DE738029C - Nachrichtenuebertragungssystem - Google Patents

Nachrichtenuebertragungssystem

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Publication number
DE738029C
DE738029C DES145683D DES0145683D DE738029C DE 738029 C DE738029 C DE 738029C DE S145683 D DES145683 D DE S145683D DE S0145683 D DES0145683 D DE S0145683D DE 738029 C DE738029 C DE 738029C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
low
carrier
telephone
arriving
Prior art date
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Expired
Application number
DES145683D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Scherer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES145683D priority Critical patent/DE738029C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738029C publication Critical patent/DE738029C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/78Circuit arrangements in which low-frequency speech signals proceed in one direction on the line, while speech signals proceeding in the other direction on the line are modulated on a high-frequency carrier signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Nachrichtenübertragungssystem Bekanntlich lassen sich auch bei Zweidrahtverbindungen die Vorteile der Vierdrahtverbindungen .erneichen dadurch, daß marr für die beiden Gesprächsrichtungen verschiedene Frequenzbandbereiche zur Nachrichtenübermittlung benutzt. Von diesem Zweihandbetrieb wird in der Technik der Nachrichtenübertragung sehr häufig Gebrauch gemacht. So z. B. können Teilnehmeranschlußleitungen in dieser Weise- betrieben werden. Man benutzt dann in einer Richtung ein niederfrequentes Nachrichtenband und in der anderen Richtung ein trägerfrequentes Nachrichtenband. Nach einem bekannten Vorschlag soll dabei insbesondere der von den Teilnehmerstellen abgehende Verkehr niederfrequent und der. ankommende Verkehr trägerfrequent erfolgen. Man hat dadurch den Vorteil, daß sich: für .den Teilnehmer eine verhältnismäßig einfache Schaltung ergibt, was ja im allgemeinen angestrebt werden muß. Für den Verkehr zwischen zwei derartigen Teilnehmerstationen ist es auch im Ortsverkehr notwendig, Frequenzumsetzer einzuschalten,. die im Amt die ankommenden Niederfrequenzbänder durch: Modulation einer Trägerfrequenzi in die trägerfrequente Lage umsetzen. -Dies ist jedoch nicht - erforderlich, wenn man die Stationen in bekannter Weise so ausbildet, da.ß sie sowohl für den Empfang von Trägerfrequenzströmen als ,auch für gewöhnlichen Niederfrequenzempfang geeignet sind.
  • Ein bekannter Vorschlag sieht nun vor, das `Telephon der Teilnehmerstation durch Betätigung von Schaltern oder Steuerung von Relais vom Ausgang des Demodulators (beim Trägerfrequenzempfang) auf unmittelbaren Niederfrequenzempfang umzuschalten. Dieser Vorschlag ist ,in seiner Verwirklichung äußerst unbequem, da die Umschaltung vom Amt aus bewerkstelligt werden muß, je nachdem ob zum Teilnehmer ein niederfrequentes oder ein trägerfrequentes Band gesandt wird. Es ist auch eine Anordnung bekanntgeworden, bei der das Teilnehmertelephon sowohl an den direkten Niederfrequenzanschiuß des Teilnehmers als auch über den Demodulator an den Trägerfreqwenzweg angeschlossen ist. Eine derartige Anordnung hat den Nachteil, daß die demodulierten trägerfrequenten Ströme wieder über den - Niederfrequenzweg zurückfließen können. Um diesen Nachteil zu behebien, sieht ein anderer bekannter Voxschlag vor, Telephone zu verwenden, die zwei voneinander unabhängige Systeme enthalten,. von denen eines für den Niederfrequenz- und eines für den Trägerfrequenzempfang benutzt wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Anordnung so auszubilden, daß, eine normale Teilnehmerstation unter Beibehaltung der vorhandenen Teile ohne jedesmalige Umschaltung sowohl für Trägerfrequenz- als auch für Niederfrequenzempfang geeignet ist, ohne daß die Nachteile der bekannten Anordnungen auftreten.
  • Bei einem Nachrichtenübertragungssystem, bei dem der von den Teilnehmerstellen abgehende Verkehr niederfrequent erfolgt, während der ankommende Verkehr trägerfrequent oder niederfrequent erfolgt, und bei dem das gleiche Telephonsystem der Teilnehmerstelle sowohl für die niederfrequent ankommenden als auch für die trägerfrequent ankommenden, über einen davon verschiedenen Stromweg zugeführten Sprachströme benutzt wird, soll gemäß der Erfindung zur Entkopplung der beiden beim Teilnehmertelephon ankommenden Stromwege eine Gabelschaltung benutzt werden. Durch eine derartige Ausbildung wird . es möglich, die vorhandenen Teile einer normalen niederfrequenten Teilnehmerstation beizubehalten. Es ist lediglich erforderlich, außer der Weichenschaltung zur Trennung von Niederfrequenz und Trägerfrequenz noch zusätzlich eine Gabelschaltung vor dem Telephon des Teilnehmers anzuordnen. Besonders vorteilhaft wird hierbei die Nachbildung der zur Entkopplung benutzten Gabelschaltung durch ein zweites Hörersystem gebildet. Es ergibt sich so ein bedeutender Lautstärkegewinn, wenn beide Hörer zugleich zum Hören mit beiden Ohren benutzt werden. Der Lautstärkegewinn ( > r Neper) ist erheblich größer als der Gabelverlust (etwa 0,4 Neper) beim Hören mit einem Hörer.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Anschlußklemmen der Teilnehmerstation sind mit r, 2 bezeichnet. Über den Tiefpaß TP der Weichenschaltung werden die ankommenden niederfrequenten Ströme über den Ü bertrager Ü der Gabelschaltung G1 und die Gabelschaltung G2 dem Telephon T zugeleitet. .An die Gabelschaltung G, ist in bekannter Weise das Mikrophon M angeschaltet; N ist die Nachbildung. Es ist also hier der Aufbau einer normalen Teilnehmerstation beibehalten. Über den HochpaßHP der Weichenschaltung werden nun in bekannter Weise die trägerfrequenten Ströme dem Demodulator D, zugeleitet. Die gleichgerichteten Ströme werden zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Tiefpasses TP' über den Übertrager Ü' der Gabelschaltung G2 dem gleichen Telephonsystem T zugeführt wie die Empfangsströme bei unmittelbarem niederfrequentem Empfang. Der Scheinwiderstand der Nachbildung N' entspricht dem des Telephons T. Diese Nachbildung kann daher durch ein zweites Hörersystem gebildet sein, das entweder in das Gehäuse der Teilnehmerstation oder in ein Hörergehäuse eingebaut und über eine flexible Leitung mit der Station verbunden wird. Werden beide Hörer zugleich zum Hören mit beiden Ohren benutzt, so ergibt sich ein bedeutender Lautstärkegewinn, der die durch die Gabelschaltung G., bedingte Dämpfung bei weitem überwiegt. Dieser zweite Hörer kann auch zum Mithören durch eine zweite Person benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Nachrichtenübertragungssystem, bei dem der von den Teilnehmerstellen abgehende Verkehr niederfrequent und der ankommende Verkehr trägerfrequent oder niederfrequent erfolgt und bei dem das gleiche Telephonsystem sowohl für die niederfrequent ankommenden als auch für die trägerfrequent ankommenden, über einen davon verschiedenen Stromweg zugeführten Sprachströme benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entkopplung der beiden beim Telephon ankommenden Stromwege eine Gabelschaltung benutzt wird.
  2. 2. Übertragungssystem nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß, die Nachbildung der Gabelschaltung durch ein zweites Telephonsystem gebildet ist.
  3. 3. Übertragungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Hörersystem in ein Hörergehäuse eingebaut und mit flexibler Leitung mit der Station verbunden ist, so daß, beide Hörer benutzt werden können.
DES145683D 1941-06-10 1941-06-11 Nachrichtenuebertragungssystem Expired DE738029C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES145683D DE738029C (de) 1941-06-10 1941-06-11 Nachrichtenuebertragungssystem

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE890235X 1941-06-10
DES145683D DE738029C (de) 1941-06-10 1941-06-11 Nachrichtenuebertragungssystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE738029C true DE738029C (de) 1943-07-31

Family

ID=25954424

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DE (1) DE738029C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3130274A (en) * 1960-10-20 1964-04-21 Itt 2-or 4-wire telephone set

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3130274A (en) * 1960-10-20 1964-04-21 Itt 2-or 4-wire telephone set

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