glasfläschchen c zu dem vorerwähnten Zwecke zum Zerbersten zu bringen.
Um die Vorrichtung zum Löschen bei einem Feuerausbruch zu benutzen, verfährt man folgenderweise :
Die Vorrichtung wird von dem Nagel, an welchem sie gewöhnlich aufgehängt ist, heruntergenommen und mit beiden Händen vertical, d. h. in der in Fig. ι und 4 angegebenen Stellung gehalten, indem man mit der linken Hand das Gefäfs A oben bei ρ fafst und den Zeigefinger der rechten Hand in die Oeffnüng des Abzugsbügels bezw. Drückers F hineinschiebt. Das Röhrchen C wird dann gegen das zu löschende Feuer gerichtet, und indem man den Daumen der rechten Hand gegen den verticalen Arm / des Querstückes E stützt, zieht man den Abzugsbügel bezw. Drücker F im Sinne des Pfeiles x, Fig. 1, um ihn auf seinen Zapfen 0 0 zu drehen und in die in Fig. 4 angegebene Stellung zu bringen. Bei dieser Bewegung des Abzugsbügels bezw. Drückers F übt der Endtheil s desselben von unten nach oben einen Druck auf den etwas elastischen Boden der Kapsel B, so dafs hierdurch, wie in Fig. 4 angegeben ist, das Bersten des zwischen dem Kapselboden und dem Halter D eingeklemmten Glasfläschchens c verursacht wird und die in letzterem enthaltene Flüssigkeit mit jener des Gefäfses A in Berührung kommt, wodurch im Gefäfs A eine derartige Gasentwickelung stattfindet, dafs der in diesem Gefäfs entstehende Druck den Pfropfen g aus dem Röhrchen C treibt und folglich die Flüssigkeit aus A in einem starken Strahl durch das Röhrchen C ausfliefst und auf das zu löschende Feuer, gegen welches der Flüssigkeitsstrahl gerichtet wird, geschleudert wird. Die durch das Röhrchen C ausströmende Flüssigkeit wird das Feuer sofort auslöschen bezw. ersticken.
Selbstverständlich können statt der hierfür angegebenen Flüssigkeiten alle anderen Flüssigkeiten, durch deren Zusammentritt eine Gasentwickelung im Gefäfs A stattfinden kann, verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Feuerlöscher mit im Flüssigkeitsgefäfs befindlichem Säurefläschchen, bei welchem das Säurefläschchen c zwischen einem in der Verschlufskapsel B des Flüssigkeitsgefäfses A befestigten bügeiförmigen Halter D und dem elastischen Boden der erwähnten Verschlufskapsel B gehalten ist und letztere einen drehbaren Abzugsbügel bezw. Drücker F trägt, dessen Ende s beim Drehen desselben einen Druck auf den Kapselboden auszuüben vermag, um so ein Zerbersten des Fläschchens c hervorzubringen und durch den Zusammentritt der in A und c enthaltenen Flüssigkeiten eine Gasentwickelung im Gefäfs A herbeizuführen, wodurch der das an der Kapsel B angebrachte Ausflufsröhrchen C schliefsende Pfropfen g aus demselben herausgetrieben wird und die Ausströmung der Löschflüssigkeit unter Druck aus dem Röhrchen C stattfinden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73732D Feuerlöscher Expired - Lifetime DE73732C (de)

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