DE73866C - Selbstspanner-Dreilauf-Gewehr mjt drei Schlössern und zwei Abzügen - Google Patents
Selbstspanner-Dreilauf-Gewehr mjt drei Schlössern und zwei AbzügenInfo
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- DE73866C DE73866C DENDAT73866D DE73866DA DE73866C DE 73866 C DE73866 C DE 73866C DE NDAT73866 D DENDAT73866 D DE NDAT73866D DE 73866D A DE73866D A DE 73866DA DE 73866 C DE73866 C DE 73866C
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- cocking
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- NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 2,4-dinitro-6-(octan-2-yl)phenyl (E)-but-2-enoate Chemical compound CCCCCCC(C)C1=CC([N+]([O-])=O)=CC([N+]([O-])=O)=C1OC(=O)\C=C\C NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 0.000 claims 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 3
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/18—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
- F41A19/19—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
- F41A19/21—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei diesem Dreilauf-Gewehr soll der Schütze in die Lage versetzt werden, nach dem Oeffnen
des Verschlusses den Kugelschufs und die beiden Schrotschüsse des Dreilaufes sofort abgeben
zu können.
Bisher ist der Schütze gezwungen, von Schrot auf Kugel und umgekehrt umzustellen.
Will der Schütze, wenn er von Schrot auf Kugel umgestellt hat, den Kugelschufs abgeben,
so hat er vorerst die mit dem vorderen Abzug in Verbindung stehende Stechvorrichtung von
Hand zu bedienen.
Dann soll bei diesem Dreilauf-Gewehr das Ausfahren des Kugelschusses bei gestochenem
Abzug durch die Erschütterung des Gewehres bei Abgabe des Schrotschusses ■ unmöglich gemacht
werden.
Bis jetzt ist hiergegen keinerlei Sicherung vorhanden.
Zu diesem Zwecke ist das Dreilauf-Gewehr in der Weise gebaut, dafs der vordere Abzug
nur dem Kugelschufs gehört und die Stechvorrichtung desselben sich beim Spannen des
Gewehres selbstthätig bedient und sichert, während der hintere Abzug die beiden Schrotschüsse
durch einfachen Druck oder Zug, beliebig rechts und links anfangend, einzeln oder
sofort hinter einander abfeuert.
Die Sicherung des vorderen, nur dem Kugelschufs gehörenden Abzuges mit der Stechvorrichtimg
wird vor dem Moment des Schusses durch einen Druck des am Abzug ruhenden Fingers gegen die Sicherungszunge ausgelöst.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen:
Fig. ι den Grundrifs des Schlofskastens, der Schlösser für die Schrotrohre und der hinteren
Abzugsvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt des Schlofskastens, die Ansicht des rechten abgefeuerten Schrotschlosses,
die Abzugsvorrichtung freigelegt und unter der rechten Abzugsstange befindlich,
Fig. 3 eine Ansicht des linken gespannten Schlosses, die Abzugsvorrichtung freigelegt und
unter der linken Schlofsstange bezw. Abzugsstange befindlich,
Fig. 4 wie Fig. 3, die Abzugsvorrichtung freigelegt und in der Drucklage unter dem
linken Schrotschlofs bezw. der linken Abzugsstange befindlich,
Fig. 5 eine Ansicht des Büchsenschlosses bei abgenommenen Schlofsblechen in abgefeuertem
Zustande,
Fig. 6 wie Fig. 5, in gespanntem Zustande,
Fig. 7 eine Draufsicht des Büchsenschlosses und der Stechvorrichtung in abgefeuertem Zustande,
Fig. 8 wie Fig. 7, in gespanntem Zustande,
Fig. 9 die Stechvorrichtung mit dem Abzug von rechts in abgefeuertem Zustande,
Fig. 10 wie Fig. 9, in gespanntem Zustande.
Der hintere Abzug α befindet sich für gewöhnlich unter der rechten Abzugsstange i>,
Fig. 2. Soll der rechte Schrotschufs abgegeben werden, so drückt man den Abzug α leicht in
die Höhe' und der Schufs erfolgt.
Die Führungsstifte c und d, Fig. 2, geben
dem Abzug α seine Höhenlage zum Auslösen der rechten Abzugsstange b, Fig. 2, genau an,
und die Abzugsstange b, Fig. 2, bezw. die Stangenfeder drückt den Abzug α sofort wieder
in seine Normallage (Fig. 2) zurück.
Soll der linke Schrotschufs abgegeben werden, so zieht man den Abzug a, Fig. 2, leicht
durch (Fig. 3), legt etwas Druck nach oben (Fig. 4), und der Schufs ist abgegeben.
Die in dem Gehäuse e, Fig. 2, liegende Spiralfeder/", Fig. 2, wird durch das Durchziehen
des Abzuges α zusammengedrückt (Fig. 3).
Die Führungsstifte g c d, Fig. 2, geben dem Abzug seine Lage unter der linken Abzugsstange h an (Fig. 3). Aufserdem geben die
Führungsstifte g c d dem Abzug α seine Höhenlage an (Fig. 4). so dafs durch leichtes Durchziehen
des Abzuges a, Fig. 3, mit etwas Druck nach oben (Fig. 4) die linke Abzugsstange h,
Fig. 4, gehoben wird und der Schufs erfolgt.
Nachdem der linke Schrotschufs abgegeben, geht der Abzug α durch den Druck der Abzugsstange
h, Fig. 4, bezw. der Stangenfeder herunter.
Die Spiralfeder f, Fig. 3, treibt den Abzug a
unter die rechte Abzugsstange b, Fig. 2, also
in seine Normallage zurück.
Die Abzugsstangen b und /?, Fig. 1, liegen mit ι mm Entfernung aus einander, so dafs
die Strecke für das Durchziehen des Abzuges a zum Abfeuern des linken Schrotschusses nur
kurz ist.
Es können daher die beiden Schrotschüsse, rechts oder links beginnend, einzeln oder sofort
hinter einander mit dem hinteren Abzug a, Fig. ι bis 4, abgegeben werden.
Beim Spannen des Gewehres vermittelst des Verschlufshebels α spannen sich die drei
Schlösser desselben.
Aufserdem wird beim Spannen des Gewehres die Stechvorrichtung s, Fig.· 5, 7 und 9, selbstthätig
bedient und dieselbe sammt dem Abzug r, Fig. 6, 8 und 10, durch eine Sicherungszunge n, Fig. 6, welche vor dem Moment des
Schusses (Fig. 5) ausgelöst wird, beim Spannen des Gewehres selbsttätig gesichert.
Beim Spannen des Gewehres kommt der Ansatz k des Schlittens /, Fig. 5, mit dem in
dem Abzugsblech v, Fig. 5 und 6, eingearbeiteten Schieber m, Fig. 5, zusammen. Es wird
nun beim Spannen des Gewehres der Schieber Ot, Fig. 6, von dem Schlitten /, Fig. 6,
soweit zurückgedrückt, bis die Sicherungszunge n, Fig. 6, der Stechvorrichtung s,
Fig. 6 und 1 o, in die Rast 0 des Schiebers m, Fig. 6, eintritt.
Der mit dem Schieber m, Fig. 5 und 10,
verbundene Arm p, Fig. 5 und 9, drückt durch die Rückwärtsbewegung beim Spannen
des Gewehres die Stechvorrichtung s, Fig. 6 und 10, zurück, bis sie einlegt.
Die Sicherungszunge n, Fig. 5 und 6, hält den Schieber m in der Rast 0, Fig. 6, auf dem
Rückstecher s, Fig. 6, 8 und 10, so dafs der Abzug r, Fig. 6, 8 und 10, absolut feststeht.
Soll der Kugelschuls abgegeben werden, so
drückt man mit dem am Abzug r, Fig. 6, ruhenden Finger gegen die Sicherungszunge n,
Fig. 6, wodurch der Schieber m, Fig. 5, aus der Rast 0, Fig. 5, frei und durch die
Spiralfeder t, Fig. 5, 7 und 9, vorgeschnellt
wird.
Durch leichtes Berühren des Abzuges r, Fig. 6, wird die Stechvorrichtung s, Fig. 5, 7
und 9, ausgelöst und durch Heben der Schlofsbezw. Abzugsstange v, Fig. 6, erfolgt der
Schufs.
Claims (4)
1. Selbstspanner-Dreilauf-Gewehr mit drei
Schlössern und zwei Abzügen, bei welchem durch das Spannen der Schlösser
und das Oeffnen des Gewehres gleichzeitig der Büchsenabzug (r) gestochen wird, so
dafs der Kugelschufs ohne Weiteres und die beiden Schrotschüsse sofort hinter einander
und in beliebiger Reihenfolge durch den anderen Abzug abgefeuert werden können.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Gewehres, bei welcher das Sichern des gestochenen Abzuges durch eine Sicherungszunge (n) beim Spannen des
Gewehres selbstthätig erfolgt.
3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Gewehres, bei welcher der Abzug (a) für die beiden Schrotschüsse
durch Schlitze und Stifte (g c d) am Abzugsblech geführt ist, so dafs er durch entsprechenden
direkten Druck bezw. Zug des Fingers unter die eine oder die andere Abzugsstange verschoben werden kann.
4. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Gewehres, bei welcher der Abzug (a) nach dem Abfeuern des linken
Schrotschusses durch eine Feder (f) unter die Abzugsstange des rechten Schrotschlosses
zurückgetrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73866C true DE73866C (de) |
Family
ID=346964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73866D Expired - Lifetime DE73866C (de) | Selbstspanner-Dreilauf-Gewehr mjt drei Schlössern und zwei Abzügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73866C (de) |
-
0
- DE DENDAT73866D patent/DE73866C/de not_active Expired - Lifetime
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