DE739882C - Gegenfernsehanordnung unter Verwendung des Lichtflecks auf dem Schirm einer Braunschen Roehre zur Abtastung - Google Patents

Gegenfernsehanordnung unter Verwendung des Lichtflecks auf dem Schirm einer Braunschen Roehre zur Abtastung

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DE739882C
DE739882C DEF83121D DEF0083121D DE739882C DE 739882 C DE739882 C DE 739882C DE F83121 D DEF83121 D DE F83121D DE F0083121 D DEF0083121 D DE F0083121D DE 739882 C DE739882 C DE 739882C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEF83121D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johannes Schunack
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00—Details of television systems
    • H04N5/222—Studio circuitry; Studio devices; Studio equipment
    • H04N5/257—Picture signal generators using flying-spot scanners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

  • Gegenfernsehanordnung unter Verwendung des Lichtflecks auf dem Schirm einer Braunscheu Röhre zur AAbtastung Beim Gegensehen wird gewöhnlich nach; dem Lichtstrahlabtastverfahren ;gearbeitet. Die Bewegung des Lichtpunktes kommt z. B. dadurch zustande, daß der auf dem Schirm einer Braunscheu Röhre nach dem üblichen Abtasts.chema bewegte Leuchtfleck konstanter Helligkeit mittels eines optischen Systems in die Ebene der zu übertragenden Person abgebildet wird. Bei dieser Abtastung besteht nun der Übelstand, daß die Person niemals auf den Schirm der Abtaströhre blickt, wie es für eine überiragung, die wirklich den. persönlichen Eindruck des Fernsehgesprächsteilnehmers übermitteln soll, erforderlich wäre, sondern ihren Blick auf die besondere Empfangsröhre richten muß, weil sie ja nur dorrt den anderen Gesprächsteilnehmer sehen kann. Beiden meisten bisher üblichen: Anordnungen wurde die Person .daher stets schräg von der Seite öder von unten, bzw. oben gesehen. Der gleiche Nachteil besteht bei mit mechanischen Mitteln durchgeführter Lichtstrahlabtastung.
  • Es ist nun schon bekannt, zur Vermeidung dieses@Nachteils die Strahlen der Biildzerlegervorrichtung an der Empfangsvorrichtung vorbei auf den aufzun@enden Gegenstand zu richten. Eine solche Anordnung bewährt sich aber bei Gegensehanlagen mit Braunscheu. Röhren wegen der verhältnismäßig ;großen Baulänge der Röhren nicht.
  • Eis ist ferner bekannt, durch gesteuerte( Gasentladungen in z. B. mäanderförmig gekrümmten und zu .einem Schirm vereinigten Leuchtröhren in Gegensehanlagen ein Empfangsbild zu erzeugen und dieselbe Anordnung nach Umschaltung ;als konstante Lichtquelle für. -die Abtastung der zu übertragenden Person zu verwenden. Dieses übertragungsverfahren hat aber den Nachteil, daß die Übertragung stets nur in einer Richtung :erfolgen kann, so daß die Person, deren Bild übertragen werden soll, nicht gleichzeitig das Bild des anderen Fernsehgesprächsttilnelimers erblicken kann.
  • Mit der Erfindung werden die vorerwähnten Nachteile beseitigt. Dies geschieht dadurch, daß der Schirm einer einzigen Bra.lmschen Röhre sowohl zum Bildaufbau des Empfangsbildes als auch zur Lichterzeugung für diie Abtastung benutzt wird. Zu diesem Zwecke wechseln auf dem Schirm Zonen, insbesondere Zeilen, für die Abtastung und den Bildaufbau ab. Durch optische Hilfsmittel, beispielsweise eine unterteilte Optik mit verschiedenen Brennweiten, wird einerseits das Abta;stlichtrast-er scharf in der Ebene der zu übertragenden Person abgebildet, andererseits eine gleich-> zeitige Betrachtung des ,auf den anderen Streifen des Leuchtschirms geschriebenen Empfangsbildes durch dieselbe Person ermöglicht.
  • Ein Beispiel für diese Lösung wird i 1 folgenden beschrieben: Der Leuchtschirm ist in zahlreiche Streifen i (vg1. die- Zeichnung unterteilt, dieabwechselnd versch"edeneLeuchteigenschaften besitzen. Soll z. B. mit 9o Zeilen gearbeitet werden, so :erhält der Leuchtschirm i So Streifen, von denen 9o zur Bildzusammensetzung, die übrigen 9o zur Abtastung dienen. Jeder Streifen der einen Gruppe ist also von zwei Streifen der anderen Gruppe !eingeschlossen.
  • Bei dieser Anordnung ist es möglich, zwei Kathodenstrahlen zu verwenden, von :denen der eine den konstanten Lichtfleck auf den 9o Abtastzeilen, der andere dagegen das empfangene Bild in den anderen 9o Zeilen erzeugt. Es kann ,aber auch der gleiche Strahl sowohl zur Aufzeichnung des Empfangsbildes als auch zur Abtastung benutzt werden. Der Strahl erhält in diesem Falle in Unterbrechungen mit Bildpunktfrequenz abwechselnd eine konstante Intensität für die Abtastung,während in den Zwischenpausen dem Wehneltzylinder die Impulse der :empfangenen Sendung zugeführt werden. Um dann den konstanten Lichtfleck stets auf die für die Abtastung vorgesehenen, den modulierten Fleck dagegen auf die für den Bildaufbau vorgesehenen Leuchtstreifen zu richten, wird der Bildwechselablenkung eine senkrecht zur Zeilenrichtung wirkende bildpunkt-:oder höherfrequente Ablenkung überlagert. Der Strahl pendelt dann während seines Weges längs der Zeilen mit sehr hoher Frequenz über zwei benachbarte Streifen hin und her.
  • Eine gewisse Schwierigkeit ergibt sich :daraus, :daß der konstante Lichtfleck in die Ebene der zu sendenden Person 2 abgebildet werden muß. Die Notwendigkeit eines reellen i Bildes erfordert die Einschaltung einer Optik zwischen Person und Röhre, der Abstand dazwischen muß mindestens gleich der vierfachen Brennweite f sein. Auf diese leise ist aber eine Betrachtung des Empfangsbildes durch die abgetastete Person nicht mehr ohne weiteres möglich, da entweder ein reelles Bild aus mindestens 25 cm Abstand oder aber das Empfangsbild direkt oder durch eine Lupe betrachtet werden muß. Mit beiden Möglich-: keiten ist :die Bedingung, daß das reelle Bild in der Ebene der Person und mindestens im Abstand 4 f vom Leuchtschirm liegt, nicht vereinbar.
  • Diese Schwierigkeit wird durch eine kombinierte Optik, die zwei verschiedene Brennweiten besitzt, behoben. Es können entweder zwei nebeneinänderlegende, beispi,elscveise halbkreisförmige Linsensysteme verwenflet werden, oder die beiden Systeme «-erden streifenweise ineinandergefügt, wie es bei der Optik 3 der Zeichnung dargestellt ist. Das eine der beiden Systeme dient dabei als Betrachtungslinse, das andere als AbbildLingsoptik.
  • Eine andere Lösung der Schwierigkeit besteht darin, daß zur Projektion ncht eine von der Braunsehen Röhre getrennte Optik verwendet wird, sondern :ein Linsenraster, das in unmittelbarer Nähe -des Kolbens, zweckmäßig direkt auf dem Kolbenboden, angebracht ist. Dieses Raster besteht aus zahlreichen, z. B. kreisrunden, quadratischen oder am besten sechseckigen kleinen Einzellinsen, deren jede den nächstliegenden Punkt des Leuchtschirms und seine Umgebung reell in die Ebene der abzutastenden Person abbildet. Die Bilder der von den Einzellinsen ab-ubild:eten Lichtpunkte bilden dann also ihrerseits ein in der Abbildungsebene liegendes Raster. Da nun niemals das gesamte von den Linsen dies Leuchtschirms ausgehende Licht in dien zugehörigen Bildpunkten ver- i einigt wird, sondern ein Teil des Lichts als Streulicht verlorengeht, kann das Streulicht erfindungsgemäß dazu ausgenutzt werden, dein Betrachter das empfangene Bild sichtbar zu machen.
  • Eine Abwandlung dieser Anordnung besteht darin, daß das Linsenraster durch zahlreiche Linsenstreifen ersetzt wird, die sich jeweils vor den für die Abtastung vorgesehenen Leuchtstreifen befinden. Die zwischen ihnen liegenden Streifen für den Bildaufbau sind nicht mit :einer Optik versehen.
  • An Stelle eines Schirms mit verschiedenen Leuchteigenschaften für die unterschiedlichen Zwecke der Bildwiedergabe bzw. Abtastung kann auch eine einheitliche Leuchtschicht benutzt werden, vor die ein aus zahlreich en Streifen bestehendes Lichtfilter gesetzt ist. Für die Abtastung kann beispielsweise ein das Auge wenig störendes, z. B. blaues oder ultraviolettes Licht benutzt werden, während das empfangene Bild weiß oder m einer gut sichtbaren Färbung erscheint. Dier Bildeindruck wird dann durch das Abtastlicht nicht gestört.
  • Unter Umständen ist es auch möglich, verschiedene Farben für die Abtastung und den Bildaufbau bei derselben LeLUchtsubstanz durclZ bildpunktfrequente Änderung der Strahlgeschwindigkeit zu erzeugen. Es ist nämlich bekannt; daß manche Phosphore bei Änderung der Strahlgeschwindigkeiit in der Leuchtfarbe umschlagen. Die Änderung der Strahlgeschwindigkeit kann dabei durch Änderung der Anodenspannung oder bei Verwendung einer Röhre mit Nachbes-chleunigungauch durch Steuerung des Leuchtschirmpotentials bewirkt werden. Im Bersten Falle wird @es im allgemeinen erforderlich sein, auch die Ablenkfelder mit der gleichen Frequenz zu ändern, da diese nunmehr mit ungl:eIcher Elektronengeschwindigkeit durchlaufen werden. Auch die Elektronenoptik (Konzentrationsspannung) muß unter Umständen hochfrequent verstellt werden.
  • Damit der Abtastvorgang nicht durch die von dem empfangenen Bild hervorgierufene: diffuse Beleuchtung ;gestört wird, wird zweckmäßig ein im Verhältnis zum wiedergegebenen Bild sehr heller Abtastlichtfleck benutzt. Dieser kann andererseits biei der Bildbetrachtung unter Umständen erheblich stören. In diesem Falle würde man leinen im Verhältnis zur Bildhelligkeit lichtschwachen Abtastlichtfleck verwenden und als Ausgleich :die Empfindlichkeit der Photozellen im Takt der entsprechenden Frequenz verändern, damit diese während der Aufzeichnung der empfangenen Bildpunkte unempfindlich sind. Zu diesem Zwecke wird eine z. B. rechteckig verlaufende Saugspannung verwendet, die die Photozellen freigibt, wenn der Strahl abtastet, und sie sperrt, wenn das Bild aufgebaut wird. Auch kann eine Modulation der Sekundärphotozelle im Takt der Umschaltimpulse vorgenommen werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gegenfernsehanordnung unter Verwendung des Lichtflecks auf dem Schirm einer Braunschein Röhre zur Abtastung, dadurch gekennzeichnet; maß der Leuchtschirm der Braunscheu Röhre sowohl zum Bildaufbau des Empfangsbildes als ,auch zur Lichterzeugung für die Abtastung dient, indem auf diesem Schirm Zonen, insbesondere Zeilen, für - die Abtastung und den Bildaufbiau abwechseln und durch optische Mittel, beispielsweise eine in verschiedene Brennweiten unterteilte Optik, einerseits das -zur Abtastung dienende Lichtraster scharf in der Ebene des Bieoba:chters ,abgebildet wird, andererseits eine Bietra@chtung des auf den anderen Streifen des Leuchtschirms geschriebenen Bildes durch den Beobachter eTm@öglicht ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen bzw. Zeilen des Leuchtschirms abwechselnd verschiedene Leuchteigenscbaften aufweisen bzw. daß bei gleichen Leuchteigenschaften aller Zonen oder Zeilen entsprechend unterteilte Lichtfilter angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, da,ß der gleiche Strahl sowohl den Abtastfleck erzeugt als ,auch das empfangene Bild wiedergibt, indem @er im Takt der Umschaltung zur Wiedergabe des Bildes durch eine senkrecht zur Zeilenrichtung wirkende Frequenz, z. B. mit Bildpunktfrequenz, gesteuert wird, die ihn nvischen zwei benachbarten Streifen hin und her bewegt, und daß er entsp rechend ,abwechselnd mit konstanter Intensität helligke@i!ts,gesteuert bzw. mit den Bildhellngkeitswerten moduliert wird. q..
  4. Gegenfernsieharnordnung unter Verwendung des Lichtfleicks auf dem Schirm einer Braunscheu Röhre zur Abtastüng, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtschirm der Braunischen Röhre sowohl zum Bildaufbau des Empfangsbildes als auch zur Lichterzeugung für die Abtastung dient, indem auf diesem Schirm die Leuchtsubstanz in ihrer Farbe, z. B. durch Veränderung der Strahlgeschwindigkeit, im Takt der Umschaltung von der Abtastung zum Bildaufbau verändert und durch optische Mittel .einerseits das zur Abtastung dienende Lichtraster scharf in der Ebene des Beobachters abgebildet wird, andererseits Leine Betrachtung des auf den Schirm -geschriebenen Bildes durch den Beobachterermöglicht ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Optik aus zwei nebeneinanderliegenden Linsenhälften u@nterschledlicher Brennweite besteht.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß zwei Linsensysteme unterschiedlicher Brennweite @entsprechend der Aufteilung des Leuchtschiris streifenweise ineinandergefügt sind.
  7. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe des Schirms oder auf der Schirmwand selbst als Abbildungsoptik ein Linsenraster angeordnet ist, von dem jede Einzellinse einen Punkt des Leuchtschirms in der Abtas,tebene abbildet, während das Streulicht zur Bildwiedergabie dient. B.
  8. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Abtastlichtfleck eine, im Verhältnis, zum wiedergegebenen Bild geringe Helligkeit besitzt, dafür aber die Empfindlichkeit der Photozellen im Takt der Umschaltung von Abtastung zur Wiedergabe geändert wird.
  9. 9. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 8, gekennzeichnet durch zwei Kathodenstrahlen, von denen der -eine einen konstanten Lichtfleck zur Abtastung erzeugt, während der andere das zu empfangende Bild wiederzibt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 61o 943; britische - ...... - 371612; »Fernsehen und Tonfilm« 1931, S. 67.
DEF83121D 1937-06-05 1937-06-05 Gegenfernsehanordnung unter Verwendung des Lichtflecks auf dem Schirm einer Braunschen Roehre zur Abtastung Expired DE739882C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB371612A (en) * 1930-10-01 1932-04-28 Communications Patents Inc Improvements in television
DE610943C (de) * 1933-04-22 1935-03-19 Sueddeutsche Telefon App Kabel Gegenfernseheinrichtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB371612A (en) * 1930-10-01 1932-04-28 Communications Patents Inc Improvements in television
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