DE745968C - Reihenpackung fuer Zigarren oder Zigaretten - Google Patents
Reihenpackung fuer Zigarren oder ZigarettenInfo
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Classifications
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- B65D85/00—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
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Description
- Reihenpackung für Zigarren oder Zigaretten Die Erfindung bezieht sich auf eine Reihenpackung für Zigarren oder Zigaretten, deren Inhalt mittels eines um die Zigarren oder Zigaretten herumgelegten Zugbandes stückweise entnehmbar ist, wobei das eine Ende des Zugbandes am Behälter festgehalten und (las andere Ende des Zugbandes an der Dekkelseite des Behälters ausziehbar ist.
- Bei einer bekannten Reihenpackung dieser Art erfolgt das Herausziehen des Zugbandes und die Entnahme der Zigaretten über zwei getrennte Öffnungen des Behälters, ohne hierfür die zum Einfüllen der Zigaretten dienende Öffnung zu benutzen. Hierbei werden die Zigaretten beim Herausziehen des Zugbandes durch die eine Öffnung lediglich an die andere Öffnung herangefördert und dann erst durch seitliches Ausstoßen, also ohne %veitere Zuhilfenahme des Zugbandes, aus jener Öffnung entnommen. Dieser Vorgang ist umständlich und unsicher; da das verhältnismäßig schmale Zugband lediglich mittelbar über die Zigaretten am Behälter geführt ist, kann es unter der bei Schrägstellung der Zigaretten unvermeidlichen, einseitigen Zugbeanspruchung leicht einreißen und zerstört werden. Das Zugband kann in diesem Falle auch nicht zur Konservierung der Zigaretten, um diese vor den Einflüssen der Feuchtigkeit, der Temperatur u. dgl. besser zu bewahren, ausgenutzt werden, nachdem der mit zwei unverschließbaren Öffnungen versehene Behälter keine vollkommene Konservierung erlaubt. Durch die beiden freiliegenden, unverschließbaren Öffnungen des Behälters können überdies Tabakkrümel in unkontrollierbarer Weise herausfallen und zu Belästigungen des Rauchers führen. Diese beiden Öffnungen können schließlich, abgesehen von dem Aufwand, den ihre Anbringung verursacht, auch
hoch zu vielen sonstigen Anständen beim Packen un,l beim Gebrauch der Zigaretten Anlaf.l ge ben. Demgegenüber bestellt die Erfindung (larili. ,laß las Herausziehen des Zugbandes und die ?ritrialiine der Zigarren oder Zigaretten über gleiche. (furch einen Deckelüberschlag Verschließbare öfnung des Behälters erfol`;t, wohci (las Zugband die ganze, der Länge tiet- Zigarren wler Zigaretten entsprechen-le Freite der t iffnung einnimmt. Dadurch ist es nicht nur möglich. den Behälter trotz der nieclianisclien Entnahme der Zigarren oder Zigaretten unverändert zu lassen, sondern ihn auch unmittelbar zur ständigen Führung des Zugbandes an den #',eiteii@vän(len heran- zuziehen. Das Zugband Hirt sich in diesem: Falle viiIIi- unabhängig von der jeweiligen Lage und Anzahl die Zigaretten iin Behälter Tierausziehen, wobei es einerseits wegen ,einer größeren Breit, andererseits wegen seiner besseren Führung nicht mehr ein- reißen kann. Das Zü,ban#l fällt sich ferner finit besonderem Erfolg zur Konservierung vier Zigaretten heranziehen, (la die Zigaretten iii ihm vollständig eingekapselt liegen. Der sonst übliche Papiereinschlag für "Zigarren oder Zigaretten innerhalb der Packung kann dadurch entbehrt werden. Auf diese Weise ist also sowohl eine erhöhte Gebrauchssicher- heit als auch eine erhöhte Gebrauchsfrische (leg so gepackten Zigarren oder Zigaretten ohne jeden zusätzlichen baulichen Aufwand erreicht. Eine besonders zweckmäßige Ausführtilig "er Erfindung ist gegeben, wenn (las fest.e- haltene Ende des Zugbande. an der Kante einer mit den Zig,trre:i oder Zigaretten durell die U)fnung des Behälters eingeschobene Platte angeklebt ist. denn die Zigarren o -leg Zigaretten brauchen in diesem Falle nur auf das mit der Platte verbundene Zugband auf- -elegt tin-1 (tann unter leichter Spannung des Zugbandes gemeinsam in den Behälter ein- c,cliol)en zu werden. Das am @ecl;elüber- schlag vorstehende, lier<tttszielil)are Ende des Zu-bandes kann hierbei uni die (-iffnungskante ,los Behälters tierumgebogen und zwischen Alen Dechelüber,chlag und der Beliältertvaril 1n;e oder lösbar eingelegt werden, so (lab .sich neben der beson -fers einfachen Füllung auch eine besonders einfache Schließung (1:s Ilehälters ergibt. Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung näher dargestellt. -I?s zeigen: Fi-. r (len Hauptschnitt durch eine Reilien- paclcung für runde Zigaretten im gefüllten Zustand, Fig. 2 den entsprechenden- Schnitt bei Ent- rahine einer Zigarette- aus dem geöffneten Behälter, Zugbandes 7 wieder um die Ö -gnungskante io der Behälterwänd i i herumgelegt und mittels des Klebefleckes 12 an dieser befestigt. Das vorstehende freie Ende g' von der Länge des "Zugweges 2s kann bei festgehaltenem Dekheliib.erschlag längs dessen Außenkante i3 abgerissen werden, so daß es weiter nicht stört.Fig. 3 den Schnitt längs der Linie 111-1I1 in Lig. t, Fig.4 #fen Hauptschnitt durch eine 1'eill-L-ii- packun- für ovale Zigaretten ini gefüllten Zustand, Fig. ; den entsprechenden Schnitt l)ci der Hntnahine einer Zigarette aus (lein ,-- Behälter. Fig. ( den I-Iauptschnitt durch eine Zw@--i- rei@enpacl;ung für ovale Zigaretten ini ge- füllten Zustand, stark ausgezogen, und bei Entnahme einer Zigarette aus dein geöff- neten Behälter, strichpunktiert ausgezogen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. i bis 3 besteht die Packung aus einem Behälter 2, z. B. einer Schachtel aus Karton Oder Blech, in dem die Zigaretten 3 in ci:i-;r 1@eili@ parallel zueinander geschichtet liegen. Der Behälter = ist an einer I_:ingsseite parallel zu den "Zigaretten 3 (furch einen hlapIirleckel .I mit L`berschlag ; öfteni->ar. Die Zigaretten 3 sind auf einer Platte. zum Beispiel einem Stück Karton 6, von (l--i- Größe des Behälter: 2 unter Verinittltmg eines tun sie geschlungenen Zugbandes ,` festgehalten. Das Zugband ; besteht aus einuni Streifen reißfesten glatten Papier von perganient- oder staniolartiger Bescliaf- fvnheit, dessen Breite etwa der 1,iiiigu L der Zigaretten 3 entsl)richt. Das obere :in Jer @-'iffnungssite des Behälters 2 ruhen-IV 1'n(le N des Zugbandes ; ist an der Platte ft,tgeklel)t, während das untere gegenüber- liegende Ende 9 nach ollen allgebogen, tiin die Caftnungshante to der Behälterwan-I r i herumgeführt und zwischen dieser Wawl und dein Dechelüherschlag 3 eingelegt ist. Die Außenseite der Behälterwand il ist mit einem permanenten Klebefleck 12 \-ci,lli@n. mit dessen Hilfe (las Ende 9 des Zugban =les ; . nach Bedarf festgeklebt werden kann. Der Deckelüberschlag > ist an der Behälterwand r -r in der üblichen `'eise mittels eines @lebe- streifens 15. z. B. wie Banderolen. festge- halten. Blei Entnahme einer Zigarette 3 wird der Deckel I nach unten geklappt. das Ende (1 gelci-t des Zugbandes ; vom Klebefleck 12 und hierauf in der Zugrichtung Z paralk-l zur Längsmittelebene E des Behälters nach außen gezogen. Dadurch werden die Zigaret- ten 3 ohne Änderung ihrer gegenseitig,@n Lage parallel zu sich selbst nach der C:if- autigsseite des Behälters hingescholten. bis die erste Zigarette 3' die @iffnungshante 10 hinter sich läl:@t und frei-auf (lein Zugband; aufliegt. Ist der X'erschubweg der Zigarette 3' gleich ihrer Stärke s, so wird ein Zugweg von etwa -2 s benötigt. um rlie Zigarette 3' auf (fiese Weise dein Behälter zu entnehmen. -Nach- der Entnahme wird das Ende 9 des - Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig..4 und 5 sind die Zigaretten 3 durch das Zugband 7 unmittelbar im Behälter 2 festgehalten. Der ruhende Teil 18 des Zugbandes 7 ist tim die Öffnungskante io herumgelegt, wobei dessen Ende 8 etwa auf der Länge des Dekkelüberschlages 5 an der Außenseite der Bel::i@terwand ii festgeklebt ist; das ausziehbare, um die Öffnungskante io herumgelegte Ende des Zugbandes 7 ruht hierbei auf dem Ende 8 auf. Die ovalgeformten Zigarette!' 3 berühren sich an den Seitenflächen 14, die gegenüber dem ruhenden Teil 18 des Zugbandes 7 einen spitzen Winkel a einschließen. Dadurch gleiten einerseits die Zigaretten 3 über den ruhenden Teil i 8 des Zugbandes ;, andererseits der bewegliche Teil ig des Zugbandes 7 über die Zigaretten 3 leichter hinweg. Der bewegliche Teil ig des Zugbandes 7 ist an der Biegekante 16 des Dekkels .l, mit Hilfe der Einlagespannung der Zigaretten 3 festgeklemmt, so daß sein Ende g nicht eigens festgehalten zu werden braucht. Die Öffnungskante io springt gegenüber den Seitenkanten 17 des Behälters 2 etwas zurück, um den Betrag x, so daß die Seitenführung der ersten Zigarette 3' bis zum letzten Augenblick beibehalten und der erste, etwas größere Vorschub h kein Zurückschieben der folgenden Zigaretten 3 nach der Entnahme nötig macht.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind zwei übereinanderliegende Reihen von Zigaretten 3 durch das Zughand 7 zugleich !in _ Behälter 2 festgehalten. Während das obere Ende 8 des Zugbandes 7 an der Außenseite der Behälterwand i i angeklebt ist, ist das untere Ende g des Zugbandes 7 über der oberen Zigarettenreihe um die Öffnungskante io herumgebogen und zwischen dem festgehaltenen Ende und dem Deckelüberschlag 5 eingelegt. Die beiden Zigarettenreihen liegen um die halbe Zigarettenstärke s parallel zur Längsmittelebene .E gegeneinander versetzt unter Spannung an den Teilen 18, i9 des Zugbandes an. Durch das Zugband 7 werden beide Zigarettenreihen zugleich vorgeschoben; hierbei werden, wie in Fig.5 strichpunktiert, zuerst die oberen Zigaretten 3' frei, während die unteren Zigaretten 3" noch durch die nächstfolgenden oberen Zigaretten 3' zwischen den Teilen r8, ig des Zugbandes 7 unter Spannung gehalten werden. Beim Schließen des Deckels 4 wird die zu weit vorgeschobene Zigarettenreihe selbsttätig zurückgeschoben und das vorstelien& freie Ende g des Zugbandes ; an der Außen-Xaiite 13 des Deckelüberschlages .I al)geri ssen.
- Es zeigt sich also, daß mit einfachen -Mitteln, lediglich durch Benutzung des Zugban-<hi; ,^., die Zigaretten 3 nicht nur dauernd beisammengehalten, sondern auch jeweils in der verschobenen Lage im Behälter festgehalten werden, Die Zigaretten 3 behalten aus diesem Grunde ihre ursprüngliche Form und Füllung; sie können nacheinander, ohne Berührung mit der Hand, aus dem Behälter geschoben werden, wozu ein leichter Zug am Bande 7 genügt. Etwa zuviel entnommene Zigaretten 3 können durch Zurückklappen des Deckels 4 auch wieder leicht in den Behälter zurückgeschoben werden. Bei Ausbildung des Zugbandes 7 als reißfester, glatter Papierstreifen von pergament- oder staniolartiger Beschaffenheit können die Zigaretten 3 dadurch gleichzeitig auch gegenüber Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüssen konserviert werden. Durch diese Verpackung wird somit nicht nur jeder Tabakverlust, sondern auch jeder Beschaffenheitswechsel der Zigaretten 3 verhindert.
- Wie für Zigaretten kann die Packung auch für Zigarren Anwendung finden. Darüber hinaus kann die Packung auch für andere Füllungen, z. B. Tabak, Hülsen sowie- sonstige Genuß- oder Nahrungsmittel, in gleichbleibender Stückform angewendet werden:
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Reihenpackung für Zigarren oder Zigaretten, deren Inhalt mittels eines um die Zigarren oder Zigaretten herumgelegten Zugbandes stückweise entnehmbar ist, wobei das eine Ende des Zugbandes am Behälter festgehalten und das andere Ende des Zugbandes an der Deckelseite des Behälters ausziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Herausziehen des Zugbandes (7) und die Entnahme der Zigarren oder Zigaretten (3) über die gleiche, durch einen Deckelüberschlag (5) verschließbare Öffnung des Behälters (2) erfolgt, wobei das Zugband (7) die ganze der Länge (L) der Zigarren oder Zigaretten entsprechende Breite der Öffnung einnimmt.
- 2. Packung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das festgehaltene Ende (8) des Zugbandes (;) an der Kante einer mit den Zigarren oder Zigaretten (3) durch die Öffnung des Behälters (2) eingeschobenen Platte (6) angeklebt ist.
- 3. Packung nach Anspruch i und 2, dadurch gekenn7eichnet, daß das ausziehbare Ende (9) des Zugbandes (7) um die Öffnungskante (io) des Behälters (2) herumgebogen und zwischen dem Deckelüberschlag (5) und der Behälterwand (i i) lose oder lösbar eingelegt ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... r. 561 889 USA.- 1718572-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH162992D DE745968C (de) | 1940-08-18 | 1940-08-18 | Reihenpackung fuer Zigarren oder Zigaretten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH162992D DE745968C (de) | 1940-08-18 | 1940-08-18 | Reihenpackung fuer Zigarren oder Zigaretten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE745968C true DE745968C (de) | 1944-11-23 |
Family
ID=7183761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH162992D Expired DE745968C (de) | 1940-08-18 | 1940-08-18 | Reihenpackung fuer Zigarren oder Zigaretten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE745968C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009103B (de) * | 1953-10-23 | 1957-05-23 | Wilma Wendt Geb Oellrich Dr | Hebestreifen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1718572A (en) * | 1927-07-30 | 1929-06-25 | Moses M Marcuse | Cigarette package |
| DE561889C (de) * | 1931-07-03 | 1932-10-19 | Paul Gotterbarm | Verpackung fuer Stumpen, Zigarillos o. dgl. |
-
1940
- 1940-08-18 DE DEH162992D patent/DE745968C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1718572A (en) * | 1927-07-30 | 1929-06-25 | Moses M Marcuse | Cigarette package |
| DE561889C (de) * | 1931-07-03 | 1932-10-19 | Paul Gotterbarm | Verpackung fuer Stumpen, Zigarillos o. dgl. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009103B (de) * | 1953-10-23 | 1957-05-23 | Wilma Wendt Geb Oellrich Dr | Hebestreifen |
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