DE742205C - Anordnung fuer den selbsttaetigen Streckenblock - Google Patents

Anordnung fuer den selbsttaetigen Streckenblock

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DE742205C
DE742205C DEV38431D DEV0038431D DE742205C DE 742205 C DE742205 C DE 742205C DE V38431 D DEV38431 D DE V38431D DE V0038431 D DEV0038431 D DE V0038431D DE 742205 C DE742205 C DE 742205C
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DE
Germany
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relay
block
signal
auxiliary
contact
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Expired
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DEV38431D
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English (en)
Inventor
Gotthold Berlin-Charlottenburg
Emil Klotz Berlin-Siemensstadt
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Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/14Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only automatically operated
    • B61L23/16Track circuits specially adapted for section blocking
    • B61L23/161Track circuits specially adapted for section blocking using current of indifferent sorte or a combination of different current types

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung für den selbsttätigen Streckenblock Bei selbsttätigen Blockanlagen, mit Fahrsperren stehen im allgemeinen die Signale um die sogenannte Schutzstrecke entfernt vom Beginn der eigentlichen Blockstrecke. Bei höheren Fahrgeschwindigkeiten können diese Schutzstrecken beträchtliche Längen annehmen, so daß Fahrzeuge, unter Umständen sogar ein ganzer Zug, zwischen Signal und Beginn der Blockstrecke stehen: können. Wird nun das Signal erst beim Befahren der eigentlichen Blockstrecke auf Halt gelegt, so- könnte es sein, daß der Zug, wenn er sich innerhalb der Schutzstrecke befindet, hinter sich ein Fahrtsignal hat. Er ist zwar durch das rückliegende Signal noch gedeckt; trotzdem ist dieser Zustand, insbesondere beim permissiven Signalsystem, unerwünscht, und man hat daher bereits in vielen Fällen von einer sog.-nannten Löschung des Signals Gebrauch gemacht, d. h. man hat durch einen besonderen, in der Nähe des Signals angeordneten Schienenkontakt, eine Isolierschiene oder durch einen besonderen Gleisstromkreis, der sich über die ganze: Schutzstrecke ausdehnt, oder ähnliche Einrichtungen das Signal auf Halt gelegt, sobald der Zug mit der ersten oder letzten Achse am Signal vorbeigefahren ist. Befährt nun der Zug den Schienenkontakt oder den isolierten Abschnitt (Löschabschnitt), so arbeitet ein Relais (Löschrelais) und bringt das Signal in die Haltlage.
  • In vielen Fällen ist außer der Löschung des Signals auch notwendig, die zu dem Signal gehörige Fahrsperre ebenfalls nach der Vorbeifahrt der ersten Achse des Zuges auf Halt zu legen. Aus betrieblichen Gründen kann es aber erforderlich sein, die Fahrsperre nicht sofort mit dem Signal, sondern erst dann, wenn der Zug am Signal vorbeigefahren ist, in die Sperrlage zu bringen.
  • Die Erfindung bezweckt, den Sicherheitsgrad der mit solchen Löscheinrichtungen ausgerüsteten Streckenblockanlagen zu erhöhen und Unterhaltung und Störungsbeseitigung zu erleichtern. Bei den bisher bekannten Einrichtungen hat man nämlich den Abfall des Blockrelais und das Aufhaltgehen der Fahrsperre und des Signals bei Besetzung der Blockstrecke durch den Zug dadurch überprüft, daß man das rückliegende Signal nach Räumung der zugehörigen Blockstrecke nur wieder auf Fahrt gehen ließ, wenn sich der Zug ordnungsgemäß gedeckt hatte. Blieb z. B. einmal ein Blockrelais hängen, so ging zwar das zugehörige Signal nicht in die, Haltstellung, der Zug blieb aber noch durch das Haltsignal der rückliegenden Blockstrecke gedeckt.
  • Die Erfindung verbessert nun diese bisher bekannten Einrichtungen dadurch, daß bei Anlagen mit besonderen Löscheinrichtungen od. dgl. das vom Zuge selbsttätig gelöschte Signal bzw. die selbsttätig auf Halt gelegte Fahrsperre auch nach Ausfahrt des Zuges aus der Schutzstrecke in der Haltlage gehalten werden, wenn das Blockrelais bzw. Blockhilfsrelais der eigentlichen Blockstrecke nicht abfallen. Während nämlich bei den bekannten Einrichtungen bei Hängenbleiben des eigentlichen Blockrelais das Signal nach Räumung der Schutzstrecke wieder in die Fahrtstellung ging und nur das rückliegende Signal in der Haltstellung verblieb, bleibt nunmehr das zur gestörten Blockstrecke gehörige Signal in der Haltstellung liegen, und der Zug bleibt ordnungsgemäß durch das unmittelbar hinter ihm liegende- Signal gedeckt. Man kann hierbei außerdem noch von der Blockabhängigkeit Gebrauch machen, so da.ß dain.n der Zug durch zwei Haltsignale gedeckt ist. Weiter kann man gemäß der Erfindung auch dann das gelöschte Signal in der Haltlage halten, wenn die zugehörige Fahrsperre nicht ordnungsgemäß in die Haltlage geht. Die Störung zeigt sich dann selbsttätig am eigenen Signal an. Das kann z. B. gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß ein Hilfsrelais vorgesehen ist, das das Abfallen des eigentlichen Blockrelais bzw. Blockhilfsrelais oder auch der Fahrsperre überwacht und nur bei ordnungsgemäßem Arbeiten dieser Apparate das Auffahrtgehen des Signals bzw. der Fahrsperre ermöglicht. Man kann, aber hierfür auch ein bereits für andere Zwecke vorhandenes Relais, z. B. dass Löschrelais selbst, verwenden. Wird ein besonderes Hilfsrelais vorgesehen, so kann dies auch noch andere Aufgaben, z. B. die Löschung der Fährsperre, übernehmen. Wird das Abfallen des Block-oder Blockhilfsrelais durch das Löschrelais überwacht, so kann man das Abfallen des Löschrelais durch ein besonderes Hilfsrelais überprüfen.
  • Bekanntlich ist es erforderlich, an jeder Blockstelle das Arbeiten mehrerer Einrichtungen zu überwachen. Das geschah bisher im allgemeinen dadurch, daß man das Arbeiten jedes Apparates in einem atid°ren Stromkreis überwachte. Dadurch erreichte man zwar einen geringen Aufwand, die Schaltungen aber verloren an Übersicht. Die Erfindung erstrebt unter anderem eine möglichst verständliche und übersichtliche Anordnung bei Anzeige fast aller Störungen am eigenen Signal und erreicht dies dadurch, daß ein besonderes Prüfrelais vorgesehen ist, in dessen Stromkreis das Arbeiten aller oder doch eines Teiles der Blockeinrichtungen überprüft wird, z. B. auch das Abfallen des erwähnten Hilfsrelais, des Löschrelais, der Fahrsperre od. dgl. Hierbei wird die Anordnung so getroffen, daß das Block-, Blockhilfs- oder Löschrelais nur dann wieder anziehen kann, wenn vorher das fliifsrclais bzw. das Prüfrelais gearbeitet haben. Andererseits wird das Arbeiten des Hilfs- bz:w. Prüfrelais dadurch überwacht, daß ein Freisignal erst wieder erscheinen kann, wenn das Hilfs- bzw. Prüfrelais oder beide in ihre Grundstellung zurückgekehrt sind.
  • Bei selbsttätigen Streckenblockanlagen wird im allgemeinen das Hängenbleiben der Fahrsperre in Fahrtstellung bei Besetzung der Blockstrecke durch den Zug dadurch angezeigt, daß das rückliegende Signal und die dazugehörige Fahrsperre in der Haltlage verbleiben. Gemäß der Erfindung wird dadurch eine erhöhte Betriebssicherheit und eine Erleichterung in der Auffindung von Störungsursachen herbeigeführt, daß das eigene Signal nach Durchfahrt des Zuges in der Haltlage bleibt, wenn die zugehörige Fahrsperre nicht in die Haltlage gegangen ist. Diese Anordnung ist auch dort verwendbar, wo keine Löschung vorgenommen wird.
  • Die Erfindung ist in den Fig. r bis 7 beispielsweise näher erläutert. Fig. r zeigt die Anordnung des Signals und der Fahrsperre an der Strecke mit dem zugehörigen Lösch-und Drosselstoß. Es ist angenommen, daß die Löschung in diesem Falle mit Hilfe eines Löschkreises, also linienförmig, erfolgt. S ist das Signal, f die zugehörige Fahrsperre, r das Löschrelais und' a das Blockrelais. Z ist der Löschstoß, d der zu dem Signal gehörige Drosselstoß. Die Fig. a und 3 zeigen eine Schaltungsanordnung dafür, wenn nur das Signal gelöscht wird, also nicht gleichzeitig die Fahrsperre. Der Übersichtlichkeit halber sind die Gleisanschlüsse an die Droisselstöße des Löschrelais i und des Blockrelais 2 in den Fig.2 bis 6 fortgelassen. In F'ig.2 ist die Wirkungsweise wie folgt: Beim Befahren des Löschstoßes L (Fig. i) wird die Gleisphase g i am Löschrelais i kurzgeschlossen, das Löschrelais fällt ab, unterbricht seinen im: Stromkreis der Hilfswicklung h i gelegenen Selbstschlußkontakt i i, der Kontakt 13 des Löschrelais i schaltet am Signal die grüne Lampe 5 aus und der Kontakt 14 die rote Lampe 6 an. Durch den Kontakt 12 wird der Anstoßkreis für das Blockrelais 2 vorbereitet. Befährt nun der Zug den Drosselstoß d, so wird die Gleisphase g2 des Blockrelais 2 kurzgeschlossen. Dieses fällt ebenfalls ab, unterbricht den Selbstschlußkontakt 2;1 im Stromkreis der Hilfswicklung h2 und den parallel zu dem Selbstschlußkontakt I I des Löschrelais- i liegenden Kontakt 22. Der Kontakt 23 schaltet das Hilfsrelais 4 an. Der Kontakt 24 liegt in Reihe bzw. parallel mit den Kontakten 13 und 14 des Löschrelais und schaltet am Signal die Haltanzeige ein, der Kontakt 25 bringt die Fahrsperre in die Sperrlage. Hierdurch wechseln auch die Kontakte 73 und 74 im Signalstromkreis, die mittelbar oderunmittelbar durch den Fahrsperrenmotor 7 gesteuert werden, ihre Stellung, so daß auch hierdurch das Signal so. lange die Haltlage einnimmt, als die Fahrsperre sich in der Sperrlage befindet.
  • Würde nun; bei der Vorbeifahrt des Zuges das Löschrelais nicht abfallen und damit das Signal nicht in die Haltlage bringen, also nicht löschen, so bleiben die Kontakte i i, 12, 13 und 14 in der gezeichneten Stellung. Das Blockrelais 2 kann dann nach der Zugfahrt nicht wieder anziehen, da die Anstoßleitung für die Hilfswicklung Lug des Blockrelaiis 2 durch den Kontakt 12 unterbrochen bleibt. Das Signal und die Fahrsperre bleiben also in der Haltstellung.
  • Fällt das Blockrelais 2 beim Besetzen des Blockabschnittes nicht ab, so kann das Hilfsrelais 4 nicht anziehen;, die Kontakte 44 42, 43 bleiben in der gezeichneten Stellung. Der Kontakt 41 bleibt also unterbrochen, und das Löschrelais i zieht, nachdem der Zug den Löschabschnitt verlassen hat, nicht mehr an, da der Selbstschlußkontakt i i unterbrochen ist und die Hilfswicklung A i keinen Strom erhält. Das Signal bleibt ebenfalls in der Haltlage liegen. Dieselbe Störungsanzeige macht sich bemerkbar, wenn das Hilfsrelais 4 nicht anzieht oder nicht abfällt. Würde es nicht anziehen, so bleibt der Kontakt 41 eben: falls unterbrochen, das Löschrelais i bleibt, wie oben beschrieben, nach der Zugfahrt in der abgefallenen Lage. Fällt das Relais 4 nicht ab, so bleibt der Kontakt 42 geschlossen, der Kontakt 43 unterbrochen, so daß die rote Lampe 6 am Signal ein- und die grüne Lampe 5 ausgeschaltet bleibt.
  • Fig. 3 zeigt dieselben Überwachungseinrichtungen wie Fig, z, nur daß hier das Blockrelais 2, auf dessen Darstellung hier verzichtet worden ist, als dreistelliges Blockrelais der bekannten Bauart angenommen ist, das mit seinen Kontakten 2.i, z2 in bekannter Weise ein Blockhilfsrelais 3 steuert. Die Überprüfung des Blockrelais 2 erfolgt mittelbar durch das Relais 3. Die Arbeitsweise, ist hier folgende: Fällt das Lösehrelais i durch den Kurzschluß der Gleiswicklung g i ab, so wechseln die Kontakte 11, 12, 13 und 14 ihre Stellung. Der Kontakt i i unterbricht die Klebeleitung für die Hilfswicklung h. i des Löschrelais i, der Kontakt 12 bereitet den Anstoßstromkreis für das Blockhilfsrelais 3 vor. Durch den Kontakt 13 wird am Signal das grüne Licht 5 aus- und durch den Kontakt 14 das rote Licht 6 eingeschaltet. Wird nun die Gleisphase des Blockrelais 2 kurzgeschlossen, so daß dieses abfällt und den Kontakt 22 unterbricht, so, wird das Blockhilfsrelais 3 hierdurch ebenfalls stromlos und fällt ab und unterbricht mit seinem Kontakt 31 den eigenen Klebestromkreis. Der Kontakt 32 unterbricht die Zuleitung für -die -Hilfsphase h i des Löschrelais i. Der Kontakt 33 schließt den Stromkreis für das Hilfsrelais 4, so daß dieses nun anzieht. Durch den Kontakt 34 wird am Signal die Zuleitung zu der grünen Lämpe 5 nochmals unterbrochen und der roten Lampe 6 auf einem zweiten Weg Strom zugeführt. Der Kontakt 35 legt die Fahrsperre in die Haltlage.
  • Fällt nun bei der Vorbeifahrt des Zuges das Löschrelais i nicht ab, so bleiben die Kontakte 11, 12, 13, 14 in der gezeichneten Stellung. Das Blockhilfsrelais 3 kann, nachdem am Blockrelais 2 der Kontakt 2i geschlossen wird, d. h. wenn der Zug die Blockstrecke verlassen hat, nicht anziehen, da durch den Kontakt 12 die Anstoßleitung des Blockhil£srelais 3 unterbrochen ist. Signal und Fahrsperre bleiben also in der Haltlage. Fällt das Blockrelais :2 und demzufolge das Blockhilfsrelais 3 beim Besetzen der Blockstrecke, nicht ab, so kann durch den Kontakt 33 das Hilfsrelais 4 nicht anziehen, der Kontakt 41 bleibt unterbrochen und das Löschrelais i abgefallen. Das Signal behält die Haltlage bei. Würde das Hilfsrelais 4 nicht anziehen, so bleibt das Löschrelais ebenfalls abgefallen, und das Signal in der Haltlage. Bleibt das Hilfsrelais 4 in der angezogenen Lage, so bleibt durch die Kontakte 42 und 43 am Signal ebenfalls die Haltanzeige besteben. Die Fig. 4., 5 und 6 zeigen eine Schaltungsanordnung, bei der außer dem Signal auch die Fahrsperre gelöscht wird. In Fig. 4 ist das Hilfsrelais 4 gleichzeitig als Löschrelais für die Fahrsperre verwendet, und die Wirkungsweise ist folgende: Wird das Löschrelais i durch den Achskurzschluß des Zuges zum Abfallen gebracht, so unterbricht der Kontakt i i den Klebestromkreis des Hilfsrelais 4, so, daß dieses nach einer bestimmten Zeit abfällt und mit seinem Kontakt 43 die Fahrsperre in die Haltlage bringt. Das Signal wurde bereits durch die Kontakte 14 und 13 des Löschrelais i in die Haltlage gebracht. Der Kontakt 13 hat die grüne Lampe 5 aus- und der Kontakt 14 die rote Lampe 6 eingeschaltet. Die Kontakte 73 und 74, die mittelbar oder unmittelbar von der Fahrsperre gesteuert werden, halten das Signal ebenfalls in der Haltstellung. Das Hilfsrelais 4 unterbricht mit seinem Kontakt 41 die Hilfsphase h i des Löschrelais i und mit dem Kontakt 42 seinen eigenen Klebestromkreis. Das Hilfsrelais .f kann erst wieder anziehen, wenn das Blockhilfsrelais 3 abgefallen ist und die, Fahrsperre die Haltlage angenommen hat, da in dem Anstoßstromkreis die Kontakte 33 und 75 geschlossen sein müssen. Würde das Hilfsrelais 4 aus irgendeinem Grunde, z. B. wenn das Blockrelais 2 bzw. Blockhilfsrelais 3 nicht abgefallen sind oder die Fahrsperre die Haltlage nicht eingenommen hat, nicht wieder anziehen, so bleibt auch das Löschrelais i abgefallen, da der Kontakt 41 unterbrochen bleibt. Das Signal bleibt auf Halt und die Fahrsperre in der Haltlage. Der Anzug des Hilfsrelais 4 kann in der Blockabhängigkeit derart überwacht werden, daß bei hängengebli@eben -m Relais 4 das rückwärtige Signal nicht freigegeben wird. Dieser Kontakt ist in der 7,eichnung nicht mit dargestellt. Der Kontakt 12 im Anstoßstromkreis des Blockhilfsrelais 3 überwacht das Abfallen des Löschrelais i, wie unter Fig. 3 beschrieben.
  • Ist alles in Ordnung und der Zug verläßt nun die Blockstrecke und das nicht dargestellte-Blockrelais schließt seinen Kontakt 2 i, so zieht das Blockhilfsrelais 3 über die Kontakte 21 und 12 an. Der Kontakt 32 wird geschlossen, das Löschrelais i zieht an, da der Stromkreis der Hilfsphase h. i über die Kontakte 41 und 32 wieder geschlossen ist. Das Hilfsrelais 4 liegt nun wieder über seinen Selbstschlußkontakt 42, don inzwischen geschlossenen Kontakt 76 der Fahrsperre und dem Kontakt i i des Löschrelais an Spannung.
  • In Fig. 5 wird das Signal durch das Löschrelais i und die, Fahrsperre durch das Hilfsrelais 4. in die Haltlage gebracht. Das Abfallen dieser beiden Relais wird durch ein besonder°s Prüfrelais 8 überwacht. Dieses wiederum wird durch das Blockrelais 3 auf sein richtiges Anziehen und am Signal auf sein Abfallen überprüft. Befährt der Zug den Löschabschnitt, so fällt durch den Achskurzschluß das Löschrelais i ab, durch die Kontakte 13 und 14 wird am Signal die grüne Lampe 5 aus- und die rote Lampe 6 eingeschaltet. Der Kontakt 12 unterbricht den Stromweg für das Hilfsrelais .4. Dieses fällt nach einer bestimmten Zeit ab und steuert mit seinem Kontakt 43 die Fahrsperre in die Haltlage. Ist die Fährsperre in der Haltlage angelangt, so wird der Kontakt 73 unterbrochen und 74 geschlossen. Am Signal wird dadurch der Stromweg für die grüne Lampe 5 nochmals unterbrochen und der roten Lampe 6 auf einem zweiten Weg Strom zugeführt. Der Kontakt 75 wird ebenfalls geschlossen, das Prüfrelais 8 bekommt über die Kontakte 75, i i und 41 Strom, zieht an, schließt seinen -elbstschlußkontakt 8,1 und bleibt angezogen, solange die Fährsperre in der Haltlage ist. Die Kontakte 82 und 83 wechseln auch ihre Stellung und schließen bzw. unterbrechen nochmals den Stromkreis der grünen Lampe 5 bzw. roten Lampe 6. Das Signal kann also die Fahrstellung erst wieder einnehmen, wenn das Löschrelais i, das Prüfrelais 8 und die Fahrsperre 7 die Grundstellung eingenommen haben. Würde das Prüfrelais 8 aus irgendeinem Grunde nicht anziehen, so kann nach freigefahrener Blockstrecke das Blockhilfsrelais 3 nicht anziehen, da der Kontakt 82 den Anstoßstromkreis für das Blockhilfsrelais 3 unterbricht. Diese Störung wird also durch die Haltanzeige des Signals und der Fahrsperre gemeldet.
  • Würde das Blockrelais 2 bzw. Blockhilfsrelais 3 bei der Zugfahrt nicht abfallen, so kann das Hilfsrelais 4 nicht wieder anziehen, da der Anstoßstromkreis durch den Kontakt 33 unterbrochen bleibt. Die Fahrsperre wird dann durch den Kontakt 43 und das Signal durch die Kontakte 73 und 74 in der Haltstellung gehalten.
  • Die Kontakte 13, 14, 34, 42, 43, 44, 73 und 74 können auch in entsprechender Weise in die Stromkreise von Blende@nrelaissignalen eingeschaltet werden, so daß auch bei Verwendung von Blendenrelaissignalen dieselbe Sicherheit durch die t=Tberwachung gewährleistet ist.
  • Wie bereits am Eingang gesagt, ist in der Beschreibung angenommen, daß die Löschung i des Signals und der Fahrsperre linienförmig, d. h. mit Hilfe eines besonderen Gleisstromkreises (Löschkreises) erfolgt. Die in den Fig.2 bis 7 beschriebenen Schaltungsanordnungen behalten auch ihre volle Gültigkeit, wenn das Löschrelais i nicht von einem Gleisstromkreis, sondern von einem Schienenkontakt, kurzen, Isolierschnenen od. dgl. abhängig ist, d. h. wenn, die Löschung punktförmig erfolgt.
  • Sie gelten auch für Ausführungsformen, bei denen die Löschungseinrichtung nicht in unmittelbarer Nähe das Signals liegt, sondern am Ende der Blockstrecke bzw. am Anfang der neuen, oder, wenn .die Löscheinrichtung besonders eingefügt wird, unter anderem zu dem Zweck, eine überwachung des `Blockrelaisabfalls am eigenen Signal durchzuführen.
  • In Fig. 6 ist eine Schaltung dargestellt, bei der das Hilfsrelais 4 das Abfallen des Löschrelais i überwacht. Das Hilfsrelais 4 wiederum wird durch das Relais 3 auf das Abfallen und im Signalstromkreis auf das Anziehen überprüft. Die Wirkungsweise ist folgende.: Wird durch den Kurzschluß deir Zugachse die Gleiswicklung g i des Löschrelais, i kurzgeschlossen und dieses zurr: Abfallen gebracht, so wird durch den Kontakt i i der Klebestromkreis der Hilfsphase h i das Löschrelais i unterbrochen. Der Kontakt 12 unterbricht die Stromzuführung für das Hilfsrelais 4. Durch den Kontakt 13 und den Kontakt 14 wird am Signal die grüne Lampe 5 aus- und die rote Lampe 6 eingeschaltet. Das Hilfsrelais 4 bringt, nachdem es nach einer bestimmten Zeit abgefallen ist, mit seinem Kontakt 45 die Fahrsperre in die Haltlage. Die Kontakte 41, 42, 43 und 44 wechseln ebenfalls ihre Stellung.
  • Befährt nun der Zug den zu dem Signal gehörigen Blockabschnitt, so fällt das nicht dargestellte Gleisrelais :2 ab und unterbricht seinen Kontakt 22. Hierdurch wird das Blockhilfsrelais 3 stromlos und fällt ebenfalls ab. Die Kontakte 32, 33, 34 und 35 wechseln ihre Stellung. Durch den Kontakt 32 wird der Selbstsehlußkontakt i i für die Hilfsphase k i des Löschrelais i überbrückt, die Hilfsphasenw icklung h i erhält wieder Spannung, und das Löschrelais i zieht seinen Anker wieder an, und die Kontakte i i, 12, 14 und 13 nehmen wieder die gezeichnete' Stellung ein. Das Hilfsrelais 4 bleibt aber in der abgefallenen-Lage, da durch den Kontakt 33 der Anstoßstromkreis dieses Relais unterbrochen bleibt. Durch den Kontakt 34 wird am Signal nochmals die Fahrtlampe 5 aus- und die Haltlampe 6 eingeschaltet. Der Kontakt 35 schaltet in dem Fahrsperrenstromkreis parallel zudem Kontakt 45 den Haltestromkreis ein. Wird die Blockstrecke geräumt und das Gleisrelais 2 schließt den Kontakt 2i, so zieht das Blockhilfsrelais 3 über die Kontakte 21 und 44 an. Die Kontakte 31, 32, 33, 34 und 35 nehmen die gezeichnete Stellung ein. Das Hilfsrelais 4 zieht nun über Kontakt 12 und 33 wieder an, so daß auch die Kontakte 41, 42, 43, 44 und 45 die gezeichnete Stellung wieder einnehmen. Das Signal und die Fahrsperre gehen wieder in die Fahrtstellung.
  • Würde nun bei der Zugfahrt das Löschrelais i nicht abfallen, so bleibt auch das Hilfsrelais 4 in der angezogenen Lage. Das Blockhilfsrelais 3 kann dann nach Räumung der Blockstrecke nicht wieder anziehen, da der Kontakt 44 den Anstoßstromkreis des Blockhilfsrelais 3 unterbricht. Signal und Fahrsperre bleiben in der Haltlage.
  • Würde das Blockrelais 2 bzw. Blockhilfsrelais 3 bei der Zugfahrt nicht abfallen, so bleiben das Löschrelais i und das Hilfsrelais 4 nach Räumung der Blockstrecke in der abgefallenen Lage. Das Signal und die Fahrsperre bleiben ebenfalls in der Haltstellung liegen.
  • In Fig. 7 ist noch eine Schaltung dargestellt, bei der das Signal nach der Durchfahrt des Zuges in der Haltlage verbleibt, wenn die Fahrsperre die Haltlage nicht eingenommen hat, und zwar beispielsweise eine Ausführungsform, bei- der eine besondere Löscheinrichtung nicht vorhanden ist.
  • In dem Anstoßstromkreis des Blockhilfsrelais 3 ist der Kontakt 73 der Fahrsperre so eingeschaltet, daß das Blockhilfsrelais 3 nach Freiwerden der Blockstrecke erst anziehen kann, wenn der Kontakt 73 geschlossen ist. Würde nach beendeter Zugfahrt die, Fahrsperre nicht in die Haltlage gegangen sein, so. daß die Kontakte 71, 72, 73, 74 und 75 die gezeichnete Stellung beibehalten, so kann das Blockhilfsrelais 3 keimen Strom erhalten, wenn nach Freiwerden der Blockstrecke der Kontakt 21 des Blockrelais 2 geschlossen wird. Durch den Kontakt 34 wird das Signal und durch .den Kontakt 35 die Fährsperre in der Haltstellung gehalten. Die Kontakte 73, 74 und 75 können von der Fahrsperre mittelbar oder unmittelbar gesteuert werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für den selbsttätigen Streckenblock, bei dem das Signal bz.w. auch die Fahrsperre bereits selbsttätig auf Halt gelangen, d. h. gelöscht werden, ehe der Zug die eigentliche Blockstrecke befährt, dadurch gekennzeichnet, _ daß das Signal bzw. auch die Fahrsperre nach Durchfahrt des Zuges gelöscht, d. h. in der Haltlage bleiben, wenn das Blockrelais (2) bzw. das Blockhilfsrelais (3) der eigentlichen Blockstrecke bei der Zugfahrt nicht zum Abfallen gebracht werden.
  2. 2. Anordnung für den selbsttätigen Streckenblock, insbesondere nach Anspruch i j dadurch gekennzeichnet, daß das Signal nach Durchfahrt des Zuges in der Haltlage bleibt, wenn die zugehörige Fahrsperre nicht in die Haltlage gegangen ist.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i oder :, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsrelais (4) vorgesehen ist, das den Abfall des eigentlichen Blockrelais bz«-. Blockhilfsrelais oder auch der Fahrsperre überwacht und nur bei ordnungsgemäßem Arbeiten dieser Apparat.- das Auffahrtgehen des Signals bzw. der Fahrsperre ermöglicht.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein bereits für andere Zwecke vorhandencs Relais, z. B. das Löschrelais (i) selbst, die Aufgabe des Hilfsrelais übernimmt. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (4) noch andere Aufgaben übernimmt, z. B. die Löschung der Fahrsperre. 6. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (4) über einen Selbstschlußkontakt (42) sowie über einen besonderen Anstoßstromkreis Strom erhalten kann, wobei im Anstoßstromkreis das Abfallen des Blockrelais bzw. Blockhilfsrela.is oder anderer Apparate, z. B. der Fahrsperre, überprüft wird. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (4) das Abfallen des Löschrelais überwacht. B. Anordnung, insbesondere nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderes Prüfrelais (8) vorgesehen ist, in dessen Stromkreis das Arbeiten aller oder doch eines Teiles der Blockeinrichtungen überprüft wird, z. B. auch der Abfall des Hilfsrelais (4), des Löschrelais, der Fahrsperre od. dgl. g. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösch-, Block- oder Blockhilfsrelais nur wil-der anziehen kann, «-enn vorher das Hilfsrelais (4) bzw. das Prüfrelais (8) gearbeitet hat. io. Anordnung nach den Ansprüchen i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Arbeiten des Hilfsrelais (4) bzw. Prüfrelais (8) dadurch überwacht wird, daß ein Freisignal erst wieder erscheinen kann, wenn das-Hilfsrelais (4) bzw. das Prüfrelais (8) bzw. beide in ihre Grundstellung zurückgekehrt sind. i i. Anordnung nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Signals Kontakte (42, 43) des Hilfsrelais (4) bzw. Kontakte (82, 83) des Prüfrelais (8) liegen, die die Haltst ellung des Signals herbeiführen, wenn eines dieser Relais oder beide sich nicht in der Grundstellung befinden. 12. Anordnung nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (8) über einen Selbstschlußkontakt (81, Fig. 5) sowie über einen besonderen Anstoßstromkreis Strom erhält, wobei ein Anziehen des Priifrelais und damit eine Wiederfreigabe der Strecke nur möglich ist, wenn alle zu überprüfenden Einrichtungen, z. B. das Löschrelais und Hilfsrelais, gearbeitet haben. 13. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe des rückwärtigen Signals bzw. der dazugehörigen Fahrsperre nur dann erfolgt, wenn Hilfsrelais bz«-. Prüfrelais in ihre Grundstellung zurückgegangen sind.
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