DE737929C - Adsorptionsanlage zur Rueckgewinnung von Loesemitteln - Google Patents

Adsorptionsanlage zur Rueckgewinnung von Loesemitteln

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DE737929C
DE737929C DEB185488D DEB0185488D DE737929C DE 737929 C DE737929 C DE 737929C DE B185488 D DEB185488 D DE B185488D DE B0185488 D DEB0185488 D DE B0185488D DE 737929 C DE737929 C DE 737929C
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DE
Germany
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solvents
recovery
water
immersion
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Expired
Application number
DEB185488D
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English (en)
Inventor
Georg Mueller
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Bamag Meguin AG
Original Assignee
Bamag Meguin AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/02Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Adsorptionsanlage zur Rückgewinnung von Lösemitteln Es sind bereits Adsorptionsanlagen zur Rückgewinnung von Lösemitteln bekanntgeworden, bei denen die Phasen: Beladen und Dämpfen durch mechanisch betätigte Ventile eingeleitet bzw. beendet werden. Die dazu erforderlichen umfangreichen Steuereinrichtungen sind für größere Anlagen tragbar, nicht jedoch für kleinere Adsorptionsanlagen, für die jedoch eine große Anwendungsmöglichkeit besteht, wenn sie in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden können.
  • Eine derartige Ausgestaltung einer Adsorptionsanlage, die wesentlich einfacher und in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden kann, stellt den Gegenstand der vorliegenden ErfiIrdung dar. An Stelle der sonst üblichen, mechanisch betätigten Ventile zur Steuerung der LufteinS und Auslässe dienen die an sich auf anderen Gebieten, z. B. bei Gasreinigungsanlagen, bekannten kommtmizierendellTauchverschlüsse, welche durch ein mit gemeinsamem Antrieb versehenes Organ betätigt werden.
  • Um mit einer geringeren Tauchtiefe der Tauchverschlüsse auskommen zu können, sind erfindungsgemäß innerhalb dieser Schwimmkörper angeordnet, die zusätzliche Absperrorgane darstellen. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei dem Eintritt des Lösemittel-Luft-Gemisches keine Flüssigkeit mitgerissen werden kann, da durch das Aufsteigen des Schnvimmkörpers die lebendige Kraft des Gasstromes sofort gebrochen wird und zunächst ein provisorischer Abschluß des Tauchverschlusses eintritt, der das Mitreißen des Wassers verhütet.
  • Um das Durchschlagen des Gases zu vermeiden, müßte bei Anwendung eines normalen Tauchverschlusses die wasserseiltige Abdeckung mehr als doppelt so groß gemacht werden, um überhaupt ein Abreißen des Luftstromes und eine Vernichtung der kinetischen Energie au erzielen. Durch die zusätzliche Anordnung des Schwimmkörpers ist auch bei Vorhandensein einer kurzen wasserseitigen Abdeckung, die die Bauhöhe der ganzen Apparatur wesentlich beeinflußt, die Gewähr gegeben, daß ein Durchschlagen des Gases auf alle Fälle vermieden wird, da der endgültige Abschluß des Tauchverschlusses durch das aufsteigende Wasser erfolgt, so daß dann der Schwimmkörper nicht mehr die Funktion einer Dichtung gegen das Durchschlagen des Gases auszuüben hat.
  • Durch die Steuerung der Ein- und Auslässe mittels kommunizierender Tauchverschlüsse ist der weitere Vorteil verbunden, daß einige oder alle dieser gleichzeitin als Tragorgan aller Adsorptionselemente dienen.
  • Eine derartige Ausgestaltung der Verschlüsse durch Tauchverschlüsse stellt eine Vereinfachung der Bedienung gegenüber den früher üblichen, mechanisch betätigten Ventilen dar, insbesondere sind für diese neuartige Ausgestaltung keine besonderen bewegbaren Teile notwendig, die dem Verschleiß unterliegen würden. Die ganze Anordnung bietet ein großes Maß der Sicherheit, insbesondere dadurch, daß die Gewähr ebenso wie bei sonst vollautomatischem Betrieh gegeben ist, daß Falschschaltungen vollkommen ausgeschlossen sind und sich die Apparatur trotzdem zu einem erheblich billigeren Preis herstellen läßt, als eine mit normalen Ventilen ausgestattete Anlage gleicher Leistung.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Adsorbers in drei Abbildungen dargestellt.
  • Der wärmeisolierte Behälter 1 ist lurch Doppelwände 2 in eine beliebige Anzahl, beispielsweise drei thermisch voneinander 150-lierte Kammern I, II, III unterteilt. In jede Kammer des dreiteiligen Adsorbers ist ein Rost 3 eingebaut, auf dem, gege benenfalls unter Zwischenschaltung eines aus Kies # bestehenden Wärmespeichers 4 und einem weiteren Rost 5, eine Schicht Adsorptionsmittel, z.-B. A-Kohle, aufgelagert wird.
  • Am Boden 6 des Behälters I sind drei Rohrpaare IV, V, VI angeordnet, von denen jedes zu einer der Kommern I, II, II des Adsorbers führt. Die beiden Rohrpaare IV und VI dienen gleichzeitig als Abstützung des Behälters I und sind durch ein Rohr 7 als kommunizierende Röhren ausgebildet. Das Rohrpaar V ist kürzer gehalten und an seinem unteren Ende durch ein U-Rohr 8 als kommunizierende Röhre ausgebildet. Die drei Rohrpaare IV, V, VI sind in bekannter Weise als hydraulische Tauchverschlüsse ausgebilder, von denen je ein Rohr als Eintritts- und das andere als Austrittsrohr dient. Die Eintrittsrohjreg, die durch eine Kappe 10 abgedeckt sind, enden unter dem Rost 3, während die Austrittsrohre 11 bis über die A-Rohleschicht geführt sind. Von jedem Rohr der Rohrpaare IV, V, VI, in welchem sich das Abzugsrohr 11 befindet, führt eine Verbindungsleitung 12 zu einem ebenfalls mit Doppelmantel ausgestatteten, zentral im Rehiilter I gelegenen Abzugsrohr 13, während die Rohre der Rohrpaare IV, V, VI, in denen die Eintrittsrohre 9 angeordnet sind, an eine gemeinsame Eintrittsleitung 14 angeschlossen sind. Zur schnelleren Wirksamkeit des Tauchverschlusses sind als zusätzliche Abschlußorgane Schwimmkörper 15 vorgesehen. die bei Einleitung der Absperrung zunächst einen provisorischen Abschluß der Rohre 11 herbei führen.
  • Zu jeder Kammer I, II, III des Behälters 1 führt eine durch den Mehrwegehan 16 gesteuerte Frischdampfleitung 17, ferner eine durch einen Mehrwegehahn 18 gesteuerte Leitung 19 für den Austritt des Gemisches aus Wasser- und Lösemitteldampf. Zu jedem Rohrpaar IV, V, VI führt eine volll Mehrwegehahn 20 gesteuerte Frischwasserauffüllleitung 21 und eine vom Mehrwegehaln 22 gesteuerte Wasserentieerungsleitung 23. N-oni mehrwegehahn 18 führt eine Leitung 24 zum Kondensator 25. An einem Rohr jedes Rohrpaares IV, V, VI befindet stich ferner ein Wasserüberlaufrohr 26, das zum Abscheider 27 führt. Sämtiliche Mehrwegehähne 16, 18, 20 und 22 sind zweckmäßigerweise durch einen mechanischen Antrieb miteinander gekuppelt und können entweder von Hand durch das Handrad 28 oder durch einen zeitgeschalteten Antrieb, der am Zahnrad 29 angreift, gesteuert werden.
  • Die Wirkungsweise des Adsorbers ist folgene: Durch die Leitung 14 gelangt ein Lösemittelluftgemisch zu den Eintrittsrohren 9 der offenstehenden Wasserverschlüsse, beispielsweise in die Kammern I und II des Ndsorbers, verteilen sich unter dem Rost 3 und gehen durch die Kohleschicht, welche die Lösemitteldämpfe zurückhält (Beladungsprozeß der Kohle). Die vom Lösemittel befreite Luft tritt durch die Abzugsrohre 1 1 und die Kanäle 12 durch das Zentralrohr 13 ins Freie. Die andere Kammer III, hei der die hydraulischen Verschlüsse abgesperrt sind. wird ausgedämpft, d.h. durch den Mehrwege hahn I6 wird Frischdamf zugeleitet, welcher die Lösemittel aus der Kohle austreibt und das Gemisch, bestehend aus Wasser-und Lösemitteldampf, durch den Hahn 18 in den Kondensator 25 treibt, wo die Verflüssigung erfolgte. Aus dem Kondenstor 25 gelangen die verflüssigten Dämpfe ini das Scheidegefäß 27, aus welchem das Lösemittel, soweit es sich selbsttätig vom Wasser trennt, durch die Leitung 30 und das Wasser durch die Leitung 31 getrennt abgeführt weden (Regenerationsprozeß).
  • AusVorstehendem ist ersichtlich, daß heim Beladen die Tauchverschliisse geöffnet und beim Ausdampfen geschlossen sein müssen.
  • Die Steuerung der einzelnen Wasserverschlüsse erfolgt durch die Hähne 20 und 22 in der Weise, daß jeweils zwei aufeinanderfolgende, entsprechend dem Beladungsprozeß, geöffnet sind, während der dritte, entsprechend dem Ausdämpfungsprozeß, geschlossen ist. Sinngemäß erfolgt die Steuerung des Frischdampfzuführungshahnes 16 und des Ableitungshahnes 18.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Adsorptionsanlage zur Rückgewinnung von Lösemitteln, deren Absperrorgane für die Steuerung der Luftein und -auslässe als kommunizierende Tauchverschlüsse ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Schwimmkörper innerhalb der Tauchverschlüsse angeordnet werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einitge oder alle der kommunizierend ausgebildeten Tauchverschlüsse gleichzeitig als Tragorgan aller Adsorptionselemente dienen.
DEB185488D 1938-12-04 1938-12-04 Adsorptionsanlage zur Rueckgewinnung von Loesemitteln Expired DE737929C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5112367A (en) * 1989-11-20 1992-05-12 Hill Charles C Fluid fractionator
WO1993016786A1 (en) * 1989-11-20 1993-09-02 Hill Charles C Improved fluid fractionator
US5268021A (en) * 1989-11-20 1993-12-07 Dynotec Corporation Fluid fractionator
USRE35099E (en) * 1989-11-20 1995-11-28 Sequal Technologies, Inc. Fluid fractionator

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