DE740875C - Pseudoloesungen fuer die Schaum-Schwimmaufbereitung - Google Patents

Pseudoloesungen fuer die Schaum-Schwimmaufbereitung

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DE740875C
DE740875C DEC56784D DEC0056784D DE740875C DE 740875 C DE740875 C DE 740875C DE C56784 D DEC56784 D DE C56784D DE C0056784 D DEC0056784 D DE C0056784D DE 740875 C DE740875 C DE 740875C
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DE
Germany
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swimming pool
solutions
foam
pseudo
pool treatment
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Expired
Application number
DEC56784D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Huber
Dr Frithjof Kroemer
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Hoechst AG Werk Kalle Albert
Original Assignee
Chemische Werke Albert
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/002Inorganic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Pseudolösungen für die Schaum-Schwimmaufbereitung Q Die Schwimmaufbereitung beruht darauf, daß durch Zugabe von beispielsweise Ölen oder Seifen eine verschiedenartige Benetzbarkeit der zu trennenden Mineralien erzielt wird, so daß z. B. die wasserbenetzten Bergeteilchen zu Boden sinken, während die ölbenetzten Erzteilchen mit dem im Bad erzeugten Schaum in die Höhe steigen, wo sie abgezogen werden können. Somit ist es dabei wesentlich, die Netzbarkeit der Berge und damit ihre Sinkfähigkeit zu erhöhen, zugleich aber einen tragfähigen Schaum zu erzeugen, der die Erzteilchen möglichst vollständig mitnimmt und so eine weitgehende Trennung erlaubt. Neben den genannten Stoffen, die einerseits netzend, andererseits schaumerzeugend wirken, werden die verschiedensten anderen Stoffe angewandt, die eine drückende Wirkung ausüben und dadurch die Trennung von Erzen und Bergen erleichtern. In erster Linie werden hier Xanthate, aber auch Zyanide und gelegentlich wasserlösliche Metaphosphate angewandt, letztere beispielsweise bei der Schwimmaufbereitung von kalkhaltigen Mineralien.
  • Es wurde nun gefunden, daß Pseudolösungen der sogenannten Kurrolschen Metaphosphate sich besonders gut zur Schwimmaufbereitung verwenden lassen. Bekanntlich sind diese in Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie, 2. Aufl., Band Natrium, Seite 9a4, Band Kalium, Seite 1007, beschriebenen Kurrolschen Metaphosphate an sich wasserunlöslich, sie können jedoch in bekannter Weise durch Zugabe von Alkalisalzen, schwachen Säuren, Sulfonaten, Ammoniumverbindungen oder Salzen organischer Stickstoffbasen usw. zu Pseudolösungen gelöst werden. Diese Auflösung kann z. B. dadurch erfolgen, daß man das unlösliche Metaphosphat in eine Lösung von Salzen, Säuren usw. einträgt, wobei dann unter Rühren, gegebenenfalls unter schwachem Erwärmen, eine hochviskose Lösung gebildet wird. Man -kann auch ein Trockengemisch von Metaphosphat und Salzen, z. B. wasserfreiem Natriumsulfat, etwa im Verhältnis von i : 2,5 Gewichtsteilen herstellen; tragt man ein solches Salzgemisch, von dem zur Herstellung hochviskoser Lösungen schon Mengen von 1 bis 3 °1o genügen, in Wasser ein, so entsteht wiederum die viskose Lösung. Für die Herstellung solcher Lösungen empfiehlt es sich, Grenzen zwischen einem Verhältnis von Metaphosphat zu Salz usw. von i : i bis i : 4. Gewichtsteilen einzuhalten, da eine geringere Menge Salz usw. das Auflösen erschweren kann, während eine größere zu niedrigviskosen Lösungen führt. Man erhält auf die angegebene Weise hochviskose Lösungen schon bei niedrigen Konzentrationen, während alle anderen bisher hier eingesetzten Verbindungen Lösungen ergeben, deren Viskosität von der des reinen Wassers kaum verschieden ist. Man hat es somit beim Arbeiten gemäß vorliegender Erfindung in der Hand. solche Viskositäten zu erzeugen und anzuwenden, wie sie bisher schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit niemals möglich waren. Diese erhöhte Viskosität vermag aber wiederum die Schwimmfähigkeit zu erhöhen und so den Schwimmvorgang günstig zu beeinflussen.
  • Wesentlich ist ferner die Tatsache, daß diese erfindungsgemäß zu verwendenden Pseudolösungen der Kurrolschen Metaphosphate ein ausgesprochenes Netzvermögen für häufig vorkommende Gangarten, z. B. für Quarz, besitzen, so daß eine weitere Verbesserung in der Trennung von z. B. Gangart und Erz ermöglicht wird.
  • Es ist ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäß anzuwendenden Stoffe, daß sie mit schaumbildenden Stoffen, wie Sulfonaten, Seifen, Olein, Saponin u. dgl., die als Hilfsmittel bei der Schwimmaufbereitung Verwendung finden können, einen außerordentlich dichten, festen und damit tragfähigen Schaum liefern, der die mit den schaumbildenden Stoffen allein hergestellten Schäume wesentlich an Menge und Beständigkeit übertrifft und infolgedessen für die Schwimmaufbereitung erheblich besser geeignet ist.
  • In diesem Falle sei darauf hingewiesen, daß hierbei durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Stoffe Fette eingespart werden können, da sie im Vergleich zu der Anwendung von Solfonaten, Seifen u. dgl. allein nur sehr geringe Mengen Fett bzw. Fettkörper enthalten. Ein erfindungsgemäß hergestelltes Produkt, das z. B. aus 6o Teilen N atriumsuIfat, 3o Teilen Kurrolschem Metaphösphat und io Teilen Fettalkoholsulfonat bestehen kann, enthält so beispielsweise nur einen geringen Prozentsatz an an sich schon fettarmem Fettalkoholsulfonat, so daß die Anwendung der Pseudolösungen der Kurrolschen Salze unter den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen einen besonders erwünschten nicht nur technischen, sondern auch wirtschaftlichen Vorteil bietet. Beispiele i. Beim Ausschwimmen von Quarz als Vergleichsversuch, unter Verwendung von Pineol als Schäumer und Xanthat als Samtnler, wurde eine Trübedichte von i : 7 eingehalten. Ohne Zugabe von Kurrolschem :lletaphosphat schwammen 5,1 g Quarz aus; bei tropfenweisem Zufügen einer etwa i °/oigen Lösung von Kurrolschem Metaphosphat und Natriumsulfat im Verhältnis 1 :2,5 waren im Konzentrat nur o,98 g Quarz enthalten, d. h. die erfindungsgemäß angewandten Stoffe besitzen eine stark drückende Wirkung auf die Gangart Quarz.
  • z. Bei der Schwimmaufbereitung eines Bleiglanz-Ouarz-Gemisches unter ähnlichen Bedingungen wie unter Beispiel i wurden, wie mikroskopisch festgestellt wurde, bei Zusatz von Kurrolschem Metaphosphat wesentlich reinere Konzentrate erhalten, die einen geringeren Prozentsatz an Bergen enthielten als beim Arbeiten ohne Metaphosphatzusatz, wie folgende Zusammenstellung zeigt:
    ohne mit
    Meta- 1lieta-
    - Phosphat Phosphat
    Konzentrat Versuch r .. 7,0 4,3
    - - 2.. 9,9 4,1
    Berge Versuch z ...... 7,0 nicht be-
    _ - 2 ...... 4,0 stimmt
    Es gehen viel mehr Berge in das Konzentrat, das also wesentlich unsauberer ist und daher schwerer weiterverarbeitet werden kann.
  • 3. Ein synthetisches Kupferkies-Ouarz-Gemisch ergibt bei der Schwimmaufbereitung ohne weitere Zusätze 6,o g Konzentrat und 8,o g Berge, mit dem obigen im Beispiel i erwähnten Zusatz gemäß vorliegender Erfindung 4,8 g Konzentrat und 9,4 g Berge. Dabei waren nur im Falle des Zusatzes von Kurrolschem Metaphosphat bzw. beim Arbeiten gemäß vorliegender Erfindung die Konzentrate bzw. Berge frei von Gangart bzw. Erz, wie durch die folgende Zusammenstellung gezeigt wird:
    ohne - mit
    Metaphosphat Metaphosphat
    Konzentrat .. 5,9 4,0
    viel Berge wenig Berge
    Berge ....... 8,9 10,3
    geringe Kupfer- sehr wenig Kup-
    hiesmengen ferkiesmengen
    Konzentrat .. 6,o 4,8
    Berge . . . . . . . . 8,0 9,4

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pseudolösungen für die Schaum-Schwimmaufbereitung, gekennzeichnet durch wasserunlösliche Kurrolsche Metaphosphate, die allein oder zusammen mit anderen Schwimmitteln verwendet werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Schrifttumstellen entgegengehalten worden.
DEC56784D 1941-09-25 1941-09-25 Pseudoloesungen fuer die Schaum-Schwimmaufbereitung Expired DE740875C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173404B (de) * 1961-07-14 1964-07-09 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Mineralgemengen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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DE1173404B (de) * 1961-07-14 1964-07-09 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Flotationsverfahren zur Aufbereitung von Mineralgemengen

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