DE738190C - Ultrakurzwellengenerator - Google Patents

Ultrakurzwellengenerator

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DE738190C
DE738190C DEP75455D DEP0075455D DE738190C DE 738190 C DE738190 C DE 738190C DE P75455 D DEP75455 D DE P75455D DE P0075455 D DEP0075455 D DE P0075455D DE 738190 C DE738190 C DE 738190C
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DE
Germany
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ultra
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wave generator
cathode
short wave
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DEP75455D
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Julius Pintsch AG
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Julius Pintsch AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/68Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators
    • H01J25/70Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators with resonator having distributed inductance with capacitance, e.g. Pintsch tube
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons

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  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Ultr akuriwellengenerator Die Erfindung betrifft Ultrakurzwellengeneratoren, insbesondere- für das Dezimeter- oder Zentirieterwellenlängengebiet.
  • Versucht man bei Ultralmrzwellengeneratoren des Dezimeter- oder Zentimetergebietes eine reine Amplitudenmodulation durchzuführ;n, so zeigt sich bekanntlich, daß mit dieser Amplitudenmodülation eine Frequenzmodulation verbunden ist. Die genaue Untersuchung dieser Verhältnisse ergibt, daß die Frequenzmodtzlation im wesentlichen dadurch zustande kommt, daß die als Schwingungen anfachendes System dienende Elektronen-@trömung unter dem Einfluß der Wechselspannung des frequenzbestimmenden Generators nicht nur einen Generator für Wirk-, sondern auch einen solchen für Blindströme darstellt. Die Charakteristik dieses Generators für Blindströme hängt in analoger Weise wie die Charakteristik des Generators für Wirkströme von der Laufzeit der Elektronen und damit von den an die Röhren angelegten Spannungen, Magnetfeldern usw. ab. Wird nun eine von den physikalischen Größen, z. B. das Magnetfeld oder die Anodenspannungen bzw. eine Bremselektrodenspannung, zum Zwecke der Amplitudenmodulation verändert, so verändert sich damit auch der 4von- dem Generator abgegebene Blindstrom und dsmit die Frequenz der abgegebenen Ultrahochfrequenzleistung. ,:Fs ist bereits bekannt, zur Beseitigung dieser- Frequenz@änderungen zwei Röhren auf verschiedenen listen ihrer 1klodulationskurven arbeiten zu lassen und somit die Frequenzänderuag der einen Röhre durch eine entgegengesetzte Frequenzänderung der anderen Röhre zu kompensieren.
  • Es werden also jedenfalls zwei Elektronenströmungen bzw. zwei. Elektrodensysteme benötigt. Andererseits werden zweckmäßig Hohlraumresunateren wegen ihrer geringen Eigendämpfung verwendet, d. h. Resonatoren, frei denen ein Raum das frequenzbestimmende Gebilde darstellt und dieser Raum praktisch allseitig von elektrisch leitenden Flächen abgeschlossen ist. Wollte man die beiden Eiektrodensysteme durch Drahtverbindungen an den Hohlraumresonator anschließen, so würden durch die Drahtverbindungen wiederum nachteilige Strahlungsverluste eintreten. Um dieses zu vermeiden, ist bereits bekanntgeworden, den Hohlraumresonator mit den anfachenden Elektroden organisch zu vereinigen, so daß die Elektroden von Teilen der den Hohlraumresonator begrenzenden Metallflächen gebildet werden oder mit Teilen dieser Metallflächen in kapazitivem Kurzschluß stehen. Beim Erfindungsgegenstand werden nun beide Elektrodensystelne dem Hohlrauniresonator einverleibt, und zwar wird erfindungsgeniiilß die Einrichtung so getroffen, daß die Elektrodensysteme in einem gemeinsamen Vakuttmgefäll kranzförmig uni eine gemeinsame Kathode angeordnet sind und mindestens eine der anfachenden Elektroden segtnentartig unterteilt ist und daß die Metallflächen des allseitig hochfrequenzmäßig geschlossenen frequenzbestimmenden Holilrauinresonators selbst die Elektroden bilden oder mit diesen leapazitiv kurzgeschlossen sind. Auf diese W eise ergibt sich eine geringe Raumbeanspruchung und des weiteren der Vorteil, da0i nur ein einziges Vakuumgefäß benötigt wird.
  • An Hand der folgenden Abbildungen sollen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert werden.
  • 1bb. i zeigt das Prinzip des Modulationsverfahrens. Die Modulationskurven beider Elektronenströmungen sind als deich vorausgesetzt, sie sind durch die Kurve A wiederriegeben. !!r ist die Schwingleistung, die in :ibhütigigkeit von einer physikalischen Größe, beispielsweise der Czittersh<..nntingx einer Bremsfeldröhre, aufgetragen ist. 7 -zeigt die Freqnenzabhängigkeit des Generators von x. Wird, von B und C ausgehend, gegenphasig modulI.ert, so läßt sich eine Xoanpensation der Frequenzänderungen erzielen. Die Abb. z und 3 zeigen je eine Elektrodenanordnung für ßremsfeldschaltung. In Abb. :2 ist die Kathode' als Bändchenkathode ausgeführt. Das Gitter ist in zwei Segmente unterteilt, die von den Schirmen 3 gebildet werden. Auf diese Weise entstehen zwei Spalte --. Die Bremselektrode besteht aus zwei Segmenten 5, die so angeordnet sind, daß ihre mittleren Teile je einem der Spalte 2 gegenüberliegen. Durch jeden der Spalte 2 fließt eine Elektronenströmung von der Kathode i her. Es sind also in ein und demselben Querschnitt der Röhre zwei Brenisfeldsysteme vorhanden und diese arbeiten in der an Hand &r Abb. i beschriebenen Weise zusammen, z. B. mit Bremselektrodenspannungsmodulation. Soll Gitterspannungsmodulation angewendet werden, so werden Isolierstücke 3u vorgesehen, so daß die als Gitter wirkenden Teile- der beiden Systeme (die beiden oberen und die beiden unteren Hälften der Schirme 3) voneinander isoliert sind und in Gegentakt mit der Modulationsspannung beaufschlagt werden können. Gegebenenfalls können noch einige Steuerdrähte q. zwischen Kathode i und Spalt a angebracht sein, uni, dadurch eine Bündelung dPr beiden Elektronenströmungen zu erreichen.
  • Die Abb. 3 zeigt gleichfalls eine Elektrodenanor dnung für Bremsfeldschaltung, die der in Abb. a dargestellten sehr ähnlich ist, jedoch den Unterschied aufweist, daß von ein und derselben Kathode, in ein und demselben Querschnitt, vier Elektronenströmungen erzeugt werden unddementsprechend vier Bremsfeldsysteine vorhanden sind und die Bremselektrode in vier Segmente 6 tind das Gitter in vier Segmente B unterteilt ist. Die Kathode besitzt den aus -der Zeichnung ersichtlichen Querschnitt (senkrecht zur Achse) und emittiert lediglich an den Stellen 3'. Sollen beispielsweise die hei 8' und S" austretenden Elektronenströmungen zusammenarbeiten und etwa in Gegentakt dazu die Elektronenstriimungen, die aus 8"' und 8"" austreten, so kann auch hier durch die Isolierstücke 8a eine Unterteilung zweier Schirme 8 geschaffen «-erden.
  • Um .das Elektrodensystern nach der Abb. z oder der Abb.3 einem Hehlraumresrnlator einzuverleiben, ist die nvei- bzw. vierfach unterteilte Bremsfeldelektrode von einem geschlossenen Metallzylinder 7 umgeben, mit dem. die Segmente ü in kapazitivem Kurzschluß stehen. Der Metallzylinder y kamt in den Außenleiter einer konzentrischen Energieleitung übergehen, deren Inneileiter von den Fortsetzungen von 3 (Abb. 2) bzw. 8 (Abb. 3) gebildet wird (wobei auf die bieichstroin- bzw. niederfrequenzmäßige Trennung voll 3 bzw. 8 durch die Isolationsstücke 3 a und 8 a zu achteil ist). An seinen Enden ist der von Außenleiter und. Innenleiter gebildete Resonator durch Spannungsknoten abgeschlossen, die von Metallflächen (in galvanischem oder tzapa7itivem Kurzschlaß) in der Weise gebildet werden, daß der Resonator praktisch allseitig durch Metallflächen begrenzt ist.
  • In ähnlicher Weise ist es auch möglich, ein an sich ungeschlitztes Magnetroh in seinem Frequenzgang auszugleichen. Ein diesbezügliches Ausführungsbeispiel zeigen die Abb. 4a und 4 b, die zwei Schnitte durch dieselbe Röhre zeigen.
  • Die Anöde ist in zwei oder mehrere Teile 9 aufgeteilt, die im Gegensatz zum Schlitzmagnetron auf demselben Querschnitt stets die gleiche Hochfrequenzspannung besitzen. Die Kathode ist mit i bezeichnet. Ferner sind Abschirmbleche i i vorgesehen, die Spalte bilden und bewirken, daß lediglich durch die Spalte Elektronen zu den Anoden 9 fließen können. Die Metallteile io schließen die Röhre gegen Verluststrahlung ab. Gleichzeitig steht das Metallrohr io in kapazitivein Kurzschluß mit den ,@nodensegmenten 9 und dient als Außenleiter einer konzentrischen Energieleitung. Den Innenleiter derselben bildet das Metallrolir ioa, das mit den Abschirmblechen ii in Verbindung steht. Die Metallrohre io und ioa sind so bemessen, daß der Resonator durch ein Leitungsstück verringerten Wellenwiderstandes abgeschlossen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE t. Ultrakurzwellengenerator mit zwei oder mehr Elektrodensystemen, in .denen ultrahochfrequente Schwingungen angefacht und deren Elektroden von Modulationsspannungen derart gegenphasig beaufschlagt werden, daß sich die bei der Amplitudenmodulation ergebenden unerwünschten Frequenzänderungen kompensieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodemsysteme in einem gemeinsamen Vakuumgefäß kranzförmig um eine gemeinseme Kathode angeordrjet sind und mindestens eine der ahfachenden Elektroden segmentartig unterteilt ist, und daB die Metallflächen eines allseitig hochfrequenzmäßig geschlossenen, frequenzbestimmenden Hohlraumresonators selbst die Elektroden bilden oder mit diesen kapazitiv kurzgeschlossen sind.
  2. 2. Ultrakurzwellengenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode als ßärndchenkathode ausgeführt ist, und daß die segmentartigen Teile des Gitters (Spalte 2, Abb. 2,i zum Durchtritt der Elektronenströmungen hildcn.
  3. 3. Ultrakurzwellengenerator nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (5, Abb.3) zylindrische Gestalt besitzt und .derart eingerichtet ist, daß sie lediglich an den Stellen (5'), die den Anodensegmenten (6) gegenüberliegen, emittiert.
DEP75455D 1937-06-28 1937-06-29 Ultrakurzwellengenerator Expired DE738190C (de)

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