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Addier- und Subtrahiervorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine
Addier-und Subtrahiervorrichtung.
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Derartige Vorrichtungen sind bereits in den verschiedensten Ausführungen
bekannt. Sie sind vorzugsweise so eingerichtet, daß in einem Deckblech der Vorrichtung,
getrennt von den zur Addition dienenden, in entsprechender Stellenzahl vorhandenen,
mit Zahlenreihen versehenen und in senkrechter Richtung nebeneinander angeordneten
Einstellschlitzen für die darunterliegenden, mit Einstellrasten versehenen, senkrecht
verschiebbaren Zahlenskalen entsprechende besondere, zur Subtraktion benötigte,
ebenfalls tnit Zahlenreihen versehene Einstellschlitze v orgesehen sind, die vorzugsweise
entweder oberhalb oder unterhalb der für die Addition verwendeten Einstellschlitze
oder im anderen Deckblech der Vorrichtung auf der den zur Addition dienenden Einstellschlitzen
abgewandten Seite angeordnet sind. Jedenfalls sind bei diesen Vorrichtungen stets
getrennte, zur Addition bzw. zur Subtraktion benötigte, in einem oder beiden Deckblechen
der Vorrichtung vorgesehene Felder mit jeweils einer den Stellenwerten der Vorrichtung
entsprechenden Anzahl von mit Zahlenreihen versehenen, senkrechten Einstellschlitzen
erforderlich, wobei die Schaulöcher zum Ablesen des entsprechenden Rechenergebnisses
je nach der einseitigen oder beidseitigen Anordnung der Felder entweder zwischen
den letzteren oder aber beidseitig der Vorrichtung unterhalb der Felder horizontal
angeordnet sind.
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Diese bekannten Vorrichtungen sind, abgesehen davon. daß sie keine
selbsttätigen Stellenwechseleinrichtungen besitzen und schon deshalb zu Fehlerquellen
Anlaß geben können, insofern besonders nachteilig, als die Anordnung je eines zur
Addition bzw. Subtraktion benötigten Feldes mit einer den Stellenwerten entsprechenden
Anzahl von Einstellschlitzen, die jeweils wieder mit je einer Zahlenreihe versehen
sind, eine ganz erhebliche Komplizierung und Unübersichtlichkeit der Vorrichtung
darstellt, die sehr leicht zu Fehlergebnissen führen kann. Weiterhin wird durch
diese Unübersichtlichkeit das schnelle Handhaben der Vorrichtung bedeutend erschwert,
und schließlich .ist es nachteilig, daß insbesondere bei Anordnung der vorgenannten
Felder über- bzw. untereinander die Rechenvorrichtung zwecks Erzielung einer nur
annähernden Übersichtlichkeit unnötig groß ausgeführt werden muß.
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Es sind nun weiterhin Rechenvorrichtungen
bekanntgeworden,
die mit einem Deckblech und zentrisch zu dessen Mittelpunkt angeordneten, in einem
Sektor von etwa 6o° sich erstreckenden Einstellschlitzen versehen sind, deren Bogenlängen
den mit den Stellenwerten größer werdenden Durchmessern der jeweils unter den Schlitzen
liegenden einstellbaren Zahlenscheiben entsprechen. Bei diesem Aufbau, der allein
schon eine bessere übersieht als mehrere in senkrechter Richtuni nebeneinander angeordnete
Einstellschlitze gewährleistet, sind die Schaulöcher zum Ablesen des Rechenergebnisses
in der horizontalen Mittellinie angeordnet. Rechenvorrichtungen mit den eben beschriebenen
Merkmalen «,-urdun bisher jedoch nur zur Addition verwendet und stellen somit leine
zwecks Ermöglichung von Addition und Subtraktion kombinierten Rechengeräte dar.
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Die F_rfindting stellt sich die Auf-abe, eine sowohl zum Addieren
als auch zum Subtrahieren gleich gut geeignete Rechenvorrichtung zu schaffen, die
insbesondere eine einwandfreie Übersicht über die reit Zahlenreihen versehenen Einstellschlitze
und damit ein schnelles und richtiges Einstellen der einzelnen Zahlenskalen unter
möglichster Ausschaltung von Fehlerduellen gewährleistet, und schlägt deshalb eine
Addier- und Subtrahiervorrichtung vor, die mit einem Deckblech und zentrisch zu
dessen Mittelpunkt angeordneten, in einem Sektor von etwa 6o° sieh erstreckenden
Einstellschlitzen versehen ist, deren Bogenlängen den mit den Stellenwerten größter
«,-erdenden Durchmessern der jeweils unter den Schlitzen liegenden Zahlenscheiben
entsprechen, sowie in der horizontalen Mittellinie liegenden Schaulöchern, bei der
das Neue darin besteht, daß sieb die zum Addieren dienenden Zahlenreihen unter und
die zum Subtrahieren dienenden über je einem gemeinsamen 1?instellsclilit-r. befinden.
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Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, daß jeweils derselbe Einstellschlitz
sowohl zur Addition als auch zur Subtraktion Verwendung findet, wodurch sich gegenüber
den bekannten Vorrichtungen die Anzahl der vorgesehenen Einstellschlitze auf die
Hälfte vermindert und in jeder Hinsicht eine weitgehende Vereinfachung, Übersichtlichmachung
und Verbilligung der Vorrichtung erzielt wird.
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Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem .'@usführungsbeispiel
dargestellt.
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Die zweckmüßig mit einer nicht Gegenstand der Erfindung bildenden
selbsttätigen Stellen wechseleinrichtung versehene Addier--und Subtrahiervorrichtung
besteht aus einem Deckblech a., zu dessen 1Zittelpunkt b zentrisch angeordnete,
in einem Sektor von etwa 6o' sich erstreckende Einstellschlitze c vorgesehen sind,
deren Bogenlängen den mit den Stellenwe rten größer werdenden Durchmessern der jeweils
unter den Schlitzen c liegCnden Zahlenscheiben (l entsprechen. In der horizontalen
-Mittellinie des Deckbleches a sind Schaulöcher c zum Ablesen fles erzielten lZuclienergebnisses
vorgesehen.
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Über und unter je einem gemeinsamen Einstellschlitz c sind Zahlenreihen
f und g angeordnet, von d f neu die über jedem Schlitz c be.tindliche Reihe f zum
Subtrahieren und die unter dein Schlitz c befindliche Reihe g zum Addieren verwendet
wird. Es wird also somit zum Addieren und zum Subtrahieren nur jeweils ein gemeinsamer
Einstellschlitz für den betreffenden Stellenwert benötigt. Der Anschlag für die
Summanden und Minuenden ist links, der für die Subtrahenden rechts der Einstellschlitze
vorgesehen. Alle Zahlen werden in dein für sie bestimmten Einstellschlitz, also
die Einer im ldeinsten, die Zehner im nächstgrö Deren usw., fortlaufend bis zum
größten für die hunderttausender addiert oder subtrahiert. An den Schaulöchern e
wird dann die Summe oder die Differenz abelesen.