DE747047C - Verfahren zur kontinuierlichen Waschung von fluessigen Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Waschung von fluessigen Kohlenwasserstoffen

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DE747047C
DE747047C DEB190827D DEB0190827D DE747047C DE 747047 C DE747047 C DE 747047C DE B190827 D DEB190827 D DE B190827D DE B0190827 D DEB0190827 D DE B0190827D DE 747047 C DE747047 C DE 747047C
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DE
Germany
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hydrocarbons
liquid hydrocarbons
continuous washing
washing
vessel
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Expired
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DEB190827D
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English (en)
Inventor
Dr Emil Sandlar
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DER KOHLENWERTSTOFF VERBAENDE
Original Assignee
DER KOHLENWERTSTOFF VERBAENDE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G19/00Refining hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by alkaline treatment
    • C10G19/02Refining hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by alkaline treatment with aqueous alkaline solutions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur kontinuierlichen Waschung von flüssigen Kohlenwasserstoffen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Waschung von müssigen Kohlenwasserstoffen mit Waschflüssigkeiten, die mit den Kohlenwasserstoffen nicht mischbar sind.
  • Bei solchen Reinigungsverfahren ist im kontinuierlichen Betrieb die laufende Abführung "des mi. dem Waschmittel nicht mischbaren .Ausgangsstoffes von Wichtigkeit.
  • Nach der Erfindung wird nun vorgeschlagen, für die Durchführung eines solchen Verfahrens eine an sich bekannte Vorrichtung zu verwenden, die aus zwei kommunizierenden Behältern besteht, in denen die Flüssigkeiten durch Rohrleitungen umlaufen, deren Mündungen im J#Iaupbgefäß durch nach unten bz.w. nach oben abgeschlossene, im entgegengesetzten Sinne gekrümmte Saug- bzw. Stauwände versehen sind. An sich sind solche Vorrichtungen bekannt. So ist eine solche Vorrichtung in .der deutschen Patentschrift 630 9o6 beschrieben, um Schaum aus Ammonsulfatsättigern abzuführen, wobei die Rotation der Flüssigkeit zur Ableitung des Schaumes benutzt wird.
  • Im vorliegenden Falle jedoch handelt es sich um ein anderes Problem, nämlich die Abtrennung der Kohlenwasserstoffe von der Waschlauge, die 'bei der Behandlung zur Emulsionsbildung mit den Kohlenwa.sserstoffen neigt. Die Trennung einer solchen Emulsion wurde gewöhnlich durch Stehenlassen herbeigeführt, jedoch ist das Arbeiten mit solchen Absetzbehältern nicht zufriedenstellend.
  • Bei dein Vorgehen nach der Erfindung dagegen wird das Absetzen in der Bewegung durchgeführt, und es hat sich herausgestellt. daß eine gute und schnellte Abtrennung der gewaschenen Kohlenwasserstoffee von der Waschlauge während der Bewegung in dein nachgeschalteten Gefäß stattfindet.
  • .Mit Vorteil kann die Einführung der Kohlenwasserstoffe am Boden des Hauptgefäßes in tangentialer Richtung derart stattfinden, daß darin eine Rotation der Flüssigkeit bewirkt wird, die durch ein Rührwerk unterstützt werden kann. Dadurch wird ein Kreislauf der Waschlauge und eine Abführung der gewaschenen Kohlenwasserstoffe in das kommunizierend angeschaltete, mit einer Ablaufleitung versehene Gefäß erzi#,It. Die gewaschenen Kohlenwasserstofföle laufen durch ein in geeigneter Höhe in diesem nachgeschalteten Gefäß angebrachtes Abflußrohr ab, während die Lauge durch eine Verbindung im Kreislauf zu deni Hauptgefäß zttrückkehrt und zur Wa,chung weiterer Mengen von Kohfenwasserstoffen dient.
  • Vorteilhaft können dabei in an sich bekannter Weise kombinierte Laugen verwendet werden, so dafa aus Benzol in einem Arbeitsgang unter Benutzung von verhältnismäßig kleinen Vorrichtungen mehrere schä clliche Stoffe kontinuierlich entfernt werden können. Bei An@v,-ntitirig eines Gemische, von Natronlauge- und Natrisinisttlfidlauge lassen sich beispielsweise Schwefelkohlenstoff, Mercaptane, Eleinentarschwef;l und Schwefelwasserstoff entfernen.
  • In der Zeichnung wird. die an sich bekannte Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach. der Erfindung dargestellt. In den beiden Behältern .1 und h, die mittels der Rohrleitungen a. und b kommunizierend verbunden sind, befindet sich eine Waschlauge, z. B. Natronlauge. Am Boden des Gefäßes r1 wird durch die tangential angebrachte Zuleitung c Benzol oder ein anderer flüssiger Kohlenwasserstoff eingeführt, wodurch der Inhalt des Behälters :-i in Rotation gerät. Dadurch wird eine innige 'Mischung des Benzols mit der Natronlaige erzielt.
  • Die gekrümmte Seitenwand C, die sich pflugartig der kreisenden Flüssigkeit esitgegenstellt, ist unten waagerecht a'bgeschlossen und utirn:ttelbar hinter der Rohrmündung a an der Gefäßwand angesetzt. Die im entgegengesetzten Sinne gekrümmte Seitenwand D mit einem oberen waagerechten Abschluß ist unmittelbar vor der 'Zündung der Rohrleitung b angebracht. Durch diese gekrümmten Seitenwände wird eine Druel:-bzw. Saugwirkung hervorgerufen. Durch ein nichtgezeichnetes Rührwerk kann eine rotierende Bewegung der Flüssigkeiten hervorgerufen werden, die -zunächst durch das Rohr c Behandlungsgut ansaugt. Die Flüssigkeit staut sich an ,der oberen Rohrmündung a, es. entsteht ein Druck, der die Flüssigkeit nach dem zwe_ten Gefäß B strömen läßt, aus der sie infolge der in der ltohrniündung b hervorgerufenen Saugwirkung in das Gefäß A zurückgeführt wird.
  • In dem Gefäß ß findet eine Trennung von Waschmitteln (z. B. -Natronlauge) und Kohlenwasserstofföl i z. B. Benzol) statt, wobei das leichtere Benzol durch die oben angebrachte Leitung d abfließt. Beispiel i Wenn ein destilliertes Benzol oder Benzin von den mit iibergegangenenVerunreinigungeu befreit werdest soll, so ist bei einer tiiglicheti Durchsatztnenge von .I5 t ein dreimaliges Naschen in einem Agitator von r t Inhalt erforderlich. Das bedingt zunächst einmal einen entsprechen:len Auffangbehälter für (las-Destillat (d.5 t). Dann muß in drei Chargen gewaschen werden, was viel "Zeit und Kraft für das Wasch-cn und Unipumpen in Anspruch nimmt. \ach der Eifindung können dagegen die genannten :Mengen in einer Apparatur von z bis 3 ebin Inhalt ohne 7_wischenbehälter laufend gewaschen werdet:, da das von der Blase ablatifl-tirie Benzol durch die virrgeseh-esie =@nsaugvorrichtung eingeführt wird und über das z@s-eitL Gefäß als gereiiiirtes Produkt abläuft. Benzole rnit e:neiti hohen 'Iercaptangehalt waren nach der t-@'asehung ini Agitator noch niercal,tanhaltig, bei der Waschung nach der vorliegenden Erfindung war das Benzol mercaptanfrei. l3:esus gUinstige Ergebnis wurde auch bei (l°r @-ertvessdung von gemischten Laugen für die fdeiauswaschtmg von @cliwefellcolileiistoff, Seliwefelwasserstof und 'Iereaptan erzielt. Beispiel a Ein stark plietiol= und kreosothaltiges Braunkohlenteeröl wurde nach der üblichen Agitatorenwäsche und dem- Umlaufverfahren mit 51,10 einer io°;,,ig,#-n Natronlauge gewaschen. Es entstand dah:i eine stark I?mulsion, die erst nach längerer Zeit durch Stehenlassen getrennt werden konnte, und zwar mußte das gesamte Gemisch vorher stark angewärmt werden. Das Braunkohl-euteeröl war nach der M"aschung noch schwach sauer. Wurde hingegen rias Braunkohlenteeröl nach der Erfindung gewaschen, so trat keine Emulsionsbildung ein. Das gewaschene Braunkohlenteeröl konnte entsprechend dem Zulauf abgezogen werden und war volllzommesi neutral.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCI3: Verfahren zurkontinuierlichenWaschung . von flüssigen Kohlenwasserstoffen mit Waschflüssigkeiten, .die mit den Kohlenwasserstoffen nicht mischbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß man eine an sich bekannte Vorrichtung verwendet, die aus zwei kommunizierenden Behältern besteht, in denen die Flüssigkeiten durch Rohrleitungen, deren Mündungen - im Hauptgefäß (A) durch nach unten bzw. nach oben abgeschlossene, in entgegengesetztem Sinne gekrümmte Saug- bz.w. Stau-,vände versehen sind, umlaufen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift...... Nr, 630 9o6; britische - ...... - 361 Zoo;
    Hoffert and Clayton, Motor Benzole its Production and Use,
  2. 2. Auflage, London 1938, S.446/447.
DEB190827D 1940-05-29 1940-05-29 Verfahren zur kontinuierlichen Waschung von fluessigen Kohlenwasserstoffen Expired DE747047C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB361200A (en) * 1930-02-06 1931-11-19 Karl Beck Improved manufacture of cellulose acetate threads and textile fabrics of acetate silk
DE630906C (de) * 1934-10-27 1936-06-08 Ammoniak Verkaufs Vereinigung Entfernung von Schaum aus Ammonsulfatsaettigern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB361200A (en) * 1930-02-06 1931-11-19 Karl Beck Improved manufacture of cellulose acetate threads and textile fabrics of acetate silk
DE630906C (de) * 1934-10-27 1936-06-08 Ammoniak Verkaufs Vereinigung Entfernung von Schaum aus Ammonsulfatsaettigern

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