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Metallpatronengurt Gegenstand der Erfindung ist ein Metallpatronengurt
für Maschinengewehre.
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Metallpatronengurte, bestehend aus einem die Patrone umfassenden Halter
mit an einer Längsseite des Halters angeordneten durchbrochenen LeÜten und auf der
gegenüberliegenden Seite angeordneten, in dme Durchbrerhung eintretenden Haken,
wodurch iewne gelenkige Verbindung der einzelnen Halber untereinander geschaffen
wird, sind mehrfach bekanntgeworden.
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Zur Sicherstellung der ,gelenkigen Verbindung der Halter sind besondere
Sperrmittel vorgesehen, welche das Ablösen, einzelner Glieder vom Strang nicht gestatten
oder doch nur unter Zuhilfenahme von besonderen, Werkzeugen: Es ist auch bekannt,
solche Metallpatronengurte ganz oder teilweise aus Zerfallgliedern herzustellen,
welche in ihrer Spierrlage durch die Patrone gesichert werden und nach Ausstoßen
derselben auseinanderfallen. Diese erfordern aber, wie aus dem Begriff Zerfallglied
sich ohne weiteres ergibt, die Bildung solcher Glieder- aus mehreren @einzelnen
Teilen, .die dann auch besonders sorgfältig von Hand gleichzeitig mit dem Einschieben
der Patronen zusammengefügt werden müssen.
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Solche Glieder erfordern sonach einen erhöhten Arbeits- und Werkstoffaufwand,
und zwar sowohl bei. der Herstellung als ,auch beim Zusammenbau.- In der Regel wird
jedoch so, verfahren, daß Zerfallglieder nur in gewissen Abständen in den Patronengurt
:eingebaut werden, so etwa in Abständen von je 5o Schuß-Ladung. Das hat jedoch .den
Nachteil, daß bei Stellungswechsel oder Abbruch der Feuertätigkeit Ferst weitergefeuert
werden muß, bis das Zerfallglied das Gewehr durchlaufen. hat, worauf dann eine Trennung
des Patronengurtes von dem Gerät erfolgen kann.
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Wie oben schon erwähnt, wäre @es natürlich auch auf anderem Wege möglich,
aber nur unter Zuhilfenahme von Werkzeugen, den Patronengurt vom Gerät an jeder
Stelle des Gurtes zu treuen, aber der Gebrauch besonderer Werkzeuge soll möglichst
vermieden werden.
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Bei einem älteren Metallpatronengurt kommt eine gegen selbsttätiges
Lösen gesicherte federnde Verriegelung der einzelnen Glieder dadurch zustande, daß
die obere
Wand der Gelenköse federnd ausgebildet ist und die Einhaköffnung
von kleinerer lichter Weite als der Durchmesser .des Gelenkbolzens ist oder daß
im oberen Teil des Gelenkösenla.ppens eine nach dem Öseninnern federnde herausgestanzte
Zunge vorgesehen ist.
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Die Erfindung betrifft somit einen Metallpatronengurt, dessen gelenkige
Verbindungsteile
unmittelbar aus dem Halter gebogen sind, wobei
auf einer Längsseite des letzteren eine Leiste mit Aussparungen und auf der gegenüberliegenden
Seite in die Aussparungen eintretende federnde Zungen angeordnet sind, und ist im
wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen in der Ebene des Zungenbleches
federnd sind und in dieser Ebene gegeneinander federnde :Nasen od; r sonstige Erhöhungen
aufzuweisen haben-. derart, daß das Einführen der Zungen in Aussparungen des Teils
nur unter Zwang erfolgen kann, wobei jedoch die Zwangsstelle nur im auslaufenden
Ende der Zunge vorgesehen ist.
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Bei Benutzung zwei,,er durch einen Steg voneinander getrennter Aussparungen
im Scharnierteil haben die Zungen an den einander zugekehrten Kanten Nasen, die
einen Schlitz bilden, dessen Breite geringer isst als die Breite dies Steges.
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Bei Benutzung nur einer einzigen Aussparung im Scharnierteil befinden
sich die Nasen an den einander abgewendeten Kanten der Zungen, die mit den schmalen
Kanten der Aussparung in Eingriff kommen.
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Hinter der verengten Zwangsstelle haben die Zungen einen größeren
Abstand voneinander, so daß die freie Beweglichkeit der Glieder gewährleistet wird.
Auch eine Verwindung der Glieder ist dabei ohne weiteres möglich. Das Lösen der
Glieder voneinander kann unter Zwang an jeder Stelle des Gurtes geschehen.
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Zur Bildung eines Zerfallgliedes ist nichts weiter notwendig, als
den Steg in dem ausgesparten Teil wegzulassen. Sonach bestehen alle Glieder eines
Gurtes, gleich, ob Zerfallglied oder nicht, aus nur einem einzigen Körper, der im
übrigen völlig gleichgestaltet ist mit Ausnahme der vorhin angegebenen geringen
Änderung im geschlitzten Teil der Gelenkverbindung. Das Zusammenfügen der einzelnen
Glieder zum Gurt kann auch auf maschinellem Wege in einfachster Weise erfolgen,
da keinerlei verwickelte Bewegungen, sondern nur eine sehr :einfache zur Verbindung
der Glieder erforderlich sind.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
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Abb. t zeigt eine Draufsicht auf zwei Glieder eines Metallpatronengurtes
von unten gesehen. Abb. z ist eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt durch die Gelenkstelle.
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Abb.3 zeigt ein Zerfallglied.
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Die Haltere des Metallpatronengurtes sind an sich bekannt. Sie sind
so ausgebildet, daß sie für alle 7,ä-mm-Munition schießende Waffen verwendet werden
können, was bei anderen l:etallpatronengurten nicht der Fall ist, die auf gewisse
verschieden ausgeführte Zuführungsvorrichtungen bei Maschinengewehren abgestimmt
sein müssen. Der Erfindungsgegenstand kann somit als Einheitsgurt bezeichnet werden.
Auf der einen Längsseite des Halters ist ein Scharni@erteil b gebildet, welches,
wie Abb. z zeigt, durch U-förmiges Falten-des Blechstreifens entsteht.
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Auf der anderen Längsseite des Halters befinden sich zwei Zungen c,
welche ebenfalls im wesentlichen U-förmig gebogen sind und in Aussparen gen
d des Teils b eintreten. Die Aussparungen sind voneinander getrennt durch
:einen Querstege. Die Zungen e zeigen an den einander zugekehrten Kanten Nasen f,
«-elche einen Schlitz lt frei lassen, der enger ist, als der Stege breit ist. Hinter
den Nasen/
erweitert sich der Abstandschlitz der Zungen c. und zwar wird er
breiter als der Querstege. Das Ineinanderhaken der Glieder erfolgt unter Widerstand,
wobei die Zungen c auseinandergespreizt werden, wenn die Nasen/ den Stege passieren.
-Das Auseinanderhaken der Glieder erfolgt dann umgekehrt, jedoch mit gleichem und,
wenn man will, größerem oder auch geringerem Widerstand. Man hat es in der Hand,
diese Bedingungen dadurch zu erfüllen, daß die Schrägflächen, mit welchen die Nasen/
in den anderen Zungenteil übergehen, mehr oder weniger steil oder geneigt gestaltet
werden. Wenn ein Zerfallglied gebildet werden soll, so, ist nichts weiter ere forderlich,
als, wie Abb. 3 zeigt, den Stege wegzulassen. Man kann aber auch ein Zerfallglied
dadurch bilden, daß die Federzungen c unter Verwendung eines Werkzeuges, z. B. eines
Schraubenziehers, so weit auseinandergebogen werden, daß der von den Zungen f gebildete
Schlitz gleich oder größer als die Breite des Stegese wird. Diese Tätigkeit soll
nicht beim Gebrauch des Gurtes im Felde, sondern beim Zusammensetzen desselben oder
beim Laden ausgeführt werden, wo die Anwendung eines insbesondere derart einfachen
Werkzeuges, wie es -ein Schraubenzieher ist, keine Schwierigkeiten macht.
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Zu einem gleichen erfindungsgemäßen Ergebnis kommt man, wenn unter
Weglassung des Stegese die Nasen f nicht an der einander zugekehrten Kante, sondern
an den einander abgekehrten Kanten c, also auf der Zeichnung Abb. r oben und unten,
angeordnet sind, wobei dann die Nasen f mit den Kanten lt der anderen Scharniersieite
in Beziehung treten.