DE743668C - Schaltung zur Vermeidung von UEberbegrenzung bei rueckwaerts geregelten Amplitudenbegrenzern - Google Patents

Schaltung zur Vermeidung von UEberbegrenzung bei rueckwaerts geregelten Amplitudenbegrenzern

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DE743668C
DE743668C DEE53745D DEE0053745D DE743668C DE 743668 C DE743668 C DE 743668C DE E53745 D DEE53745 D DE E53745D DE E0053745 D DEE0053745 D DE E0053745D DE 743668 C DE743668 C DE 743668C
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DE
Germany
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circuit
capacitor
auxiliary
direct current
backward
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Expired
Application number
DEE53745D
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English (en)
Inventor
Phil Karl Hermann Franz Sch Dr
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ELECTRICAL FONO FILMS CO AS
Original Assignee
ELECTRICAL FONO FILMS CO AS
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/004Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude using discharge tubes

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltung zur Vermeidung von Überbegrenzung bei rückwärts geregelten Amplitudenbegrenzern Bei rückwärts geregelten Amplitudenbegrenzern kann beim plötzlichen Ansteigen der zu übertragenden Amplituden eine kurzeitige Dberbegrenzung auftreten. Diese für die Übertragung störende Wirkung, die daran zu erkennen ist, daß den kräftigsten Tönen eine plötzliche, zu große Herabsetzung des Lautstärkepegels folgt, erklärt sich dadurch, daß auf Grund der Verzögerung der Regelspannung in der Hilfsschaltung in dieser Schaltung ein dem Amplitudenmaximum entsprechender Gleichstromstoß entsteht.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein zu starkes, Ansteigen der Regelspannung durch Anwendung höherer Zeitkonstanten zu vermeiden. Dies ist jedoch keine brauchbare Lösung, denn wenn auch die Überbegrenzung .dadurch beseitigt wird, so tritt statt ihrer eine unerwünschte Verzögerung der Begrenzerwirkung auf Grund der höheren Zeitkonstanten ein.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung bei rückwärts geregelten Amplitudenbegrenzern, bei der einerseits die kurzzeitige Überbegrenzung beseitigt wird und bei der andererseits die mit Rücksicht auf die einwandfreie Begrenzerwirkung kurzen Zeitkonstanten aufrechterhalten werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in der Hilfsschaltung ein Hilfskondensator über einen nichtlinearen Widerstand und ein zur Entladung des Hilfskondensators dienendes Sperrglied finit dein Siebkond.nsator parallel geschaltet ist und daß die Kennlinie des nichtlinearen Widerstandes derart gewählt ist. daß beim Einsatz des Gleichstromstoßes der nichtlineare Widerstand anfangs stroniundurchlässi.g ist und erst nach Anstieg der Gleichspannung des Hilfskondensators als Belastung des Siebkondensators einschaltet.
  • Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. i das Prinzip eines rückwärts geregelten Amplitudenbegrenzers, Fig. 2 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung und Fig. 3 eine graphische Darstellung des Verlaufes der Nutzamplitude und der Regelspannung unter-Einwirkung der Begrenzeranordnung gemäß der Erfindung.
  • Das Prinzip des rückwärts geregelten Amplitudenbegrenzers ist im Schaltbild (Fig. i) angegeben, wo 1-1 das :Mikrophon, F einen Vorverstärker und B das Regelglied des Amplit:udenbegrenzers bezeichnet, das z. B. aus in Gegentakt oder Brückenschaltung angeordneten Regelröhren oder Dämpfungsgliedern mit nichtlinearen Widerständen bestehen kann. Die Regelspannung für die selbsttätige Regelung des Amplitudenbegrenzers wird durch Gleichrichtung eines Teils der von der Ausgangsseite des Amplituden-, abgeleiteten Nutzamplituden in einer- Hilfsschaltung E erzeugt und dem Regelglied B zugeführt.
  • Die Einrichtung der Hilfsschaltung E gemäß der Erfindung ist in Fig. 2 veranschaulicht. Durch einen Transformator T wird ein Teil der N utzamplittiden einem Gleichrichter D und über einen Widerstand R1 einem Siebkondensator Cl zugeführt. Im Gleich_ richterkreis ist ferner eine Vorspamiungsbatterie Ba vorgesehen. Erfindungsgemäß ist ein Hilfskondensator C. über einen nichtlinearen Widerstand R. mit dein Siebkondensator Cl parallel geschaltet, und ferner ist ein Sperrglied S zur Entladung des Hilfskondensators mit dein nichtlinearen Widerstand R2 parallel geschaltet. Die Entladezeit der Kondensatoren Cl und C.= ist durch den Belastungswiderstand R3, über den die Regelspannung abgegriffen wird, bestimmt.
  • Durch das erfindungsgemäß vorgesehene Schaltglied R_, C= wird erreicht, daß die in der Hilfsschaltung erzeugte Regelspannung nicht direkt von dein Siebkondensator Cl dem Regelglied B (Fig. i) zugeführt wird, sondern daß si; zunächst von dein Hilfskondensator C_ und dem nichtlinearen Widerstand R2 derart beeinflußt wird, daß sie gleichmäßig auf ihren Sollwert ansteigt.
  • Diese Wirkung ist durch die Kurve in Fig.3 veranschaulicht, -die den Verlauf der Nutzamplituden a und der von diesen abg:-leiteten Regelspannung e darstellen.
  • Ein plötzliches Ansteigen de, Aniplitudenpegels z. B. von ao-a, wird in der Hilfsschaltung eine entsprechende V ei-größerung der Regelspannung hervorrufen, welche durch die Spannungsspitze e1 in Fig. 3 veranschaulicht ist. Dieser Gleichstromstoß würde. «wenn keine Maßnahmen getroffen wären, (las Regelglied B (Fig. i) derart beeinflussen, (laß eine kurzzeitige Überbegrenzung, wie sie durch den Kurvenzweig a:= (Fig. 3) veranschaulicht @cird, im Begrenzerkreis auftreten würde.
  • Durch die Einwirkung des in der Hilfsschaltung erfindungsgemäß vorgesehenen Schaltgliedes R_, C 2 wird der Siebkondensator Cl indessen derart belastet, daß die durch den Gleichstromstoß in der Hilfsschaltung. bewirkte Spannungsspitze e1 abgeschnitten wird, so daß die Regelspannung den durch die Kurvenzweige eo, e, e, veranschaulichten Verlauf bekommt. Dieser Spannungsverlauf kommt dadurch zustande, daß der richtlineare Widerstand R2 bis zu einer gewissen Spannung e_, als reine Absperrvorrichtung wirkt, so daß innerhalb des Spannungsgebiete.s co-e_" der Siebkondensator Cl von dem Hilfskondensator C., beinahe nicht belastet wird. Wenn aber die Regelspannung den Wert ex übersteiät, wird der Widerstand des Gliedes R= plötzlich abnehmen, und der Hilfskondensator C_ wird infolgedessen plötzlich als Belastung des Siebkondensators Cl eingeschaltet, wobei die Spannungserhöhung über diesen Kondensator aufhört, d. lt. die Spannungsspitze (l wird abgeschnitten. Die Wirkung des Schaltgliedes R_, C2 auf den Verlauf der Nutzamplituden ist in Fig.3 durch den Kurvenzweig a, c, a..t dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Vermeidung der Überbegrenzung, die durch den bei rückwärts geregelten. Amplitudenbegrenzern in der Hilfsschaltung durch Spitzenspannungen der N utzainplituden auftretenden Gleichstromstoß hervorgerufen ist und bei der die in der Hilfsschaltung erzeugte Regelspannung durch einen Kondensator (C1) geglättet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung eines in der Hilfsschaltung auftretenden Gleichstromstoßes ein Hilfskondensator (C2) über einen nichtlinearen Widerstand (R2) und ein zur Entladung des Hilfskondensators dienendes Sperrglied (S) mit dem Siebkondensator (C1) parallel geschaltet ist und daß die Kennlinie des nichtlinearen Widerstandes derart gewählt ist, daß beim Einsatz des Gleichstromstoffes der nichtlineare Widerstand anfangs stromundurchlässig ist und erst nach Anstieg der Gleichspannung den Hilfskondensator (C2) als Belastung des Siebkondensators (Cl) einschaltet (Fig. 3). Zur .Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind irn Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift...... Nr. 665 322; britische Patentschriften. . . . - 444598, 478 436; Elektrische Nachrichtentechnik r935, H. S. 374 ff., insb. Abschnitt a, b; f; Elektrotechnische Zeitschrift VOM 3. 11- 1938, H. 44, S. 1173 ff.
DEE53745D 1940-06-12 1940-06-26 Schaltung zur Vermeidung von UEberbegrenzung bei rueckwaerts geregelten Amplitudenbegrenzern Expired DE743668C (de)

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