DE74023C - Selbsteinkassirender Klappstuhl mit selbstthätiger Ueberwachungsvorrichtung - Google Patents

Selbsteinkassirender Klappstuhl mit selbstthätiger Ueberwachungsvorrichtung

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DE74023C
DE74023C DENDAT74023D DE74023DA DE74023C DE 74023 C DE74023 C DE 74023C DE NDAT74023 D DENDAT74023 D DE NDAT74023D DE 74023D A DE74023D A DE 74023DA DE 74023 C DE74023 C DE 74023C
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chair
seat
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folding chair
monitoring device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74023D
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G. TH. WAGNER in Berlin, Schönhauser Allee 56
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/08Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for seats or footstools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
    • A47C1/13Indicators; Devices for reserving or the like

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Stuhl, dessen in unbenutztem Zustande gegen die Lehne geklappter und durch einen Mechanismus festgehaltener Sitz nach Einwurf eines vorgeschriebenen Geldstückes heruntergeklappt werden kann, während der Sitz nach erfolgter Benutzung selbstthätig in seine Verschlufsstellung zurücktritt und hierbei eine Ueberwachungsvorrichtung bethätigt, aus welcher nachträglich ersehen werden kann, wie oft der Stuhl seit der letzten Untersuchung benutzt worden ist. " In den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht :
Fig. ι eine Seitenansicht des Stuhles in unbenutztem Zustande, '
Fig. 2 einen Grundrifs des Stuhles in unbenutztem Zustande,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Stuhles in unbenutztem Zustande,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch die Verschlufsvorrichtung,
Fig. 5 den Grundrifs des Hebelmechanismus,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch denselben,
Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch den unteren Theil der Einwurfvorrichtung.
A ist ein Stuhlgestell, b der aufklappbare Sitz desselben; g sind an letzterem angeordnete, nach abwärts gebogene Röhren, in deren Hohlraum Belastungskugeln sich bewegen, durch deren Schwerkraft der Sitz b in unbenutztem Zustande gezwungen wird, stets irr. seine Verschlufsstellung zurückzufallen, c ist ein an der Rückenlehne des Stuhles angeordnetes Kästchen, in welchem sich der Verschlufs hnd das Ueberwachungswerk befindet und welches durch den Bau des Stuhles in gefälliger Weise bekleidet werden kann; d ist die Geldeinwurfsstelle, e der .Fallkanal des Geldes, / die Auffallfläche desselben und h ist der im Kasten c befindliche Geldsammelraum, welcher durch Schlüssel i geöffnet werden kann, k k1 ist ein Hebel, welcher frei und ohne jede Reibung verursachende Führung um den Drehpunkt t schwingt, so dafs eine nur schwache Belastung eines Hebelarmes genügt, ihn nach der einen oder anderen Seite zu neigen. Z ist ein Quecksilberröhrchen, welches dazu bestimmt ist, die Verlegung des Schwerpunktes des Hebels nach der einen oder nachder anderen Seite zu unterstützen, m ist der Verschlufshaken und sitzt fest am vorderen Theil des Sitzes, welcher aufserdem die feste Nase 0 und die im Scharnier bewegliche Nase ρ trägt, s ist ein Zahnrad, welches bei jedesmaligem Zurückfallen des Hakens m in die Verschlufsstellung von der Nase ρ um einen Zahn weitergedreht wird. Dieses Zahnrad s hat auf der vorderen Seite eine scheibenförmige Ausfräsung, in welcher das Blatt liegt, welches die zur Ueberwachung dienenden Eindrücke aufzunehmen bestimmt ist.
Auf dem Ueberwachungsblatt liegt die kleinere Scheibe a, welche durch Blechstreifen und Mutter lösbar befestigt ist.
In die hierbei entstehende ringförmige Nuth t dringt der Stift v, Fig. 6, der Feder u. Letzteres ist fest vor dem Zahnrad angeordnet und wird bei Nichtbenutzung des Stuhles durch den Buckel xx, Fig. 5, welcher an dem längeren Schenkel des Hakens angeordnet ist, gespannt. Beim Entspannen der Feder u durch
Herunterklappen des Sitzes dringt der Stift ν in die Nuth t und hinterläfst auf dem Controlblatt einen sichtbaren Eindruck. Die Anzahl dieser Eindrücke ergiebt, wie oft der Stuhl nach jedesmaligem Einwurf des vorgeschriebenen Geldstückes benutzt worden ist.
Die Wirkungsweise des Klappstuhles ist folgende :
Wird durch den Trichter d die vorgeschriebene Münze geworfen, so fällt diese durch den Fallkanal e auf die Auffallfläche f und bleibt auf dieser liegen. Diese Belastung der Fläche/wird zur Folge haben, dafs der Hebelarm k sich neigt, während kx sich hebt. Der Inhalt des auf dem Hebel fest angeordneten Quecksilberröhrchens / wird den Hebel in dieser schrägen Lage festhalten. Hierdurch wird der Haken m frei, so dafs der Sitz b widerstandslos heruntergeklappt werden kann. Hierbei wird die Feder u entspannt und der auf derselben sitzende Stift ν dringt in die Nuth t und hinterläfst auf dem Controlblatt einen sichtbaren Eindruck.
Ist der Sitz b wieder frei, so wird derselbe — von der Feder w, Fig. 2 und 3, angehoben — durch die Belastung in den Röhren g in die Verschlufsstellung zurückfallen. Hierbei wird die Nase ρ das Rad s mit dem darin enthaltenen Ueberwachungsblatt um einen Zahn weiterdrehen. Gleichzeitig wird der Buckel χ χ die Feder u von neuem spannen. Ferner wird die Nase 0 den schräg nach oben stehenden Hebelarm k1 herunterdrücken. Das Quecksilberröhrchen wird dieselbe Lage einnehmen und den Hebelarm kl vor die Klaue des Hakens m legen, wodurch letzterer festgehalten wird.
Die Erschütterung des Hebels k kl durch Herunterdrücken des Armes k1 wird das noch auf der Auffallfläche f des Hebelarmes k liegende Geldstück gegen die Fläche \ (s. Fig. 7) schleudern, von wo aus es in der Pfeilrichtung in den Geldsammelkasten h fallen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι , Selbsteinkassirender Klappstuhl, gekennzeichnet durch einen Hebelmechanismus, welcher den Sitz des Stuhles in unbenutztem Zustande dadurch festhält, dafs unter der Einwirkung eines Quecksilberröhrchens (I) der eine Hebelarm (k*) sich vor die Klaue des Sitzhakens fm) legt, während nach Einwurf eines vorgeschriebenen Geldstückes in den Einwurftrichter (d) die lebendige Kraft dieses fallenden Geldstückes den Hebel nach der entgegengesetzten Seite neigt, in welcher Lage es wiederum durch das Quecksilberröhrchen festgehalten wird und den Haken fm) freigiebt.
  2. 2. Klappstuhl nach Anspruch 1. mit einer " Ueberwachungsvorrichtung, bestehend in einem nach jedesmaliger Benutzung des Stuhles selbstthätig durch die Nase (ρ) um einen Zahn weiter drehbaren Zahnrad, auf dessen vorderer Seite ein scheibenförmiges Controlblatt angeordnet ist, sowie einer vor dem Zahnrad fest angeordneten Feder (u) (auf welcher sich ein Stift ν befindet), die, wenn der Stuhl nicht benutzt wird, durch einen Buckel χ χ gespannt ist, dagegen beim Herunterklappen des Sitzes entspannt wird, so dafs der . auf ihr sitzende Stift ν durch die ringförmige Nuth ft) des Controlrades fs) dringt und auf dem in der Nuth liegenden Controlblatt einen sichtbaren Eindruck hinterläfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74023D Selbsteinkassirender Klappstuhl mit selbstthätiger Ueberwachungsvorrichtung Expired - Lifetime DE74023C (de)

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