DE745975C - Verfahren zum Armieren von Kohlebuersten - Google Patents

Verfahren zum Armieren von Kohlebuersten

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Publication number
DE745975C
DE745975C DER115175D DER0115175D DE745975C DE 745975 C DE745975 C DE 745975C DE R115175 D DER115175 D DE R115175D DE R0115175 D DER0115175 D DE R0115175D DE 745975 C DE745975 C DE 745975C
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DE
Germany
Prior art keywords
carbon brushes
contact
reinforcing carbon
armoring
power supply
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Expired
Application number
DER115175D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Reinhard Mueller
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Ringsdorff Werke K G
Original Assignee
Ringsdorff Werke K G
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/12Manufacture of brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)

Description

  • Verfahren zum Armieren von Kohlebürsten Kohlebürsten werden bekanntlich vielfach mit Anschlußkabeln, vorzugsweise aus Kupfer, versehen. Besonders bei höheren Strombelastungen ,im Betriebe tritt erfahrungsgemäß nm Laufe der Zeit eine erhebliche Zunahme des Übergangswiderstandes zwischen Kabel und Kohle ein, ,die durchaus unerwünscht ist. Diese Erscheinung wird durch eine fortschreitende Oxydation der Kontaktstelle hervorgerufen.
  • Es wurde nun die Feststellung .gemacht, daß die Vergrößerung des Übergangswider-11 auch bei starken Belastungen volllcommen dadurch verhindert werden kann, daß die Kohlen in der Umgebung der Kontaktzonen mit härtbaren, kein Ammoniak abspaltenden Kunstharzen getränkt werden.
  • Unter Kunstharzen sind in diesem Zusammenhang grundsätzlich alle härtbaren Kunstherze, insbesondere solche auf Phenol- oder Harnstoffbasis, zu verstehen, insoweit sie beim Härten keine Stoffe abgeben, die, wie z. B. Ammoniak, geeignet sind, ihrerseits das Kontaktmetall anzugreifen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird man solche Kunstharze bevorzugen, bei deren Verarbeitung mehr oder minder kostspielige Lösungsmittel nicht benötigt werden. Besonders gut haben sich wasserlösliche Phenolharze bewährt, wie man sie z. B. mit metallischem Magnesium als Kontaktmittel herstellt.
  • Besonders geeignet ist das Verfahren bei den sogenannten Stampfkontakten, bei denen ein Kupferkabel in einer Bohrung der Bürste mittels einer zusammengestampften Metallpulvermasse befestigt ist, weil hier außer dem Schutz gegen Oxydation auch noch eine mechanische Verfestigung erzielt wird. Hier läßt sich die Tränkung durch oberflächliches, gegebenenfalls mehrmaliges Bestreichen der Kohlebürsten mit flüssigem, etwa 50 °/aigern Magnesiumphenolharz in der Umgebung der Kabeleinführung erreichen. Das Kunstharz wird begierig aufgesaugt und tränkt gleichzeitig die Kohle in der Umgebung des Kontaktes, den .eingestampften Teil des Kabels sowie die Stampfmasse selbst.
  • Man kann auch dieKohlevorderStampfung durch Einfüllen des Kunstharzes in das Bohrloch für das Kabel vortränken und anschließend den Stampfkontakt fertigstellen.
  • Die Aushärtung des Kunstharzes erfolgt zweckmäßig durch sachgemäße Ofenbehandlung, z. B. bei Temperaturen zwischen oo und roo 1. Man kann aber auch die Aushärtung durch die Eigenerwärmung der Kohlebürsten während des Betriebes erreichen.
  • Durch die teilweise Tränkung der Kohlebürsten mit Kunstharz wird nicht nur eine, sehr hohe Oxydationsbeständigkeit bei starken Belastungen gewährleistet, sondern gleichzeitig eine bedeutende Verfestigung des Stampfkontaktes in der Kohle erreicht.
  • Man hat zwar schon, in erster Linie bei Stampfkontakten, Deckschichten aus Leim oder kalthärtenden Kunstharzen benutzt. Hierdurch wurde die Stampfung jedoch nur mechanisch geschützt, d. h. auch bei im Betrieb stark erschütterten Bürsten konnte die obere Schicht der Stampfmasse nicht mehr losgerüttelt werden. Ein Schutz gegen Oxyclation konnte auf diese Weise nicht erreicht werden, denn es handelt sich bei diesen Deckschichten um einen ausgesprochen oberflächlichenAbschluß von minimalerTiefenwirlkung. Es darf als bekannt vorausgesetzt "verden, daß gerade kalthärtende Kunstharze ein sehr -eringes Eindringvermögen besitzen und aus diesem Grunde für die Sperrholzverleimung bevorzugt werden, bei welcher es auf die Verhütung des Durchschlagens, d. h. der tiefergehenden Tränkung, ankommt. DieÜberlegenheit der gemäß der vorliegenden Erfindung dargelegten Arbeitsweise liegt gegenüber dein bisher bekannten Stand der Technik klar auf der Hand, denn der Luftsauerstoff greift durch die poröse Kohlebürste hindurch (las Kontaktmetall allseitig an, sofern ihm nicht erfindungsgemäß durch die nachträgliche Kunstharztränkung der Weg versperrt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Armieren von Kohlebürsten mit Stromzuführungskabeln, d;idurch gekennzeichnet, daß die Kohlen in der Umgebung der Kontaktzonen mit härtbaren, kein Ammoniak abspaltenden Kunstharzen getränkt werden.
  2. 2. Verfahren zum Armieren von Kohlebürsten mit Stromzuführungskabeln, gekennzeichnet durch die Verwendung eines wasserlöslichen etwa 50'1,i,-"en llagnesiumphenolharzes zur Tränkung der Kontaktstelle mit anschließender Härtung hei 80 bis roo°. Zur Abgrenzung des Amneldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DER115175D 1943-01-21 1943-01-21 Verfahren zum Armieren von Kohlebuersten Expired DE745975C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227134B (de) * 1962-07-20 1966-10-20 Schunk & Ebe Gmbh Abschaltkohlebuerste
DE102005054686B3 (de) * 2005-11-16 2007-05-24 Hoffmann & Co. Elektrokohle Ag Kohlebürste mit Anschlusskabel

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE102005054686B3 (de) * 2005-11-16 2007-05-24 Hoffmann & Co. Elektrokohle Ag Kohlebürste mit Anschlusskabel

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