DE738151C - Einrichtung zum selbsttaetigen Schwundausgleich bei drahtlosen Empfangsgeraeten fuerTonfrequenztelegraphie - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Schwundausgleich bei drahtlosen Empfangsgeraeten fuerTonfrequenztelegraphie

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DE738151C
DE738151C DED75393D DED0075393D DE738151C DE 738151 C DE738151 C DE 738151C DE D75393 D DED75393 D DE D75393D DE D0075393 D DED0075393 D DE D0075393D DE 738151 C DE738151 C DE 738151C
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Germany
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frequency
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wireless receivers
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Expired
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DED75393D
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Inventor
Wolfgang Beugel
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OPTA RADIO AG WERK LEIPZIG
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OPTA RADIO AG WERK LEIPZIG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Schwundausgleich bei drahtlosen Empfangsgeräten für Tonfrequenztelegraphie Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum .selbsttätigen Schwundausgleich bei .drahtlosen Empfangsgeräten, die für den Empfang von tonmodulierten Telegraphiesendern bestimmt sind.
  • Zumeist wird die für die selbsttätige Verstä:rk:ungsregelung erforderliche Gleichspannung nach .mehrstufiger Hochfrequenzverstärkung .der nachfolgenden Gleichrichterröhre entnommen. DieseAnordnungarbeitet jedoch wenig zufriedenstellend bei Geräten mit nur einer Hochfreduenzverstärkerstuft, da dann die gewonnene Regelspannung zu gering ist, um eine einwandfreie Verstärkungsregelung zu erzielen. Dies gilt auch besonders für Kurzwellen, da in diesem Falle die Verstärkung der Hochfrequenzstufe besonders .gering ist. Man hat daher schon verschiedene Wege zur Verringerung .dieser Nachteile beschritten. So. ist es bekannt, eine Nieclerfrequenzstufe zur ziisätzlichenhoohfrequenten Verstärkung der zur Erzeugung ,der Regelspannung dienenden Spannung heranzuziehen. Hierbei ist zwar die erzielte Regelspannung verhältnismäßig groß, da jedoch nur eine Röhre geregelt ist, ist die Wirkung nicht ausreichend. Bei Verwendung einer :geregelten Hochfrequenzstufe zur reflet:mäßigen Niederfrequenzverstärkun.g ist zwar -die Regelspannung klein, wirkt aber auf die Verstärkung doppelt ein. Bei beiden Anordnungen bleibt der Modulationsgrad im Empfänger ungeändert, was bei Telephonieempfang auch gefordert werden muß. Bei Telegraphieempfang dagegen ist das nicht notwendig, ja es ist sogar wünschenswert, Unterschiede im Modulations.grad auszugleichen, da dann alle ankommenrden. Signale unabhängig vom Sendermoduilationsgrad gleiche Lautstärke erhalten. Einen Ansatz zur Ausnutzung dieser Möglichkeit zeigt eine bekannte Anordnung, in der als Gleichrichter ein Richtverstärker verwendet ist, dessen Vorspannurng aus der Niederfrequenzsignalspan.nung durch einen besonderen Gleichrichter geliefert wird. Mit einer solchen Anordnung ist naturgemäß .nur ein sehr geringer Erfolg zu erreichen. Es isst damit weder ein ausreichender Schwundausgleich noch eine genügende Modulationsänderung erzielbar.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht im Gegensatz dazu mit geringstem Einsatz an Verstärkerröhren und Schaltmitteln sowohl weitgehenden Schwund- als, auch Modulationsausgleich, so dVaß sowohl bei schwächsten wie bei stärksten Sendern und - unabhängig von ihrem 2-vIodulationsgrad gleiche Lautstärke der empfangenen Zeichen gewährleistet ist. Erfindungsgemäß erfolgt bei einer schwundgeregelten Empfangsanordnung für drahtlose Tonfrequeimtelegraphie, bei der die Regelspannung durch Gleichrichtung der durch D,emodulation der empfangenen Hochfrequenzspannung erhaltenen und nochmals verstärkten Niederfrequenzspannung gewonnen wird, die Empfangsgleichrichtung in einer Diode und die für die Regelspannungserzezgung bestimmte Niederfrequenzverstärkung in einer geregelten Hocii-frequenzverstärkerröhre nach Art der an sich bekannten Reflexschaltung.
  • Ist ein Sender stark moduliert, so ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine hohe Regelspannung bei geringer Verstärkung in der Reflexstufe. Ist der Sender dagegen schwach .moduliert, so ergibt sich eine kleinere Regelspannung, dafür aber größere Verstärkung in der Reflexstufe.
  • Die Folge hiervon ist, daß dem Endrohr immer fast die gleiche Steuerspannung zugeführt wird. Dies ist besonders wichtig für den Fall. wenn das Endrohr schon von vornherein ziemlich ausgesteuert sein muß, und wenn eine von Handbetätigte Niederfrequenzregelüng nicht möglich ist.
  • In der Abbildung ist eine erfindungsgemäß Schaltungsanordnung im Prinzip beispielsweis.e dargestellt. Die Empfangsanordnung enthält drei Röhren eine als Hochfrequenzverstärkerstufe geschaltete Hochfrequenzpenthode, eine zwei Diodenstrecken enthaltende Gleichrichterröhre (Duod-iode) und ein Endverstärkerrohr. Da nur eine Hochfre-<Iuenzverstärkerstufe vorhanden ist, so ergibt sich bei Anwendung der bisher üblichen Verstärkungsregelung eine zu geringe Regelspannung.
  • Dieser Obelstand wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die empfangene Hochfrequenzspannung, nachdem sie in der Hochfreguenzpenthode verstärkt worden ist, in der einen Diodenstrecke der Duodiode gleichgerichtet und die so gewonnene Niederfrequenzspannung noch einmal nach Art der bekannten Reflexschaltung dem Gitter der Hochfrequenzverstärkerröhre zugeführt wird, und sodann, nachdem die Niederfrequenzspannung in diesem Reflexrohr verstärkt worden ist, diese der zweiten Diodenötrecke der Duodiode zur nochmaligen Gleichrichtung zugeführt und darauf die so gewonnene Gleichspannung als Regelspannung dem Gitter des Hochfrequenzverstärkerrohres zum Zwecke der automatischen Verstärkungsregelung zugeführt wird.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es Manglos, ob die der Endstufe zugeführte Niederfrequenzspann:ung nach der Reflexstufe, z. B. bei a, an einer Niederfrequenzdrossel abgegriffen wird oder ob sie ohne nochmalige Verstärkung in der Reflexstufe direkt an der Duodiode nach der ersten Gleichrichtung, z. B. .bei b, entnommen wird, welch letzterer Fall in dem Ausführungsbeispiel durch einen gestrichelten Pfeil angedeutet ist. Der zuerst genannte Fall bietet jedoch die Vorteile, daß eine größere Verstärkung erzielbar ist und daß gleichzeitig eine automatische Näederfrequenzregelung eintritt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwundgeregelte Empfangsariordnung für drahtlose Tonfrequenztelegraphie, bei der die Regelspannung durch Gleichrichtung der durch Demodulation der empfangenen Hochfrequenzspannung erhaltenen und nochmals verstärkten Niederfreqtuenrzspannung gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet; daß die Empfangsgleichriehtung in einer Diode erfolgt und die für .die Regelspannungserzeugung bestimmte Niederfrequenzverstärkung in einer geregelten Hochfrequenzverstärkerröhre nach Art der an sich bekannten Reflexschaltung erfolgt.
  2. 2. Empfangsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geregelte Hochfrequen.zröhre gleichzeitig zur Verstärkung der niederfrequenten Nutzsignalspannung dient.
DED75393D 1937-05-30 1937-05-30 Einrichtung zum selbsttaetigen Schwundausgleich bei drahtlosen Empfangsgeraeten fuerTonfrequenztelegraphie Expired DE738151C (de)

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