DE738648C - Brennkammer fuer Gasstroemungsmaschinen, insbesondere zur Verwendung bei Luftfahrzeugen - Google Patents

Brennkammer fuer Gasstroemungsmaschinen, insbesondere zur Verwendung bei Luftfahrzeugen

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Publication number
DE738648C
DE738648C DEJ59652D DEJ0059652D DE738648C DE 738648 C DE738648 C DE 738648C DE J59652 D DEJ59652 D DE J59652D DE J0059652 D DEJ0059652 D DE J0059652D DE 738648 C DE738648 C DE 738648C
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DE
Germany
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combustion chamber
air
combustion
flow
cooling air
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Expired
Application number
DEJ59652D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Adolf Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/28Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the fuel supply
    • F23R3/34Feeding into different combustion zones
    • F23R3/346Feeding into different combustion zones for staged combustion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Brennkammer für Gasströmungsmaschinen, insbesondere zur Verwendung bei Luftfahrzeugen ' Die Wände von Brennkammern, in denen 1 gasförmige, flüssige oderstaubförmige Brenn-Stoffe unter Zutritt von Luft verbrennen, werden in der Regel aus feuerfesten Steinen herg estellt.
  • Bei Brennkammern, die für Flugzeugtriebwerke bestimmt sind, scheidet die Verwendung feuerfester Steine wegen des hohen Baugerichtes von vornherein aus. Diese Wände müssen aus Blech hergestellt werden, :einem Werkstoff also, der durchaus nicht feuerfest ist. und es entsteht die Aufgabe, diesen Werk-Stoff vor der Zerstörung durch die heißen Brenngase zu, schützen.
  • . Erschwert wird die Lösung dieser Aufgabe noch durch die Forderung, dal3 beim Bau von Flugzeugtriebwerken die höchstmögliche Leistung bei geringstem Stirnwiderstand erzielt werden inuß. Für die Größe des Stirnwiderstandes eines l#'lugzeugtricb«-erkes ist aber der Querschnitt der in dem Triebwerk ver«-endeten Brenukammern insofern von ausschlaggebender Bedeutung;, als die um die Turbinenwelle Herum angeordneten ßrennkaminern !in wesentlichen die Hauptabmessungen der Triebwerkstirnfläche bestimmen. Die Triebwerkstirnfläche darf nur einen geringen Teil des Luftschraubenkreises ausmachen und soll möglichst noch wesentlich etwa über die Nabenbaube einer Verstelluftschraube hinausragen, damit der durch die Luftschraubenflügel erzeugte Strahl ungehindert nach rückwärts abfließen kann.
  • . Die vorliegende Erfindung hat die Auf-' gäbe, eine aus Blechbestehende Brennkammer für den forcierten Betrieb in Flugzeugtriebwerken zu schaffen, welche ohne Erhöhung des Stirnwiderstandes einer noch -%veiter gesteigerten Belastung gewachsen ist.
  • Es ist eine Brennhammer bekannt, in deren Blechmantel Löcher .ausgestanzt sind, welche den Brcnnkamrrerinnenraum, mit einem die Trennkammer umgebenden Mantelkühlraum verbinden. Der Maritelkülilratun ist auf der Turbinenseite durch eine ringförmige Wand verschlossen und steht auf der Brennerseite finit einem Luftverdichter. welcher die Kühlluft liefert, in Verbindung. Die gesamte, in Richtung von Mantellinien ankommende Kühlluftmenge wird unter Änderung ihrer Strömungsrichtung um go° dem Brennkammerinnenraum zugeführt und-trifft dort ebenfalls unter einem Winkel von etwa. go° äuf die ins Richtung der Brennkammerlängsachse strömenden Brenngase, wodurch eine vollkommene Vermischung _ der Kühlluftströme mit dem Brenngasstrom erzeugt wird.
  • Der Nachteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß das gesamte Brenngas-Kühlluft-Gemisch auf die der Brennkammerwandung zuträgliche Temperatur abgekühlt werden muß. Es kann daher die geforderte Höchstbelastung auf diese Weise nicht erzielt werden.
  • Diese Forderung wird erfindungsgemäß,> bei einer aus Blech bestehenden, für Flugzeugtriebwerke bestimmten Brennkammer finit einem Brennraum, um, den ein Kühlluftstrom geleitet wird, aus welchem durch im Brennmantel angeordnete öffnungen Luftströme in das innere 'des Brennraumes gelangen, dadurch erfüllt, daß diese öffnungen zwecks Erzielung eines beschlossenen Kühlschleiers als breite Spalte zwischen sich überdeckenden Rändern: aufeinanderfolgender Teile der Brennkammerraumwandungen ausgebildet sind. Die Erfindung soll allein in den vorgeschlagenen besonderen Ausführungsformen zur Erzielung des beschlossenen Kühlschleiers bestehen.
  • Durch die :Erfindung wird ein betriebssicher %virkender Schutz der Brennkammerblechwände vor dem zu heißen Brenngasstrom erzielt, und zwar unter Verzicht auf die bekannte, die Leistung der Brennkammer vermindernde, aber mit Rücksicht auf die Brentihammerwandung bisher für unumgänglich notwendig gehaltene Herabsetzung der Temperatur des gesamten Brennkammerstromes. Der geschlossene Kühlschleier ermöglicht es, die Leistung der Brennkammer heraufzusetzen, ohne deren Querschnitt, d. h. den Stirnwiderstand, zu vergrößern.
  • Aus dem Bau von Brennmuffeln ist es zwar bekannt, etwa innerhalb der Hälfte der Erstrekkung eines Brennmutfelmantels nasenförmige, nach innen gerichtete Einbuchtungen einzustanzen, durch welche Kühlluft aus dem die I3rennmuftel umgebenden Arbeitsluftstrom entnommen wird und in den Brennmuffelinnenraum gelangt (dabei soll unter Brenntnutiel ein in dem Arbeitsluftstrom .einer Drennkammer angeordneter hohler Staukörpervcrstanden sein, der den Arbeitsluftstrom in der Weise teilt, daß ein geringerer `feil in das Innere der meist konisch ausgebildeten Breiitimultel eintritt und hier infolge der konischen Erweiterung dies Querschnittes eine Verminderung ihrer Geschwindigkeit und damit die zur Einleitung . des Verbrennungsvorganges notwendige Druckerhöhung bewirkt, während der größere Teil des Arbeitsluftstromes zunächst in dien zwischen Brennkammerinnenwand und Brennmuffelaußemvand gebildeten Ringraum abgedrängt wird, sich nach Umströmen der Brennmuffel mit dem aus dieser austretenden vorverbrannten Kraftstoff-Luftstrom mischt und die - vollständige Verbrennung des Kraftstoffes herbeiführt); durch diese nasenförmigen Einbuchtungen wird jedoch die Bildung eitles geschlossenen Kühlschleiers weder beabsichtigt noch erreicht.
  • Die nasenförmigen Erhöhungen geben nämlich im Innern der Brennmuffel Anlaß zu Wirbeln, welche die Bildung einer Isolierschicht von vornherein vereiteln. Außerdem bleiben zwischen den einzeln in die Brennmuffelwand hineingedrückten Nasen Stege des Blechmantels übrig, hinter welchen die Zufuhr zusätzlicher Kühlluft unterbrochen ist. Da die Höchstbelastung einer Brennkammer aber immer nur nach Maßgabe der meist gefährdeten Stelle erfolgen kann, müßte sie sich in diesem Falle nach den Stellen der Prennmuffelwand richten, die im Kühlluftschatten liegen; sie dürfte demnach flicht höher sein als bei seiner Brennmuffel mit einem Brennraum ohne Zusatzluft, wodurch ihr Platzbedarf jedoch zu groß werden würde.
  • Damit scheidet auch die etwaige hbertragung dieser bei Brennmuffeln bekanntenEinrichtung auf den Erfindungsgegenstand zur Lösung der vorliegenden Aufgabe aus.
  • Das gleiche gilt für eine im Maschinenbau bekannte Düse, die unmittelbar vor dem Läufer der Gasturbine angeordnet und mit einem Ringspalt versehen ist, durch den Kühlluft derart austritt, daß. der heiße Gasstrahl in einem Mantel von Kühlluft gekühlt wird. Bei einer derartigen Anordnung wird lediglich der als Ausströmdüse ausgebildete Austritt der Brennkammer vor der Einwirkung der heißen Gase geschätzt, während die unter wesentlich höherer Wärmebeanspruchung stehende Br.ennkammerwand ungekühlt bleibt. -In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß in den Brennraum hineinragende, zur Lenkung des Brenngasstromes bestimmte Wände oder Rippen an der dem Brennraum zugekehrten Kante mit einer Üffnung versehen sind, durch welche Kühlluft in den Brennraum eintreten kann. Dabei ist es möglich, dafa an die Rippen Zuführungsleitungen angeschlossen sind, derenEintrittsöllnungen von dem der Brennkammer zuströmenden Luftstrom getrolien werden.
  • Aut der Zeichnung ist der Gegenstand der Erlindung in abb. i und 2 in je einem Längsschnitt durch eine Brennkatniiier für citie Gasturbine beispielsweise veranschaulicht. ]),er Brennraum i der Brennkammer des Ausf"uhrungsheispieles nach Abb. i wird von einer Wand 2 aus Blech, insbesondere Stahlblech, umschlossen. Auf der einen Längsseite der Bnennka:n,mer wird dem Brennraum durch zwei Zuführungseinrichtungen 3 flüssiger, gag- oder staubförmiger Brennstoff sowie durch Eintrittsöffnungen q. Verbrennungsluft zugeführt. Die Brennkammer 2 ist von einem Mantel s umschlossen: Der zwischen den Wänden 2 und 5 liegende Raum 8 wird in Richtung der Pfeile x von Verbrennungs-und Kehlluft durchströmt, die während des Betriebes von :einem Gebläse oder auch, falls die Gasturbine auf einem schnell bewegten Fahrzeug, z. B. einem Luftfahrzeug, angeordnet- ist, vom Fahrtwind geliefert wird. -An den der Brennstoffzuführung gegenüberliegenden Seiten ist die Brennraumwand 2 mit Luftdurchtrittsöffnungen 6 versehen. Die öffnun-;gen entstehen dadurch, daß die einander benachbarten Ränder je zweier aufeinanderfolgender Mantelbleche. .übereinandergreifen, und zwar derart, daß zwischen diesen Rändern ein Spalt verbleibt, dessen eine der einströmenden Luft zugekehrte Kante 7 in den Kühlluftraum 8 hineinragt, so daß .eine kurze kanalartige, zur Kammerwand parallele Führung für die hindurchtretende Luft gebildet wird. Durch die öffnungen 6 tritt sonach aus dem Mantels Kühlluft in das Innere der Brennkarximer z in solcher Richtung ein, daß sie atx der Innenseite der Brennraumwand entlang streicht. `Die Eintrittspalte 6 erstreckt sich in der Wand 2 quer zu der in der Zeichnung durch Pfeile angedeuteten Hauptströmungsrichtung der Verbrennungsgase im Brennraum i, so daß die Kühlluft in den Brennraum i in der gleichen Richtung einströmt, in der die Brenngase strömen. Durch die Ausbildung der Brennkammer gemäß der- Erfindung wird die Innenseite der Brennraumwand von einer 'ständig sich erneuernden Kühlschicht bespült, welche eine den Werkstoff zerstörende Wärmeeinwirkung der Brenngase von der Brennraumwand fernhält.
  • In den Brennraum i i der Brennkammer des Ausführungsbeispieles nach Abb.2 Tagt zwischen je zwei Brennstoffzuführungseinirichtungen 12 eine aus Stahlblech bestehende Rippe 13 hinein, die zur Beeinflussung der Strömung der Brenngase dient. Die vorteilhaft gleichfalls aus Stahlblechen bestehende Wandung 1.1 des Brennraumes 1 i ist von` einem Mantel 15 umgeben, der in Richtung der Pfeile y von Luft durchströmt wird, die zur Kühlung der Brennraumwandung dient. Die Lippen 13 weisen im Innern Hohlräume 16' auf, welche quer zum Brenngasstrom die ganze Breite des Brennraumes einnehmen. Auf der dem Brennraume abgewandten Seite schließt sich an den Hohlraum 16 jeder Rippe eine . Zuführungsleitung 18 an, deren eine öffnung i9 im Lufteintritt zur Brennkammer liegt und hier von dem noch kühlen Luftstrome beaufschlagt . wird. In gleicher Richtung mit den Leitungen i S verlaufende Kanäle 2o dienen dazu, den Brennstoffzuführungseinrichtungen 12 die Verbrennungsluft zuzuleiten. Die von den.öffnungen i9 aufgefangene Frischluft strömt durch die Leitungen 18 in die Hohlräume 16 der Rippen 13, wo sie durch Wärmeaufnahme eine Kühlwirkung hervorruft.
  • An der in den Brennraum hineinragenden Kante der Rippen münden die Hohlräume 16 mit öffnungen 17 in das Innere des Brennraumes, so daß die Kühlluft durch diese öffnungen in den Brennraum austritt. Hierbei wird dadurch eine Schutzwirkung erzielt, daß *der Kühlluftstrom in der auf der Zeichnung angedeuteten Weise den Strom .der Brenngase von der Rippenkante abdrängt und den Werkstoff der Rippen an dieser besonders gefährdeten Stelle vor Zerstörung durch die-Wärmeeinwirkung bewahren kann. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Blech bestehende, für Flugzeugtriebw ecke bestimmte Brennkammer mit einem Brennraum, um den ein Kühlluftstrom geleitet wird, aus welchem durch im Brennraummäntel angeordnete öffnungen Luftströme in das Innere des Brennraumes gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß diese öffnungen zwecks Erzielung :eines geschlossenen Kühlschleiers als breite Spalte (6) zwischen sich Uherdeckenden Rändern aufeinanderfolgender Teile (7) der Brennkammerraumwandungen (2) ausgebildet sind. z. Brennkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Brennräum (i i) hineinragende, zur Lenkung des Brenngasstromes bestimmte Wände oder Rippen (i3) an der dem Brennraum zugekehrten Kante mit einer üffnung (17) versehen sind, durch welche Kühlluft in den Brennraum eintreten kann. 3. Brennkammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß an die Rippen-(13) Zuführungsleitungen (1S) angeschlossen sind, deren Eintrittsöffnungen (tg) von dem der Brennkammer zuströtn-enden Luftstrom getroffen «erden.
DEJ59652D 1937-11-18 1937-11-19 Brennkammer fuer Gasstroemungsmaschinen, insbesondere zur Verwendung bei Luftfahrzeugen Expired DE738648C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE872694C (de) * 1942-02-20 1953-04-02 Brown Ag Gasturbinenanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE872694C (de) * 1942-02-20 1953-04-02 Brown Ag Gasturbinenanlage

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