DE738778C - Verfahren zur Herstellung von Seelendrahtelektroden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seelendrahtelektroden

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Publication number
DE738778C
DE738778C DER105704D DER0105704D DE738778C DE 738778 C DE738778 C DE 738778C DE R105704 D DER105704 D DE R105704D DE R0105704 D DER0105704 D DE R0105704D DE 738778 C DE738778 C DE 738778C
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DE
Germany
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core wire
filling
wire electrodes
production
annealing treatment
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Expired
Application number
DER105704D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Reinecken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/40Making wire or rods for soldering or welding
    • B23K35/406Filled tubular wire or rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Seelendrahtelektroden Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Seelendrahtelektroden durch Warmwalzen eines Hohlblockes, in.' dessen Hohlrauen eine Flußmittelnsasse eingefüllt und eingestampft ist. Die Herstellung solcher Seelendrahtelektroden in dieser Weise ist bekannt.
  • Das Auswalzen- solcher mit Zusatzmasse gefüllten Hohlblöcke oder Knüppel ist insofern mit Schwierigkeiten verbunden, als die Drähte, insbesondere beim Warmwalzen, leicht aufreißen, wodurch ein sehr erheblicher Ausschuß entsteht. Nach den bisherigen Beobachtungen muß als Ursache für diese Erscheinungen die beim Walzen einsetzende Entgasung der in hohem Maße Gase enthaltenden und oft Gas entwickelnden Kernmassen oder die zahlreichen Luftteilchen zwischen denn einzelnen Körnern der Füllmassen angesehen werden. Auch :erhält man häußg infolge ungleichmäßiger * Füllung Draht mit ungleichmäßigen, oft schlechten Schweißeigeaisc'h;aften. Dies dürfte auf das Sintern . bei der trwärmung oder auf die Verlagerung der Stoffe während des Walzens zurückzuführen sein, welche durch die heftig entweichenden Gase weg- und auseinandergesehleudert werden. Sowohl die -aufgerissenen Drähte als auch die Drähte mit ungleichmäßiger Füllung stellen einen empfindlichen Hundertsatz an Ausschuß dar.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel dadurch vermieden, daß die Kernmassen- vor denn Einbringen in die Blöcke einer Glühbehandlung bei Temperaturen unterworfen werden, die naturgemäß der jeweiligen Zusammensetzung der Zusatzstoffe entsprechen muß. Meistens ist eine Temperatur von etwa 7®o° C ausreichend. Werden Alkalien oder Erdalkalien verwendet, so empfiehlt sich eine Glühbehandlung bei etwa t2oo° C.- Insbesondere bei niedrigen Glühtemperaturen ist es zweckmäßig, als Bindemittel verkokende oder vergasende Zusätze, z. B. Teer, Pech oder Asphalt, hinzuzufügen.
  • Durch die Wärmebehandlung nach der Erfindung werden die Kernmassen gasarm und fassen sich leichter stampfen. Beim,Auswalzen fallen dann die bisherigen Schäden nicht mehr an. Die Drähte reißen nicht mehr auf. Ungleichmäßigkeiten in der Verteilung der Füllung der Elektrode ,sind auch nicht mehr vorhanden. Die Schweil)eigenschaften solcher Elektroden sind daher auf ihrer ganzen Länge ausgezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCiiE: t. Verfahren zur llerstelfung von Seelendrahtelektroden durch Warmwalzen eines Hohlblockes, in dessen Hohlrahm eine Flußmittelmasse eingefüllt und eingestampft ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse vor dem Einbringen in den Block oder Knüppel zum Zwecke der Entgasung einer Glühbehandlung bci'1'emperaturen unterworfen wird, die der jeweiligen Zusammensetzung der Füllmasse entsprechen, vorzugsweise bei 700' C.
  2. 2. Verfahren stach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Alkalien oder Erdalkalien als Füllung die Glühbehandlung bei etwa t2oo° C erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Füllmasse als Bindemittel verkokende oder vergasende Zusätze, z. B. Teer oder Pech, beigefügt werden.
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