DE746724C - Niederfrequenz-Induktionsofen - Google Patents

Niederfrequenz-Induktionsofen

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Publication number
DE746724C
DE746724C DER108807D DER0108807D DE746724C DE 746724 C DE746724 C DE 746724C DE R108807 D DER108807 D DE R108807D DE R0108807 D DER0108807 D DE R0108807D DE 746724 C DE746724 C DE 746724C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
frequency induction
induction furnace
sump
low frequency
Prior art date
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Expired
Application number
DER108807D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Essmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUSS ELEKTROOFEN KOMM GES
Original Assignee
RUSS ELEKTROOFEN KOMM GES
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE746724C publication Critical patent/DE746724C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/06Crucible or pot furnaces heated electrically, e.g. induction crucible furnaces with or without any other source of heat
    • F27B14/061Induction furnaces
    • F27B14/065Channel type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Niederfrequenz-Induktionsofen Bei den bekannten Niederfrequenz-Induktionsschmelzöfen mit einem am Grunde des Ofens einmündenden geschlossenen Schmelzrinnensystem muß ständig die Schmelzrinne und der Ofenboden im Bereich der Schmelzrinnenmündungen mit flüssigem Schmelzgut erfüllt sein, damit -der Sekundärstromkreis geschlossen ist. Dieser sog. Anfahrsumpf muß- bei der Inbetriebsetzung des Ofens flüssig eingebracht, also in einem aideren, kleineren Ofen vorgeschmolzen werden. Solange sich die Ofengröße in. bestimmten Grenzen hielt, war dies ohne weiteres durchzuführen. Das heutige Bestreben geht jedoch dahin, die Leistung der Induktionsöfen immer mehr zu steigern. Man hat bereits Öfen mit mehreren am Grunde des Ofens einmündenden Schmelzrinn.ensystemen gebaut. Mit der Zahl der Schmelzrinnen steigt die Schmelzleistung. Um jedoch mehrere Schmelzr innensysteme räumlich unterzubringen, muß auch der Ofenraum entsprechend vergrößert werden; dadurch aiber vergrößert sich auch der notwendige Anfahrsumpf derart, daß ein anderer großer Ofen nötig wäre, um ihn vorzuschmelzen. Denn der ganze Ofenboden im Bereich der Rinnenmündun:gen muß ja von flüssigem Schmelzgut erfüllt sein. Durch diese Notwendigkeit schien also der Leistungssteigerung eine Grenze gesetzt zu sein.
  • Durch die Erfindung wird diese Schwierigkeit beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß der Querschnitt des Ofenraumes im Bereich der Rinnenmündung erheblich verringert ist, um einen kleinen Anfahrsumpf zu erzielen. In den Abb. i bis ,4 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Abb, i und 2 zeigt in zwei Schnitten die Anwendung an einem lan.ggestreckten Ofenraum, Abb. 3 und 4., ebenfalls in zwei Schnitten, die Anwendung an einem Ofenraum mit kreisförmigem Grundriß.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i lind 2 hat der Ofenraum a., der in bekannter Weise von feuerfestem Baustoff b unisclilossen ist, die Form eines langgestreckten Troges. Dir Querschnittverringerung des Ofenraumes im Bereich ,der Rinnenmündungen wird in diesem Fa11 dadurch erzielt, daß über die ganze Ofenlänge hinweg am Grunde des Ofenraumes ein muldenförmiger Ansatz c angeordnet ist. In diesen münden zu beiden Seiten die Schmelzrinnen d bis i, die in bekannter Weise je eine Primärspule umschließen. Die Zahl der Schmelzrinnen kann beliebig groß sein, da man auch die Länge des Ofens beliebig ändern kann, ohne den grundsätzlichen Aufbau zu ändern. Die nötige Sumpfmenge bleibt trotzdem gering: denn der kleine muldenförmige Ansatz braucht nur soweit mit flüssigem Schmelzgut gefüllt zu werden, daß die Stromkreise der Schmelzrinne geschlossen werden.
  • Nachdem dieser kleine Anfahrsunipf in den Ofen eingebracht ist, kann mit festem Schmelzgut weiter beschickt werden.
  • Solange der Ofen in Betrieb ist, bleibt zweckmäßig ein größerer Betriebssumpf ini Ofen, damit inan die Beschickung von oben her auf den Spiegel des flüssigen Sumpfes werfen kann. Die A.bstichöffnung k befindet sich deshalb oberhalb des normalerweise im Ofen verbleibenden Betriebssu npfes. Um den Ofen in längeren Betriebspausen restlos entleeren zu können, erhält der muldenförmige Ansatz c etwas Gefälle und an seiner tiefsten Stelle eine :besondere Aibstichöffnung 1.
  • In -dem Ausführungsbeispiel nach Abh.3 und .1. hat der Ofenraum in kreisförmigen Grundriß. Die Querschnittverringerung des Ofenrauin.es wird in diesem Falle dadurch erzielt, -daß ein ringförmiger Ansatz ia angeordnet ist. In diesen münden, gleichmäßig auf den Umfang verteilt, die Schmelzrinnen o bis t. Die Zahl der Schmelzrinnen kann auch in diesem .Fall beliebig groß sein, da man. den Durehme:sser des Ofenraumes beliebig groß wählen kann, ohne daß der Anfahrsumpf in den ringförmigen Ansatz zu grob wird.
  • Der Ansatz zur Aufnahme des Anfahrsumpfes kann auch jede beliebige andere Form haben. Bedingung ist nur, claß sein Rauminhalt klein ist im Verhältnis zum gesamten Ofenraum. Beispielsweise kann auch ein muldenförmiger Ansatz gewählt werden, der aus drei in Stern- oder Dreieckforni zusammengeschlossenen Zweigen besteht. In diese Zweige münden dann die Schmelzrinnen in gleichmäßiger Verteilung nach einem der in der Elektrotechnik üblichen Drelistronianschlußsvsteine.
  • Ebenso wie die Anzahl der Scltnelzi-innen kann auch die Forin des Ofenraumes beliebig sein.
  • Der Ofen kann verwendet «-erden zuin Schmelzen von Eisen und Metallen aller Art, ferner für elektrolytische Bäder, Salzbäder 1i. (-1g1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i . N Niederfrequenz-Induktionsofen mit mehreren am Grunde des Ofens einmündenden . geschlossenen Schnielzrinnensvsternen, dadurch gelcenn.zeichntt, daß der Querschnitt .des Ofenraumes im Bereich V der Rinnenmündungen erheblich %--rringert ist, uni einen kleinen Anfahrsuinpf zu erzielen. Niederfrequenz-Induktionsofen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen ain Grunde eines langgestreckten Ofenraumes (a) angeordneten, geradlinig verlaufenden. muldenförmigen -Zusatz (c), in den auf beiden Seiten beliebig viele Schmelzrinnen «1, e, f, g, 1r, i) münden. 3. Nie:derfrequenz-Induktionsofen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Grunde eines Ofenraumes (m) mit kreisförmigem Grundriß angeordneten ringförmigen Ansatz (ih, in den Leliebig viele Sch.inelzrinnen (o., p, (l, r, ,,, t) münden. Zur Abgrenzung des Aniteldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 192..681, 414748, 51105a 6-19-bgi; französische Patentschrift ... Nr. 845 030; britische d77720.
DER108807D 1940-11-26 1940-11-26 Niederfrequenz-Induktionsofen Expired DE746724C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057290B (de) * 1956-02-17 1959-05-14 Demag Elektrometallurgie Gmbh Doppelherd-Induktionsofen zum Schmelzen von Metallen und Verfahren zum Betrieb dieses Ofens

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DE414748C (de) * 1922-12-14 1925-06-04 Oscar Scarpa Elektrischer Mehrphaseninduktionsofen
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FR845030A (fr) * 1937-10-27 1939-08-09 Finspongs Metallverks Aktiebol Perfectionnement dans les fours électriques à induction

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