DE737648C - Vorrichtung zur Ausnutzung des Waermeinhaltes von Schlacken fuer die Erzeugung von Hochdruckdampf - Google Patents

Vorrichtung zur Ausnutzung des Waermeinhaltes von Schlacken fuer die Erzeugung von Hochdruckdampf

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DE737648C
DE737648C DEK159802D DEK0159802D DE737648C DE 737648 C DE737648 C DE 737648C DE K159802 D DEK159802 D DE K159802D DE K0159802 D DEK0159802 D DE K0159802D DE 737648 C DE737648 C DE 737648C
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Germany
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slag
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water
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DEK159802D
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English (en)
Inventor
Dr Felix Kagerer
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FELIX KAGERER DR
Original Assignee
FELIX KAGERER DR
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00—Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/04—Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being hot slag, hot residues, or heated blocks, e.g. iron blocks

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ausnutzung des Wärmeinhaltes von Schlacken für die "Erzeugung von Hochdruckdampf Bei den, bisher üblichen Verfahren zur Herstellung von Steinen oder Sand aus flüssiger Hochofenschlacke wird die in den Schlacken enthaltene Wärme nicht ausgenutzt.. Es handelt sich hierbei um sehr große Energiemengen" die ungenutzt verlorengehen, denn der Wärmeinhalt der Hochofenschlacke kann über 15 °/o der dem Ofen in Form von Brennstoff und vörge-#värmter Luft zugeführten Gesamtenergie betragen. Man hat deshalb schon vor längerer Zeitversucht, diese Schlackenwärme durch Einleiten feuerflüssiger Schlacke in: Wasser für die Dampferzeugung nutzbar zu machen. Die Schwierigkeiten dieser Verfahren bestehen hauptsächlich darin, daß zur Erzielung emes Dampfüberdruckes ein luftdicht abgeschlossener Wasserbehälter notwendig ist, der aber die ununterbrochene Zufuhr von flüssiger Schlacke in das -Wasser und die Entfernung der erkalteten granulierten Schlacke unmöglich, macht. Man: versuchte diesen Schwierigkeiten, dadurch@ zu begegnen,- daß man einesteils auf die Erzielung eines Dampfüberdruckes ganz: verzichtete und die Schlacke in einen Wasserbehälter leitete, aus dem- der entwickelte Wasserbrodem abgesaugt wurde. Ein anderer Vorschlag geht dahin, dem Wasserbehälter die Schlacke übr einen siphonartigen Abschluß zuzuleiten'- der die EinhaI-tung eines gewissen Überdruckes ermöglicht. Da hierbei der erzielte Dampfdruck aber nicht größer sein kann als der durch die Schlackensäule in dem Siphon ausgeübte Gegendruck, kann man. in den beschriebenen Einrichtungen auch. nur Dampfdrücke von, 0,07 bis 0,z Atm.-erzeügen, die für Kraftzwecke kaum verwertbar- sind. Weitere Schwierigkeiten stellen sich dadurch ein, daß die Schlacke in dem Siphonabschluß -leicht einfrieren kann, wenn der-Schlackendurchsatz zwischen zwei Höchofenabstichen unterbrochen wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, niit deren Hilfe unter Vermeidung der :erwäJ!hten Schwierigkeiten dieErzeug-ung' eines Hochdruckdampfes durch Einleiten glutflüssiger Schlacke in Wasser ermöglicht werden soll.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem bis zu seiner Decke in ein Wasserlecken eintauchenden weitbauchigen und nach dem offenen Boden sich verjüngenden Behälter, auf dessen Decke in der Mitte ein Einfülltrichter für die Schlacken und am Rande ein ringförmiger, kegelig nach einwärts verlaufender, und sichu nach einer Dampfsammelkammer allmählich verengender Abzugskanal aufgesetzt sind. Indem mittleren ausgebauchten Teil des Behälters ist dabei eine der Form des Behälters angepaßte umlaufende Rührtrommel mit einem niedrigen kegeligen Aufsatz vorgesehen.
  • Diese Vorrichtung kann noch dadurch weitergebildet sein, daß die Dampfsammelkammer ringförmig ausgebildet ist und mit ihrem Innenmantel den Einfülltrichter bildet, während sie mit ihrem Außenmantel den Abzugskanal umgibt. Ferner können an der Innenwand des Behälters schraubenförmig angeordnete Leisten vorgesehen sein, die zum Abführen des gebildeten Schlackensandes durch den offenen Behälterboden hindurch dienen.
  • Die Zeichnung, die eine geeignete Ausführungsform der Vorrichtung in vereinfachter Darstellung im Schnitt erkennen läßt, gibt über die Wirkungsweise der vorgeschlagenen Vorrichtung vollen Aufschluß. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der stark ausgebauchte (vasenförmige) Behälter i ohne Boden auf einem in der Zeichnung nicht vermerkten Trägerrost im Innern eines betonierten Wasserbeckens 2 derart angeordnet, daß der Behälter i mit seinem weitesten Teile noch unter den äußeren Wasserspiegel taucht, so daß sich der Behälter im Ruhezustande fast bis zu einem auf die Decke 12 in der Mitte aufgesetzten Stutzen 3 mit Wasser füllt. Der Stutzen 3 ist nach -oben zudem Einfülltrichter4 erweitert und bildet mit diesem den Innenmantel der ringförmigen Dampfsammelkammer 5, in, die der gleichfalls ringfärmige; kegelig nach einwärts verlaufende und sich allmählich verengende Abzugskanal 6 mündet. Im Innern des Behälters i ist als Rührvorrichtung und Schlackenverteiler die waagerechte Scheibe 7 vorgesehen, welche hier zweckmäßigerweise oben in einen niedrigen, unten -aber in einen verhältnismäßig hohen Kegelansatz 8 bzw. 9 übergeht. Die auf diese Weise zu einem Doppelkegel erweiterte Scheibe (Rührtrommel) läßt zwischen sich und den Behälterwänden nur einen entsprechend engen Raum frei und ist mit ihrer Welle io in dem senkrecht durch den Boden des Wasserbeckens 2 hindurchtretenden Rohre ii wasserdicht gelagert.
  • Im Betriebe wird die Rührtrommel 7, 8, 9 mittels ihrer Welle io im . Sinne der eingezeichneten Pfeile in schnelle Umdrehung versetzt, wobei sie das zwischen ihr und den Behälterwänden stehende Wasser mit sich reißt. Unter dem Einfluß der Fliehkraft wird hierbei das Wasser in den Behälterbauch gedrängt, von wo es noch bis zu einer gewissen Höhe in den Abzugskanal 6 emporgedrückt wird. Der Gegendruck des umlaufenden Wassers, das -in an sich bekannter Weise die Dampfsämmelkammer abschließt, ist für den Druck des Dampfes in der Sammelkammer bestimmend. Durch den stark nach einwärts gerichteten, kegeligen Verlauf des Kanals ist jedoch selbst bei verhältnismäßig hohem Wasserdruck im Behälterbauche dafür Sorge getragen, daß das Wasser im Kanal nicht über die vorgesehene Höhe emporzusteigen: vermag, da die Fliehkraftwirkung, welcher die in dem Abzugskanal 6 kreisenden Wassermassen ebenfalls unterworfen sind, jeder Überschreitung -der zulässigen Grenze Halt gebietet. Die mittels der Rinne 13 zugeführte Schlacke 14 ergießt sich von oben durch den Trichter d. und den Stutzen 3 in den Behälter i, wo sie auf den umlaufenden Aufsatz 8 der Rührtrommel auftrifft und seitwärts in den Behälterbauch geschleudert wird. Hier dringt die glühflüssige Schlacke in die kreisenden Wassermassen ein, bringt diese zum Sieden und zerfällt ihrerseits zu Sand, der sich zufolge seines höheren spezifischen Gewichtes an der Bekälberwand sammelt, während der entwickelte Dampf durch deti Abzugskanal 6 in die Sammelkammer 5 abströmt. Auf dem Wege dahin kann der Dampf durch den zusätzlichen Einbau einer Leitvorrichtung (Schirmes) ohne weiteres so gelenkt werden, daß er vor seiner Entnahme mittels des Rohranschlusses 15 an den durch die strahlende Glut der Schlacke aufgeheizten Wänden des Stwtzens 3 und des Trichters q. entlang streicht, wodurch er entsprechend getrocknet bzw. überhitzt wird. Der einem bestimmten Dampfdruck entsprechende Gegendruck des Wasserabschlusses kann zwangsläufig durch einen von einem Manometer gesteuerten Geschwindigkeitsregler für die Rührtrommel eingestellt werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Behälterraum einerseits für die Zufuhr der glühflüssigen Schlacke als unmittelbar feuerndes Heizmittel und andererseits für die Zuleitung des Speisewassers sowie für die Abfuhr des gebildeten Schlackensandes offengehalten. Dessenungeachtet bleibt die Siedetemperatur des Wassers im Behälterbauche infolge der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Wassers praktisch auf diesen Teil beschränkt und vermag sich nicht durch die Bodenöffnung nach außen fortzupflanzen. Dagegen wird durch den noch heißen Schlackensand, der allseits zum Behältermantel gedrängt und mittels der an dessen Innenseite schraubengangähnlich angeordneten Leisten 16 (vom kreisenden Wasser mitgerissen) allmählich nach .unten geschraubt bzw. ausgestoßen wird, die mach Maßgabe der Dampfentwicklung von unten. durch die Flielikräftwirkung ngChströmende Speisewassermenge naoh dem Gegenstromprinzip vorgewärmt. D.er Mea:bei @entsprechend abgekühlte und schUeßlich ausgestoßene Sebla&ensand sammelt sich an der tiefsten Stelle des äußeren Wasserbeckens z, von wo er durch Fördermittel gehoben und seiner weiteren: Bestimmung zugeführt wird.
  • Um allfällige SchlaekenansÄtze an der. Innenseite des Stutzen 3 bzw. der Behälterdecke rz hintanzuhalten, ,erscheint ges im Üb- rigen zweckmäßig, diese Tedlie der Bieh'älterwandungen mittels einer Berieselungsanlage ständig feucht zu, halten,.

Claims (3)

  1. PA7ENTANspRüC'HE r. Vorrichtung zur Ausnutzung des Wärmeinhaltes glutflüssiger Schlacken für die Erzeugung von Hochdruckdampf, unter Einleitung der. Schlacken in das zu verdampfende Wasser, gekennzeichnet durch einen bis zti seiner Decke in ein Wasserbecken (2) eintauchenden Zweitbauchigen und nach dem offenen Boden sich verjüngenden Behälter (z), auf dessen Decke (z2) in der Mitte ein Einfülltrichter (q.) für die Schlacken und am Rande ein ringförmiger, kegelig nach einwärts verlaufender und sich nach einer Dampfsammelkämmer (5) allmählich verengender Abzugskanal (6) aufgesetzt sind und in dessen mittleren ausgebauchten Teil eine der Form des Behälters angepaßte Rührtrommel (7, 9) mit niedrigen; kegeligemAufsatz (8) umläuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfsammelkammer 5 ringförmig ausgebildet ist und mit ihrem Innenmantel den Einfülltrichter bildet, während sie mit ihrem Außenmantel den Abzugskanal (6) umgibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, däß an der Innenwand des Behälters (z) schraubengangähnhch angeordnete Leisten (16) zur Abführung des gebildeten Schlackensandes durch den offenen Behälterboden vorgesehen sind.
DEK159802D 1941-01-12 1941-01-12 Vorrichtung zur Ausnutzung des Waermeinhaltes von Schlacken fuer die Erzeugung von Hochdruckdampf Expired DE737648C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920202C (de) * 1949-11-25 1956-08-09 Ferdinand Dipl-Ing Tschinka Verfahren und Einrichtung zur Ausnutzung der in Feuerungsrueckstaenden enthaltenen Waerme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE920202C (de) * 1949-11-25 1956-08-09 Ferdinand Dipl-Ing Tschinka Verfahren und Einrichtung zur Ausnutzung der in Feuerungsrueckstaenden enthaltenen Waerme

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