DE744152C - Schaltanordnung fuer Widerstandspunkt- und Nahtschweissmaschinen mit den Schweissstromkreis steuerndem Modulator - Google Patents

Schaltanordnung fuer Widerstandspunkt- und Nahtschweissmaschinen mit den Schweissstromkreis steuerndem Modulator

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DE744152C
DE744152C DEA84485D DEA0084485D DE744152C DE 744152 C DE744152 C DE 744152C DE A84485 D DEA84485 D DE A84485D DE A0084485 D DEA0084485 D DE A0084485D DE 744152 C DE744152 C DE 744152C
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DE
Germany
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welding
modulator
voltage
switching arrangement
circuit
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Expired
Application number
DEA84485D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Haake
Eberhard Rietsch
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Schaltanordnung für Widerstandspunkt- und Nahtschweißmaschinen mit den Schweißstromkreis steuerndem Modulator Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung für Wi@d-erstandspunlrt- und Nahtschweißmaschinen mit den Schweißstromkreis steuerndem Modulator. Es sind bereits Wechselspannungsmodulatoren bekanntgeworden, bei denen- die Hüllkurve der Augenblickswerte der Sekundärspannung mit fortschreitender Änderung der Läuferstellung sich sinusförmig ändert. Mit Hilfe dieser Modulatoren wird es ermöglicht, einen periodisch sich erhöhenden und erniedrigenden Wechselstrom zu erzeugen.
  • Derartige Mödulatoren werden z. B. bei dem bekannten Modulationsschweißverfahren verwendet, bei dem die für eine aus Einzelpunkten zusammengesetzte Nahtschweißung erforderlichenLeistungsspitzen nicht mitKontakten zu- und, abgeschaltet werden. Bei diesem Verfahren wird ein mit einer bestimmten Drehzahl umlaufender Drehumspanner, ein sogenannter Modulator, benutzt, der die Spannung an den Klemmen d'er Schweißmaschine periodisch erhöht und erniedrigt.
  • Es hat sich aber ergeben., daß für die Bearbeitung von Reinaluminium, Kupfer und anderen schwer nahtschweißbaren Metallen ein solcher Modulator sich als Schweißstromquelle nicht eignet. Für das Verschweißen von Blechen aus diesen Werkstoffen ist vielmehr ein Verfahren erforderlich, .das den Strom in den Schweißpausen vollständig ausschaltet und darüber hinaus die Festlegung eines beliebigen Verhältnisses zwischen ein-und ausgeschalteter Zeit des Schweißstromes. gestattet. Mit dein bekannten Modulator isi@: wohl die erste Bedingung zu erfüllen, falls die Modulation auf -f- iooo/o getrieben wird. In diesem Falle wird zwar ein Nulldurchgang des Stromes erreicht, jedoch ist man: bei diesem Schweißverfahren immer an die naturgegebene, etwa sinusförmige Änderung der Schweißspannung gebunden. Infolgedessen ist selbst bei einer :Modulation von iooo/o .die Zeit, während der . die Spannung bzw. der Strom ,Null sind, unendlich klein. und der Anstieg bzw. Abfall des Effektivwertes der Schweißspannung etwa entsprechend einer Sinuskurve. Da die schwer zu verschweißenden Werkstoffe bestimmte Verhältnisse zwischen Sch,.veißzeit und Schweißpause erfordern, müßtebei diesem unendlich kurzen Nulldurchgang .der Spannung bzw. des Stromes ein mechanisches Abschalten. vorgenommen werden, um eine längere Nullzeit zu erreichen. Dies ist jedoch wegen der außerordentlich kurzen Zeit des Nulldurchganges der Spannung mit großen Schwierigkeiten verbunden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden., zum Widerstandsnahtschweißen einen Modulator mit trapezförmigerÄnderung der Amplitudenwerte seiner Sekundärspannung zu benutzen. Durch diesen Modulator wird unter anderem erreicht, daß die Zeit zum Schweißen eines Punktes ausreichend groß wird, ohne daß demzufolge eine Überhitzung des zu schweißenden Mat,-rials zu befürchten ist.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Schaltanordnung für Widerstandspunkt- und Nahtschweißmaschinen mit den Schweißstromkreis steuerndem Modulator, dessen Primärteil an einem Wechselstromnetz liegt, während der Sekundärteil mit .der Hochvoltwicklung eines Schweißtransformators und dem Netz in Reihe geschaltet ist, und besteht darin, daß ein Modulator mit trapezförmiger Änderung der Amplitudenwerte seiner Sekundärspannung und einem Modulationsgrad von ioo °/o verwendet wird.
  • In vorteilhafter Weise liegt im Stromkreis der Hochvoltwicklung des Schweißtransformators ein mechanisch gesteuerter, mit dem Modulator starr gekuppelter Schalter, der in der Nullzeit der Spannung den Schweißstromkreis öffnet bzw. schließt. Es können weiterhin auch mehrere Schalter vorgesehen sein, die verschiedene Verhältnisse von Schweißzeit zu Schweißpause einzustellen gestatten. , Die trapezförmige Änderung der Amplitudenwerte der Sekundärspannung des Modulators kann entweder durch entsprechende Anordnung der Wicklungen oder durch besondere Ausbildung des Luftspaltes hervorgerufen werden. Sie kann aber auch dadurch erreicht werden, daß gleichzeitig eine besondere Anordnung der Wicklungen und eine .besondere Ausbildung des Luftspaltes benutzt e -erden. Die trapezförmige Änderung der Hüllkurve wird auch dann erreicht, wenn die Polbreite des Sekundärteils des Modulators von der des Primärteils abweicht.
  • Weiterhin kann der trapezförmige Verlauf der Hüllkurve auch dadurch erzielt werden, daß der Sekundärteil des Modulators während der Drehung um nahezu i8o elektrische Grade in einem homogenen Feld, während der Drehung um nahezu weitere i,"-,o elektrische Grade ebenfalls in einem homogenen, aber in jedem Augenblick dem ersten entgegengesetzt gerichteten Feld sich bewegt. Dadurch wird erzielt, daß während der Drehung um fast iSgo elektrische Grade der den Sekundärteil durchsetzende Magnetfluß gleichbleibt und infolgedessen auch die modulierte Spannung während dieser Zeit den gleichen Wert beibehält. Die Rotationsspannung ist dabei vernachlässigbar klein. Nach Durchlaufen von weiteren i8o elektrischen Graden befindet sich der Läufer dann wieder in einem homogenen magnetischen Feld, das aber dem ersten Feld in jedem Augenblick entgegengesetzt ! gerichtet ist und somit eine entgegengesetzt gerichtete Spannung, die ebenfalls wieder über fast igo elektrische Grade gleichbleibt, erzeugt. Diese über 180 elektrische Grade sich erstreckenden ltotnogenen Felder können nun dadurch gebildet werden, daß die über i8o elektrische Grade sich erstreckenden Zähne eines mit Nuten versehenen Ständers als Pole gleicher Polarität wirken. In zweckmäßiger Weise sind dabei die einzelnen die Erregung eines jeden Zahnes bildenden, gleichzeitig die gleiche Polarität erzeugenden Wicklungen parallel. geschaltet. In der neutralen Zone befindet sich zweckmäßigerweise eine an sich bekannte Kompensationswicklung.
  • Wird nun ein solcher Modulator so ausgebildet, daß er einen Modulationsgrad von ioo % besitzt, so wird eine modulierte Spannung erzeugt, deren Hüllkurve trapezförntig ist und die für längere Zeit, d. h. während mehrerer Netzperioden, Null ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den Verlauf der Augenblickswerte der Spannung und die diese Augenblickswerte einhüllenden Kurven ,eines Modulators, Abt-. L den Verlauf der Augenblickswerte eines gewöhnlichen Wechselstromnetzes, Abt-. 3 das Schaltschema eines den Schweißstrom einer Widerstandspunkt- oder Nahtschweißmasehine steuernden Modulators, Abt-. 4 den Verlauf der Augenblickswerte der Schweißspannung unter Verwendung eines Modulators in Verbindung mit dem Netz, Abb.5 ein Ausführungsbeispiel für den Aufbau eines Modulators und Abb.6 schematisch die Abwicklung des Ständers des Modulators' nach Abb. 5 mit der Anordnung der Wicklung.
  • Abb.7 zeigt eine andere Anordnung der Wicklung des Ständers.
  • Der Wechselspannungsmodulator i besitzt einen Ständer 2 und einen. Läufer 3. Der Ständer 2 ist mit Nuten q. versehen, in denen die Ständerwicklung derart angeordnet ist, daß sie annähernd über i8o elektrische Grade ein homogenes Wechselfeld erzeugt. Der Läufer 3 ist mit ei.nereinphasigenWicklung 5 versehen, die nur einen Teil der Polbreite des Ständers bedeckt und die sich bei der Drehung um i 8o elektrische Grade ineinemhomogenenWechselfeld gleicher Größe bewegt. In dem dargestellten Beispiel der Abb, 5 bewegt sich der Läufer 3 in diesem homogenen Wechselfeld von der Lage, bei .der der Punkt A des Ständers dem Punkt C des Läufers benachbart ist, bis in die Lage, bei der der Punkt C .des Läufers dem Punkt B des Ständers benachbart ist. Dreht sich der Läufer 3 um weitere i8o elektrische Grade, so befindet er sich wieder in einem homogenen. Wechselfeld konstanter Größe, jedoch mit dem Unterschied"daß dieses Feld dem ersten in. jedem Augenblick entgegengesetzt gerichtet ist.
  • Die Abb.6 zeigt schematisch ein Beispiel für die Anordnung der Wicklung des Ständers. Der Ständer ist in der Abwicklung dargestellt. Zur Vereinfachung der Zeichnung sind nur wenige Zähne und Nuten. des Ständers gezeigt. In den. Nuten 9, die über i 8o elektrische Grade verteilt sind, sind Spulen io gleichen Wicklungssinnes untergebracht, so daß die einzelnen Zähne bei gleichem Anschluß an das- Wechselstromnetz ii in jedem Augenblick die .gleiche Polarität haben. In den Nuten 9', de über die daran anschließenden i8o .elektrischen Grade verteilt sind, sind die Spulen io' untergebracht, die entweder den entgegengesetzten Wicklungssinn wie die Spulen io haben oder entgegengesetzt zu den Spulen io an das Wechselstromnetz i i angeschlossen sind. Die Spüleni io und auch die Spulen io' sind einander parallel geschaltet.
  • In der Abb. 7 ist ein anderes Beispiel für die Anordnung der Ständerwicklung dargestellt. Auch bei dieser Anordnung wird ein homogenes Wechselfeld gleicher Größe über ,nahezu i8o elektrische Grade erreicht. Die Spulenw.eite beträgt bei dieser Wicklung mehrere Nutteilungen. Dabei überdecken sich zum Teil die einzelnen Spulen.
  • Bei einem läufer- und ständerseitig mit Wechselstrom gespeisten Modulator ergibt sich etwa der Verlauf der Spannungskurve, wie er in der Abb. i dargestellt ist. Während der Zeit, während der sich die Läuferspule in dem gleichgerichteten homogenen Felde bewegt, sind die maximalen Werte der Spannung gleich groß. Beim Übergang von dem einen Wechselfeld in das andere, also bei den Punkten A und B des Ständers, verringern sich die Amplitudenwerte bis auf Null, um dann wieder auf den Höchstwert anzusteigen.
  • Die Hüllkurve der Augenblickswerte der Spannung eines solchen Mod'ulators zeigt also einen trapezförmigen Verlauf.
  • Nach Abb.3 liegt der Ständer bzw. der Primärteile des Modulators unmittelbar an dem Wechselstromnetz 6 normaler Frequenz. Der Läufer 3 dagegen ist mit der Hochvoltwicklung 7 des Schweißtransformators 8 in Reihe geschaltet. Die Reihenschaltung des Läufers und der Hochvoltwicklung 7 liegt ebenfalls an dem Wechselstromnetz 6.
  • Bei der Schaltanordnung gemäß der Abb.3 wird nun. der in der Abb. q. angegebene Verlauf der Schweißspannung erreicht. Die Kurve für die Augenblickswerte der Schweißspannung .ergibt sich aus der Summi.erung der Spannungskurven der Abb. i und Abb.2. Wie aus der Kurve der Abb. q. zu ersehen ist, behält die Schweißspannung über mehrere Netzperioden den gleichen Höchstwert, sinkt dann auf Null herab, um für einige Netzperioden Null zu bleiben. Alsdann steigt der Höchstwert der Spannungskurve wieder an, um wieder füreinige Netzperioden den gleichen Wert beizubehalten.
  • Die Nullzeit kann: nun benutzt werden, um mit Hilfe .eines Schalters, der mit dem Modulator starr gekuppelt- und mechanisch hetätigt ist., den Schweißstromkreis leistungslos zu schließen bzw. zu öffnen. Der Schalter kann weiterhin so ausgebildet sein, daß er beliebige. Verhältnisse zwischen Schweißzeit und Schweißpause einzustellen gestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Schaltanordnung für Widerstandspunkt- und Nahtschweißmaschinen mit den Schweißstromkreis steuerndem Modulator, dessen Primärteil an. einem Wechselstromnetz liegt, während der Sekundärteil mit der Hochvoltwicklung eines Schweiß-,transformators und dem Netz in Reihe geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Modulator mit trapezförmiger Änderung der Amplitudenwerte seiner Sekun- s därspannung und einem Modulationsgrad von 100°/o verwendet wird.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis; der Hochvoltwicklung des Schweißtransformators ein mechanisch gesteuerter, mit dem Modulator starr gekuppelter Schalter liegt, der in der Nullzeit der Spannung den Schweißstromkreis öffnet bzw. schließt.
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schalter vorgesehen sind, die verschiedene Verhältnisse von Schweißzeit zu Schweißpause einzustellen gestatten.
DEA84485D 1937-10-13 1937-10-13 Schaltanordnung fuer Widerstandspunkt- und Nahtschweissmaschinen mit den Schweissstromkreis steuerndem Modulator Expired DE744152C (de)

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