DE745939C - Flachwirkmaschine mit zwei gezahnten Pressschienen - Google Patents

Flachwirkmaschine mit zwei gezahnten Pressschienen

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DE745939C
DE745939C DEE52673D DEE0052673D DE745939C DE 745939 C DE745939 C DE 745939C DE E52673 D DEE52673 D DE E52673D DE E0052673 D DEE0052673 D DE E0052673D DE 745939 C DE745939 C DE 745939C
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DE
Germany
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rail
needles
teeth
knitting machine
flat knitting
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Expired
Application number
DEE52673D
Other languages
English (en)
Inventor
Emile Noble
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DELOSTAL FRERES ETS
Original Assignee
DELOSTAL FRERES ETS
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18—Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/22—Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Flachwirkmaschine mit zwei gezahnten Preßschienen Bei der Herstellung gewisser Preßmusterund. maschenfester Wirkwaren auf Flachwirkmaschinen müssen nacheinander entweder alle. die gera,dzahligen oder die ungeradzahligen Nadeln gepreßt werden. Zur Erzielung dieser drei verschiedenen Preßarten ist es bereits bekannt, zwei Preßschienen zu verwenden, die je eine Reihe von Zähnen aufweisen, wobei die Zähne der einen Schiene mit den Zähnen der anderen Schiene derart abwechselnd angeordnet sind, daß sie unabhängig voneinander je mit den gerad- oder ungeradzahligen Nadeln oder beide Zahngruppen zusammen mit sämtlichen Nadeln zusammenwirken können. Bei bekannten Wirkmaschinen werden diese Preßschienen von schwingenden Lenkern gesteuert, die großen Raum beanspruchen und erhebliche Abmessungen aufweisen müssen, um zu vermeiden, daß sie sich durchbiegen und dem Betrieb der Wirkmaschine schädliches Spiel hervorrufen. Dieser Art ist auch die erfindungsgemäße Preßvorrichtung, bei der aber die vorstehend erwähnten Nachteile vermieden sind. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Steuerschiene parallel zur Nadelbarre verschiebbar angeordnet ist und mindestens eine Nut besitzt, die drei zur Nadelbarre parallele Teile aufweist, die durch zwei in entgegengesetzter Richtung abgeschrägte Abschnitte verbunden sind und in die. zwei Stifte ein; greifen, die je an einer Preßs:chiene sitzen, derart, daß die beiden Stifte sich je nach der Lage der Steuerschiene gleichzeitig in irgendeinem der drei parallelen Teile der Nut oder in je zwei dieser Teile befinden. Eine solche Anordnung ermöglicht durch einfache Betätigunb der einzigen Steuerschiene das wahl-«-eise Pressen der geradzahligen, der ungeradzahligen oder gleichzeitig sämtlicher Nadeln.
  • Bei manchen Wirkmaschinen ist bereits vorgeschlagen worden, eine Preßschiene der Fontur zu nähern oder von ihr zu entfernen, wozu eine parallel -zur Nadelbarre verschiebbare Steuerschiene dient, die ein: schräge Nut besitzt, in die ein an der Preßsclll.ene sitzender Stift eingreift; jedoch erlaubt eine derartige Anordnung nur die Steuerung einer einzigen Preßschiene, nicht aber die obenerwähnten drei Preßarten.
  • Die Erfindung betrifft weiter eine besondere Antriehsvorrichtu,ng, mittels deren der Steuerschiene die verschiedenen Bewegungen erteilt werden können, um die eine, die andere oder gleichzeitig beide Preßschienen vor- und zurückzuschieben.
  • In der Zeichnung stellen dar: Fig. i einen Querschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Pre:ßvorri.chtung in Ruhestellung, Fig.3 und 4. ähnliche Ansichten der Vorrichtung, jedoch in der Arbeitsstellung (Pressen der geradzahligen Nadeln), Fig: 5 und 6 wie Fig.3 und .l, jedoch in einer anderen Arbeitsstellung (Pressen der ungeradzahligen Nadeln), Fig.7 und S wie Fig.3 und 4., jedoch in einer dritten Arbeitsstellung (Presseil sämtlicher Nadeln), Fig.9 schaubildlich im größeren Maßstabe einen Teil der Preßglieder, Fig. io schaubildlich den@Antrieb derPreßglieder.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Vorrichtung zwei Schienen i und 2, deren Vorderseiten zahnartig von zwei zu zwei Nadelteilungen ausgeschnitten sind und die derart übereinandergelage.rt sind, daf) ihre Zähne ja und 2a in ihre gegenseitigen Einschnitte eingreifen und in diesen zwischen den Platinen 3 gleiten.
  • Die Schienen i und 2 werden in der Längsrichtung durch Lagerbuchsen ,l geführt, die an jedem Ende des Trägers der Platinen 5 angeordnet und durch Schrauben 6 abgestützt sind.
  • Die Enden der Schienen i und 2 sind mit Stiften 7, ; a und S, Sa versehen, deren untere Enden in Nuten 9, 9a urid i o, i oa einer Schiene i i hineinreichen. Diese Nuten sind rampenartig derart zugeschrägt, daß die geeigneten Verschiebungen dieser Schiene i i infolge der Einwirkung der Rampen auf die Stifte den getrennten oder gemeinsamen Vorschub der Schienen i und 2 zur Folge haben. Die Arbeitsweise ist folgende: Pressen der geradzahligen Nadeln: Vonder Ruhestellung der Fig. i und 2 ausgehend, erfolgt der Vorschub der Schiene 2 für das Anpressen der geradzahligen Nadeln A durch Verschiebung der Schiene 11 111 der Richtung des Pfeiles il (Fig. 4.) um den Hubel. Die Rampen 9 und 9a _ begegnen deal Stiften 8 und 8" und schieben diese bis zum Gipfel der Rampe, der der gemeinsamen Preßlinie X-Y der Schienen i und 2 entspricht. Die geradzahligen Nadeln,1 sind nun zugepreßt, die ungeradzahligen -Nadeln B dagegen sind es nicht.
  • Pressen der ungeradzahligen Nadeln: Der Vorschub der Schiene i für das Anpressen der ungeradzahligen Nadeln B (Fig.5 und 6) erfolgt -durch Verschiebung der Schiene i i in der Richtung des Pfeiles f= (dem Pressen der geradzahligen Nadeln entgegengesetzt) um einen Hub c=, wobei die Rampen io und ioa die Stifte,- und 7a betätigen.
  • Pressen sämtlicher Nadeln: Der gleichzeitige Vorschub der Schienen i und 2 (Fig. ,-und S) für das Pressen sämtlicher -Nadeln erfolgt durch Verschiebung der Schiene i i in derselben Richtung wie zuvor (Pfeil f i oder f=), jedoch um den Hub c2. Im Beispiel der Fig. S ist die Schiene i i in der Richtung des Pfeiles f3 verschoben worden (in derselben Richtung wie der vorerwähnte Hub c=, Fig. 6). Die Rampen io und ioa haben die Stifte;, S bzw. 7`, SU betätigt.
  • Selbstverständlich wird nach jeckm Preßvorgang die Schiene i i in die Ruhestellung (Fig.2) -zurückgeführt. um die Preßzäline zurückzuschieben.
  • Die verschiedenen Verschiebungen der Schiene i i können lediglich durch die übliche Sperradnackeneinrichtung erzielt werden, welche diese Schiene i i in der Reihenfolge des gewünschten Preßvorganges unmittelbar und zeitlich wiederkehrend betätigt. Dieser Antrieb kann jedoch viel vorteilhafter durch nachstehend beschriebene, in Fig. i o dargestellte Vorrichtung erfolgen.
  • Gemäß dieser Ausführungsart wirkt ein Nocken 12 auf einen Hebel 13 mit ausrückbarer Rolle 1:1; dieser Hebel treibt über eine Zahnstange 15 zwei miteinander kämmende und auf Wellen 16,1, 17a aufgekeilte Z-dinräder 16, 17 an. Auf diesen Wellen sind lose. zwei kleinere Zahnräder IS, i9 gelagert, die nicht miteinander. sondern mit einer waagerechten, durch die Schiene i i verlängerten Zahnstange 2o kämmen. Auf den Achsen 16a, 17 sind zwei Klauen 21, 22 verschiebbar aufgekeilt; diese Klauen sind durch Gabeln 23, 2:1 geführt, die mit Lenkern verbunden sind, an deren Enden Bügel 25, 26 sitzen, die selbst wiederum über Winkelhebel 27, 28 und mit Bügeln versehene Lenker 29, 30 mit Hebeln 31, 32 verbunden sind. Diese Hebel 31, 32 sind durch eine Zählvorrichtung 33 gesteuert. Die Klauen 21, 22 gestatten somit die Kupplung des einen oder des andern der Zahnräder iS, i9 mit der entsprechenden Welle 16a bzw. 17a-Ferner kann die gewöhnlich auf dein Nolklen 12 rollende und den Hub c3 für das Pressen sämtlicher Nadeln beN%irkende Rolle 14 auf einen Nocken 34 verschoben werden, und zwar über ein Gabelstück 35, einen mit Bügel versehenen Lenker 36, einen Winkelhebel 37 und einen weiteren Hebel 38, um je nach der von der Zählvorrichtung 33 bewirkten Auslese die entgegengesetzt verlaufenden Hübe cl oder e2 zu erzielen, die für das Pressen der geradzahligen oder ungeradzahligen Nadeln erforderlich sind.
  • Wie zu sehen ist, gestattet diese Einrichtung durch Einrücken der die Zahnräder 16, 18 oder 17, i 9 miteinander drehbar verbindenden Klaue 2 i bzw. 22 den Antrieb der Schiene i i in den beiden Richtungen und erteilt dieser die erforderliche Hubwehe, ja nachdem sich die Rolle 14 auf dem einen oder dem anderen der Nocken 12 oder 34 befindet.
  • Die oben beschriebene Preßvorrichtung gestattet die Erzielung von Preßmustenvare und auch von maschenfester Ware sowie von jeglichen, sich hieraus ergebenden Maschenverbindungen, die durch verschiedenen Wechsel der teilweisen Preßvorgänge und des Pressens sämtlicher Nadeln erzielbar sind. Diese Maßnahmen sind durch die Anordnung und Verteilung der Knöpfe auf der Zählvorlichtnng 33 erzielbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flachwirkmaschine mit zwei Preßs.chienen, die der Nadelfontur genähert oder von ihr entfernt werden können und j e eine Reihe von Zähnen aufweisen, wobei die Zähne der einen Schiene mit den Zähnen der anderen Schiene derart abwechselnd angeordnet sind, daß sie unabhängig voneinander je mit den gerad- oder ungeradzahlig en Nadeln oder beide Zalingruppen zusammen mit sämtlichen Nadeln zusammenwirken können, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Steuers,chicne (i i) parallel zur Nadelbarre verschiebbar angeordnet ist und mindestens eine Nut besitzt, die drei zur Nadelbarre parallele Teile aufweist, die durch zwei in entgegengesetzter Richtung abgeschrägte Abschnitte (9, io) verbunden sind und in die zwei Stifte (7, 8) eingreifen, die je an einer Preßschiene (1,2) sitzen, derart, -daß die beiden Stifte (7, 8) sich je nach der Lage der Steuerschiene (i i) gleichzeitig in irgendeinem der drei parallelen Teile der Nut oder in je zwei dieser Teile befinden.
  2. 2. Flachwirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zahnräder (18. i g), die lose, aber verschiebbar auf zwei in entgegengesetzter Richtung zueinander drehbaren Wellen (16a, 17a) gelagert sind, mit einer an der Steuerschiene (i i) angebrachten Zahnstange (20) kämmen und mit ihren zugehörigen Wellen mittels wahlweise geschalteter Kupplungen (21, 22) drehbar verbunden werden können, wobei zwei ebenfalls wahlweise geschaltete Nocken (12, 34) diesen Wellen Winkelverdrehungen mit zwei voneinander verschiedenen Ausschlagweiten erteilen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ... Nr. io 826, 102 55.1, 138 70-9, 499 972; britische Patentschrift ..... - 8899 v. J. 1893; USA.-Patentsehrift ....... - 1 033 723-
DEE52673D 1938-08-23 1939-06-17 Flachwirkmaschine mit zwei gezahnten Pressschienen Expired DE745939C (de)

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FR745939X 1938-08-23

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DE745939C true DE745939C (de) 1944-05-30

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ID=9147055

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DEE52673D Expired DE745939C (de) 1938-08-23 1939-06-17 Flachwirkmaschine mit zwei gezahnten Pressschienen

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102554C (de) *
DE138709C (de) *
DE10826C (de) * CARO & RIEDEL in Burgstaedt in Sachsen, Augustusstr Einrichtung an mechanischen Kulirstühlen zum Wirken von Deckelfersen
US1033723A (en) * 1911-05-24 1912-07-23 Louis Hirsch Straight-knitting machine.
DE499972C (de) * 1929-03-09 1930-06-17 Otto Seifert Wirkmaschinen Fab Schaltvorrichtung fuer die Presse von Pressmuster-Kettenwirkmaschinen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102554C (de) *
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DE499972C (de) * 1929-03-09 1930-06-17 Otto Seifert Wirkmaschinen Fab Schaltvorrichtung fuer die Presse von Pressmuster-Kettenwirkmaschinen

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