DE741014C - Vorrichtung zum Aufstellen von Masten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufstellen von Masten

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DE741014C
DE741014C DEN44151D DEN0044151D DE741014C DE 741014 C DE741014 C DE 741014C DE N44151 D DEN44151 D DE N44151D DE N0044151 D DEN0044151 D DE N0044151D DE 741014 C DE741014 C DE 741014C
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DE
Germany
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frame
mast
axis
masts
disc
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Expired
Application number
DEN44151D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Neidecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM NEIDECKER
Original Assignee
WILHELM NEIDECKER
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/34Arrangements for erecting or lowering towers, masts, poles, chimney stacks, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufstellen von Masten Vorrichtungen zum Aufstellen von Masten, die ein auf einem Fahrzeug .angeordnetes, an einer Welle schwenkbar befestigtes, zum Auflegen der Masten dienendes Gestell und zwei Winden aufweisen, von denen die ,eine zum Kippen des Gestells und die andere zum Heben und Senken des Mastes. dient, sind . bekannt.
  • Demgegenüber ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Aufstellen von Masten, z. B. Funk- oder Flaggenmasten, weiterhin so eingerichtet; daß zur seitlichen Ausrichtung des Mastes das Gestell U genüber -der Kippachse um eine zur Kippachse und zur Längsachse des Gestells senkrecht stehende Achse verdrehbar ist. Weiterhin ist die Kippachse starr mit einer Scheibe verbunden, clie zur Lagerung einer mit dem Gestell fest verbundenen Scheibe und eines am Umfäng der Scheibe angreifenden Zahntriebes dient. Mit Hilfe dieser Anordnung ist bei schräger Straßenlage und entsprechender Schrägstellung des Fahrzeuges ein genaues senkrechtes Einführen des Mastes in ein Einführungsloch möglich.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb: i ist eine Seitenansicht der Vorrichtung.
  • Abb. a ist eine Vorderaufsicht auf die auf der Welle angeordneten Teile mit hochgerichtetem Auflegegestell.
  • Auf der Plattform eines Fahrzeuges i, das mit Rädern a, Deichsel 3, Federn q. versehen ist, sind ein Trägerblock 5 sowie zwei Winden 6 und 7 angebracht. An den Seiten besitzt das Fahrzeug ,ausschwenkbare Arme 8, die an ihren äußeren Enden Spindeln 9 o. dgl. zur Feststellung des Fahrzeuges besitzen.
  • An der Winde 6 ist ein Ende eines Seiles io angebracht, dessen anderes Ende z. B. mit einem Schäkel i i versehen ist, der an dem Gestell 12, das zum Auflegen der aufzurichtenden Maste dient, befestigt ist. Das Auflegegestell 12 ist mit einer Welle 13 in den auf dem Trägerbock 5 angebrachten Lagerböcken 1:4 drehbar gelagert; das längere, freie Ende des Auflegegestells liegt in Ruhestellung auf einer ebenfalls auf der Plattform des Fahrzeuges angeordneten Stütze 5'.
  • Das Auflegegestell, auf dem die aufzurichtenden Masten ruhen, ist in Ruhestellung in waagerechter Lage zum leichten Auflegen der Masten in einer Höhe von z. B. etwa 1,70 m über dem Erdboden angebracht und besteht beispielsweise aus T-förmigen Eisenstäben 15, die durch Laschen 16 o. dgl. miteinander verbunden sind. Die in das Auflegegestell eingelegten Masten werden beispielsweise durch eine oder mehrere Laschen 17 zweckmäßig gleitend gehalten.
  • Durch Anziehen der Winde 6 wird das daran befestigte Seil io, das über die Führungsrollen 6', 6" läuft und mit dem anderen Ende am kürzeren Teil des Auflegegestells 12 durch Schäkel f f befestigt ist, angezogen. Das Auflegegestell wird dadurch langsam in senkrechte Stellung gebracht.
  • Hierauf wird die Winde 7 in Betrieb gesetzt, an der die Enden zweier Seile 18 befestigt sind, während die .anderen Enden dieser Seile, die durch zwei gegebenenfalls vorgesehene Rollen 19' und zwei an der Welle 13 fest angeordnete Rollen 19 geführt werden, an einer mit dem Mast laufenden beweglichen Schäkellasche 2o befestigt sind. - Durch langsames Lösen der Winden geben die Seile 1S nach. Hat der an dem Mast angebrachte Schäkel seine tiefste Stellung erreicht, so werden die Haltevorrichtungen gelöst und der Mast gegebenenfalls auf an sich bekannte Art in einem Grundsockel verankert. Um ein Kippen des Mastes während der Befestigung zu vermeiden, wird die Haltevorrichtung des Auflegegestells gegebenenfalls erst nach der Verankerung des Mastes im Boden gelöst.
  • Zum genauen senkrechten Einführen des Mastes in das Einführungsloch bei schräger Straßenlage ist die Kippachse 13 fest mit einer kreisförmigen Platte oder Scheibe 21 verbunden. Auf der Scheibe 21 ist eine weitere, jedoch um den Bolzen 22 schwenkbare Platte 23 angebracht, die ihrerseits das Auflegegestell 22 trägt. Diese Platte 23 besitzt z. B. an einer Seite einen Zahnkranz 2¢, der mit einer Spindel 25, welche durch Griff 26 betätigt werden kann; in Eingriff steht.
  • Zum Heben des eingebauten Mastes wird das Fahrzeug mit senkrecht gestelltem Auflegegestell an den :Mast herangefahren. Der Mast wird durch Lasche 17 und Schäkellasche 2o mit dem Gestell verbunden und der Schäkel i i des Seiles i o an dem Auflegegestell befestigt. Gegebenenfalls muß der Schäkel hierbei an dem längeren Teil des Auflegegestells angebracht werden. Hierauf wird die Verankerung des Mastes im Grundsockel o. dgl. gelöst und durch Betätigung der Winde 7 der Mast hochgezogen. Mit dem hochgezogenen Mast wird dann das Auflegegestell durch Betätigung der Winde 6 in seine waagerechte Ruhelage gebracht, wobei gegebenenfalls dafür Sorge zu tragen ist, daß ein zu schnelles Kippen des Gestells 12 vermieden -,wird. Hierzu können an sich bekannte Vorrichtungen beispielsweise Belastung des anderen Hebelarmes mit einem Gewicht o. dgl., benutzt werden. Erforderlichenfalls ist dann das Auflegegestell durch die Schwenkvorrichtung in Fahrtrichtung auszurichten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufstellen von Masten, bestehend aus einem auf einem Fahrzeug kippbar gelagerten, zur Aufnahme des Mastes dienenden Gestell, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen Ausrichtung des Mastes das Gestell (12) gegenüber der Kippachse (13) um eine zur Kippachse (13) und zur Längsachse des Gestells senkrecht stehende Achse verdriehba,r ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (13) starr mit einer Scheibe (21) verbunden ist, die zur Lagerung einer mit dem Gestell (12) fest verbundenen Scheibe (23) und eines am Umfang der Scheibe (23) angreifenden Zahntriebes dient. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 37o 620, ¢22 152; französische Patentschrift ... Nr. 753 093; amerikanische 1 261 112.
DEN44151D 1940-09-01 1940-09-01 Vorrichtung zum Aufstellen von Masten Expired DE741014C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073712B (de) * 1960-01-21 Klockner Humboldt Deutz Aktien gesellschaft Köln Deutz Fahrbare Vor richtung zum Aufstellen und Abbauen von Masten

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1261112A (en) * 1916-05-05 1918-04-02 John L Fay Pole-erector.
DE370620C (de) * 1923-03-05 Georg Heil Mastenaufrichtvorrichtung
DE422152C (de) * 1925-11-25 C D Magirus Akt Ges Sicherheitsgetriebe zum Ausrichten ueberhaengender mechanischer Leitern
FR753093A (fr) * 1932-10-29 1933-10-06 Demag Ag Grue roulante pour chemins de fer

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