DE738582C - Metallpatronengurt - Google Patents

Metallpatronengurt

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DE738582C
DE738582C DER107931D DER0107931D DE738582C DE 738582 C DE738582 C DE 738582C DE R107931 D DER107931 D DE R107931D DE R0107931 D DER0107931 D DE R0107931D DE 738582 C DE738582 C DE 738582C
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DE
Germany
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tongues
recesses
metal cartridge
cartridge belt
resilient
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Expired
Application number
DER107931D
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English (en)
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Ruberg & Renner
Original Assignee
Ruberg & Renner
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/08Cartridge belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

  • Metallpatronengurt Gegenstand der Erfindung ist ein Metallpatronengurt für Maschinengewehre.
  • Metallpatronengurte, bestehend aus einem die Patrone umfassenden Halter mit an einer Längsseite des Halters angeordneten durchbrochenen LeÜten und auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten, in dme Durchbrerhung eintretenden Haken, wodurch iewne gelenkige Verbindung der einzelnen Halber untereinander geschaffen wird, sind mehrfach bekanntgeworden.
  • Zur Sicherstellung der ,gelenkigen Verbindung der Halter sind besondere Sperrmittel vorgesehen, welche das Ablösen, einzelner Glieder vom Strang nicht gestatten oder doch nur unter Zuhilfenahme von besonderen, Werkzeugen: Es ist auch bekannt, solche Metallpatronengurte ganz oder teilweise aus Zerfallgliedern herzustellen, welche in ihrer Spierrlage durch die Patrone gesichert werden und nach Ausstoßen derselben auseinanderfallen. Diese erfordern aber, wie aus dem Begriff Zerfallglied sich ohne weiteres ergibt, die Bildung solcher Glieder- aus mehreren @einzelnen Teilen, .die dann auch besonders sorgfältig von Hand gleichzeitig mit dem Einschieben der Patronen zusammengefügt werden müssen.
  • Solche Glieder erfordern sonach einen erhöhten Arbeits- und Werkstoffaufwand, und zwar sowohl bei. der Herstellung als ,auch beim Zusammenbau.- In der Regel wird jedoch so, verfahren, daß Zerfallglieder nur in gewissen Abständen in den Patronengurt :eingebaut werden, so etwa in Abständen von je 5o Schuß-Ladung. Das hat jedoch .den Nachteil, daß bei Stellungswechsel oder Abbruch der Feuertätigkeit Ferst weitergefeuert werden muß, bis das Zerfallglied das Gewehr durchlaufen. hat, worauf dann eine Trennung des Patronengurtes von dem Gerät erfolgen kann.
  • Wie oben schon erwähnt, wäre @es natürlich auch auf anderem Wege möglich, aber nur unter Zuhilfenahme von Werkzeugen, den Patronengurt vom Gerät an jeder Stelle des Gurtes zu treuen, aber der Gebrauch besonderer Werkzeuge soll möglichst vermieden werden.
  • Bei einem älteren Metallpatronengurt kommt eine gegen selbsttätiges Lösen gesicherte federnde Verriegelung der einzelnen Glieder dadurch zustande, daß die obere Wand der Gelenköse federnd ausgebildet ist und die Einhaköffnung von kleinerer lichter Weite als der Durchmesser .des Gelenkbolzens ist oder daß im oberen Teil des Gelenkösenla.ppens eine nach dem Öseninnern federnde herausgestanzte Zunge vorgesehen ist.
  • Die Erfindung betrifft somit einen Metallpatronengurt, dessen gelenkige Verbindungsteile unmittelbar aus dem Halter gebogen sind, wobei auf einer Längsseite des letzteren eine Leiste mit Aussparungen und auf der gegenüberliegenden Seite in die Aussparungen eintretende federnde Zungen angeordnet sind, und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen in der Ebene des Zungenbleches federnd sind und in dieser Ebene gegeneinander federnde :Nasen od; r sonstige Erhöhungen aufzuweisen haben-. derart, daß das Einführen der Zungen in Aussparungen des Teils nur unter Zwang erfolgen kann, wobei jedoch die Zwangsstelle nur im auslaufenden Ende der Zunge vorgesehen ist.
  • Bei Benutzung zwei,,er durch einen Steg voneinander getrennter Aussparungen im Scharnierteil haben die Zungen an den einander zugekehrten Kanten Nasen, die einen Schlitz bilden, dessen Breite geringer isst als die Breite dies Steges.
  • Bei Benutzung nur einer einzigen Aussparung im Scharnierteil befinden sich die Nasen an den einander abgewendeten Kanten der Zungen, die mit den schmalen Kanten der Aussparung in Eingriff kommen.
  • Hinter der verengten Zwangsstelle haben die Zungen einen größeren Abstand voneinander, so daß die freie Beweglichkeit der Glieder gewährleistet wird. Auch eine Verwindung der Glieder ist dabei ohne weiteres möglich. Das Lösen der Glieder voneinander kann unter Zwang an jeder Stelle des Gurtes geschehen.
  • Zur Bildung eines Zerfallgliedes ist nichts weiter notwendig, als den Steg in dem ausgesparten Teil wegzulassen. Sonach bestehen alle Glieder eines Gurtes, gleich, ob Zerfallglied oder nicht, aus nur einem einzigen Körper, der im übrigen völlig gleichgestaltet ist mit Ausnahme der vorhin angegebenen geringen Änderung im geschlitzten Teil der Gelenkverbindung. Das Zusammenfügen der einzelnen Glieder zum Gurt kann auch auf maschinellem Wege in einfachster Weise erfolgen, da keinerlei verwickelte Bewegungen, sondern nur eine sehr :einfache zur Verbindung der Glieder erforderlich sind.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. t zeigt eine Draufsicht auf zwei Glieder eines Metallpatronengurtes von unten gesehen. Abb. z ist eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt durch die Gelenkstelle.
  • Abb.3 zeigt ein Zerfallglied.
  • Die Haltere des Metallpatronengurtes sind an sich bekannt. Sie sind so ausgebildet, daß sie für alle 7,ä-mm-Munition schießende Waffen verwendet werden können, was bei anderen l:etallpatronengurten nicht der Fall ist, die auf gewisse verschieden ausgeführte Zuführungsvorrichtungen bei Maschinengewehren abgestimmt sein müssen. Der Erfindungsgegenstand kann somit als Einheitsgurt bezeichnet werden. Auf der einen Längsseite des Halters ist ein Scharni@erteil b gebildet, welches, wie Abb. z zeigt, durch U-förmiges Falten-des Blechstreifens entsteht.
  • Auf der anderen Längsseite des Halters befinden sich zwei Zungen c, welche ebenfalls im wesentlichen U-förmig gebogen sind und in Aussparen gen d des Teils b eintreten. Die Aussparungen sind voneinander getrennt durch :einen Querstege. Die Zungen e zeigen an den einander zugekehrten Kanten Nasen f, «-elche einen Schlitz lt frei lassen, der enger ist, als der Stege breit ist. Hinter den Nasen/ erweitert sich der Abstandschlitz der Zungen c. und zwar wird er breiter als der Querstege. Das Ineinanderhaken der Glieder erfolgt unter Widerstand, wobei die Zungen c auseinandergespreizt werden, wenn die Nasen/ den Stege passieren. -Das Auseinanderhaken der Glieder erfolgt dann umgekehrt, jedoch mit gleichem und, wenn man will, größerem oder auch geringerem Widerstand. Man hat es in der Hand, diese Bedingungen dadurch zu erfüllen, daß die Schrägflächen, mit welchen die Nasen/ in den anderen Zungenteil übergehen, mehr oder weniger steil oder geneigt gestaltet werden. Wenn ein Zerfallglied gebildet werden soll, so, ist nichts weiter ere forderlich, als, wie Abb. 3 zeigt, den Stege wegzulassen. Man kann aber auch ein Zerfallglied dadurch bilden, daß die Federzungen c unter Verwendung eines Werkzeuges, z. B. eines Schraubenziehers, so weit auseinandergebogen werden, daß der von den Zungen f gebildete Schlitz gleich oder größer als die Breite des Stegese wird. Diese Tätigkeit soll nicht beim Gebrauch des Gurtes im Felde, sondern beim Zusammensetzen desselben oder beim Laden ausgeführt werden, wo die Anwendung eines insbesondere derart einfachen Werkzeuges, wie es -ein Schraubenzieher ist, keine Schwierigkeiten macht.
  • Zu einem gleichen erfindungsgemäßen Ergebnis kommt man, wenn unter Weglassung des Stegese die Nasen f nicht an der einander zugekehrten Kante, sondern an den einander abgekehrten Kanten c, also auf der Zeichnung Abb. r oben und unten, angeordnet sind, wobei dann die Nasen f mit den Kanten lt der anderen Scharniersieite in Beziehung treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Metallpatronengurt, dessen gelenkige Verbindungsteile unmittelbar aus dem Halter gebogen sind, wobei auf einer Längsseite des letzteren eine Leiste mit Aussparungen und auf der gegenüberliegenden Seite in die Aussparungen eintretende federnde Zungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen in der Ebene des Zungenbleches federnd sind und in dieser Ebene; gegeneinander federnde Nasen (f) oder sonstige Erhöhungen aufzuweisen haben, derart, daß das Einführen der Zungen (c) in Aussparungen des Teils (b) nur unter Zwang erfolgen kann, wobei jedoch.die Zwangsstelle nur im auslaufenden Ende der Zunge vorgesehen ist. z. Metallpatronengurt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung zweier durch einen Steg (e) voneinander getrennten Aussparungen im Scharnierteil (d) die Zungen (c) an den einander zugekehrten Kanten Nasen (f) haben, die einen Schlitz bilden, dessen Breite geringer ist als die Breite des Steges (e). 3. Metallpatronengurt nach Anspruch i, dadurch ° gekennzeichnet, daß bei Benutzung einer einzigen Aussparung am Scharnierteil die Nasen (f) an den @einander abgewendeten Kanten der Zungen (c) sich befinden und mit den schmalen Kanten der Aussparung in Eingriff kommen.
DER107931D 1940-07-13 1940-07-13 Metallpatronengurt Expired DE738582C (de)

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