DE748332C - Addier- und Subtrahiervorrichtung - Google Patents

Addier- und Subtrahiervorrichtung

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DE748332C
DE748332C DEST60103D DEST060103D DE748332C DE 748332 C DE748332 C DE 748332C DE ST60103 D DEST60103 D DE ST60103D DE ST060103 D DEST060103 D DE ST060103D DE 748332 C DE748332 C DE 748332C
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  • Addier- und Subtrahiervorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Addier-und Subtrahiervorrichtung.
  • Derartige Vorrichtungen sind bereits in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Sie sind vorzugsweise so eingerichtet, daß in einem Deckblech der Vorrichtung, getrennt von den zur Addition dienenden, in entsprechender Stellenzahl vorhandenen, mit Zahlenreihen versehenen und in senkrechter Richtung nebeneinander angeordneten Einstellschlitzen für die darunterliegenden, mit Einstellrasten versehenen, senkrecht verschiebbaren Zahlenskalen entsprechende besondere, zur Subtraktion benötigte, ebenfalls tnit Zahlenreihen versehene Einstellschlitze v orgesehen sind, die vorzugsweise entweder oberhalb oder unterhalb der für die Addition verwendeten Einstellschlitze oder im anderen Deckblech der Vorrichtung auf der den zur Addition dienenden Einstellschlitzen abgewandten Seite angeordnet sind. Jedenfalls sind bei diesen Vorrichtungen stets getrennte, zur Addition bzw. zur Subtraktion benötigte, in einem oder beiden Deckblechen der Vorrichtung vorgesehene Felder mit jeweils einer den Stellenwerten der Vorrichtung entsprechenden Anzahl von mit Zahlenreihen versehenen, senkrechten Einstellschlitzen erforderlich, wobei die Schaulöcher zum Ablesen des entsprechenden Rechenergebnisses je nach der einseitigen oder beidseitigen Anordnung der Felder entweder zwischen den letzteren oder aber beidseitig der Vorrichtung unterhalb der Felder horizontal angeordnet sind.
  • Diese bekannten Vorrichtungen sind, abgesehen davon. daß sie keine selbsttätigen Stellenwechseleinrichtungen besitzen und schon deshalb zu Fehlerquellen Anlaß geben können, insofern besonders nachteilig, als die Anordnung je eines zur Addition bzw. Subtraktion benötigten Feldes mit einer den Stellenwerten entsprechenden Anzahl von Einstellschlitzen, die jeweils wieder mit je einer Zahlenreihe versehen sind, eine ganz erhebliche Komplizierung und Unübersichtlichkeit der Vorrichtung darstellt, die sehr leicht zu Fehlergebnissen führen kann. Weiterhin wird durch diese Unübersichtlichkeit das schnelle Handhaben der Vorrichtung bedeutend erschwert, und schließlich .ist es nachteilig, daß insbesondere bei Anordnung der vorgenannten Felder über- bzw. untereinander die Rechenvorrichtung zwecks Erzielung einer nur annähernden Übersichtlichkeit unnötig groß ausgeführt werden muß.
  • Es sind nun weiterhin Rechenvorrichtungen bekanntgeworden, die mit einem Deckblech und zentrisch zu dessen Mittelpunkt angeordneten, in einem Sektor von etwa 6o° sich erstreckenden Einstellschlitzen versehen sind, deren Bogenlängen den mit den Stellenwerten größer werdenden Durchmessern der jeweils unter den Schlitzen liegenden einstellbaren Zahlenscheiben entsprechen. Bei diesem Aufbau, der allein schon eine bessere übersieht als mehrere in senkrechter Richtuni nebeneinander angeordnete Einstellschlitze gewährleistet, sind die Schaulöcher zum Ablesen des Rechenergebnisses in der horizontalen Mittellinie angeordnet. Rechenvorrichtungen mit den eben beschriebenen Merkmalen «,-urdun bisher jedoch nur zur Addition verwendet und stellen somit leine zwecks Ermöglichung von Addition und Subtraktion kombinierten Rechengeräte dar.
  • Die F_rfindting stellt sich die Auf-abe, eine sowohl zum Addieren als auch zum Subtrahieren gleich gut geeignete Rechenvorrichtung zu schaffen, die insbesondere eine einwandfreie Übersicht über die reit Zahlenreihen versehenen Einstellschlitze und damit ein schnelles und richtiges Einstellen der einzelnen Zahlenskalen unter möglichster Ausschaltung von Fehlerduellen gewährleistet, und schlägt deshalb eine Addier- und Subtrahiervorrichtung vor, die mit einem Deckblech und zentrisch zu dessen Mittelpunkt angeordneten, in einem Sektor von etwa 6o° sieh erstreckenden Einstellschlitzen versehen ist, deren Bogenlängen den mit den Stellenwerten größter «,-erdenden Durchmessern der jeweils unter den Schlitzen liegenden Zahlenscheiben entsprechen, sowie in der horizontalen Mittellinie liegenden Schaulöchern, bei der das Neue darin besteht, daß sieb die zum Addieren dienenden Zahlenreihen unter und die zum Subtrahieren dienenden über je einem gemeinsamen 1?instellsclilit-r. befinden.
  • Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, daß jeweils derselbe Einstellschlitz sowohl zur Addition als auch zur Subtraktion Verwendung findet, wodurch sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen die Anzahl der vorgesehenen Einstellschlitze auf die Hälfte vermindert und in jeder Hinsicht eine weitgehende Vereinfachung, Übersichtlichmachung und Verbilligung der Vorrichtung erzielt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem .'@usführungsbeispiel dargestellt.
  • Die zweckmüßig mit einer nicht Gegenstand der Erfindung bildenden selbsttätigen Stellen wechseleinrichtung versehene Addier--und Subtrahiervorrichtung besteht aus einem Deckblech a., zu dessen 1Zittelpunkt b zentrisch angeordnete, in einem Sektor von etwa 6o' sich erstreckende Einstellschlitze c vorgesehen sind, deren Bogenlängen den mit den Stellenwe rten größer werdenden Durchmessern der jeweils unter den Schlitzen c liegCnden Zahlenscheiben (l entsprechen. In der horizontalen -Mittellinie des Deckbleches a sind Schaulöcher c zum Ablesen fles erzielten lZuclienergebnisses vorgesehen.
  • Über und unter je einem gemeinsamen Einstellschlitz c sind Zahlenreihen f und g angeordnet, von d f neu die über jedem Schlitz c be.tindliche Reihe f zum Subtrahieren und die unter dein Schlitz c befindliche Reihe g zum Addieren verwendet wird. Es wird also somit zum Addieren und zum Subtrahieren nur jeweils ein gemeinsamer Einstellschlitz für den betreffenden Stellenwert benötigt. Der Anschlag für die Summanden und Minuenden ist links, der für die Subtrahenden rechts der Einstellschlitze vorgesehen. Alle Zahlen werden in dein für sie bestimmten Einstellschlitz, also die Einer im ldeinsten, die Zehner im nächstgrö Deren usw., fortlaufend bis zum größten für die hunderttausender addiert oder subtrahiert. An den Schaulöchern e wird dann die Summe oder die Differenz abelesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Addier- und. Subtrahiervorrichtung, die mit einem Deckblech und -zentrisch zu dessen Mittelpunkt angeordneten, in einem Sektor von etwa 6o° sich erstreckenden Einstellschlitzen versehen ist, deren Bogenlängen den mit den Stellenwerten gröber «erdenden Durchmessern der jeweils unter den Schlitzen liegenden Zahlenscheiben entsprechen, sowie in der horizontalen Mittellinie liegenden Schaulöchern, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zum Addieren dienenden Zahlenreihen (g ) unter und die zum Subtrahieren dienenden (f) über j e einem gemeinsamen Einstellschlitz (c) befinden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: britische Patentschrift Nr. 1z o88 A, A. D. 1905, USA.-Patentschrift ....... IN, r. 793 340: deutsche - ....... - =-'39 457; österreichische Patentschrift - 54 98I.
DEST60103D 1940-10-06 1940-10-06 Addier- und Subtrahiervorrichtung Expired DE748332C (de)

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DE748332C true DE748332C (de) 1944-11-23

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE239457A (de) *
US793340A (en) * 1904-02-23 1905-06-27 George B Beale Adding-machine.
GB190512088A (en) * 1905-06-09 1906-08-09 Herbert Dickinson Improvements in Counting or Adding Machinery
AT54981B (de) * 1910-08-17 1912-08-26 Robert Hueber Rechenapparat.

Patent Citations (4)

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