DE737367C - Ausschlagabhaengiger Fall- oder Druckbuegelregler - Google Patents

Ausschlagabhaengiger Fall- oder Druckbuegelregler

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DE737367C
DE737367C DES129704D DES0129704D DE737367C DE 737367 C DE737367 C DE 737367C DE S129704 D DES129704 D DE S129704D DE S0129704 D DES0129704 D DE S0129704D DE 737367 C DE737367 C DE 737367C
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DE
Germany
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deviation
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pointer
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Expired
Application number
DES129704D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Kaehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/04Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Ausschlagabhängiger Fall- oder Druckbügelregler Es ist üblich, eine genaue Regelung von Zustandsgrößen durch möglichst feinstufiges Verstellen des Energie- oder Mengenflusses herbeizuführen, damit die Pendelungen der geregelten Größe gering bleiben. Im Gegensatz dazu stehen Regler, bei denen der ganze Energie- oder Mengenfluß oder ein bestimmter Teil von ihm absatzweise an- bzw. abgestellt wird. In diesem Fall ergeben sich Pendelungen der geregelten Größe um den Sollwert, deren Größe von der H,äu:figkeit des Regeleingriffes; der Trägheit des geregelten Vorganges und der Empfindlichkeit der Regelorgane abhängt. Der Vorteil dieser Regelung -gegenüber der :erstgenannten liegt, abgesehen von der Einfachheit der V er stellorgane, in dem großen Bereich der Veränderbarkeit des: Energie- oder Mengenverbrauches bei der Regelung. So ist es z. B. bei elektrisch beheizten Öfen möglich, durch bloßes Ein- und Ausschalten des Heizstromes beliebig wechselnde Ofenbelastung derart auszugleichen, daß stets, um einen Mittelwert schwankend, eine konstante Temperatur erhalten wird. Als Beispiel einer solchen be- kannten Anordnung sei hier ein Regler erwähnt, dessen :elektrische Kontakte tragende Schalthebel durch ein periodisch bewegtes Organ und :eine Rückstellkraft in hin und her gehende Bewegung versetzt werden. Bei Abweichttng des Ist- vom Sollwert wird der eine oder der andere der beiden Hebel in bestimmter Lage vom Meßwerkzeiger vorblockt, in der er den gewünschten Vorgang 'einleitet. Dabei ist die Anordnung so getroffen, da13 der während der Verblockung gehemmte zeiger vorübergehend .entlastet wird, so daß @er gegebenenfalls eine neue Stellung aufsuchen kann, ohne daß dabei eine einen Schaltvorgang auslösende Änderung in der Stellung der Kontaktorgane eintritt.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf :einen Regler, der die Nachteile der beiden unterschiedlichen Regelungsarten vermeidet, die Vorteile aber derart vereint, daß beim Regeln im Normalfall, in denen der Energiebedarf in annähernder Lfibereinstimmung mit der Energiezulieferung steht, der Regler nur kleine Veränderungen der Energiezulieferung vornimmt, z. B. durch schrittweises, feinstufges %-erstellen von Drosselorganen oder anderen, die Energiezufuhr beeinflussenden Einrichtungen, daß aber im Falle einer größeren Abweichung zwischen der erforderlichen und der zugeführten Energie durch Dauerkontakte eine vergrößerte Energiezufuhr so lange aufrechterhalten wird, als die Ursache für die große Abweichung zwischen Energie-Soll und -Ist besteht. Die Erfindung geht dabei aus von einem ausschlagabh,ängigen Fall-oder Druckbügelregler, bei dem Kontakte nach \lal'jgabe der Stellung eines Mef)werkzeigers geöffnet oder geschlossen werden, -wobei die Kontaktgabe innerhalb eines bestimmten Bereiches der Abweichung des Istwertes vom Sollwert impulsweise und bei größerer Abweichung durch Dauerkontakte so lange erfolgt, bis die Abweichung des Istwertes vom Sollwert wieder innerhalb des bestimmten Bereiches liegt.
  • Die Erweiterung der üblichen kontinuierlich verstellenden Fallbügelregler, die die Größe der Abweichung zwischen Soll- und Istwer t dazu benutzen, um bei einem Fa.llbügelhuh eine mehr oder minder starke, also ausschlagabhängige Verstellung der die Energiezufuhr bedingenden Organe durchzuführen, zu Reglern mit Dauerkontakten hat sich n:ämlicli als wünschenswert erwiesen, da die: normale kontinuierliche Verstellung des Energiezuflusses nicht sehr feinstuli- -emacht wer-, b e den und daher nicht besonders schmiegsam erfolgen kann, ohne daß man Gefahr läuft, bei besonders großen Abweichungen zwischen dein Energie-Soll und -Ist infolge der Schmiegsamkeit der Anordnung die Regel--k des Systems völlig zu verlieren. Dies wird erst möglich, wenn man im Falle einer größeren Abweichung zwischen Energie-Soll und -Ist durch die Betätigung des Dauerkontaktes eine grobstutige Änderung der Energiebilanz durchführt. Damit hat man also den Vorteil, die Schmiegsamkeit des Regelvorganges für den Normalfall zu erhalten bzw. zu erhöhen, also mit hoher Regelgenauigkeit zu arbeiten, für den Ausnahmefall jedoch einen großen Regelbereich zur `'erfü-ttt,- zu Nahen. Ein derartiger Regler, der jedoch vorzugsweise zur Sicherung der geregelten Anlage im Falle von. anormalen Betriebsvier-' hä ltnissen infolge von Störungen gedacht ist, arbeitet so, daß im normalen Betriebsbereich durch Fallbügel und Meßwerkzeiger Kontakte geschlossen werden, wodurch eine j schrittweise Verstellung der die Energiezufuhr beeinflussenden Organe durch einen Regelmotor erfolgt, d.aß jedoch im Störungsfall ein Grenzkontakt geschlossen ic-ird, der den :Motor in die Endstellung des die Energiezufuhr beeinflussenden Organs laufen läl.it, wobei eine .elektrische Verkiinkung diesen Zustand so lange aufrechterhält, his der Betriebszustand der geregelten Anlage wieder normale Werte .erreicht bzw. sich diesen genähert hat.
  • Im Gegensatz dazu ist der neue Regler dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fall-oder Druckbügel zwei oder mehr mit ihm auf und ab bewegte Schalter angeordnet sind, von denen zumindest einer bei Abweichung des Ist- vom Sollwert unmittelbar von einem ahgestuften und innerhalb einer entsprechenden Aussparung des Fallbügels gleitend angeordneten, ebenfalls vom Fallbügel bewegten Schiebestück derart betätigt wird, daß dieser durch eine mit dem Fallbügel fest verbundene und mit diesem bewegte Verklinkungsvorrichtung bei einer außerhalb des inneren Be- reiches liegenden Abweichung des Istwertes vom Sollwert unter vorübergehender Verhlokkttng des Meßwerkzeigers unabhängig von seiner mit dem Fallbügel ausgeführten Bewegung so lange in seiner Arbeitsstellung gehalten wird, bis der Me1.')werkzeiger in den inneren Bereich der Abweichung des Istwertes vom Sollwert zurückgegangen ist. Dabei kann die Minderung der Energiezufuhr beispielsweise bei einem elektrisch geheizten Ofen in einer Umschaltung von 4 auf beruhen. Bei anderen Energiemitteln kann durch Ü,ffnen bzw. Schließen von Ventilen eine sprungweise Änderung der Energiezufuhr dadurch verursacht werden, da15 ein Ofen beispielsweise von einem Gas geringen Heizwertes auf ein solches mit höheren, 11cizwertumgeschaltet wird.
  • Es ist auch möglich, mittels des neuen Reglers den Energiebedarf der zur Verfügung stehenden Energie dadurch anzupassen, dal.'# die Menge des die Energie aufnehmenden Stoffes plötzlich um einen bestimmten Anteil verändert wird. Von dieser Möglichkeit wird man hauptsächlich bei kontinuierlich Leschickten Üfen, z. B. Durchlauferhitzern, Gebrauch machen.
  • Man kann sich auch darauf beschränken, den Dauerkontakt zur Schaltung eines signals zu benutzen, tim die erforderliche 1-n,-stellung der Energiezufuhr oder der Beschikkung von Hand vornehmen zu lassen. Von den Einzelheiten der Schaltung hängt es ab, ob der gleiche oder verschiedene Schalter für die kontinuierliche und die stufenweise Verstellung benutzt werden.
  • In der Abb. i ist ein Schnitt durch einen Regler dargestellt, mit dem die Erfindung beispielsweise verwirklicht werden kann. i ist der Zeiger eines Meßgerätes, welches die zu regelnde Größe darstellt. Durch den Druckbügel z, der periodisch um die Achse 3 durch eine Hilfskraft hin und her bewegt wird, -wird ein Schiebestück 4. zeitweise von unten auf Zeiger i gedrückt. Befindet sich der Zeiger Tiber dem Schiebestück, so wird durch ihn eine Bewegung des Schiebestückes mit dem Druckbügel verhindert. Das Schiebestück gleitet innerhalb dies sich weiter bewegenden Druckbügels und schaltet dadurch den Quecksilberschalter 6 in die Einschaltstellung, indem es auf die Schaltschiene 17 des Quecksilberschalters drückt.
  • Wie Abb.2 darstellt, wird je nach der Länge des stufenförmig ausgebildeten Schiebestückes ,4 bei langsamem Hinundherbe`vegen des Druckbügels der Quecksilberkontakt verschieden lange eingeschaltet werden, wenn das Schiebestück vom Zeiger getroffen wird, je nachdem, von welcher Stufe des Schiebestückes der Zeiger festgeklemmt wird. Mit zunehmender Abweichung des Istwertes vom Sollwert, der im Beispiel an dem mit o gekennzeichneten Skalenstrich liegt, wird damit eine verschieden starke Verstellung des be:einflußten Energiestromes herbeigeführt. Weicht jedoch der Zeiger über ein gewisses Maß von der Sollstellung ab, so trifft er auf die Kante 5 des Schiebestückes, wodurch das Quecksilberrohr 6 derartig weit um die Achse; gekippt wird, daß seine Sperrnase 8 unter die Klinke 9 gerät, welche in dem Druckbügel um die Achse io beweglich gelagert ist. Die Sperre bewirkt ein Geschlossenbleiben des Kontaktes :auch für 'die Zeit, in welcher der Zeiger von dem Druckbügel bzw. von dem Schiebestüclz zur Wiedereinstellung wieder , freigegeben wird. Solange der Zeiger sich über der Kante 5 des Schiebestückes befindet, wird bei erneuten Druckbügelhüben an der Einschaltstellung des Schalters nichts geändert. Zwar wird die Klinke g durch Auftreffen des Hebels i i auf dem Gegenlager 12 von der Nase des Quecksilberrohres bei jedem Druckbügelhub abgehoben. Doch verhindert das Schiebestück ein Zurückfallen des Quecksilberschalters, solange der Zeiger oberhalb der Kante 5 des Schiebestückes steht. Sobald jedoch die Änderung der Energiezufuhr bewirkt hat, daß sich der Zeiger wieder der Sollwertstellung nähert, wird beim erneuten Druck des Druckbügels die veränderte Stellung des Schiebestückes bewirken, daß die Aufhebung der Sperre durch die Klinke g zu einer Ausschaltung des Quecksilberschalters führt, sobald der Druckbügel sich wieder abwärts bewegt. Für den Fall, daß der Zeiger aus dem Bereich des Schiebestückes heraustritt, verschwindet das Schiebestück bei der Aufwärtsbewegung des Druckbügels innerhalb der Aussperrung des Gegenlagers 12 und bewirkt somit auch keine kurzzeitige Einschaltung des Quecksilberschalters 6. Man kann jedoch weitere Schiebestücke derartig anordnen, daß beispielsweise - ein weiteres Schaltrohr dann geschaltet wird, wenn der Zeiger die entgegengesetzte Abweichung von seiner Sollstellung aufweist, wie in Abb.3 dargestellt. In diesem Fall sind für die beiden Fälle sehr starker Abweichtingen der Zeigerstellung vom Sollwert je einen besonderen Dauerkontakt ergebende Schiebestücke 13 und 14. mit besonderen Quecksilberschaltern 15 und 16 vorgesehen.
  • Man kann aber auch, wie das Beispiel der Abb. 4.a bis .1c zeigt, den Dauerkontakt und den für kurzzeitige Einschaltung der Verstellorgane dienenden Zeitkontakt in einem Quecksilberschalter derart vereinigen, daß, wenn das Schiebestück nicht trifft, kein Kontakt, wenn das Schiebestück nur wenig durchgeschaltet wird, der Zeitkontakt mit den Stromzuführungen i8 und ig, wenn aber das Scliiebestü,ck soweit durchgedrückt wird, daß die Klinke g einfällt, der Dauerkontakt über den Zuleitungen i9 und 20 geschlossen ist.
  • Es empfehlt sich, die Grenze der Zeigerabweichung, bei der eine Dauerkontaktabgabe einsetzt, einstellbar zu machen. Dies geschieht beispielsweise nach Abb. i dadurch, daß die Schaltschiene 17 des oder der Quecksilberkontaktes) 6 mittels der Schraube 21 derartig durchgebogen wird, daß die Sperrnase 8 des Quecksilberschalters bei der gewünschten Zeigerstellung von der Klinke g gefaßt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausschlagabhängiger Fall- oder Druckbügelregler, bei dein Kontakte nach Maßgabe der Stellung eines Meßwerkzeigers geöffnet oder geschlossen werden, wobei die Kontaktgabe innerhalb eines bestimmten Bereiches (innerer Bereich der Abweichung des Istwertes vom Sollwert impulsweise und bei größerer Abweichung (äußerer Bereich) durch Dauerkontakt so lange erfolgt, bis die Abweichung des Istwertes vom Sollwert wieder innerhalb des inneren Bereiches liegt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fall-oder Druckbügel zwei oder mehr mit ihm auf und ab bewegte Schalter angeordnet sirid, von denen zumindest einer bei Abweichung des Istwertes vom Sollwert unmittelbar von einem abgestuften und innerhalb einer entsprechenden Aussparung des Fallbügels gleitend angeordneten, .ebenfalls vom Fallbügel bewegten Schiebestück derart betätigt wird, daß dieser durch eine mit dem Fallbügel fest verbundene und mit diesem bewegte Verklinkungsvorrichtung bei einer außerhalb des inneren Bereiches liegenden Abweichung des. Istwertes vom Sollwert unter vorübergehender Verblockung des Meßie@erl>zeigers unabhängig von seiner mit dem Fallbügel ausgeführten Bewegung so lange in seiner Arbeitsstellung gehalten wird, bis der Meßwerkzeiger in den inneren Bereich der Abweichung des Istwertes vom Sollwert zurückgegangen ist.
  2. 2. Regler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine nur bei Dauerkontaktgabe wirksame Klinke, die die Schalter lediglich zwischen zwei Fall- oder Druckbügelbewegungen verblockt und sie während der Bewegung freigibt, wobei die Schalter dann bei einer der Dauerkontaktgabe entsprechenden Stellung des Mel:,-werkzeigers durch das Schiebestück ge- halten werden und bei allen anderen Stellungen sich so verstellen, daß die Klinke nicht mehr eingreifen kann.
DES129704D 1937-11-26 1937-11-26 Ausschlagabhaengiger Fall- oder Druckbuegelregler Expired DE737367C (de)

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