DE746036C - Wasserwaage mit einer in einem Gehaeuse sitzenden Libelle - Google Patents

Wasserwaage mit einer in einem Gehaeuse sitzenden Libelle

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DE746036C
DE746036C DEC56186D DEC0056186D DE746036C DE 746036 C DE746036 C DE 746036C DE C56186 D DEC56186 D DE C56186D DE C0056186 D DEC0056186 D DE C0056186D DE 746036 C DE746036 C DE 746036C
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DE
Germany
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housing
bolt
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slot
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Expired
Application number
DEC56186D
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Inventor
Arthur Capelle
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/18Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids
    • G01C9/24Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids in closed containers partially filled with liquid so as to leave a gas bubble
    • G01C9/26Details
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Abstract

Wasserwaage mit einer in einem Gehäuse sitzenden Libelle, bei welcher das Gehäuse in einem Stemmloch der Waage mittels eines quer zur Längsachse desselben gerichteten exzentrischen Bolzens verschwenkbar angeordnet ist. Der betreffende Bolzen ist als Schraubenbolzen mit im mittleren Teil exzentrisch ausgepartem Schaft ausgebildet.

Description

  • Wasserwaage mit einer in einem Gehäuse sitzenden Libelle Die Erfindung betrifft eine Wasserwaage mit einer Libelle, deren Gehäuse in einem Stemmloch der Waage verschwenkbar angeordnet ist. Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen die Einstellung der Libelle von oben mittels einer durch das 13eckblech hindurchgehenden Schraube erfolgt. Die Schraube drückt dabei mit ihrem Kopf auf das Blech. Dabei bietet der versenkte Kopf auf dem Blech nur eine geringe Abdichtungsmöglichkeit, so daß das Eindringen von Staub und Wasser in das Stemmloch nicht mit Sicherheit vermieden werden kann. Es ist ferner auch bereits vorgeschlagen worden, die Verstellung der Libelle durch einen quer zur Längsachse des Stemmloches gerichteten exzentrischen Bolzen vorzunehmen. Dabei erfolgte die Verstellung des Gehäuses durch eine an dem Bolzen befindliche Exzenterscheibe, während die Feststellung des Bolzens durch einen auf der einen Seite der Waage befindlichen vorspringenden Zeiger und eine auf der anderen Waagenseite befindliche ebenfalls vorspringende Flügelmutter vorgenommen wird. Diese Ausgestaltung ist deswegen nachteilig, weil die Anordnung einer Exzenterscheibe an dem Bolzen zunächst ein großes Stemmloch erfordert, das zu einer Schwächung der gesamten Waage führt. Weiter ergibt diese Exzenterscheibe ein starkes Drehmoment, welches leicht zu einer selbständigen Verschiebung der Einstellung führen kann. Besonders störend sind ferner die an der Außenseite der älteren Waage erforderlichen Mittel zum Festlegen des Bolzens, nämlich der auf der einen Seite befindliche, über eine Skala bewegte Zeiger und die auf der anderen Seite der Waage befindliche Flügelmutter. Diese vorspringenden Teile schließen die Verwendung der Waage für viele Zwecke aus und können ferner leicht zu einer Beschädigung des Werkzeuges bzw. des damit hantierenden Arbeiters führen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der Bolzen als selbständiger, in das Holz der Waage eingeschraubter Schraubenbolzen mit im mittleren Teil exzentrisch ausgespartem Schaft ausgebildet ist, dessen exzentrischer Teil in einen Schlitz des Libellengehäuses eingreift. Infolge der neuen Gestaltung ist es möglich, den Bolzen von außen von der Seite her einzuführen und in dem breiten Holzfutter zu lagern, so daß eine einwandfreie Abdichtung gegeben ist. Die Fertigung der neuen Vorrichtung ist ferner erheblich vereinfacht.
  • Jedes störende Drehmoment und jede zusätzliche Vergrößerung des Stemmlochs fällt fort, ebenso jedes über die Waage seitlich vorstehende Teil.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführuslgsform der Erfindung ist der Schlitz des Libellengehäuses federnd ausgebildet. Durch die Einspannung des verjüngten Bolzens in dem federnden Schlitz wird eine selbsttätige Bremsung erzielt, die ein ungewolltes Verstellen des Bolzens verhindert und diesen in der richtigen Lage festhält. Der Schlitz kann statt am Libellengehäuse selbst auch an einem Lenker oder einem federnden Arm sitzen der mit dem Libellengelläuse verbunden ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. I die Wasserwaage von der Seite gesehen, Fig. 2 das aufgeschnittene Stemmloch für die zur Bestimmung derWaagerechten dienende Libelle mit der neuen Einstellvorrichtung in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2, Fig. 4 das aufgeschnittene Stemmloch für die zur Bestimmung der Waagerechten dienende Libelle mit einer weiteren Ausführungsform der Einstellvorrichtung.
  • Die Wasserwaage I hat iI1 bekannter NVeise zwei Libellen nebst Schaulöchern 2, 3r zum Ablesen der Röhrenlibellen für die Einstellung der Waagerechten bzw. Senkrechten.
  • Die Röhrenlibellen sind dabei, wie die Fig. 2 bis 4 zeigen, in an sich bekannter Weise in Stemmlöchern 4 angeordnet, welche nach außen durch ein eingekittetes Deckglas 5 und ein oberes Abschlußblech 6 abgedeckt sind. In diesem Stemmloch ruht die Röhrenlibelle 7 in einem Gehäuse 8, das auf seiner einen Seite an einer Flachkopfsellraube 9 mit Eisengewinde schwenkbar gelagert ist. Die Verschwenkung des Libellengehäuses zum Einstellen der Libelle erfolgt durch den Einstellbolzen 10. Dieser Einstellbolzen ist, wie die Fig. 2 und 3 zeigen, in seiner Mitte einseitig ausgenommen. Der stehengebliebene Zapfen II des Bolzens ist in einem Schlitz I2 geführt, der bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform unmittelbar am Gehäuse sitzt, während er bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 4 durch einen Lenker I3 mit dem Gehäuse 8 verbunden ist. Vorzugsweise ist zum mindesten eine Seite des Schlitzes federnd ausgebildet, nin den eszentrisch angeordneten Zapfen II des Einstellbolzens ro federnd einzuspannen und festzuhalten. Durch die Elemmwirliung der entsprechend starli bemessenen Feder wird eine ungewollte Verstellung des Einstellbolzens verhindert.
  • Die Schraube g und der Bolzen lo sind von der Seite der Wasserwaage aus in das Ilolz eingeführt, so daß der Bolzen IO auch von dort aus einstellbar ist. Da die beiden Enden der Schraube g und des Bolzens IO fest in entsprechenden Bohrungen des Waagellkörpers geführt sind, so ist eine sichere und unverrückbare Lage der Libelle und eine einlvandfreie Abdichtung des Stemmloches sichergestellt. Andererseits ist die Schraube 10 leicht herauszuschrauben und wieder zu entfernen, so daß die neue Einstellvorrichtung auch von einer ungelernten Kraft leicht in die Wasserwaage eingebaut und auch ausgewechselt werden kann. Die Veränderung der Einstellung kann während des Aufliegens der Waage erfolgen.
  • Zur Erleichterung der Einfügung der Einstellvorrichtung für die Libelle. welche zur Bestimmung der Senkrechten dient, liegt das entsprechende Stemmloch und das zugehörige Schauloch nicht in der Mitte der Flachseite, sondern vorzugsweise so, daß das Schauloch 3 von der Anschlagseite weiter entfernt ist als von der gegenüberliegenden Seite. Dies hat den weiteren sehr erheblichen Vorteil, daß die während des Gebrauchs allmählich leidende Anschlagseite xviederholt neu abgerichtet oder abgehobelt werden kann, ohne daß das Stemmloch für die Libelle zur Ablesung der Senkrechten angeschnitten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wasserwaage mit einer in einem Gehäute sitzenden Libelle, deren Gehäuse in einem Stemmloch der Waage mittels eines quer zur Längsachse desselben gerichteten exzentrischen Bolzens s-ersehsx-enkl)ar angeordnet ist. dadurch Relienilzeichnet. daß der Bolzen als seitlich in das Holz der Waage eingeschraubter Sehraubenbolzelì mit im mittleren Teil exzentrisch ausgespartem Schaft ausgebildet ist. dessen exzentrischer Teil in einen Schlitz des Libellengehäuses eingreift.
  2. 2. Wasserwaage nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz federnd ausgebildet ist.
  3. 3. Ävasserwaage nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz in einem Lenker oder einem federnden Arm (I3) sitzt, der mit dem Libellengehäuse verbunden ist.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen standes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: französische Patentschrift Nr. 633 2I7 (Zusatz 37 324); britische Patentschrift .... - 415 903.
DEC56186D 1940-12-17 1940-12-17 Wasserwaage mit einer in einem Gehaeuse sitzenden Libelle Expired DE746036C (de)

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DE746036C true DE746036C (de) 1944-06-02

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ID=7028284

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR633217A (fr) * 1927-04-22 1928-01-25 Niveau
GB415903A (en) * 1932-12-23 1934-09-06 Niels Christensen Bach Improvements in or relating to spirit levels

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR633217A (fr) * 1927-04-22 1928-01-25 Niveau
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