DE740510C - Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle - Google Patents

Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle

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DE740510C
DE740510C DEB190842D DEB0190842D DE740510C DE 740510 C DE740510 C DE 740510C DE B190842 D DEB190842 D DE B190842D DE B0190842 D DEB0190842 D DE B0190842D DE 740510 C DE740510 C DE 740510C
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DE
Germany
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gas discharge
furnace
vertical chamber
coal
gas
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DEB190842D
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Kurt Beuthner
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00—Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/20—Methods of heating ovens of the chamber oven type
    • C10B21/22—Methods of heating ovens of the chamber oven type by introducing the heating gas and air at various levels
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/02—Arrangements for withdrawal of the distillation gases with outlets arranged at different levels in the chamber
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02—Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle
    Bei der Hoahtemp:eraturentgasung der
    Steinkohle wird aus, Gas und Kokskohlen in
    waagerechten Großraumöfen durchschnittlich
    q.% des eingesetzten Kühlengewichtes als
    Teer gewonnen. Bei der Tieftemp:eraturent-
    gasung der gleichen Kohle erhält man eine
    Teerausbeute von 8 Ibis ia% -und einenTeer,
    der ohne weitere Behandlung als. Dieseltreib-
    stoff und Heizöl verwandt werden kann.
    Der bei der Tiefttemperaturentgasung erzielte
    Koks ist von geringer Härte und verträgt
    leine mechanische Aufbereitung und Ver-
    ladung im Gegensatz zum Hoahtexnp:eratur-
    koks. Bei der Hachtemperaturentgasung ent-
    stehen nun zunächst dieselben. D:estillations-
    erzeugnisse wie bei der Tieftemperaturent-
    gasung. Durch die Art der Abführung wer-
    den diese Destillationserzeugnisse jedoch bei
    der Hochtemperaturentgastuig weitestgehend
    zersetzt und prozentual. verringert.
    Fis ist eine Reihe von Verfahren und Vor-
    richtungen- bekanntgeworden, die ein Ab-
    saugen der im ersten Teil des Destillations:
    vorganges entstehenden Destillationserzeug-
    nIsse aus dem Innern des eingesetzten Kohlen-
    kuchens bei. Hochtemp:eraturentgasung ermög-
    lichen soll. So hat man versucht, in der Mitte
    der B;estchickung, d. h. an einer von. den Heiz-
    wänden, möglichst wehentfernten Stelle ein
    Gasabtsaugerohr mit zahlreichen in die. Be-
    schickung mündenden. Absauge öffnungen an-
    zuordnen, welches die Gase unmittelbar in den
    oberen Gassammelraum hineiahringt. Dieses
    Verfahren hat sich in der Praxis ebensowenig
    bewährt wie. .diejenigen Einrichtungen, bei
    welchen in der Mitte der Beschickung ein
    etwa, über die ganze Höhe und Länge der Ofenkammer sich erstreckender Streifen aus Koks eingekracht wird, welcher den Destillationserzeugnissen einen leichten Durchtritt gestattet und welcher an einem Ende all eine besondere Gas.sammelleitung angeschlossen is.t. Das letztere Verfahren hat den Nachteil, d.aß zur Einbringung dieses streifenartigen Kokskernes entsprechend ,geformte Blech-1:7ände erforderlich sind, die vor Beschickung in die Kammern eingebracht werden und sich bierbei auf den unteren Verschlußdeck e1 abstützen und nachträglich wieder entfernt werden müssen. Die Bedienung derartiger Einrichtungen ist sehr umständlich. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Oberteil der Kammer mit einer durchgehenden Füllöffnung versehen werden muß, womit Gefahren für die Bedienungsleute verbunden sind. Für die Praxis ungE.eignet sind auch diejenigen Verfahren, bei welchen zur. Schaffung von mittleren Absaugekanälen in der Beschickung Hohlkörper, z. B. in Form von Raschigringen, angeordnet sind, d. h. Mittel, die bei der Entleerung der Kammer mit dem Koks. entfernt werden und nur schwierig von diesem getrennt werden können.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, für die Destillation von Kohle einen senkrechten Kammerofen zu schaffen, durch welchen diese Nachteile beseitigt werden. Der Ofen nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß je zwei Ofenkammern durch eine unbeheizte Gasabführungswand, deren Absaugelzanäle an der Unterseite an einem Sammelkanal angeschlossen sind, voneinander je trennt sind und einen gemeinsamen Türrahmen besitzen, der mit einem den unteren Gassammelkanal bildenden Lastenarti:gen Hohlträger versehen ist, auf den sich die Gasabführu gswand abstützt.
  • Mit einem Ofen nach der Erfindung kann sowohl ein hochwertiger Teer als auch ein guter, fester Koks erzeugt werden. Dadurch, daß erfindtuigsgemä.ß die durch die unbeheizte Gasabführungswand getrennten beiden Ofenkammern einen gemeinsamen Türrahmen erhalten, wird die-Voraussetzung für den weiterhin von der Erfindtung vorgesehenen, als Gassammelträger dienenden Hohlträger geschaffen und damit die Möglichkeit einer guten Abdichtung erreicht.
  • Zweckmäßig wird die Gasabführungs.wand während des letzten Teils des Destillations.-vorganges. mit einem Kühlmittel .(Niederdruck-dampf) damit eine zu starke Aufhetzung dieser Wand, welche die Absaugung vonTieftemparaturteer beeinträchtigen könnte, vermieden ndr d.
  • Bei waagerechten Kammeröfen ist es bekannt, an Stelle einer Heizwand eine unbeheizte Gasabführungswand anzuordnen, welche mit einer größeren Zahl von in die Ofenkammer mündenden Absattgekanälchen ausgerüstet ist und die ebenfalls auf der Unterseite an einen Gassammelkanal angeschlossen sind. Die Lösungsmittel dieser bekannten öfen sind bei dem senkrechten Kammerafen nach der vorliegenden Erfindung nicht vorhanden. :4an hat auch bereits, bei senkrechten Kammeröfen zwei benachbarte Kammern durch eine nicht mit besonderen Heizzügen versehene Wand getrennt, in welcher Absaugekanäle angebracht sind. Bei diesen bekannten öfen sollen, aber die Heizgase aus den Heizwänden quer durch die Ofenkammer hindurchströmen und dann in die mittlere Wand eintreten. so daß diese also auf diese Weise aufgelreizt wird. Demgegenüber soll bei der Erfindung jegliche Aufhetzung der Gasabführungswand vermieden werden. weil dadurch die Absaugung von Tieftemperaturteer beeinträchtigt wird. Im übrigen fehlen bei der bekannten Bauart auch alle übrigen sonstigen Merkmale der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch zwei benachbarte Ofenkammern rund die Gasabführungswand; Fig.2 ist ein waagerechter Schnitt; Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Kammer unmittelbar vor der Gasabführungswand mit Ansicht der Gasabführungswand.
  • Zwischen je zwei Ofenkammern i, die auf der einen Seite durch die Heizzüge beheizt sind, ist eine: Gasabführungswand 3 eingeschaltet, welche sich auf einen kastenartigen hohlträger q. eines für die beiden benachbarten Ofenkammern gemeinsamen Türrahmens abstützt. Die Gasabführungswand erstreckt sich auf die ganze Länge und Höhe der Ofenkammer und ist, wie Fig. 2 erkenne=n läßt, in die Stirnwände der Ofenkammer eingelassen.
  • Die Wand 3 besitzt eine Vielzahl sich auf die Seitenwandungen verteilender und in die Ofenhammer mündender Gasabsaugekanälchen 5, die an einen oberen Gassammelkanal6 und einen unteren, von. dem Hohlträger .l gebilde;;en Gassammelkanal 7 angeschlossen sind. In der Regel ist der obere Gassammelkanal6 nicht erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Senkrechter Kammeroten zum Destillieren von Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Ofenkammern durch eine unbeheizte Gasabführungswand (3 , deren :1#bsaugekanäle (5) an der Unterseite an einem Sammelkanal (7) angeschlossen sind, voneinander getrennt sind und einen @ em@einsamen Türrahmen besitzen, der mit einem den unteren Gass;ammelkanal (7) bildenden kas@benart@gen Hohlträger (q.) versehen ist, auf den sich die Gasabfüh- rungswaud (3) abstützt.
    Zur Abgrenzung dee Anmeldungsgegenstandes, vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfa:hren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. ¢9I 87I, 511 588, 521355, 527518, 583925; britische Patentschrift Nr. 213 363.
DEB190842D 1940-06-02 1940-06-02 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle Expired DE740510C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB190842D DE740510C (de) 1940-06-02 1940-06-02 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle
DEB191455D DE743462C (de) 1940-06-02 1940-08-11 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle
DEB191454D DE743657C (de) 1940-06-02 1940-08-11 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle

Applications Claiming Priority (2)

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DEB190842D DE740510C (de) 1940-06-02 1940-06-02 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle
DEB191454D DE743657C (de) 1940-06-02 1940-08-11 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle

Publications (1)

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DE740510C true DE740510C (de) 1943-10-22

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DEB190842D Expired DE740510C (de) 1940-06-02 1940-06-02 Senkrechter Kammerofen zum Destillieren von Kohle

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DE (1) DE740510C (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB213363A (en) * 1923-01-18 1924-04-03 William Everard Davies Improvements in or relating to carbonisation and/or gasification of fuels
DE491871C (de) * 1927-07-09 1930-02-22 Anton Weindel Dr Vorrichtung zur thermischen Behandlung bituminoeser Stoffe
DE511588C (de) * 1928-11-23 1930-10-31 Illingworth Carbonization Co L Vorrichtung zum Verkoken von Kohle o. dgl.
DE521355C (de) * 1927-07-09 1931-03-20 Anton Weindel Dr Einseitig beheizter Koks- oder Kammerofen
DE527518C (de) * 1927-03-02 1931-07-03 Anton Weindel Dr Einseitig beheizter Koks- oder Kammerofen
DE583925C (de) * 1928-01-06 1933-09-12 Carl Still G M B H Einrichtung an Kammeroefen zum Absaugen der Destillationsgase

Patent Citations (6)

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