DE746294C - Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken. - Google Patents
Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Summenzugvorrichtung zum. selbsttätigen dezimalstellenweisen
Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken, wobei beim Einbringen der den
Summenzug aus den Vertikal- und Querzählwerken einleitenden Handsteuerglieder in
ihre Winkliage die diese Steuerg-Meder in
der Wirklage haltenden Sperrglieder in Antriebsbereitsc'haft zu einem in Abhängigkeit
von der Wagenbewegung steuerbaren gemeinsamen AuslösegLied 'brkrgbar sind, mach Patent
730 661.
Die in dem Hauptpatent beschriebene Freigabeeinrichtung der niedergedrückten Suminenzugsteuerglieder
hatte den Nachteil, daß die Wiederauslösung der niedergedrückten Siimmenzugsteuerglieder in Abhängigkeit von
an den Vertikalzählwerken angeordneten Steuergliedern erfolgte, so daß die Vertikalzählwerke
mit der' Wiederauslösung der Summenzugsteuerglieder belastet wurden. Infolge
der in dem zwischen den Steuergliedern der Vertikalzählwerke und den Summenzugsteuergliedern
befindlichen Gestänge auftretenden Getriebereibungen und der zu bewegenden
Masse des .Getriebegestänges kam es vor, daß die Summenzugsteuerglieder nicht ausgelöst
wurden, was zu unliebsamen Störungen führte.
Der Erfindung gemäß werden diese Nachteile dadurch behoben, daß die Freigabe der
Summenzugsteuerglieder durch ein durch die Wagenbewegung in eine Vorbereitungslage
bringbares und in Abhängigkeit von einem kraftangetriebenen Glied steuerbares Auslöseglied erfolgt.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine
Ausführungsform des Erfindungsgegenstande: dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise Seitenansicht einer Schreibrechenmaschine, die mit der Vorrich
S tung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist, wobei verschiedene nicht unmittelbar zur Erfindunggehörende
Teile weggelassen sind,
Abb. 2 eine von links vorn gesehene schaubildliche Ansicht von dem selbsttätigen Summenzug
aus den Vertikal- und Querzählwerken dienenden Teilen.
Allgemeine Beschreibung
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung stellt eine Verbesserung in der in dem Hauptpatent
730661 beschriebenen Schreibrechenmaschine mit Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen
dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken dar. Es soll daher
ao in vorliegender Beschreibung auf Einrichtungen dieser Schreibrechenmaschine, soweit
diese mit der Erfindung im Zusammenhang stehen, nur so weit eingegangen werden, wie
dies für das Verständnis der Erfindung erforderlich erscheint. Ferner sind für die
Teile, welche dem obengenannten Patent entsprechen, bzw. die Teile, die auf Grund
der vorliegenden Einrichtung nur eine konstruktive Änderung erforderten, die in dem
vorgenannten Patent gewählten Bezugszeichen beibehalten worden, während die neuen Teile
von 300 an \vekern>unieriert sind.
Bei der in dem Hauptpatent 730661 beschriebenen
Auslösevorrichtung für eine niedergedrückte Summenzugtaste 22 für die Vertikalzählwerke
bzw. für eine Summenzugtaste 23 für das Querzählwerk wurden die zugehörigen Sperrhebel 293", 140 (Abb. 10 und
12) des genannten Patents durch in Abhängigkeit von der Wagenbewegung gesteuerte
Glieder 155, 153, 148, 147 zum Zwecke der
Freigabe der niedergedrückten Summenzugtaste über ein verhältnismäßig sperriges Hebelgestänge betätigt. Diese Art der Auslösung
der niedergedrückten Summenzugtaste 22 bzw. 23 von den rroit der Wagenbewegung
nach links wandernden Vertikalzählwerken aus war infolge großer Getriebereibungen
-und ungünstiger Habelübertragungen schwer und unzuverlässig.
Die in vorliegender Erfindung für ein zweites Querzählwerk vorgesehene Summenzugtaste,
die der Summenzugtaste 23 (Abb. 2) entspricht, ist mit dem Bezugszeichen 23« versehen,
und der der Summenzugtaste 23" zugeordnete Sperrhebel ist mit dem Bezugszeichen 140« belegt worden.
Gemäß der Erfindung wird in Abhängigkeit von den an der Wagenbewegung teilnehmenden
Vertikalzählwerken ein Glied 314 lediglich in Vorbereitungslage zu einem kraft-
angetriebenen Glied 327 gebracht, worauf die Auslösung der jeweils niedergedrückten Summenzugtaste
22 bzw. 23, 23" in Abhängigkeit von dem Kraftantrieb der Schreibrechenmaschine bewirkt wird.
Vorgang beim Niederdrücken
einer Summenzugtaste zwecks
Suramenzuges aus einem
Querzählwerk
Beim Niederdrücken beispielsweise der Summenzugtaste 23 (Abb. 2 j zwecks Summenzuges
aus einem Querzählwerk der Schreibrechenmaschine wird der zugehörige Tastenhebel
136 im Uhrzeigersinne entgegen der Wirkung der Feder 137 um die Achse 135 verschwenkt
und nimmt infolge der Schraubenverbindung 552 den Sperrhebel 140 mit, welcher
dabei unter der Wirkung einer Feder 141 mittels seines Armes 142 in eine Nut
163 einer Sperrschiene 139 beeinflußt wird.
Auf diese Weise wird die betätigte Summenzugtaste 23 in der niedergedrückten Stellung
gehalten.
Beim Niederdrücken der Summenzugtaste 23 wirkt der Tastenhebel 136 mittels seines
Ansatzes 164 gleichzeitig auf einen Bolzen 167 des Hebels 166 ein und verschwenkt
diesen im Uhrzeigersinne um die Lagerstelle 16*8. Hierbei nimmt dieser infolge der Stiftschlitzverbindung
169, 170 den Hebel 171 im
entgegengesetzten Drehsinn des LThrzeigers mit, der dabei mittels seines Lappens 173
auf den Lappen 174 des Hebels 175 einwirkt und diesen im Uhrzeigersinne ausschwenkt.
Demzufolge gibt der Arm 175" des Hebels 175 die Nase einer Kupplungsklinke 178 frei,
die nun, dem Druck der Feder 503 folgend, sich an der Kurvenscheibe 502 verschiebend,
mit einem Kupplungsrad T in Eingriff kommt, welches auf der .Hauptantriebsachse 504 befestigt
ist. Infolgedessen nimmt die Kurvenscheibe 501 an der Drehbewegung der von
dem nicht dargestellten Motor der Schreibrechenmaschine dauernd im Uhrzeigersinne
angetriebenen Antriebsachse 504 teil und bringt dadurch die übliche Summenzugvorrichtung
der Schreibrechenmaschine in Tätigkeit, "ο
Beschreibung der Einzelteile der
Auslösevorrichtung für die Summenzugtaste
η der Vertikal- und
Querzählwerke
Ein Hebelarm 301 ist mittels einer Lagernabe 302 auf einer Achse 303 befestigt, welch
letztere im Maschinengestell 1 (Abb. 1) gelagert ist. Auf dieser Achse 303 sind gegenüber
den der Summenzugtaste 22 bzw. 23" zugeordneten Sperrhebeln 293" bzw. 140" weitere
Hebelarme 304 bzw. 305 befestigt. An
dem linken aus dem Maschinengestell ι herausragenden
Ende 306 der Achse 303 ist ferner mittels einer Nabe 307' ein Hebel 308
fest angeordnet, wobei die Lagernabe 307 den Hebel 308 im erforderlichen Abstand von dem
Maschinengestell 1 hält. Mittels einer Zugfeder 309, welche einerseits an einem in dem
Hebel 308 eingenieteten Stift 310 und andererseits an einem in dem Maschinengestell, 1
to angeordneten Anschlagbolzen 311 aufgehängt
ist, werden der Hebel 308 und die mit ihm in Verbindung stehenden Teile 303, 304, 301,
305 dauernd im Uhrzeigersinne beeinflußt, wobei die Ruhelage durch Anschlag der Oberkante
des Hebels 308 an dem Anschlagbolzen
311 bedingt ist. In dem nach rückwärts ragenden Ende des Hebels 308 ist ein Niet
312 befestigt, der einen KiSrvenschlitz3i3
einer Stange 314 durchtagt und dadurch diese
ao längs verschiebbar führt. Die Stange 314 ist
weiter in einem nach oben ragenden abgewinkelten Lappen 315 vermittels1 einer Nietschlitzverbindung
316, 317 an einem Hebel 251 verschiebbar
geführt. Dabei sei bemerkt, daß der Nietschlitzverbiradiung 316, 317 so viel Spiel
gelassen ist, daß die Stange 314 einen kurzen Schwenk weg im Uhrzeigersinne (Abb. 1) ausführen
kann.wobei alsSohwenkpunktdieseNieitschlitzverbindung
316,317 .bestimmt ist. Unter
dem Einfluß einer Feder 318, welche einerseits an einem S tift 319 der Stange 314 und andererr
seits in einer Öse 318« des Hebels 251 befestigt
ist, wird diese Stange 314 dauernd nach oben bewegt, wobei in der Normallage derselben
die Unterkanten der Schlitze 313, 317 an den
betreffenden Nieten 312 bzw. 316 zum Anschlag
kommen. Der .Hebel 251 ist mittels einer Lagerschraube 252 schwenkbar an der
Vorderwand des Rechenwerkes 9 der Schreibrechenmaschine
angeordnet und wird meinem Führungssch'litz 337 eines an der Rechenwerksvorderwand
befestigten Führungswinkels
338 geführt. An einem Federaufhängestift
339 des Führungswinkels 338 ist eine Zugfeder 340 aufgehängt, deren freies Ende an
einem Stift 320 eingehängt, ist, der in dem Hebel 251 befestigt ist. Demzufolge wird der
Hebel 251 datiternd im Uhrzeigersinne beeinflußt,
wobei derselbe an der Oberkante des Führungsschlitzes 337 des Führungswinkels
338 Anschlag findet und dadurch die Normallage der Teile 314, 251 bedingt. An dem
Hebel 251 ist ferner mittels einer Schraube 254 eine Klinke 253 schwenkbar angeordnet.
Eine Feder 255, die mit ihrem einen Ende in der Klinke 253 und mit ihrem anderen
Ende in einem A#ge des Hebels 251 eingehängt ist, beeinflußt die Klinke 253 dauernd
~ im umgekehrten Uhrzeigersinne, wobei dieselbe an einem Anschlagstift B zum Anschlag
kömmt, welcher in dem Hebel 251 befestigt ist. Eine Schräge der Klinke 253 ragt in die
Bewegungsba'hn von Steuernasen 2 5.6 der üblichen an den Vertikalzählwerken angeordneten
Frontplatten 51, wodurch diese Nasen 256 die Vorrichtung in Abhängigkeit von der
Wagenlinksbewegung zu steuern vermögen. Dagegen weicht diese Klinke 253 bei der Rech'tsbewegung des Papierwagens P (Abb. 1)
infolge ihrer nachgiebigen Anordnung durch die Feder 255 den Einwirkungen der Nasen
256 nach rechts schwenkend aus. An dem, nach unten ragenden Teil 321 der Stange 314
ist ferner mittels Schrauben 322, welche durch Längsschlitze 323 eines Teiles 324 ragen, letzteres
einstellbar befestigt. Eine rechtwinklig nach rechts abgebogene Nase 325 des Teiles
324 vermag mit einer Nase 326 eines üblichen doppeliarmigen Hebele 327 zusammenzuwirken,
twelchier um eine in dem Maschinengestell eingeschraubte Lagerschraube 328 schwenkbar
ist. Dabei sei bemerkt, daß die Antriebsverbindung 325, 326 normalerweise unterbrochen
ist. Mittels einer Schraube 329 steht dieser Hebel 327 mit einem Teil 330 in gelenkiger
Verbindung, welch letzteres auf einer Verbindungsstange 331 eines in dem Patent
729 631 näher beschriebenen Schwenkrahmens 332 (Abbi. 1) befestigt ist. Der um den
Lagerpunkt 333 schwenkende Rahmen 331 wird von der Kurvenscheibe 501 angetrieben,
indem diese mittels des erhabenen Teiles 501° auf eine auf der Verbindungsstange
331 angeordnete Rolle 334 einwirkt und den Schwenkrahmen bei jeder Umdrehung der
Kurvenscheibe 501 im Uhrzeigersinne beeinflußt. Dabei gleitet die Verbindungsstange
331 in einem Längsschlitz 335 (Abb. 1) des
Maschinengestells 1 abwärts. Bei dieser Schwenkbewegung des Schwenkrahmens 331
bewirkt dieser über ein geeignetes im Patent 650091 beschriebenes Getriebegestänge einen
Linksschaltschritt des Papierwagens der Schreibrechenmaschine.
An der Stange^ 14 ist weiter ein Handgriff
336 angeordnet, der zwecks Handauslösung der jeweils niedergedrückten Summenzugtaste
22, 23, 23« der Schreibrechenmaschine bei Fe'hlbedienung oder Störungen innerhalb der
Maschine aus dem nicht dargestellten Maschinenge'häuse herausragt. -■
Wirkungsweise der Auslösevorrichtung für die Summenzugtasten
der Vertikal-und Q u e r ζ ä h 1 w e r k e
Im nachfolgenden soll die Wirkungsweise der Auslösevorrichtung für die Summenzugtaste
23 eines Querzählwerkes beschrieben werden.
Bei dem durch Niederdrücken der Summenzugtaste 23 ausgelösten Summenzug findet
derselbe selbsttätig statt. Während des Summenzuges aus dem zugehörigen Querzählwerk
einer Schreibrechenmaschine wandert dieses infolge Mitnahme durch ein Vertikalzählwerk
über ein hier nicht dargestelltes Mitnehmergestänge in Wagenschrittrichtung. Sobald dabei
die niedrigsten Rechenstellen der beiden Zählwerke in Arbeitsstellung einlaufen, gleitet
auch die Nase 256 (Abb. 2) der Vorderplattc 51 des Vertikalzählwerkes auf die Schrägfläche
der Klinke 253 auf, wodurch der Hebel 251 infolge Anlage der Klinke 253 gegen den
Stift B des Hebels 251 entgegen der Wirkung
der Feder 3 40 im umgekehrten Ührzeigersinne um die Schraube 252 verschwenkt wird.
Infolgedessen wird zufolge der Nietschlitzverbindung 31ε, 317 die Stange 314 nach
unten bewegt. Hierbei gleitet die obere Kante 313« des Kurvenschlitzes 313 an dem Niet
312 des Hebels 308 entlang, wodurch infolge dieser Schrägkante 313° des Schlitzes 313 die
Stange 314 nach links (Abb. 2) geschwenkt wird. Dabei wird die Abbiegung 325 des an
der Stange 314 angeordneten Teiles 324unterhalb
der Nase 326 des Hebels 327 bewegt. Die Kurvenscheibe 501 wirkt nun unmittelbar
nach dem Schließen der Kupplung 325, 326 mittels! des erhabenen Teiles 501« auf
die Rolle 334 (Abb. 1) des Schwenkrahmens 332 ein und schwenkt dadurch letzteren im
Uhrzeigersinne um den Lagerpunkt 333. Dabei gleitet dessen Verbindungsstange 331 in
dem Längsschlitz335 des Maschinengestells 1
abwärts, an deren Bewegung zwangsläufig der Teil 330 teilnimmt. Letzterer beeinflußt sei- j
nerseits zufolge der Schraubenverbindung 329 den Hebel 327 im Uhrzeigersinne um die ;
Schraube 328, dessen Nase 326 hierbei auf j die Abbiegung 325 des Teiles 324 der Stange
314 einwirkt und letztere entgegen der Wirkung der Feder 318 in dem Längsschlitz 317
abwärts bewegt. Dabei wirkt auch die Oberkante 313s des Schlitzes 313 auf den Niet
312 des Hebels 308 ein, wodurch der Hebel 308 entgegen der Wirkung der Feder 309 im
umgekehrten Uhrzeigersinne (Abb. 2) beeinflußt wird. Infolgedessen werden .die Achse
303 und damit auch die Hebel 304, 301, 305 im gleichen Drehsinne geschwenkt, wobei der
Hebel 301 mittels seiner Nase 300 auf den Arm 145 des Hebels 140 einwirkt. Infolgedessen
schwenkt der Sperrhebel 140 entgegen dem Einfluß der Feder 141 im umgekehrten
Uhrzeigersinne um die Schraube 552, wobei dessen Arm 142 aus der Nut 163 der Sperrschiene
139 heraustritt. Demzufolge kehrt nunmehr der Tastenhebel 136 der Summenzugtaste
23 unter der Wirkung der Feder 137 in die Normallage zurück, in welcher der
Ansatz 138 an der Sperrschiene 139 Anschlag findet Dabei gibt auch die Nase 164 des
! Tastenhebels 136 den Stift 167 des Hebels
166 frei, wodurch über die Stiftschlitzverbinduwg
169,170, den Hebel 171 und den Lappen
173, 174 der Hebel 175, dem Zuge seiner
Feder 177 folgend, im umgekehrten Uhrzeigersinne um die Achse 135 verschwenkt wird,
so daß dessen Arm 175" wieder in die Bewegungsbahn der Nase der Kupplungsklinke
178 schwenkt.
Hierauf verursacht der weiter im Uhrzeigersinne schwenkende Schwenkrahmen 332
(Abb. 1), wie üblich, gleichzeitig mit dem zu diesem Zeitpunkt zum Anschlag an die
Schreibwalze kommenden Typenhebel einen ; weiteren Schaltschritt des Papierwagens P der
Schreibrechenmaschine nach links. Infolgedessen gleitet die Nase 256 des nach links
bewegten Vertikalzählwerkes von der Schräge der Klinke 253 (Abb. 2) ab.
Währenddessen hat sich die Kurvenscheibe 501 weiter im Uhrzeigersinne gedreht, so
daß der erhabene Teil 501« der Kurvenscheibe 501 die Rolle 334 (Abb. 1) des Schwenkrahmens
332 wieder freigegeben hat. Dieser schwenkt nunmehr unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder im entgegengesetzten
Drehsinne des Uhrzeigers in seine Ruhelage zurück. Der Hebelarm 330 wird dabei aufwärts bewegt und verschwenkt dadurch
den Hebel 327 im umgekehrten LTirzeigersinne um die Schraube 328, so daß die Nase
326 des Hebels 327 den Lappen 325 des Teiles 324 der Stange 314 freigibt. Die Teile 314,
251, 308, die Achse 303 und die an ihr angeordneten Hebel 301. 304 und 305 kehren
nunmehr unter der Wirkung der Federn 3.18, 340 und 309 in ihre Ruhelage gemäß Abb. 2
zurück.
Am Ende der letzten Vollumdrehung der Kurvenscheibe 501 schlägt die Nase der Kupplungsklinke
178 an den nunmehr in dessen Bewegungsbahn ragenden Arm 175" des
Hebels 175 an. Infolgedessen wird in üblicher Weise die Kupplungsklinke 178 außer
Bereich des Kupplungsrades T gebracht, wodurch die Kurvenscheibe 501 wieder zum Stillstand
kommt. Die Auslösung einer anderen, in niedergedrückter Stellung gesperrten
Summenzugtaste 22 oder 23« findet auf die gleiche Art und Weise statt, so daß auf diese
nicht mehr näher eingegangen werden soll. In diesen Fällen beeinflussen jeweils die Hebel
oder 305 den beim Niederdrücken einer Summenzugtaste 22 bzw. 23« in Fühlungnahme
geschwenkten Sperrhebel 293" bzw. 140".
Claims (8)
- Patentansprüche\i. Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken, wobei beim Einbringen der den Summenzug ausden Vertikal- und Querzählwerken einleitenden Handsteuerglieder in ihre Wirklagie, die diese Steuerglieder in der Wirklage haltenden Sperrglieder in. Antriebsbereitschaft zu einem in Abhängigkeit von der Wagenbewegung steuerbaren gemeinsamen Auslöseglied bringjbar sind, nach Patent 730661, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Summenzugsteuerglieder (22, 23, 23°) durch ein durch die Wagenbewegung in eine Vorbereitungslage bringbares und in Abhängigkeit von einem kraftangetriebenen Glied (327) steuerbares Auslöseglied (314) erfolgt.
- 2. Summenzugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in Abhängigkeit von der Wagenbewegung in eine Vorbereitungslage bringbare Auslöseglied (314) sowohl zu einem in Abhängigkeit vom Kraftantrieb steuerbaren Glied (327) als auch zu einem Glied (308) eines für die Summenzugsteuerglieder (22, 23, 23") vorgesehene Auslösefinger (3,°4> 3OI> 3°5) tragenden ScWenkgliedes (3°3) m Wirklage bringbar ist.
- 3. ' Summenzugvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch - gekennzeichnet, daß das in Abhängigkeit von der Wagenbewegung in eine Vorbereitungslage bringbare Auslöseglied (314) mit einem eine Nase (325) tragenden Stellglied (324Ί versehen ist.
- 4. Summenzugvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in Abhängigkeit von der Wagenbewegung in eine Vorbereitungslage bringbare Auslöseglied (314) mit der Nase (325) seines Stellgliedes (324) in die Bewögungsba'hn einer Nase (326) eines vorteilhaft als doppelarmiger Hebel ausgebilde: ten, in Abhängigkeit vom Kraftantrieb steuerbaren Gliedes (327) bringbar ist.
- 5. Summenzugvorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbereitungslage des Auslösegliedes (314) mit dem vom Kraftantrieb steuerbaren Glied (327) durch eine im Auslöseglied (314) vorgesehene, mit einem ■ Teil (312) des Gliedes (308) des die Auslösefinger (304, 301, 305) tragenden Scbwenkgliedes (303) »usamtnerowiriken'de Steuerkurve (313) erfolgt.
- 6. Summenzugvorrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auslöseglied (314) ein Handsteuerglied (336) zum wahlweisen Freigeben der Surnmenzugs'teuerglieder (22, 23, 23«) vorgesehen ist.
- 7. Summenzugvorrichtung nach Anspruch ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (314) vorteilhaft als einarmiger, in der Nähe seines einen Endes die Steuerkurve (313) tragender Hebel ausgebildet ist, der an seinem anderen Ende "vermittels einer Stiftschlitzverbindung (316, 317) an ein von der Wagenbewegung steuerbares Glied (251) angelenkt ist und an dem die Steuerkurve tragenden Ende mit der Kupplungsnase (325) für den Kraftantrieb versehen ist.
- 8. Summenzugvorrichtung nach Anspruch ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied (314) mit dem von der Wagenbewegung steuerbaren Glied (251) entgegen der Antriebsbewegung des Äuslösegliedes (314) durch den Kraftantrieb (327) vermittels eines Kraftschlus- _ses(3i8) in Fühlung in der Stiftschlitzverbindung (316, 317) gehalten wird.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften
Betracht gezogen worden.inHierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938M0142691 DE746294C (de) | 1938-09-06 | 1938-09-06 | Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1938M0142691 DE746294C (de) | 1938-09-06 | 1938-09-06 | Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE746294C true DE746294C (de) | 1944-06-15 |
Family
ID=34398546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938M0142691 Expired DE746294C (de) | 1938-09-06 | 1938-09-06 | Summenzugvorrichtung zum selbsttätigen dezimalstellenweisen Leerschreiben von Vertikal- und Querzählwerken. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE746294C (de) |
-
1938
- 1938-09-06 DE DE1938M0142691 patent/DE746294C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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