DE738558C - Walzenanstellvorrichtung mit elektrischem Antrieb und elektrisch gesteuerter Bremse - Google Patents

Walzenanstellvorrichtung mit elektrischem Antrieb und elektrisch gesteuerter Bremse

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DE738558C
DE738558C DEF83834D DEF0083834D DE738558C DE 738558 C DE738558 C DE 738558C DE F83834 D DEF83834 D DE F83834D DE F0083834 D DEF0083834 D DE F0083834D DE 738558 C DE738558 C DE 738558C
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DE
Germany
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adjusting device
controlled brake
electric drive
electrically controlled
roll adjusting
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Expired
Application number
DEF83834D
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English (en)
Inventor
Hans Pittrohf
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CARL FLOHR GmbH
Original Assignee
CARL FLOHR GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/24Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal by screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Walzenanstellvorrichtung mit elektrischem Antrieb und elektrisch gesteuerter Bremse Die Erfindung betrifft eine Walzenanstrellvorrichtung mit elektrischem Antrieb und elektrisch gesteuerter Bremse. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Ve,rstellgetriebe durch :einen Drehströmverschiebeankermotor mit eingebauter, von der Motorwicklung axial gesteuerter Bremse abgebremst wird.
  • Bisher - werden Walzenanstellvorrichtungen durch die üblichen Drehstrommotoren angetrieben -und. mit einer Bremse stillgesetzt, die durch einen Bremslüftmagneten gesteuert wird. Infolge des beträchtlichen Hubes und des. Gestänges,pieles vergeht beim Abschalten des Antriebes -eine gewisse, Zeit, ehe die! Bremse einfällt. Bei hohen Schaltzahlen leiden außerdem die Magnete durch die Einschaltschläge;. zwar kann man eine Dämpfung anbringen, jedoch wird dadurch die E.infallzeit der Bremse noch verlängert. Eine Verschiebeankerbremsung dagegen arbeitet infolge des besonders geringen, in der Größenordnung von t mm liegenden Lüftweges und des Wegfalles jedes Gestänges- wesentlich schneller, so daß höhere Schaltzahlen anwendbar sind und damit die Anzahl der Stiche erhöht werden kann.
  • Dazu erhält man den Vorteil, daß !il augenblicklich wirkende Bremsung auch ein sicheres und genaues Steuern der Anstellvorr1chtung gestattet, so daß ein Zurückschalten (Korrekturbewegung) zur Erreichung des gewünschten Walzenspaltes nicht erforderlich ist.
  • Verschieb,eankermotoren sind in der Hauptsache als Hebezeugmotoren bekannt, welche die Last bim Ausbleiben oder Abschalten des Stromes mit Sicherheit und auf jeden Fall halten. Ein Versuch, die Verschiebeankermotoren als Antrieb- für Rollgangsr.oll-en zu verwenden, ist fehlgeschlagen, weil die Abbremsung der Rollen durch die Verscl-üeb-ea n 'kerbremsung zu plötzlich erfolgt. 43 Schließlich ist es bekannt, den Vorschub von Werkzeugmaschinen -durch ,einen Verschiebeankermotor zu betreiben.
  • Bei Walzenanstellvorrichtungen hat mann andererseits Magnetbremsen verwendet, .deren flach gewickelter Gleichstrommagnet gleichachsig zur Bremswelle angeordnet ist. Demgegenüber ist der Drehstromverschiebeankermotor nicht auf die Anwendung von Gleichstrom beschränkt, benötigt nicht einen besonderen Magneten und arbeitet schneller als der Glechstromflachmagnet, da er schneller entmagnetisiert wird. .
  • Die Verschiebeankerbremsungerleichtert also die genaue Einstellung des Walzenspaltes, vermindert die Schläge bei der Bremsbedienung, :erlaubt hohe Stichzahlen und ist im Betrieb zuverlässig, weil Motor und Magnet eine Einheit bilden; zudem ist sie ohne Umformung aus dem meist vorhandenen Drehstromnetz zu speisen. Die Verschiebeankerbremsung wirkt sich also vorteilhaft auf die Walzguterzeugung aus.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Aufriß und Abb. z einen Grundriß der Walzenanstellvorrichtung.
  • Wie üblich, wird die Oberwalze i in dem Walzengerüst z durch die Druckspinde13 verstellt, die in den Muttern q. laufen. Der Antrieb erfolgt von der waagerechten Wielle 5 aus über Schneckengetriebe 6. Die Welle selbst wird durch eine Schnecke 7 angetrieben, die über :eine Zahnradübersetzung 8 von dem Motor 9 getrieben wird. Auf der Welle io des Motors sitzen der Läufer i i und :eine Brems Scheibe 1z fest aufgeheult. Der Läufer wird entgegen der Wirkung des Feldes durch die Feder i3 in die Bremsstellung gedrückt, in welcher die Scheibe i z an dem Bremsring i4 anliegt. Sobald der Motor eingeschaltet wird, springt der Läufer i i ins Feld und lüftet dabei die Scheibe 1z vom Ring i4.. Wird der Motor abgeschaltet, so drückt die Feder 13 die Scheibe 1z sofort gegen den Bremsring 14, ohne daß es dazu irgendeines Gestänges mit seinem unvermeidlichen Spiel bedarf. Der Bremsweg ist außerordentlich klein und beträgt beispielsweise nur i mm. Diese Genauigkeit der Bremswirkung erlaubt ein genaues Anhalten des Getriebes in der gewünschten Stellung und vermeidet so weitgehend Korrekturbewebmmge-n.
  • Der Motor mit Verschiebeankerbremsung kann in einfachster Weise durch Anflanschen oder Ankuppeln an das Anstellgetriebe angeschlossen werden, so: daß alle eingangs erwähnten Vorteile der Verschiebeankerbremsung ohne bauliche oder sonstige Beeinträchtigung des Anstellgetriebes oder des Walzgerüstes erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Walzenanstellvorrichtung mit elektrischem Antrieb und elektrisch gesteuerter Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellgetriebe durch einen Drehstromverschiebeankermo,to:r mit :eingebauter, von der Moterwicklungaxi,al gesteuerter Bremse abgebremst wird.
DEF83834D 1937-10-21 1937-10-21 Walzenanstellvorrichtung mit elektrischem Antrieb und elektrisch gesteuerter Bremse Expired DE738558C (de)

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DE738558C true DE738558C (de) 1943-08-20

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