DE739351C - Zahnradgetriebe - Google Patents

Zahnradgetriebe

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Publication number
DE739351C
DE739351C DEK154362D DEK0154362D DE739351C DE 739351 C DE739351 C DE 739351C DE K154362 D DEK154362 D DE K154362D DE K0154362 D DEK0154362 D DE K0154362D DE 739351 C DE739351 C DE 739351C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
pinion
pinions
hand
blocks
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Expired
Application number
DEK154362D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Albert Spier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK154362D priority Critical patent/DE739351C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE739351C publication Critical patent/DE739351C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/22—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Zahnradgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf Zahnradgetriebe mit einer größeren Anzahl von Ritzelblocks, die je aus zwei oder mehreren auf einer gemeinsamen Welle ein- und feststellbar angeordneten Ritzeln verschieden großen Durchmessers bestehen, die nachgiebig miteinander gekuppelt sind, in zwei gleichachsig zueinander gelagerte, zum An- und Abtrieb dienende Getriebeteile eingreifen und von denen das eine auf der Welle undrehbar ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einem Zahnradgetriebe der eingangs erwähnten Art als Kupplung eine Gleitkupplung vorgesehen ist. Die Kupplung ist bezüglich ihrer Spannung oder Reibungskraft so bemessen, daß sie bei Überlastung eines oder einiger Teilritzel nachgibt und erst bei gleichmäßiger Belastung aller Teilritzel der praktisch unnachgiebigen Kraftübertragung dient. Bei einem bekannten Zahnradgetriebe mit mehreren um ein Antriebsrad herum angeordneten Ritzelblocks wird eine aus federnden Armen bestehende Kupplung verwendet. Durch diese Kupplung ist zwar eine Verdrehung der zu einem Ritzelblock gehörenden Teilritzel zueinander unter dem Einfluß der Betriebsbelastung .möglich, so daß in gervissem Grade eine gleichmäßige Aufteilung der Belastung auf einzelne Räderblocks erreichbar ist. Diesem bekannten Zahnradgetriebe gegenüber besteht beim Gegenstand der Erfindung infolge der Verwendung der Gleitkupplung der wesentliche Vorteil, daß diese ein Verdrehen der Räder gegeneinander um einen größeren, praktisch unbegrenzten Winkel zuläßt, wodurch Eingriffsungenauigkeiten in ebenfalls weit größerem Maße ausgeglichen werden können. Außerdem können beim Auftreten von Überlastungsstößen die Gleitkupplungen immer wieder nachgeben, wodurch die Stöße unschädlich gemacht werden.
  • Die Verwendung von Gleitkupplungen bei Getrieben zum Schutze gegen Überlastung einzelner Räder und zur gleichmäßigen Verteilung der Belastung über die Länge der Zähne eines Ritzels ist bekannt.
  • Erfindungsgemäß besteht bei einer Ausführungsform jeder Ritzelblock aus einem mittleren, in den einen Getriebeteil eingreifenden Ritzet und zwei seitlich an diesem angeordneten, in den anderen Getriebeteil eingreifenden kitzeln, wobei der Eingriff in den einen Getriebeteil von außen, in den anderen von innen erfolgt. Die Ritzelblocks können einerseits in je einen Innenzahnkranz eines Abtriebsrades und zweier ortsfester Teile, andererseits in den Außenzahnkranz eines Ringes eingreifen, der mit einem innren Zahnkranz mit dem Antriebsritzel in Eingriff steht. Die Verwendung derartiger dreiteiliger Ritzelblocks gestattet es, durch Eingriff in Innen- und Außenverzahnungen die Anordnung besonderer Lagerungen für die Ritzelblocks zu vermeiden. Diese Ausgestaltungen gelten nur in Verbindung mit dem Haupterfindungsgedanken als geschützt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an verschiedenen Getriebeausführungen beispielsweise veranschaulicht.
  • Es zeigt Abb. i eine Ausführung mit aus je zwei Teilritzeln bestehenden Ritzelblocks, Abb. 2 eine für ein zweistufiges Schaltgetriebe vorgesehene Ausführung, Abb. 3 eine Ausführung für , lagerlosen Einbau der Ritzet und Abb. 4 eine Einzelheit des Getriebes nach Abb. 3.
  • Nach Abb. i ist das Ritzet i i, das die Welle 12 antreibt, auf dieser mittels eines Keiles befestigt und gegen deren Bund 14 gesetzt. Das abtreibende Ritzet 15 ist mittels einer Kupplungsscheibe 16, eines Gleitkeiles 13 und einer Mutter 17 nachgiebig und selbsttätig einstellbar mit den treibenden Teilen (Ritzet i1 und Welle 12) verbunden. Werden nun viele solcher Ritzet 11, 15 (Ritzelblocks) um zwei gemeinsame Zentralräder 18, i9 herum so angeordnet, daß die Ritzet ii (Teilritzel) mit dem treibenden Zentralrad i8 und die Ritzet 15 (Teilritzel) mit dem getriebenen Zentralrad i9 in Eingriff stehen, so kann man alle Ritzet 11, 15 (Ritzelblocks) dadurch mit beiden Zentralrädern 18, i9 zum gleichmäßigen Eingriff bringen, daß man das antreibende Zentralrad 18 bei festgehaltenem Abtriebsrad i9 so lange dreht, bis sämtliche Kupplungen 16 (Kupplungsscheiben) in gleichmäßig angezogenem Zustande gleiten. Man ,gibt dann das Abtriebsrad i9 frei. Das Antriebsrad 18 kann man dann noch einige Umdrehungen durchdrehen. In der so erhaltenen Einstellung können die Kupplungen 16 mittels,der Muttern 17 so fest angezogen werden, wie es der Betrieb im Hinblick auf die zulässigen Belastungen der Zähne erfordert.
  • Bei der Ausführung nach Abb. :2 ruht in den Lagern 2o die Welle 21 eines Ritzelblocks, die das fest aufgekeilte Antriebsrad 22 und ,die mittels Gleitkeilen befestigten Kupplungsteile 23 trägt. Die auf dem Wellenzapfen 24 vorgesehene Mutter 25 hält die kitzelpaare 26 bzw. 27 mit regelbarer seitlicher Spannung auf den Kupplungsteilen 23 fest. Die kitzelpaare 2 6 bzw. 27 kämmen mit den jeweils einzuschaltenden, in der Zeichnung nicht dargestellten breiten Abtriebsrädern, die als festklemmbare Zahnkränze ausgebildet sind.
  • Die Teile des Getriebes nach Abb. 3 sind in dem Gehäuse 30 mit Gehäusedeckel 31 und Einsatzstück 32 untergebracht. Die antreibende Welle 33 mit dem fest aufgekeilten Antriebsrad 34 ist einerseits im Gehäuse 30, andererseits im Einsatzstück 32 und die getriebene Welle 35 mit dem ebenfalls fest aufgekeilten Abtriebsrad 36 einerseits im Gehäuse 30 und andererseits im Gehäusedeckel 31 drehbar gelagert.
  • Die Kraftübertragung im Getriebe vom Antriebsrad 34 zum Abtriebsrad 36 erfolgt über einen beweglichen doppelten Zahnkranz 37 mit einer Innenverzahnung 38 und einer Außenverzahnung 39 und weiter über eine ! beliebig große Anzahl planetenartig rings um diesen Zahnkranz 37 herum angeordneter, selbsttätig einstellbarer Ritzel4o, die einerseits mit der Außenverzahnung 39 des Zahnkranzes 37 und andererseits mit der Innenverzahnung 41 des Abtriebsrades 36 kämmen.
  • Jedem Ritzel4o sind zwei seitliche Ritzet 42, 43 zugeordnet (s. auch Abb. 4), die, das Ritzel4o in die Mitte nehmend, mittels eines gemeinsamen axialen Gewindebolzens 44 miteinander verbunden sind. Die seitlich gegen die Stirnflächen 5o des mittleren Ritzels 4o anliegenden Flächen der seitlichen Ritzet 42, 43 sind dabei nach Art von Rutschkupplungen gegeneinander verdrehbar ausgebildet. Wenn man die anliegenden seitlichen Flächen der Ritzet selbst nicht aufeinander gleiten lassen will, kann man auch besondere Kupplungsteile zwischenschalten. jedenfalls soll die vorerwähnte Verbindung der drei Ritzet 40, 42, 43 (bezüglich gegenseitiger Verdrehung) nachgiebig sein, so daß dadurch eine selbsttätige Einstellbarkeit der mittleren Ritze14o gegenüber den seitlichen-Ritzeln 42, 43 gewährleistet wird. Die Größe der Reibung zwischen diesen kitzeln kann durch mehr oder weniger starkes seitliches Zusammenspannen mittels des Gewindebolzens 44 geregelt werden.
  • Im eingebauten Zustande (Abb.3) kämmen die in der Abbildung links liegenden seitlichen Ritzel42 mit einem festen Innenzahnkranz 45 des Gehäuses 30 und die rechts liegenden seitlichen Ritze143 mit einem ebenfalls festen Innenzahnkranz 46 des am Gehäuse 3o befestigten Einsatzstückes 32. Gleichzeitig sind die Ritzel4o, wie weiter oben bereits erwähnt, sowohl mit der Innenverzahnung 41 des Abtriebsrades 36 als auch mit der Außenverzahnung 39 des Doppelzahnkranzes 37 im Eingriff, wodurch sie tangential kraftschlüssig in ihrer Lage gehalten werden. Zur Wahrung des radialen Abstandes hierbei, der zur Erzielung eines einwändfreien Kämmens der Zähne unerläßlich ist, sind außerdem zwischen den drei Ritzeln 4o, 4', 43 (Abb. 3 und 4) Führungsscheiben 47 zweckmäßig drehbar angeordnet, die mit ihren Umflächen mit hinreichendem Spiel auf entsprechenden seitlichen Führungsbahnen des Zahnkranzes 41 und des Doppelzahnkranzes 37 laufen. Da die Ritzel in vorbeschriebener Weise in ihrer Arbeitslage gehalten werden, sind Lager für die Ritzel und ein Ritzelkäfig nicht erforderlich.
  • Aus der - Verschiedenheit der seitlichen Ritzel 42, 43 von .dem mittleren Ritzel 40 ergeben sich der Drehsinn und die Übersetzung des Getriebes.
  • Die infolge nachgiebiger Anordnung sich selbst einstellenden Ritzel- ermöglichen durch gleichmäßige Lastverteilung auch die Anwendung von Feinverzahnungen und des Mehrfacheingriffes ,der Zahnräder unter voller Ausnutzung der Festigkeit des Werkstoffes. Die lagerlose Ritzelanordnung, die beispielsweise in Abb. 3 und 4 dargestellt ist; vermindert die Herstellungs- und Unterhaltskosten solcher Getriebe und ermöglicht die Verwendung vieler kleiner Ritzel, die wie die Kugeln oder Rollen .eines Wälzlagers nebeneinander liegen, dabei jedoch ohne Käfig allein durch die Verzahnungen geführt werden. Die nachgiebige Verbindung der Ritzel gleicht die unvermeidlichen geringen HIerstellungsungenauigkeiten der Verzahnungen aus und sichert (damit einen ruhigen Lauf.
  • Bei Anwendung der Anordnung gemäß der Erfindung kann überhaupt .die Anzahl der einem Zentralrad zugeordneten Planetenräder oder sonstigen Ritzel weit über das bisher übliche Maß hinaus erhöht und damit die übertragbare Leistung bedeutend gesteigert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zahnradgetriebe mit einer größeren Anzahl von Ritzelblocks, die je aus zwei oder mehreren auf einer gemeinsamen Welle ein- und feststellbar angeordneten Ritzeln verschieden großen Durchmessers bestehen, :die nachgiebig miteinander gekuppelt sind, in zwei gleichachsig zueinander gelagerte, zum An- und Abtrieb dienende Getriebeteile eingreifen und von denen das eine auf :der Welle undrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplung eine Gleitkupplung vorgesehen ist.
  2. 2. Zahnradgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß jeder Ritzelblock aus einem mittleren, in den einen Getriebeteil eingreifenden Ritzel (4o) und zwei seitlich an diesem angeordneten, in den anderen Getriebeteil eingreifenden Ritzeln (42, 43) besteht, und daß der Eingriff in den einen Getriebeteil von außen, in den anderen- von innen erfolgt.
  3. 3. Zahnradgetriebe nach Anspruch 2, dadurch -gekennzeichnet, daß die Ritzelblocks einerseits in je einen Innenzahnkranz (4i, 45, 46) eines Abtriebsrades (36) und zweier ortsfester Teile (30, 32), andererseits in :den Außenzahnkranz (39) eines Ringes (37) eingreifen, der mit einem inneren Zahnkranz (3.$) mit dem Antriebsritzel (34) in Eingriff steht.
DEK154362D 1939-05-07 1939-05-07 Zahnradgetriebe Expired DE739351C (de)

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