DE738577C - Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Schrauben o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Schrauben o. dgl.

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Publication number
DE738577C
DE738577C DEA94401D DEA0094401D DE738577C DE 738577 C DE738577 C DE 738577C DE A94401 D DEA94401 D DE A94401D DE A0094401 D DEA0094401 D DE A0094401D DE 738577 C DE738577 C DE 738577C
Authority
DE
Germany
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container
shaft
washers
electrolytic oxidation
screws
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Expired
Application number
DEA94401D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Spranger
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Arado Flugzeugwerke GmbH
Original Assignee
Arado Flugzeugwerke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/16Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk
    • C25D17/18Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk having closed containers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Zur anodischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Schrauben o. dgl., bediente man sich bisher vielfach Drähte, auf welche die zu behandelnden Teile aufgefädelt und in das Bad gehängt wurden. Ein solches Verfahren ist sehr umständlich und damit zeitraubend. Ferner zeigte es sich infolge der kleinen Abmessungen bzw. des geringen Gewichts der Massenteile, daß die Stromzuführung ungenügend und eine gleichmäßige elektrolytische Oxydation unmöglich war, da diese die Anwendung hoher Stromdichten erfordert.
  • Man hat gemäß einer bekannten Vorrichtung versucht, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, daß man die Massenteile mittels einer Spannvorrichtung auf einem Stab, Draht o. dgl. aneinanderdrückte. Zu diesem Zweck mußten die Massenteile aber ebenfalls aufgefädelt werden. Hierdurch konnte zwar ein größerer Wirkungsgrad der elektrolytischen Oxydation erzielt werden; die Vorrichtung ist aber auf gelochte Massenteile beschränkt und erfordert für das Einfädeln und Spannen ebenfalls einen großen Zeitaufwand. Außerdem besteht die Vorrichtung aus vielen Einzelteilen, so daß ihre Lebensdauer durch die Einwirkung .der Säuren stark herabgesetzt wird.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung besteht aus einer in das Bad einzuhängenden Trommel, die zur Aufnahme der Massenteilchen dient und deren Wände aus Celluloid, Hartgummi o. dgl. bestehen, während der Boden aus stromleitendem Werkstoff hergestellt ist. Der verstellbare obere Boden ist ebenfalls stromleitend ausgebildet und steht unter dem Einfluß eines Preßdruckes. Hierbei ergibt sich aber vor allem der Nachteil, daß außer der Anpreßvorrichtung noch eine besondere stromleitende Brücke erforderlich ist, um wenigstens eine einigermaßen gleichmäßige uiid genügend große Stromdichte sicherzustellen. Als Strombrücke ist ein schraubenförmig gewundenes Band vorgesehen, das besonders der Säurewirkung-und damit der Zerstörung ausgesetzt ist und außerdem für die Arbeitsweise der Vorrichtung große Mängel mit sich bringt, da es kein. einwandfreies Zusammenpressen. der Massenteilchen zuläßt. Eine wirkliche gleichmäßige elektrolytische Oxydation ist daher mit dieser Vorrichtung ebenfalls nicht möglich, zumal die Stromzuführung auch nur einseitig von der Mitte und von den Stirnseiten her erfolgt.
  • Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile bei einer Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Schrauben o. dgl., mittels eures die Massenartikel aufnehmenden gelochten Behälters, in welchem diese mittels eines Dekkels, der je nach der Höhe des Behälterinhaltes mittels eines senkrecht zu ihm angeordneten Schaftes und eines an diesem angreifenden Sperrmittels verstellbar ist, aneinandergepreßt werden, dadurch, daß der Schaft mit quer zur Längsrichtung verlaufenden, im Abstand voneinander angeordneten Vorsprüngen, Ausnehmungen oder Stiften versehen ist, an welchen ein durch zwei einander gegenüberliegende Schlitze der Behälterwandung hindurchgeführter Riegel angreift, mittels welchen der Deckel in dem Behälter festklemmbar ist und die Stromzuführung zur Behälterwandung erfolgt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Fig. I eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. I.
  • Die Einspannvorrichtung besteht aus einem gelochten Behälter r zur Aufnahme der zu oxydierenden Massenteile, in welchem diese mittels eines ebenfalls gelochten Deckels 2 aneinandergepreßt werden. Zu diesem Zweck ist ein in der Längsrichtung geschlitzter Ricge1 3 vorgesehen, welcher durch sich gegenüberliegende Schlitze 4 der Gehäusewandung hindurchgeführt ist und sich gegen Stifte 5 anlegt, die an einem mit dem Deckel 2 verbundenen Einhängebiigel 6 quer zu dessen Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind. Die Schlitzpaare 4 sind ebenfalls in der Gehäusewandung zu dessen Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnet, so daß beliebige Mengen zu oxydierender Teile einwandfrei aneinandergepreßt werden. Als Stromleiter dient der Einhängebügel 6, so daß die Vorrichtung doppelt stromführend ist, d. h. einerseits geht der Strom den Aufhängebügel b entlang, wirkt also vom Deckel 2 auf die zu oxydierenden Teile, und andererseits geht der Strom über den Riegel 3, und wirkt von der Gehäusewandung aus.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Schrauben o. dgl., mittels eines die Massenartikel aufhehmenden gelochten Behälters, in welchem diese mittels eines Deckels, der je nach der Höhe des Behälterinhaltes mittels eines senkrecht zu ihm angeordneten Schaftes und eines an diesem angreifenden Sperrmittels verstellbar ist, aneinandergcpreßt werden, gekennzeichnet, daß der Schaft (6) mit quer zur Längsrichtung verlaufenden, im Abstand voneinanda angeordneten Vorsprüngen, Ausnehmungen oder Stiften (5) versehen ist, an welchen ein durch zwei einander gegenüberliegende Schlitze (¢) der Behälterwandung hindurchgeführter Riegel. (3) angreift, mittels welchen der Dt'ckel (2j in dem Behälter (t) festklemmbar ist und die Stromzuführung zur Behälterwandung erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (3) einen in seiner Längsrichtung verlaufenden Führungsschlitz zur Aufnahmr- des Schaftes (6) besitzt und mittels seiner vorzugsweise federnden Schenkel in die Schlitze (4) der Behälterwandung einführbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere zugeordnete Schlitzpaare in der Behälterwandung vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch t, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Stromleiter der Schaft (6) dient, wobei der Strom,einerseits über den Deckel (2) und andererseits über den Riegel (3) und die Gehäusewandung auf die eingepreßten Teile wirkt,
DEA94401D 1941-11-02 1941-11-02 Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation kleiner Massenartikel, wie Scheiben, Schrauben o. dgl. Expired DE738577C (de)

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DE (1) DE738577C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004018412B4 (de) * 2004-04-16 2018-12-13 Yuriy Lebedynskyi Verfahren und Einrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von kleinsten Partikeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004018412B4 (de) * 2004-04-16 2018-12-13 Yuriy Lebedynskyi Verfahren und Einrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von kleinsten Partikeln

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