DE73797C - Hacken- und Pickenkopf mit herausnehmbaren Werkzeugen - Google Patents
Hacken- und Pickenkopf mit herausnehmbaren WerkzeugenInfo
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- DE73797C DE73797C DENDAT73797D DE73797DA DE73797C DE 73797 C DE73797 C DE 73797C DE NDAT73797 D DENDAT73797 D DE NDAT73797D DE 73797D A DE73797D A DE 73797DA DE 73797 C DE73797 C DE 73797C
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- DE
- Germany
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- hoe
- wedge
- head
- pick head
- socket
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000000872 buffer Substances 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D7/00—Picks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich 'auf Hacken- und Pickenköpfe, bei welchen die
Spitzen oder eigentlichen Werkzeuge herausgenommen werden können.
Der Hackenkopf ist in gewöhnlicher Weise auf das Hackenstielende aufgesetzt, welch letzteres
mit einem besonderen Metallbeschlag versehen sein kann. Die Werkzeuge sind keilförmig
gestaltet, so dafs sie nur bis zu einem bestimmten Punkt, in die Kopfdillen eintreten
können. In einer jeden dieser Kopfdillen ist ein Keil angeordnet, welcher von der Stieldille
aus in die Werkzeugdillen eingebracht ist und durch den Stiel am Herausfallen verhindert
wird. Dieser Keil hält das eingesteckte Werkzeug in seiner Dille vollkommen fest. Soll das
Werkzeug herausgenommen werden, so wird der Keil einfach einwärts getrieben. Das Werkzeug
wird hierdurch frei Und fällt aus der Dille heraus. Um den Keil einwärts treiben
zu können, ist derselbe mit einem aus der Dille heräusragenden Vorsprung oder einer
Nase versehen, gegen welche man mit einem Hammer oder dergleichen schlägt; das Stielende
wird mit einer Nuth oder einem Ausschnitt versehen, in welchen die Nase bei ihrem Zurückweichen eintreten kann. Der
gleiche Zweck, den Keil einwärts zu treiben, könnte auch erreicht werden, wenn man den
Keil etwas über die äufsere Oeffnung der Dille hinausragen läfst oder denselben durch eine
Nuth an dieser Stelle zugänglich macht. Statt eines Keiles können auch zwei Keile angeordnet
werden.
Um die Keile, welche die Werkzeuge in den Dillen festhalten, stets in passender Stellung
halten zu können, werden Federn angeordnet, welche vorteilhaft in Nuthen geführt sind und
die Keile stets in ihre äufserste Stellung hineindrücken.
Beiliegende Zeichnungen stellen den neuen Hackenkopf dar, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben in der Vorderansicht, theilweise
im Schnitt,
Fig. 2 denselben in Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Hackenkopf von etwas abgeänderter Construction und
Fig. 4 einen Hackenkopf, bei welchem der Stiel ganz durch den Kopf hindurchgeht.
A ist der Stiel und B der Hackenkopf, dessen Hülse B^ dem Stielende A1 angepafst
ist. Der Kopf B ist mit einer oder, wie in den Zeichnungen veranschaulicht, mit zwei
Werkzeugdillen E versehen, welche von parallelen Flächen E2 und schrägen Flächen E1
begrenzt werden. Das Werkzeug F ist entsprechend geformt, so dafs es beim Gebrauch
nur noch fester in die Dille eingeprefst wird.
Auf einer der schrägen Flächen E1 jeder
Dille E ist ein Keil G angeordnet, welcher mit einer Nase G1 verbunden ist, die aus dem
Kopf B vorragt. Schlägt man auf diese Nase, so wird der Keil einwärts getrieben. Das
Stielende ist zu diesem Zwecke mit einem Ausschnitt A2 versehen. Es ist nicht erforderlich,
dafs der Keil mit einer ihn nach auswärts drückenden Feder ausgestattet ist, da die
Nase G1 bei hinreichender Gröfse ihn vollständig am Herausfallen hindert. In den Zeichnungen
sind jedoch solche Federn veranschaulicht. Der in Fig. 1 veranschaulichte Hackenkopf
ist auf einer Seite mit einer Blattfeder H
versehen, welche bei H1 mit der Kopf hülse B1
vernietet ist; eine derartige Feder bietet noch den Vortheil, dafs keine besonderen Führungen
für den Theil nothwendig sind. Sie kann in einer Nuth verborgen oder aufserhalb derselben
angeordnet sein.
Auf der anderen Seite des Hackenkopfes ist eine Spiralfeder / angeordnet, welche sich mit
einem Ende gegen den Theil G2 des Keiles legt. Die Feder ist in einem Ausschnitt des
Stielendes gelagert und wird durch eine auf dem Stielende angebrachte Platte K oder sonstwie
gehalten. Bei der in Fig. 2 veranschaulichten Construction sind zu diesem Zwecke
zwei in das Innere L des Kopfes vorragende Bolzen oder Ansätze K vorgesehen.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Construction ist der Keil mit einer einwärts ragenden
Verlängerung G3 versehen, welche von einer Feder I oder einem Gummibuffer umgeben
ist.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Construction reicht das Stielende durch den ganzen
Kopf hindurch. Die Nasen der Keile sind hier ganz aufserhalb der Hülse Bx angebracht,
dasselbe gilt von der Feder H und dem Gummibuffer /, welch letzterer durch eine
konische Bohrung in der Hülse B1 von der Innenseite her eingesteckt wird.
Claims (2)
1. Ein Hacken- oder Pickenkopf mit herausnehmbaren Werkzeugen, gekennzeichnet
durch einen Keil (G), welcher in der Werkzeugdille (E) so angeordnet ist, dafs er
eine Seitenfläche dieser abgeschrägten Dille bildet und somit bei seiner Einwärtsbewegung
das entsprechend abgeschrägte Werkzeug freigiebt.
2. Eine Ausführungsform des Hacken- oder Pickenkopfes nach Anspruch 1., bei welcher
die Keile von Federn oder Gummibuffern stets in ihrer vordersten Stellung gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73797C true DE73797C (de) |
Family
ID=346899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73797D Expired - Lifetime DE73797C (de) | Hacken- und Pickenkopf mit herausnehmbaren Werkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73797C (de) |
-
0
- DE DENDAT73797D patent/DE73797C/de not_active Expired - Lifetime
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