DE7429574U - Kontaktstück - Google Patents

Kontaktstück

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DE7429574U
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/02Contacts characterised by the material thereof
    • H01H1/021Composite material
    • H01H1/027Composite material containing carbon particles or fibres
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

LHCVVN1 BOVEIlI & CIE AKTIENGESELLSCHAFT
Iw AN N H E ! M
Mp.-Nr. 632/74 6800 Mannheim, 2. Sept. 1974 ZFE/P/Dr.Sc/M-B
Kontaktstück
Die Erfindung betrifft ein Kontaktstück auf Basis von Kupfer oder Aluminium zur Stromfortführung bzw. Stromübertragung, insbesondere einen Kontaktfinger für elektrische Schalter. Bei Kontaktstüken besteht das Problem, Abbrandverhalten und Stromtragfähigkeit zu optimieren« Kontaktstücke auf Basis von Kupfer oder Aluminium haben im Bereich des Lichtbogenfußpunktes einen relativ hohen Abbrand, der die Lebensdauer verringert. Es ist daher bereiv·"- vorgeschlagen worden, solche Kontaktstücke im Bereich des Lichtbogens mit widerstandsfähigerem Material zu versehen. Dabei wurden im allgemeinen vorgeformte Teile, z.B. mit Kupfer imprägniertes poröses Wolfram,durch Löten oder Verschrauben auf das Kontaktstück aufgebracht. Diese Art der Aufbringung ist jedoch bezüglich Zeitaufwand und Materialverlust bei der Halbzeug-Herstellung unbefriedigend. Auch sind nur einfache Geometrien einer solchen Technik zugänglich.
Aufgabe der Erfindung war es daher, Schichten aufzufinden, die sich wirtschaftlich aufbringen lassen und zugleich die Lebensdauer des Kontaktes in der erforderlichen Weise verlän?- gern. Zugleich sollten die der Dauerstromübertragung dienenden Kontaktstückbereiche mit einer besonders gut leitenden Schicht, die möglichst .L . der gleichen einfachen V/eise aufgebracht werden kann, versehen werden.
Die vorgenannte Aufgabe wurde gem. der Neuerung dadurch gelöst, daß der für den Dauerstromkontakt vorgesehene Bereich zumindest teilweise mit einer Schicht versehen ist, die 88 bis 99
• Volumenprozent Silber und 1 bis 12 Volumenprozent darin dis- ! pergierten Kohlenstoff enthält, und daß der Bereich des Lichtbogenfußpunktes mit einer Schicht bedeckt ist, die 60 bis 90 Volumenprozent Wolfram-Partikel in 10 bis 40 Volumenprozent Kupfer eingebettet enthält.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Neuerung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die genannten Schichten sind so ausgewählt, daß sie sich besonders für das Aufbringen durch Plasmaspritzen eignen, womit auch kompliziertere Geometrien wirtschaftlich beschichtet werden können. Bei den geometrischen Formen kann es sich z. B. um Kontaktfinger, stabförmige oder rohrförmig« oder z. B. auch gabelförmige Kontakte handeln.
Das in die Kupferschicht eingebettete Wolfram hat bevorzugt eine Teilchengröße von etwa 25 bis 60^m, insbesondere eine mittlere Teilchengröße von etwa 40 im. Überraschend ist die Tatsache, daß der genannte relativ geringe Kupferanteil ausreicht, um den weitaus größeren Wolfram-Anteil voll befriedigend zu binden , wenn die genannten Schichten auf dem Wege des Metallspritzverfahrens aufgebracht werden. Die eingebetteten Wolfram-Teilchen verleihen der Schicht die erwünschte hohe Abbrandfestigkeit. Der Gehalt an Kohlenstoff bzw. Graphit in der Silberschicht erleichtert die anschließende mechanische Verdichtung und Verfestigung mit dem Basiswerkstoff.
Beispielhafte Ausführungsformen werden im folgenden anhand .der Figuren näher erläutert»
Es zeigen:
Fig. 1 einen Kontaktfinger üblicher Form Fig. 2 zeigt einen rohrförmigen Kontakt.
;Ιη Fig. 1 ist die Silber/Kohlenstoff-Schicht mit 1,die Wolfram-/ Kupferschicht· mit 2 bezeichnet. Die Schichten sind durch Plasmaspritzen und anschließendes Verdichten aufgebracht und haben eine Dicke von etwa 0,3 mm. Im Falle des hier gezeigten Beispieles ist der vordere Teil des Kontaktfingers beidseitig mit einer gut leitenden Silberschicht überzogen, da es sich hier um den Bereich des eigentlichen DauerStromkontaktes handelt. Der mit 2 bezeichnete Teil bildet sozusagen die Nase des Kontaktstückes, die beim Ein- und Ausschalten zuerst bzw. zuletzt Kontakt hat mit dem gabelförmig zu denkenden Gegenstück.
In Fig. 2 ist die Silber/Kohlenstoffschicht wiederum mit 1, die Wolfram/Kupferschicht mit 2 bezeichnet. Die Schichten sind durch Plasmaspritzen und anschließendes Verdichten aufgebracht und haben eine Dicke von 0,2-0,5 mm. Im Falle des hier aufgezeigten Beispieles ist in der hinteren Schlitzöffnung eine gutleitende Silberkohlenstoffschicht aufgebracht. Hier handelt es sich um den Bereich des eigentlichen DauerStromkontaktes. Die mit 2 bezeichnete Schicht in der großen vorderen Schlitzöffnung des Rohres bildet das Kontaktstück, welches bei der Ein- und Ausschaltung zuerst bzw. zuletzt Kontakt mit dem Gegenstück herstellt.
7421574 -5.1274

Claims (4)

Mp.-Nr. 632/74 Schutzanoprüche
1. Kontaktstück auf Basis von Kupfer oder Aluminium zur Stromfortführung bzw. Stromübertragung, insbesondere Kontakt« finger für elektrische Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß. der für den Dauerstromkontakt vorgesehene Bereich zumindest teilweise mit einer Schicht versehen ist, die 88 bis 99 Volumenprozent Silber und 1 bis 12 Volumenprozent darin dispergierten Kohlenstoff enthält, und daß der Bereich des Lichtbogenfußpunktes mit einer Schicht bedeckt ist, die 60 bis 90 Volumenprozent Wolfram-Partikel in 10 bis 40 Volumenprozent Kupfer eingebettet enthält.
2. Kontaktstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten durch Plasmaspritren aufgebracht sind.
3. Kontaktstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Plasmaspritzverfahren aufgebrachten Schichten unter mechanischem Druck verdichtet worden sind.
4. Kontaktstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Dauerstromkontaktes befindliche Schicht 93 bis 97 Volumenprozent Silber und 3 bis 7 Volumenprozent Kohlenstoff bzw. Graphit enthält.
ti« · ·
- 2
?. Kontaktstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des Lichtbogenfußpunktes befindliche Schicht 70 bis 80 Volumenprozent Wolfram und 20 bis 30 Volumenprozent Kupfer enthält.
S. Kontaktstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Schichten 0,1 bis 0,8 mm, insbesondere etwa 0,3 mm beträgt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19904930A1 (de) * 1999-02-06 2000-08-31 Felten & Guilleaume Ag Schalter für den Einsatz in SF6-Mittelspannungsschaltanlagen
DE102007040171A1 (de) * 2007-08-22 2009-02-26 Siemens Ag Kontakthebel für einen Leistungsschalter

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DE19904930A1 (de) * 1999-02-06 2000-08-31 Felten & Guilleaume Ag Schalter für den Einsatz in SF6-Mittelspannungsschaltanlagen
DE19904930C2 (de) * 1999-02-06 2000-12-14 Felten & Guilleaume Ag Schalter für den Einsatz in SF6-Mittelspannungsschaltanlagen
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