DE74520C - Kupplung für Gleisfahrzeuge - Google Patents

Kupplung für Gleisfahrzeuge

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Publication number
DE74520C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
frame
console
end wall
attached
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74520D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. FIEDELER in Döhren bei Hannover
Publication of DE74520C publication Critical patent/DE74520C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/02Couplings for special purposes not otherwise provided for for coupling articulated trains, locomotives and tenders or the bogies of a vehicle; Coupling by means of a single coupling bar; Couplings preventing or limiting relative lateral movement of vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Verbindung für Gleisfahrzeuge dar, welche die Bewegung ihrer lasttragenden Rahmen nur darin beschränkt, dafs die benachbarten Stirnwände sich nicht senkrecht versetzen, sondern nur scharnierartig gegen einander verstellen und sonst aber frei bewegen können.
Der Zweck dieser neuen Verbindung ist das gegenseitige Tragen benachbarter Rahmen, wenn einer davon durch das ihn sonst stützende Rad nicht mehr getragen wird.
Zur Erläuterung des Vorstehenden sind auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 und 2 in Seiten- und Vorderansicht zwei mit je zwei Achsen versehene lasttragende Rahmen Q. und q schematisch dargestellt. Haben die Achsbüchsen B und b der Rahmen nach unten freies Spiel, und sind die benachbarten Stirnenden in gewöhnlicher Weise gekuppelt, so wird der Rahmen Q, wenn sein Rad R1 auf die Schienensenkung S0 kommt, in die punktirte Stellung gelangen. Ist aber die Kuppelung derart, dafs die Rahmen in der ausgezogenen Stellung verbleiben müssen, so wird Q durch q über die Schienensenkung getragen, während das Rad R1 darüber lastlos, und ohne Q zu stützen, hinwegläuft. Sind aber die Achsen garnicht oder nur theilweise nach unten frei beweglich, so wird R1 ganz oder nur über einen Theil der Senkung S0 schwebend hinweggeführt.
Auch beim Springen und Abfallen eines Radkranzes, wo das gebrochene Rad selbst auf ordnungsmäfsigem Gleise seinen Rahmen nicht mehr stützen kann, wird derselbe bei dieser Kuppelung durch den Nachbarrahmen getragen. In allen diesen Fällen nimmt der eine Rahmen den vorher vom stützenden Rahmen getragenen Theil der Belastung des anderen Rahmens auf. Die Fig. 3 bis 5 zeigen die neue Kuppelung.
An den Stirnwänden Q und q der Nachbarrahmen sind oben Console L bezw. m und unten M bezw. /, und ist je ein oberes Consol der einen mit dem zugehörigen Consol der anderen Stirnwand durch eine Kette K verbunden, welche durch Schrauben so angespannt wird, dafs bei der geringsten Senkung z. B. der Stirnwand q diese von Q durch die Ketten K und K0 getragen würde, während, wenn sich q heben wollte, auch Q. mittels der Ketten von q gehoben würde.
Ein verticales Versetzen der Stirnwände, wie in Fig. ι, ist daher bei dieser Kuppelung nicht möglich, wohl aber eine scharnierartige Verstellung von Q. gegen q, wobei sich die ideale Scharnierachse je nach der sonstigen Stellung der Rahmen zu einander verändert. Hierfür gestatten, wie ersichtlich, die Ketten den Rahmen jede andere Bewegung zu einander, vorausgesetzt, dafs beide Schienen in gleicher Höhe liegen, oder ein Ausgleich der Schienenüberhöhung in Curven durch besondere Wagenconstructionen erfolgt.
Bei der Abänderung in Fig. 6 sind die Ketten durch Stangen T ersetzt, welche mit Kugelgelenken in den Consolen liegen und durch Schraubenmuttern angespannt werden.
Die Einrichtung Fig. 7 bis 9 gestattet ein selbstthätiges Einkuppeln, und sind darin die unteren Console durch Haken /, Fig. 8, ersetzt, welche von Gelenken G, Fig. 7, oder Bügeln P, Fig. 8, umfafst werden, die an Hebeln Hhängen. Diese sind mit ihren hinteren Gabeln an den Consolen L durch die Bolzen D drehbar befestigt und werden durch Heben aus der tiefsten
in die punktirte höchste Lage gebracht, wobei P ganz im Haken liegt und die Anspannung der Verbindung erfolgt ist.
Das Heben und Senken der Hebel H zum Anspannen und Lösen der Kuppelung erfolgt durch die bekannten Mittel. In den Figuren ist dafür die Keilverschiebung gewählt, und ist Fig. 9 rechts ein Schnitt nach x-x und links nach y-y in Fig. 8.
Die Hebel H H0 der Stirnwand Q, liegen auf den Keilen U U0, durch welche die Schraube V mit. Rechts- und Linksgewinde geht. Dieselbe wird durch auf ihr befindliche Handräder u. dergl. gedreht und, wenn nöthig, noch an Q. besonders gelagert. Wie ersichtlich erfolgt beim Drehen von V ein Verschieben der Keile und damit das Heben oder Senken der Hebel.
Um das Abstreifen des übergelegten Bügels oder Gelenks zu verhindern, wird die Nase η des Hakens I mit einer Zunge F versehen, die sich beim Einkuppeln in h legt, und dann sofort in die Lage Fig. 9 zurückgeht.
Wird zwischen Haken und Bügel u. dergl. genügend Spielraum gelassen, so läfst diese Kuppelung kein verticales Versetzen, wohl aber jede andere Bewegung der lasttragenden Rahmen zu.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Kuppelung für Gleisfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs den verkuppelten Theilen ein scharnierartiges Verstellen gegen einander, nicht aber eine Veränderung in ihrer senkrechten Entfernung von einander gestattet ist, zu dem Zweck, bei Entlastung der einen Achse den zugehörigen Rahmen vom Nachbarwagen tragen zu lassen, ohne die sonstige Beweglichkeit zu beeinträchtigen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Kuppelung, bestehend aus anspannbarer Kette (K), durch welche die gegenseitige Verbindung des oben an der einen Stirnwand (Q) des einen Rahmens befindlichen Consols (LJ mit dem unten an der Stirnwand (qj des Nachbarrahmens angebrachten Consols (IJ hergestellt ist.
  3. 3. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 2. gekennzeichneten Kuppelung, bei welcher an Stelle der Kette eine anspannbare Stange (TJ, welche oben und unten Kugelgelenke besitzt, angebracht ist.
  4. 4. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 2. gekennzeichneten Kuppelung, bestehend aus der Verbindung des oben an der Stirnwand (Q) des einen Rahmens befindlichen Consols (L) mit dem unten an der Stirnwand (q) des Nachbarrahmens befestigten Haken (I) durch einen über diesen fassenden Bügel (PJ, der durch Heben des am Consol (L) drehbar befestigten Hebels (H) mittels Vorschiebens des unter diesem und im Consol liegenden Keils (U) aus der unteren losen in die obere tragende Stellung gebracht und darin erhalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74520D Kupplung für Gleisfahrzeuge Expired - Lifetime DE74520C (de)

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