DE7402C - Wassermesser - Google Patents

Wassermesser

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DE7402C
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DE
Germany
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wing
water
wings
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cylinder
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DENDAT7402D
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English (en)
Original Assignee
E. MUHL, Revierinspector, in Berlin, SW., Alte Jakobstrafse 146
Publication of DE7402C publication Critical patent/DE7402C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/06Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising members rotating in a fluid-tight or substantially fluid-tight manner in a housing
    • G01F3/10Geared or lobed impeller meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Claims (2)

1879. Klasse 42. ED. MUHL in BERLIN. Wassermesser. Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1879 ab. In dem vorliegenden Wassermesser geschieht das Messen des durchfliefsenden Wasserquantums nach dem Princip der Kolbenwassermesser, indem ein Raum von gewissem Volumen abwechselnd gefüllt und geleert und die Anzahl dieser Füllungen durch ein Zählwerk registrirt wird. Die Form des Apparates ist, von der Seite gesehen, die einer Kugelcalotte, von oben oder unten gesehen, die eines abgestumpften Kegels; der obere Kegel trägt einen Cylinder zur Aufnahme des Zählwerkes. Im Innern dieses so begrenzten Raumes befindet sich um eine oben und unten eingesetzte Axe drehbar ein Cylinder a; derselbe besteht aus zwei schachtelartig übereinandergeschobenen Theilen und hat in der Mitte seiner Höhe rechtwinklig vier Lager zur Aufnahme von zwei Wellen c und d. Auf diesen. Wellen sitzen fest vier Flügel e, f, g und k und zwar so, dafs je zwei auf derselben Welle sitzende um 90 ° gegen einander verdreht sind. Die Flügel sind . so gestaltet, dafs sie im Momente des Messens genau an die Wandungen des Apparats anschliefsen. Bei A ist der Eintritt und bei B der Austritt des Wassers. Die Flügel und mit ihnen die Cylinder α werden durch das gegen dieselben strömende Wasser in Drehung links herum versetzt. Wie Fig. 2 und 5 zeigen, ist der vertical stehende Flügel g vor einem parabolisch geformten Anschlag i angelangt, welcher bei Weiterdrehung des Cylinders bewirkt, dafs der Flügel g sich horizontal umlegt und sein Gegenflügel e sich vertical stellt; bei noch weiterer Drehung schiebt sich der Flügel g in einen durch eine obere Wandung k und eine untere Wandung / gebildeten Schlitz, zu dem sich gleichfalls, wie Fig. 5 zeigt, vor ihm in diesem Schlitz sich befindenden Flügel /z; nun müssen also die beiden Gegenflügel e und / genau vertical stehen und zwar so lange, als die Flügel g und h sich in dem Schlitz befinden. Dieser Moment nun wird zur Messung des zwischen den vertical stehenden Flügeln sich befindenden Wasserquantums benutzt, da ein genauer Abschlufs stattfindet, indem durch die sich genau an die Wandungen anschliefsenden verticalen Flügel einerseits und die in dem Schlitz sich befindenden Flügel andererseits ein Abschlufs erreicht wird. Ueberhaupt wird in jedem Augenblick ein Abschlufs zwischen Eintritt A und Austritt B stattfinden, da sich mindestens immer ein Flügel horizontal im Schlitz und der Complementflügel vertical an der bearbeiteten Wandung des Apparats befinden mufs. Die Schlitzwandungen sind so geformt, dafs die obere, k, den Apparat mit ihrem vertical gebogenen Ende in nach dieser Richtung hin und die obere, I, mit ihrem parabolisch gebogenen Ende i nach unten hin abschliefst. Es entstehen dadurch zwei Schlammkammern, eine unterhalb des Schlitzes an der Eintrittsseite des Wassers und eine zweite oberhalb des Schlitzes an der Austrittsseite desselben. Durch eine Welle η wird die Drehung des Cylinders α nach oben hin auf ein Uhrwerk übertragen, welches die Anzahl der Umdrehungen und somit das jedesmal durchgeflossene bekannte Wasserquantum registrirt. Die obere und untere Fläche des Cylinders ist durch je eine in die obere und untere Wandung des Apparates eingesetzte kreisförmige Ledermanschette gedichtet. Die Axen der Flügelwellen sind in einer Ebene gelagert und hat deshalb die Welle d ein Oehr erhalten müssen, damit die Welle c hindurchgesteckt werden kann. Die Bewegung der Welle d ist demnach ganz gut möglich, da die Wellen nur eine Vierteldrehung hin- und wieder zurückpendelnd um ihre Axe machen. Die Lager der Wellen sind durch eingelegte Gummiringe 0 gedichtet und der Cylinder in seiner Naht gelöthet, es kann somit kein Wasserverlust nach innen hinein stattfinden. Patent-Ansprüche:
1. Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Flügelwassermesser, bei welchem das Messen des Wassers nach dem Princip der Kolbenwassermesser geschieht.
2. Die Verwendung von Flügeln an Wassermessern, nach dem durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Princip der Drehungs übertragung durch die Flügelaxen, das es bedingt, dafs, sobald sich der eine Flügel horizontal in den Schlitz schiebt, der Complementflügel seine verticale Stellung im Mefsraum einnehmen mufs.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7402D Wassermesser Active DE7402C (de)

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