DE74046C - Zeugsichter für die Papierfabrikation - Google Patents

Zeugsichter für die Papierfabrikation

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DE74046C
DE74046C DENDAT74046D DE74046DA DE74046C DE 74046 C DE74046 C DE 74046C DE NDAT74046 D DENDAT74046 D DE NDAT74046D DE 74046D A DE74046D A DE 74046DA DE 74046 C DE74046 C DE 74046C
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DE
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rollers
rods
sifter
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recesses
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DENDAT74046D
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TH. TORRANCE, Bitton und J. H. HOWELL, 104 Pembroke Road, Clifton, Bristol, Grafschaft Gloucester, England
Publication of DE74046C publication Critical patent/DE74046C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine vortheilhaftere Methode und Maschine zu 1 schaffen, am das Rohmaterial bei der Papierfabrikation in besserer Weise zu verarbeiten, nachdem es den Ganzzeugholländer verlassen und bevor es in die eigentliche Papiermaschine eintritt. In dieser Periode hat das Ganzzeug einen Arbeitsprocefs durchzumachen, bei welchem die Knoten und^Unreinigkeiten aus demselben entfernt werden, um ein gutes Product mit einem reinen Bruch zu erreichen. Dieses wurde bisher nur sehr unvollkommen durch den Gebrauch von hin- und herbewegten Platten, siebartig durchlöcherten Blechen, erreicht, über welche das Rohmaterial hinwegfliefst, und bei welchen die Schlitze bezw. Maschen jenes Siebes, durch welche das Rohmaterial hinziehen sollte, verhä'ltnifsmäfsig grofs vv'aren, während der Procefs des Durchflicfsens sehr langsam und unregelmäfsig verlief, so dafs das Rohmaterial Zeit hatte, sich abzusetzen oder zu gerinnen. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, brachte man unter jener siebartigen Fläche eine Luftverdünnung hervor, um das Ganzzeug besser durch die Schlitzen bezw. Maschen hindurch zu saugen. Aber durch das Absetzen und Gerinnen des Ganzzeuges setzt sich dasselbe an den unteren Kanten jener Oeflhungen an, bis es sich durch die eigene Schwere oder eine Erschütterung oder auf andere Weise loslöste und alsdann in das fertig bearbeitete Ganzzeug herabfiel, dasselbe derart wieder verunreinigend.
Zur Verhütung jener Uebelstände gebrauchen Erfinder anstatt jener siebartigen dürchlochten Flächen eine Fläche, die aus einer Anzahl von parallel oder konisch verlaufenden Rollen, Stäben oder Stangen von verschiedenartiger Gestalt und Dimensionen im Schnitt zusammengesetzt ist. Jene Rollen, Stangen oder Stäbe werden in eine rotirende, oscillirende, auf- und abgehende oder andere passende Bewegung gesetzt, so dafs das Ganzzeug, wenn es über dieselben hinwegfliefst, hierdurch in einem beständigen Zustand der Bewegung gehalten wird, wobei durch eine neue eigenartige Einrichtung der Abstand zwischen den einzelnen Rollen, Stangen oder Stäben oder zwischen diesen und den mit ihnen in Verbindung' stehenden festen Theilen, durch welche das Ganzzeug seinen Weg nehmen mufs, mit der gröfsten Genauigkeit geregelt werden kann, entsprechend dem Grad der Feinheit, den man zu erreichen wünscht.
Bei diesem Vorgang werden die knotigen oder unreinen Theile des Ganzzeuges, welche nicht durch jene Zwischenräume hindurch können, durch ihre Schwere oder andere geeignete Mittel in passenden Behältern oder Kanälen aufgefangen, von dort in geeigneter Weise weiter befördert, um den Arbeitsprocefs allein oder in Verbindung mit frischem Rohmaterial zu durchlaufen. Hierdurch erhält man einen fortlaufenden, unveränderlichen und ununterbrochenen Strom des fertig bearbeiteten Materials, ohne dafs sich irgend ein* Absetzen
oder Gerinnen bemerkbar macht, während jede Störung des Arbeitsmechanismus und jeder Verlust von gebrauchsfähigem Material zur Unmöglichkeit wird. Die mit vorliegender Neuerung eingerichtete Maschine ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι und 2 sind eine Vorderansicht und eine Draufsicht einer vollständigen Maschine, bei welcher parallele Rollen zur Verwendung gelangt sind.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht derselben Maschine und
Fig. 4 ein Verticalschnitt zwischen den Rollen, ungefähr durch die Mitte der Fig. 1 und 2.
Fig. 5 und 6 stellen eine Draufsicht in vergröfsertem Mafsstab und einen Verticalschnitt durch die Mitte des Auffangbehälters dar, welcher in den Fig. 1, 3 und 4 in Ansicht und in der Fig. 2 mit punktirten Linien dargestellt ist.
Fig. 7 stellt eine vergröfserte perspectivische Ansicht eines der Stell- oder Sperrräder dar, dessen Randdicke in geeigneter Weise zubezw. abnimmt, wobei genau zu sehen ist, wie der Rand dieses Stellrades zwischen die unteren Ansätze der Läger eingreift.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht desselben Rades.
Fig. 9 stellt eine abgeänderte Ausführungsform der Rollen dar, wenn dieselben, wie in • Fig. 2 veranschaulicht, rotiren sollen.
Fig. 10 veranschaulicht eine abgeänderte Construction zur Regulirung des Anstandes zwischen den Rollen.
Fig. 11 ist eine Oberansicht einer Art schwingenden Stäbe oder Stangen, welche anstatt der vorher dargestellten rotirenden Rollen verwendet werden sollen.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung des Mechanismus zur Hervorbringung einer schwingenden Bewegung der in Fig. 11 dargestellten Stangen.
Fig. 14 zeigt einen Ersatz der in Fig. 12 dargestellten Bewegungsmechanismen durch Zahnrad und Zahnstangen.
Fig. 15 und 16 stellen andere Ausführungsformen der vorbesprochenen Stangen oder Stäbe dar, wobei ihr Querschnitt auf der linken Seite veranschaulicht ist.
Fig. 17 ist eine Hinteransicht der Lager, wenn die in Fig. 15 dargestellten Stäbe oder Stangen zur Benutzung kommen sollen.
Fig. 18 ist eine ähnliche Ansicht bei Verwendung der Stäbe gemäfs Fig. i6.
Fig. ig ist ein Verticalschnitt durch ein Lager bei Verwendung der Stangen gemä'fs Fig. ι 5 und 16.
Fig. 20 veranschaulicht schematisch einen Bewegungsmechanismus zur Hervorbringung einer schwingenden Bewegung der Stangen oder Stäbe gemäfs Fig. 15 und 16 in verticaler Richtung. - , : ' , , . ■
Fig. 21 ist cine Modification der Fig. 20, um eine verticale und horizontale Bewegung hervorzubringen.
Fig. 22 und 23 stellen eine abgeänderte Form des Sammelbehälters gemäfs Fig. 5 und 6 dar.
Fig. 24 und 25 veranschaulichen eine abgeänderte FonYi des Auffangbehälters für das genügend gereinigte und zerkleinerte Ganzzeug.
Fig. 26, 27 und 28 sind Vorderansicht bezw. Schnitt und Draufsicht einer abgeänderten Construction zur Hervorbringung einer rotirenden Bewegung der Rollen.
Fig. 29, 30 und 31 stellen eine Vorderansicht bezw. Draufsicht und Schnitt einer Anzahl von Rollen dar, deren Einrichtung von den vorgezeichneten etwas abweicht und eine Vorrichtung zur Einführung eines Wasserstrahles in das Ganzzeug während des Arbeitsprocesses.
'Fig. 32 und 33 zeigen andere Ausführungen der in den vorstehenden angeführten Anordnungen, während Fig. 34 einen Verticalschnitt durch Fig. 32 darstellt.
Die Maschine gemäfs vorliegender Erfindung ,besteht aus einem geeigneten Gestell A, in welchem entsprechend der Grüfse der zu bauenden Maschine eine Anzahl cylindrisch geformter bezw. konisch zulaufender oder anders gestalteter massiver oder hohler Rollen B, welche von irgend welchem geeigneten Material hergestellt sein können, gelagert sind. Jede dieser Rollen ist an beiden Enden mit Zapfen b bl versehen, zu welchem Zweck an jedem Ende des Maschinengestelles eine Reihe von Lagerkasten angeordnet ist, die in ihrer Anzahl mit derjenigen der Rollen übereinstimmen. Diese beiden Lagerkastenreihen sind auf horizontal verlaufenden Rollen oder Stangen D und D1 gleitend oder leicht aufgelegt angeordnet, welche Stangen D und D1 in geeigneter Weise in dem Maschinengestell A gelagert sind. Jeder Lagerkasten ist in seinen Dimensionen so bemessen, dafs, wenn die ganze Reihe derselben auf ihren bezw. . Stangen D und D1 eng zusammengeschoben sind, die Rollen B sich, unter einander leicht berühren, wobei eine bezw. mehrere Federn a bestrebt sind, die Stellung der Rollen festzuhalten, bis eine gewaltsame Trennung herbeigeführt wird. Auf jeder Seite jedoch ist zwischen den beweglichen Lagerkasten ein fester Lagerkasten angeordnet, deren Lagen auf beiden Seiten jedoch einander entsprechen müssen (s. b2, Fig. i). Die Rollen B werden so vortheilhaft zur Hälfte in dem einen und zur anderen Hälfte in dem anderen Sinne bethätigt durch die Vermittelung einer Doppelschraube E, die auf irgend eine passende Weise angetrieben werden kann. In der Zeichnung . Fig. ι ist auf das vorstehende Ende der Welle E
eine Rienischeibe b aufgekeilt, welche durch einen Riemen mit einem geeigneten Motor verbunden seih kann. Die Doppelschraube E ist in dem Maschinengestell A in geeigneter Weise gelagert und steht mit den Schneckenrädern F, welche auf die vorstehenden Enden der Rollen B aufgekeilt sind, im Eingriff.
Um einen gleichmäfsigen Abstand zwischen den einzelnen Rollen B zu erzielen, mufs ein gleicher Abstand zwischen den einzelnen Lagerkasten hergestellt werden, und damit der Abstand der Rollen von einem Ende zum anderen derselbe ist, müssen beide Reihen gleichmäfsig und gleichzeitig in ihrem Abstand geregelt werden. . ,
Zu diesem Zweck ist an dem Vorderende der Maschine ein in der Längsrichtung verlaufender Schaft G G1 vorgesehen, welcher bis auf seine im Maschinengestell gelagerten Enden einen rechteckigen Querschnitt hat. Auf diesem Schaft ist eine Reihe von Scheiben oder Theilscheiben H verschiebbar angebracht, welche einer seitlichen Bewegung auf dem· Schaft fähig sind. Jede dieser Scheiben kann an ihrem Rand mit Zähnen versehen sein, um durch Zahnräder, welche auf einem dritten Schaft H1 angeordnet werden, bethätigt zu werden. In der Zeichnung ist jedoch eine andere Vorrichtung zur Bethätigung der Scheiben H vorgezogen, Auf jedes über das Maschinengestell vorspringende Ende des Schaftes G G1 sind Zahnräder G2 aufgekeilt, welche mit Zahnrädern H'2 'im Eingriff stehen, die sich auf jedem Ende des Schaftes H1 befinden. Schaft Hl kann durch ein Handrad H3 bethätigt werden. ·
Die Ränder der Scheiben H sind entweder, am ganzen Umfang oder nur auf einem Theil desselben durch einen Ansatz c verstärkt; aus letzterem Grunde wurde die Bezeichnung »Theilscheiben« gewählt. Jene Scheiben oder Theilscheiben sind nun auf ihren bezw. Schaft so aufgebracht, dafs ihr verdickter Rand c zwischen Ansätze C3 tritt, welche an der unteren Seite der Lagerkasten C und C1 vor-, stehen. Der dünnste Theil des Randes c mufs nun so dimensionirt sein, dafs sich die einzelnen Lagerkasten, wenn erforderlich, eng an einander schliefsen können. Bethätigt man jedoch das Handrad H3, so dafs ein dickerer Theil des Randes c zwischen die Ansätze C3 tritt, so werden sich natürlich die Lagerkasten und damit auch die Rollen B um eine gewisse Entfernung von einander trennen, welche der Dicke des Scheibenrandes an der betreffenden Stelle entspricht. Die Lagerkasten sowohl, wie die Scheiben H werden hierbei an ihren bezw. Schäften seitlich gleiten, und zwar der Wirkung der Federn α entgegen. Da die vorbeschriebene Art der Regulirung selbstverständlich mit jeder gewünschten Genauigkeit" stattfinden kann, so kann die Maschine auch zur Herstellung eines Fabrikats von jeder gewünschten Feinheit dienen, nachdem die Randdicke c der Scheiben H vorher entsprechend regulirt worden ist.
Die Construction der Scheiben H und die Art und Weise, in welcher ihr verdickter Rand c zwischen die Ansätze C3 der Lager eingreift, ist besonders klar aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich. Die punktirte gekrümmte Linie auf c in Fig. 8 deutet an, dafs der rechte Theil der Scheibe am Rand nicht verdickt ist.
Eine fernere Vorrichtung zur Regulirung der Rollenabstände ist in Fig. 10 dargestellt. Hierbei ruhen und gleiten die Lager auf einer geschlitzten Platte d, während ihre Vorderenden etwas schmaler gestaltet sind, so dafs sie einen Flügel d1 bilden, welcher herabhängt und über die untere Fläche von d hinübergreift, wo er durch eine Schraube dQ, welche durch den Schlitz der Scheibe d hindurchgeht und in das Lager C eingeschraubt ist, in der gewünschten Lage festgehalten wird. Bei dieser Einrichtung treten an Stelle der Stangen D und D1 bei der früheren Anordnung mit Schraubengewinde versehene Schäfte D2, welche durch passende Durchbohrungen der Ansätze dl hindurchragen und an jeder Seite derselben durch Schraubenmuttern d3 festgehalten werden. Durch eine Drehung dieses mit Schraubengewinde versehenen Schaftes D 2 können nun die Lager C und C1 in ihrer Stellung zu einander ganz genau regulirt werden, worauf sie durch Anziehen der Schrauben d3 in ihrer Stellung festgehalten werden.
Die Rollen B können entweder vollkommen horizontal oder ein wenig geneigt liegen, wobei der Grad dieser Neigung die Lage des Holländerkastens bestimmt, durch welchen das zu bearbeitende Material auf die Rollen gebracht wird. Sind die Rollen vollkommen horizontal gelagert, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist, so wird der Holländerkasten / vorteilhaft in der Längsrichtung der Rollen mitten über denselben angebracht und derselbe auf irgend eine passende Weise mit dem zu bearbeitenden Material gespeist. Der Kasten kann hierbei in mehrere zu einander abfallende Abtheilungen eingetheilt werden, welche das zu bearbeitende Material zu passiren hat, so dafs dasselbe in einem langsamen und stetigen Strom auf die rotirenden Rollen hinabfliefst. Anstatt jener Abtheilungen können jedoch, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist, in dem Boden des Kastens / Löcher /' vorgesehen sein. Weichen die Rollen D von der horizontalen Lage ab, so wird das niedriger gelegene Ende einer jeden, und wenn sie gänzlich horizontal liegen, beide Enden auf einen gewissen Theil ihrer Lunge in ihrem Durchmesser beschränkt,
wie dies bei j in "Fig. 2 dargestellt ist, so dafs dort ein kreisrunder Raum zwischen je zwei benachbarten Rollen besteht. Ein gleicher, aber etwas kleinerer Zwischenraum J2 kann an jedem Ende der Rollen vorgesehen werden, damit die Schmiere der Lager abtropfen kann, ohne in Berührung mit dem zu bearbeitenden Material zu kommen.
Nachdem das zu bearbeitende Ganzzeug in dem Holländerkasten / eingeführt und derselbe über die Rollen B gesetzt worden ist, wird es über die Rollen hinweggleiten und durch die Rotation derselben bestandig in Bewegung erhalten bleiben, wobei nur derjenige Theil des Ganzzeuges, welcher den Verarbeitungsprocefs genügend' lange durchgemacht hat, zwischen den Zwischenräumen der Rollen hindurchfallen wird. Dieses geschieht in einem ununterbrochenen Strom, welcher in einem passenden Behalter K aufgefangen (Fig. 4) und durch seine Schwere oder auf andere Weise durch den Auslafs K1 desselben (Fig. 1, 2 und 3) zur eigentlichen Papiermaschine abgeführt wird. Der zurückbleibende Rest des Ganzzeuges, welcher zu dick oder zu unrein ist, um die Zwischenräume zwischen den Rollen passiren zu können, wird in ihnen entlang geführt und fallt durch die Oeffnungen J in die Rinne K'2 an jeder Seite der Maschine (Fig. 2, 3 und 4), von welchen aus er durch die Rohre K% in tangentialer Richtung in einen feststehenden, kreisförmig angeordneten hölzernen Behälter L geführt wird.
Dieser Behälter L wird vorteilhaft unter den Rollen B angebracht und ist mit besonderer Einrichtung versehen, um das Ganzzeug· weiter zu befördern (Fig. 5 und 6). Dadurch, dafs das Ganzzeug in tangentialer Richtung in den Beha'lter L eintritt, ergiebt sich ein kreisförmiger bezw. rotirender Strom, dessen Richtung in Fig. 5 durch den eingezeichneten Pfeil angegeben ist. Die Oberfläche des Ganzzeuges nimmt hierbei vermöge ihrer Schwere, der Centrifugalkraft, des trichterförmigen Bodens L1 und des Auslasses L" eine scheibenförmige Gestalt an, wie dies in Fig. 6 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. Auf der Innenseite der Wandung L ist ungefähr auf der Hälfte derselben ein absteigender Kanal M vorgesehen. Durch vorher erwähnte Einflüsse sinkt der schwerere und unreine Theil des Ganzzeuges nach unten und tritt durch den Auslafs L" aus, worauf er auf einer Hülfsmaschine weiter verarbeitet wird, während der leichtere" und flüssigere Theil sich an dem oberen Rand des Trichters L1 befindet und dabei über das lippenförmige Ende des Kanals M hinweggeht. Dieser Theil des Ganzzeuges fliefst alsdann durch den Kanal M und die Auslassöffnung M ! ab (Fig. 6) und wird hierauf durch eine passende Pumpvorrichtung wieder in den Hollanderkasten / hinein befördert, um, mit frischem Material gemischt, den Arbeitsprocefs von neuem durchzumachen.
Anstatt des Behälters L kann man auch einen rechteckigen oder anders gestalteten Behälter benutzen, welcher im Innern mit rundumlaufenden Platten versehen ist, unter und über welchen das Ganzzeug passiren mufs, wobei der schwere oder unreinere Theil durch eine Oeffnung nahe dem Boden und der reinere Theil durch eine höher gelegene Oeffnung abfliefst, worauf beide Theile' in der vorbeschriebenen Weise weiter . befördert und behandelt werden. :.
Damit der Strom des zu bearbeitenden Materials von dem Holländerkasten I aus die Rollen B nicht gänzlich überfluthet, sind die letzten Lager auf jeder Seile so ausgebildet, dafs sie noch Hülfsrollen B1 tragen können (Fig. i, 2, 3 und 4), welche unmittelbar über der letzten Rolle B liegen, in solcher Entfernung von derselben, dafs nur ein leichter Strom von Ganzzeug dazwischen passiren kann. Vermöge eines Schneckenrades F, welches mit dem Zahnrad E in Eingriff steht und auf einer kurzen Achse sitzt, die über das Lager herausragt und auf ihrem entgegengesetzten Ende ein Zahnrad JV trägt, welches mit einem ähnlichen Zahnrad N1 auf Rolle B'.in Eingriff steht, wird die Rotation der Rollen B B' zu einer entgegengesetzten. Um die Vertheilung des Ganzzeuges noch gleichmäfsiger zu machen, können, wie in Fig. 1 dargestellt, in ähnlicher Weise wie die Rollen B' noch weitere Hülfsrollen angeordnet werden, wenn dies für Leistungsfähigkeit und Wirkung der Maschine vortheilhaft erscheint.
Anstatt, wie eingangs beschrieben, die Rollen B genau horizontal oder ein wenig geneigt zu lagern, können dieselben, wie dies in' Fig. 9 gezeigt ist, auch von konischer Gestalt sein, wodurch abwechselnd geneigte Flächen entstehen, über welche das Ganzzeug fliefst, und zwar der eine Theil in der einen und der andere in der entgegengesetzten Richtung. Dies hat den Vortheil, dafs das Ganzzeug in Bewegung erhalten und ein Gerinnen desselben vermieden wird, was noch weiter dadurch unterstützt werden kann, dafs man einen Wasserstrahl zuführt. Dies wird später jedoch noch genauer erklärt werden.
Bei vorbeschriebener Construction der Rollen sind die einander zugekehrten Oberflächen stets parallel zu einander, in welcher Entfernung von einander sie auch eingestellt werden mögen.
In Fig. 11 ist eine Rolle B3 dargestellt, welche mit flachen Oberflächen auf ihrer ganzen Länge versehen ist. Bei der Anwendung dieser Rollen sehen Erfinder von der rotirenden Bewegung ab und lagern diese Rollen B3 in den
Lagerkasten C und C', derart, dafs ein Arm oder Hebel e an der. Achse einer jeden Rolle oder an der Rolle selbst befestigt ist, so dafs ' jeder Hebel e senkrecht zu der flachen Oberfläche der Rolle U3 gerichtet ist. Letztere Anordnung ist in Fig. 12 dargestellt, welche auch einen Mechanismus zeigt, um den Rollen ZJ3 eine schwingende Bewegung mitzutheilen, indem die freien Enden der Hebel e drehbar an einer Stange oder Platte f befestigt sind, welche Stange / durch ein Zwischenglied g an einer um Arm i drehbaren Scheibe h befestigt ist. Eine Bethiitigung jener- Scheiben h bringt, eine hin- und hergehende Bewegung der Stange f und damit eine schwingende Bewegung der Rollen Bz hervor. Anstatt der in Fig. 12 dargestellten Einrichtung zur Bethiitigung der Rollen kann auch, wie dies in Fig. 13 veranschaulicht ist, eine Verbindung von Zahnstangen mit Zahnrädern zur Verwendung kommen. Hierbei greifen auf den Rollen Ba sitzende Zahnräder k in die^ Zähne einer Zahnstange / ein. Die Bethätigung der Zahnstange / erfolgt auf dieselbe Weise wie vorher die Bethätigung der Stange f. Durch diese schwingende Bewegung der Rollen wird das Ganzzeug ganz genau auf dieselbe Weise behandelt, wie durch die früher erwähnte rotirende Bewegung der Rollen. Anstatt der rohrenden Rolle B oder der schwingenden B3 können auch die in Fig. 15 und 16 dargestellten Stangen oder Stäbe verwendet werden, deren Querschnitt kreisförmig, rechteckig, dreieckig, polygonal oder anders geformt sein kann. Bei dieser Anordnung wird in der Rückseite der Lager C ein Schlitz vorgesehen (Fig. 19). Die in Fig. 1 5 dargestellten Stangen oder Stäbe O werden auf die in der Zeichnung dargestellte Weise in den Lagerkasten C gelagert.. Zwischen je zwei benachbarten Lager-, kasten kann eine hochkantig .gestellte Platte m eingelegt werden, welche mit dem Lagerkasten C auf derselben Spindel sich der ganzen Länge der Stangen O nach erstreckt. Diese Platten m bewegen sich zwischen den Lagerkasten C bezw. C1 entsprechend wie diese von einander getrennt werden. Die Regulirung des Abstandes der Lagerkasten von einander erfolgt dabei vorteilhaft in der in Fig. 17 dargestellten Weise. Die Stangen oder Stäbe O sind an ihren Enden mit Querplatten η derart verbunden, dat's eine Auf- und Abbewegung der Querplatten η dieselbe Bewegung gleichzeitig allen Stangen mittheilt. Die Bewegungen der Stangen O finden dabei in verticaler Richtung statt, wobei beide Enden gleichzeitig oder nach einander gehoben und gesenkt werden ■ können. .
Um letztere Bewegung zu erzielen, verwenden Erfinder eine nach abwärts gerichtete Stange ρ bezw. p'. Diese Stangen ppx sind mit einem horizontalen Hebel P verbunden, welcher bei r drehbar an dem Maschinengestell befestigt ist. Ein Arm r1 ist an dem Hebel P befestigt und ebenfalls um r drehbar. Dieser Hebel r1 stellt in gelenkiger Verbindung mit einer Stange s, deren Ende mit einer Excenlerscheibe sl verbunden ist, welch letztere auf einer rotirenden Achse s2 sitzt. Eine Rotation des Excenters s2 bringt also abwechselnd Auf- und Abwärtsbewegung der Hebel ρ und p1 bezw. der Stangen O hervor. Um eine gleichzeitige Auf- und Abwärtsbewegung der beiden Enden einer jeden Stange 0 zu erzielen, wird die in Fig. 21 dargestellte Anordnung getroffen, bei welcher die eben erwähnten Hebel ρ und ρλ mit ihren unteren Enden durch eine Stange P1 verbunden sind, die ihrerseits in gelenkiger Verbindung mit zwei Hebeln n> wl steht. Letztere sind ihrerseits wieder mit je einer Excenlerscheibe sl verbunden, deren Achsen s" gleichzeitig in rotirende Bewegung versetzt werden.
In Fig. 16 sind Stangen R von dreieckigem Querschnitt dargestellt. Diese werden derart angeordnet, dafs die eine steigt, während die andere fällt, und umgekehrt, oder eine derselben steigt und fällt, wobei die andere feststehend ist. Hierbei wird von der Benutzung der Trennungsplatte m abgesehen und die Stangen K so angeordnet, dafs die Basis eines jeden Dreiecks ein Auflager für die Kante der benachbarten Stange bildet. Die Abstandsregulirung hängt hierbei von der Entfernung der Kante der einen Stange von der Basis der nächstfolgenden ab. Die Regulirung erfolgt am besten in der in Fig. 1 ο dargestellten Weise, welche ebenfalls aus Fig. 18 ersichtlich ist. Die Behandlung des Ganzzeuges bleibt ebenfalls wie vorbeschrieben.
In den Fig. 22 und 23 ist eine gewisse Abänderung bei dem trichterförmig gestalteten Behälter L dargestellt, welche verhindert, dafs der auf dem Ganzzeug befindliche Schaum in den Kanal M1 hineingeräth. Erfinder erreichen dies dadurch, indem sie eine verticale Platte M2 in einer geringen Entfernung von der Wandung M und parallel mit dieser anbringen, welche sich abwärts bis zum höchsten Punkt des trichterförmigen Bodens erstreckt. Ist nun die Oberfläche des Ganzzeuges bis über den Boden von M2 gestiegen, so wird der leichtere und reine Theil des Ganzzeuges zwischen den Wandungen M2 und M hochsteigen. · ·.'-..■
In den Fig. 24 und 25 ist eine abgeänderte Einrichtung dargestellt, welche demselben Zwecke dient. Hierbei erstreckt sich der Aus- lafc K1 in den Behälter K nach aufwärts und endigt in einer trichterförmig gestalteten Mündung K\ welche durch eine Kappe α1 überdeckt ist. Hat sich nun die Oberfläche des
Ganzzeuges bis über die untere Kante' der Kappe α1 gehoben, so wird der reine und gebrauchsfähige Theil desselben durch K1 zur Papiermaschine abfliefsen.
In den Fig. 36, 27 und 28 ist eine abgeänderte Anordnung dargestellt, um die Rollen BB1B2 in eine rotirende Bewegung zu versetzen. Hierbei sind auf die vorstehenden Enden der Rollenzapfen gerillte Scheiben bl aufgekeilt, wobei die einzelnen Zapfen abwechselnd in der Länge verschieden sind, derart, dafs die Scheiben bx der Rollen 1,3,5 etc· über die Scheiben der Rollen 2. 4, 6 etc. hinweggreifen, wie dies in Fig. 28 dargestellt ist. Eine grofse Welle R1 ist in Consolen R- gelagert, welche an dem Maschinengestell befestigt sind, und trägt Drähte oder Seile R3 ohne Ende, welche über die gerillten Scheiben bl hinweggehen und durch eine Rotation der Welle R1 die Rollen ebenfalls in Rotation versetzen. Obschon nun die Welle R1 stets in einem und demselben Sinne bethütigt wird, so können doch die Rollen theilweise in dem einen und theilweise in dem anderen Sinne bethätigt werden, indem die Seile oder Drähte Rz an den betreffenden Stellen entsprechend gekreuzt werden, wie dies in Fig. 26 ersichtlich ist. Diejenigen Rollen B, über welchen eine Hülfsrolle J5ä angebracht ist, sind ebenfalls ,mit einer zweiten gerillten Scheibe Z>2 versehen, die auf dem Zapfen der betreffenden Hülfsrolle aufgekeilt ist und durch einen kleinen Seiltrieb mit der darunter liegenden Scheibe b'1 in Verbindung steht.
Es "kann vorkommen, dafs unter gewissen Bedingungen das Ganzzeug, welches zwischen den durch die Aussparungen J gebildeten Zwischenräumen zwischen den Rollen abfliefst, anstatt in die Rinnen iC2 und von diesen durch K3 nach L zu gelangen, wie es eingangs beschrieben wurde, die Neigung hat, an der unteren Seite der Rollen B entlang zu fliefsen und in den Behälter K zu fallen, wodurch das genügend gereinigte Material wieder verunreinigt wird. Zur Verhütung dieses Uebelstandes vergrößern Erfinder den Abstand zwischen den Aussparungen J und J'2, wobei der dazwischen liegende Raum im Durchmesser verringert wird, wie dies bei J3 in Fig. 27 und 34 dargestellt wird. Der nach abwärts führende Weg, der durch J gebildet wird, wird alsdann durch U-förmig gestaltete Stücke 5 abgesperrt, welche aus Metall, Leder oder ähnlichem passenden Material b'estehen können und deren Schenkel von solcher Gestalt und Gröfse sind, dafs ein Stück s zwei nach abwärts führende Kanäle J ausfüllen kann, welche durch drei Rollen B gebildet werden. Es kann, auch einer der Schenkel von s im Querschnitt verringert sein, wie dieses bei S1 dargestellt ist, derart, dafs zwei solcher Schenkel Sx nöthig wären, um einen Zwischenraum J auszufüllen, also zur Ausfüllung zweier Zwischenräume J zwei solcher U - för'mig gestalteter Stücke nöthig wären. Es können jedoch auch beide'Schenkel die in 5' dargestellte Gestalt besitzen, wie die Enden der Schenkel abgeflacht oder zugespitzt werden können (s. S2 und S3).
Eine Abänderung dieser Anordnung kann auch derart getroffen werden, dafs über den Rollen B eine hohle Röhre T angeordnet ist, welche mit einem Längsschlitz T1 versehen ist, in welchem die Köpfe T'x der nach abwärts gerichteten Schenkel ΤΆ gleiten können. Diese Schenkel,TA füllen die Zwischenräume J aus und verschieben sich in der Röhre T, sobald der Abstand der Rollen B verändert wird (s. Fig. 29 bis 34).
Durch diese Anordnungen wird das dicke unreine Ganzzeug jedoch verhindert, durch J abzufliefsen oder sollte dies dennoch geschehen, so ist es nur eine ganz minimale Menge2 welche von 5 bezw. T3 abtropft und in einem besonderen Behälter gesammelt wird. Von diesem Behälter kann es alsdann nach Belieben zum Behälter L abgeleitet werden. Die Hauptmasse des unreinen Ganzzeuges jedoch wird über S hinweg bezw. zwischen den Schenkel T3 hindurchfliefsen und alsdann durch die Zwischenräume 7:i, wie in Fig. 30 und noch deutlicher in den Fig. 31 und 34 durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet, nach den Rinnen K'2 abfliefsen.
Werden die durch Fig. 9 veranschaulichten konischen Rollen gebraucht, so' erhalten sie zum gleichen Zwecke ebenfalls Aussparungen J3.
Vorher wurde schon angedeutet, dafs eine Sprengvorrichtung angewendet werden kann, um einen feinen Wasserstrahl während der Fabrikation auf das Ganzzeug aufzuspritzen, um das Absetzen oder Gerinnen desselben zu verhindern. Zu diesem Zwecke bringen Erfinder auf dem Gestell A ein paar Stützen V an, welche passende Platten F1, tragen. In letzteren ist eine horizontale Stange V'2 gelagert, welche-den Rollen B parallel verlauft, und von welcher zwei nach abwärts gebogene Stangen oder Platten W sich erstrecken, die mit metallenen Kopfenden W1 versehen sind. Letztere tragen eine hohle Röhre W-, in deren Längsrichtung entweder ein sehr feiner Schlitz oder eine Reihe von feinen Löchern vorgesehen ist. Von einem Reservoir aus wird auf passende Weise diese Röhre W'2 mit Wasser gespeist, welches durch den Schlitz bezw. die Löcher auf die Hülfsrollen bezw. die anderen .Rollen und von diesen zu dem in der Behandlung befindlichen Material gelangt, wie dies in Fig. 29 und 30 dargestellt ist.
Eine gemäfs vorliegender Erfindung eingerichtete Maschine kann viel leichter und viel
schneller gereinigt werden, als dies bei den bisher bekannten Maschinen möglich war, da ' ein Absetzen oder Gerinnen gänzlich vermieden ist. Ueberdics können die einzelnen Thcile •schnell und leicht gereinigt werden, ohne den Arbeitsproccfs einstellen zu müssen, wie dies bei allen bisher bekannten Maschinen stets erforderlich war.

Claims (1)

  1. Patent- Ansprüche:
    1. Ein Zeugsichter für die Papierfabrikation, dadurch gekennzeichnet, dafs das zu reinigende Material von einem Holländer-
    . kasten /, dessen Boden zur Regelung des Zuflusses mit Löchern J1 versehen ist, auf eine Reihe von horizontal oder geneigt angeordneten rotirenden Rollen B gelangt, die mit ihren Lagerkasten C C* auf am Maschinengestell vorgesehenen Schälten DD1 gleitend angeordnet sind, wobei über diesen Rollen B noch zwei oder mehrere Hülfsrollen ß' B2 vorgesehen sind, die mit den Rollen B durch Zahnrüder NN1 im Eingriff stehen und je ein Schneckenrad F1 tragen, und welche Rollen siiinrntlich durch ■ eine im Gestell A gelagerte Schraube E auf geeignete Weise angetrieben werden.
    2. Bei dem unter Anspruch !.gekennzeichneten Zeugsichter für die Papierfabrikation die Anordnung:
    a) einer Vorrichtung zur Regulirung der
    ■V ·■ Rollenabstäiide, bestehend aus Schei-' '·■· ben H, Fig. i, 2, 4 und 7, mit theil- ; ."■ weise oder gä'nzlich verstärktem Rand c,
    welche auf Schäften G und G1 gleitend
    ■ ■. angeordnet sind, wobei jene Schäfte :.:■'.· Zähnräder G2 tragen, die mit auf ■·'.■■■ Schäften//1 sitzenden Zahnrädern //2
    • im Eingriff stehen und durch Hand- .·;■'' räder//3 bethätigt werden;
    : b) eines Auffangbehälters K zur Auf-' - nähme des genügend gereinigten Ganz-
    ■ zeuges, versehen mit einem Schaumfänger ax KA, sowie von Rinnen K2
    : zur Aufnahme des durch die Aussparungen J abfliefsenden, noch nicht genügend gereinigten Ganzzeuges, welches von jenen Rinnen K'2 durch Rohre Ks in tangentialer Richtung : in einen kreisförmig gestalteten Behälter L mit trichterförmigem Boden L1 : eingeführt wird, in welchem der unreine und schwerere Theil am Boden bei L2 abfliefst, während der reinere und leichtere Theil am oberen Ende des Trichters hinter eine Schaumplatte M2 tritt, und von dort vermittelst einer Rinne abgeführt wird.
    3. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Zeugsichter die Anordnung von sich nach abwärts erstreckenden Tragrippen dl an den unteren Seiten der Lagerkasten C C, durch welche Tragrippen ein mit Schraubengewinde versehener Schaft /)2 hindurchgel'ührt ist, der zu jeder Seite von dl durch Muttern d3 festgestellt wird, wobei die Lagerkasten durch Bolzen d'\ welche durch einen sich nach abwärts erstreckenden Arm der Tragrippen d', sowie eine geschlitzte Stütze für den Lagerkasten hindurchführen, in jeder gewünschten Lage . festgestellt werden können (s. Fig. 10).
    4. Bei dem vorstehend gekennzeichneten Zeugsichter der Ersatz der cylindrischen Rollen B durch abgeflachte Rollen ΒΛ, Fig. 11, welche mit nach abwärts sich erstreckenden Armen e versehen sind, die mit einer horizontal liegenden Stange f drehbar verbunden sind, welche Stange f in excentrischer Verbindung mit einer rotirenden Scheibe h steht und dadurch eine hin- und hergehende Bewegung erhiilt, welche Bewegung jedoch auch dadurch erzielt werden kann, dafs auf den Rollen ΒΛ aufgekeilte Zahnräder k mit einer hin- und hergehenden Zahnstange / in Eingriff stehen (Fig. 13 und 14). -
    5. Bei dem unter Anspruch 1. bis 3. gekennzeichneten Zeugsichter der Ersatz der Rollen B durch Stangen oder Stäbe O von
    ■ kreisförmigem, eckigem oder sonstigen Querschnitt, zwischen denen Trennungsplalten.m angeordnet sind, wobei die Lagerkasten C C' eine Schlitzführung besitzen : . (Fig. 19), so dafs die Stangen O einer seit-
    '.. liehen Bewegung fähig sind und wobei sich ferner- die Stangen O durch Vermittelung einer gemeinsamen Querplatte η in verticaler Richtung bewegen können, da sie dieselben durch sich nach abwärts er-
    , streckende Arme j;^1 mit einem auf geeignete Weise bethütigten Hebel PP1 derart verbunden sind, dafs die Stangen pp1 und damit auch die Enden der Stangen O . sich entweder abwechselnd oder gleichzeitig heben und senken.
    6. Bei der durch Anspruch 5. gekennzeichneten Anordnung der Ersatz der Stangen O durch Stangen R von dreieckigem Querschnitt, wobei diese Stangen R sich entweder gleichzeitig mit beiden Enden oder abwechselnd heben und senken oder auch
    , eine Stange stets feststehen kann, während die benachbarte sich hebt und senkt..
    7. Zur Bethätigung der im Anspruch 1. angeführten Rollen B die Anordnung von
    ; gerillten Scheiben bl b2 auf dem Zapfen der Rollen B B' B2, welche Scheiben durch endlose Seile oder Drähte Rs mit einer . gemeinsamen rotirenden Welle R1 in Verbindung stehen, die in Consolen R2' des Gestelles A gelagert ist.
    Bei dem vorstehend gekennzeichneten Zeugsichter die Anordnung von ringförmig gestalteten Aussparungen J3 an den Enden der Rollen BB1- zur Verhinderung des Ueberfliefsens des Ganzzeuges, welche Aussparungen durch U-förmig gebogene Stücke 5 ausgefüllt werden, deren Schenkel so gestaltet sind, dafs zur Ausfüllung zweier Aussparungen J;! ein U-förmig gebogenes Stück iS oder auch zur Ausfüllung von drei Aussparungen Ja zwei Stücke S gehören, oder auch anstatt dieser U-förmig gebogenen Stücke £ die Ausfüllung jener Aussparungen durch nach abwärts gerichtete Schenkel T3, welche mit ihren Köpfen T- in dem Schlitz T' einer oberhalb der Rollen B angeordneten Röhre T ^ gleiten können.
    9. Bei dem vorstehend gekennzeichneten Zeugsichter eine Vorrichtung zur Einführung* eines Wasserstrahles in das zu reinigende Ganzzeug, bestehend aus einer am Maschinengestell A angebrachten Stütze V mit einer Platte V\ welche mit Lager für eine. Stange V- versehen ist, die durch einen gebogenen Arm oder eine Platte W mit metallischen Köpfen W1 in Verbindung steht, welch letztere eine geschlitzte oder • perforirte Röhre W2 tragen, der auf geeignete Weise Wasser zugeführt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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