DE747848C - Aufschlagzuender mit Maskensicherung - Google Patents

Aufschlagzuender mit Maskensicherung

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DE747848C
DE747848C DEA89880D DEA0089880D DE747848C DE 747848 C DE747848 C DE 747848C DE A89880 D DEA89880 D DE A89880D DE A0089880 D DEA0089880 D DE A0089880D DE 747848 C DE747848 C DE 747848C
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DEA89880D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/24Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder mit Maskensicherung Die Erfindung bezieht sich auf einen Auf- schlagzünder mit Maskensicherung, bei welchem der Hub des durch den -Aufschlag zurückgeworfenen Nadelbolzens von einem Allschlag begrenzt wird, der ihn seitlich aus der gegen den Pillenbolzen gerichteten. Lage ausschwenkt, und besteht darin, daß der Anschlag in die Führungsbohrung für die Zündpille oder den Initiator hineinragt, so daß er die Zündpille in ihrer vorderen Grenzlage aufhält.
  • Hierdurch unterscheidet sich die Erfindung von den bekannten Einrichtungen, bei welchen der Anschlag im Zünderkopf angeordnet und zum Festlegen der vorderen Grenzlage der Zündpille ein zusätzlicher Anschlag vorgesehen ist. Der Umstand, daß die beiden getrennten Anschläge für den Nadelbolzen und für die Zündpille in zwei verschiedenen Arbeitsgängen hergestellt werden müssen, bringt den Nachteil mit sich. daß man von vornherein mit größeren Toleranzen und Abmessungen- rechnen muß, wenn die Betriebssicherheit im Fall der Zündung oder 'der Sicherung gegeben sein soll. Nach der Erfindung wird die erforderliche Genauigkeit mit einfacheren Mitteln erreicht, da alle Abmessungen, die auf die Wirkungsweise des Zünders einen Einfluß haben, allein auf den Anschlag bezogen sind. Neben der einfacheren Herstellungsweise ist es außerdem möglich, für den gleichen Grad der Betriebssicherheit mit geringeren Toleranzen. und Abmessungen auszukommen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. i bis 3 schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den neuen Zünder in gesichertem Zustande, ' Abb.2 den Zünder in entsichertem Zustande, nachdem das Geschoß bereits einen Teil der Flugbahn zurückgelegt hat, Und Abb.3 den Zünder beim vorzeitigen Aufschlag innerhalb der Maskensicherheitsstrecke. Das eine Zündglied@ist von der in dem Gehäuse 2 gelagerten Zündkapsel i gebildet. Diese kann sich in der Bohrung 3 der Hülse 4. frei verschieben. Der Pillenbolzen 2 wird in der hinteren Lage von zwei oder mehr Sicherungselementen, im gezeichneten Falle voll den Kugeln 5 gehalten. Die Kugeln 5 werden von der Hülse 7 gesichert, welche vbn einer Feder 8 an eine Distanzkugel 9 angedrückt wird, die im Zünderkörper aufsitzt. Beim Abschuß verschiebt sich die Hülse 7 nach hinten und gibt die Kugel 9 frei, die dann in den freien Raum io fällt. Sobald die Beschleunigung des Geschosses aufgehört hat, schiebt die Feder 8 die Hülse 7 nach vorn in ihre äußerste Lage, wodurch die Sicherungskugeln 5 frei werden und den Pillenbolzen 2 mit der Zündkapsel i freigeben. Dieser kriecht bis zu dem in die Bohrung 3 hineinragen,den Anschlag 1-2 vor (.A@bb. 2). Dadurch gelangt die Zündkapsel so nahe an die Nadel, daß letztere beim Aufschlag des Geschosses die Zündkapsel augenblicklich zündet.
  • Der Anschlag 12 dient noch einem anderen Zweck. Wenn nämlich das Geschoß auf irgendeinen Widerstand auftrifft, bevor der Pillenbolzen bis zum Anschlag 12 vorgekrochen ist, stößt der Nadelbolzen 13 niit seinem Flansch i i auf den Anschlag 12 auf, welcher den schwach bemessenen, mit dein Kopf 14 hinter der Kopfmembran 15 liegenden Nadelbolzen 13 verbiegt. Dadurch wird die Spitze der Nadel 6 aus ihrer gegen die Zündkapsel gerichteten Lage abgebogen. Der Pillenbolzen 2 mit der Zündkapsel trifft dami mit seinem vorderen Rande 18 an die abgebogene Spitze der Nadel 6 (Abb. 3). Dadurch wird jedes spätere Scharfwerden des Zünders ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufschlagzünder mit Maskensicherung, bei welchem der Hub des durch den Aufschlag zurückgeworfenen Nadelbolzens von einem Anschlag begrenzt wird, der ihn seitlich aus der gegen den Pillenbolzen gerichteten Lage ausscli%venkt, dadurch gekennzeichnet. daß der Anschlag (12) in die Führungsbohrung (3) für die Zündpille oder den Initiator (io) hineinragt, so daß er die Zündpille in ihrer vorderen Grenzlage aufhält. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: französische Patentschriften N r. 795 830, 6-13 259. 69o 879.
DEA89880D 1939-07-19 1939-07-19 Aufschlagzuender mit Maskensicherung Expired DE747848C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3330209A (en) * 1964-08-31 1967-07-11 Messrs Gebruder Junghans Ag Self-destroying fuze for rotating projectiles
FR2539225A1 (fr) * 1983-01-11 1984-07-13 Mecanique Precision Aeronautiq Tete de fusee perfectionnee a percussion, notamment pour roquette, a armement temporise

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR643259A (fr) * 1923-07-26 1928-09-13 Anciens Ets Skoda Fusée percutante
FR690879A (fr) * 1929-02-18 1930-09-26 Anciens Ets Skoda Sécurité pour fusées
FR795830A (fr) * 1934-12-28 1936-03-23 Fusée percutante à fonctionnement par enfoncement du percuteur ou par inertie du porte-amorce ou par ces effets combinés

Patent Citations (3)

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FR795830A (fr) * 1934-12-28 1936-03-23 Fusée percutante à fonctionnement par enfoncement du percuteur ou par inertie du porte-amorce ou par ces effets combinés

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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