DE749162C - Verfahren zum Verkleben von an den Stossfugen mit Korrosionsschutz versehenen lamellierten Koerpern - Google Patents

Verfahren zum Verkleben von an den Stossfugen mit Korrosionsschutz versehenen lamellierten Koerpern

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DE749162C
DE749162C DE1941749162D DE749162DD DE749162C DE 749162 C DE749162 C DE 749162C DE 1941749162 D DE1941749162 D DE 1941749162D DE 749162D D DE749162D D DE 749162DD DE 749162 C DE749162 C DE 749162C
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corrosion protection
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gluing
heat treatment
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/25Magnetic cores made from strips or ribbons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verkleben von an, den Stoßfu,-en mit Korrosionsschutz versehenen lamellierten Körpern Lamellierte Körper, z. B. Magnetkerne für elektrische Maschinen und Geräte, wie Transformatoren, müssen vielfach aus herstellungstechnishen Gründen aus einzelnen Lamellenkörpern zusammengesetzt werden. Die dabei entstehenden Stoßflächen werden vor dem Zusammenset7en bearbeitet, beispielsweise abgeschliffen oder abgefräst. Damit sich keine Wirbelströme ausbilden können und keine leitenden Verbindungen von Lamelle zu Lamelle entstehen können, werden die Lamellengrate an den bearbeiteten Flächen entfernt. Dies kann durch Ätzen geschehen. -Um die Lamellenpakete, deren Lamellen unter sich in geeigneter Weise zusammengehalten, insbesondere miteinander verklebt sind, auch an der Stoßfuge miteinander verbinden zu können, wurde schon vorgeschlagen, sie miteinander zu verkleben. Beim bloßen Zusammenkleben ergeben sich leicht ungleich große Stoßfugen. Dadurch werden aber die Wirbelstromverluste groß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, das es gestattet, die Stoßfugen auf ein vorher bestimmtes Maß beim Zusammensetzen der Lamellenkörper zu bringen und dabei die Wirbelstromverluste klein zu halten.
  • Erfindungsgemäß wird an den bearbeiteten Stoßflächen der Lamellenkörper ein säure- und ölfester Isolierstoff, z. B. thermoplastisches Harz aus der -Gruppe der Phenol-, Aldehyd-, Alkvd- oder Vinvlharze, aufgebracht. Dann werden die zu verbindenden Lamellenkörper unter Druck und gegebenenfalls auch unter Anwendung von Wärme auf das gewünschte Maß zusammengeführt.
  • An Hand des auf der Zeichnung därgestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Die Fig. I zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiteiligen, aus einer Anzahl Lainellen bestehenden Magnetkerns i i. An den bearbeiteten Stoßflächen, an denen der Bearbeitungsgrat in irgendeiner geeigneten leise entfernt ist, werden die Lamellenkörper mit einer Schicht-io aus säure- und ölfestem Werkstoff versehen. Diese muß so beschaffen sein, daß sie sich bei Druck und gegebenenfalls Hitzebehandlung auf ein bestimmtes Maß zusammendrücken läßt.
  • In Fig. a ist ein Magnetkern wiedergegeben, der aus zwei solchen Kernen i i, wie sie die Fis. i zeigt, zusammengesetzt ist und der auf dein -.Mittelschenkel die Wicklung 13 trägt. Die einzelnen Laniellenkörper sind hier- Bereits aufeinandergesetzt und die Stoliruger.-schicht 1o auf das gewünschte Maß zusainniengedriickt. Als hlebernittel für die Stoßfugen eignen sich besonders solche Harze, die.
    thermoplastisch sind und gleichzeitig säur
    trnd hitTebestä ndig, weil diese einer se
    einen genügenden Schutz für die blank bea
    beiteten Stoßflächen gegen Korrosion abgeben, andererseits aber sich durch Anwenclung von Hitze und Druck so weit zusammendrücken lassen, daß jede gewünschte Stnffugenschicht erzielbar ist. Als besonders brauchbar für diese Zwecke haben sich Kunstharze aus der Gruppe der Phenol-, Aicl,21iyd-. Alkyd- oder Vinylharze erwiesen, die für sich allein oder in 'Mischung reit anderen Harzen verwendet sind. Diese Harze lassen sich gut streichen und sind daher leicht auf die Stoßfugen aufzubringen.
  • Das Aneinanderbringen der einzelnen Larnellenkörper auf die gewünschten All- stände kann in verschiedener Weise vor sich gehen. In der Fig. 2 sind die beiden Kernteile i i je von einem Metallband unifatlt. Der zum Zusarmn; nführen der Laniellenkörper erforderliche Preßdruck wird hier beire Einsetzen des Kerns in den Trockenofen und die dabei erfolgende Ieernausdehnung erbalten. Das Band besteht aus einem Werkstoff, der sich weniger ausdehnt als der Kernwerkstoff. Es bildet also beim Ausdehnen des Kerns gewissermaßen ein Widerlager. so daß die .ILerndelinungen sich in der Richtung der Stoßfuge auswirken. Die Stoßnähern sich dabei urid pressen das eingebrachte Kunstharz auf das vorher bestimmte 'Maß zusammen. Mit Bäiidtrn dieser Art lassen sich Drücke bis zu _00o kg/cm:' hervorbriri,#en. Durch N,:'erstrclie wurde festgestellt, daß bei dein vorbeschriebenen Verfahren sich die Lamellenkörper an <der Stoffuge bis auf einen Abstand von 0,005 rum genähert haben. Derartig kleine iilrnartige StoPfu-eriiiberzüge sind aber noch ausreichend, tun die Stoßfugenfläclien Gecken Korrosion zu schützen.
  • Am besten bestreicht man die zusammengefügten Lamellenstoßflächen reit Harz, cias in Luft trocknet. Nach Aufbringen der Wicklung 13 «-erden dann die beiden Kernteile vermittels des Bandes 12, das am besten unter Druck aufgebracht ist, zusammengehalten. Hierauf kann der Magnetkern zum Trocknen in den Ofen gesetzt werden, in dein dann das Zusammenkleben und das Zusamrrienelriick@n auf das festgelegte Maß von selbst geschieht.
  • Das Zusammenpressen der Laniellenkörper 1:'1:1t sich selbstverständlich auch auf andere Weise erreichen. Erwähnt soll beispielsweise werden, datl eine Vereinigung der
    -rrteile auch dadurch möglich ist, daß man
    ut dem Kern aufgebrachte Wicklung mit
    hstrom speist, wodurch infolge der ent-
    -elten Magnetkraft die Bernteile anein-
    'aüdergeführt werden.
    Der Hauptvorteil des Verfahrens nach der Erfindung liegt in der bequemen, ohne teuere Einrichtungen vornehmbaren @erk@ebemöglichkeit von Kernteilen. Besonders günstig erweist sich dabei, daß sich die Stoßfttgenisolation bequem auf ein so kleines -Maß herabdrücken läßt, daß die Stof)fugenisolier-#chiclit gerade noch als Korrosionsschutz ausreichend ist. -

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Verkleben von an den Stollfugen mit Korrosionsschutz versehenen lamellierten Körpern, z. B. Transforrnatorkernen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die bearbeiteten Stoßflächen säure-und ölfester Isolierstoff, z. B. thermoplastisches Harz aus der Gruppe der Phenol-, Aldehyd-, Alkyd- oder Vinvlharze, aufgebracht wird, das unter Anwcridung von Druck und Hitze auf eine bestimmte Stärke zusammenbedrückt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Stoßflächen mit thermoplastischem Harz bedecicterr Lamelleril,zörper mittels eines Bandes zusarnmengehalten werden und daß das Band aus einem Werkstoff hergestellt ist, dur bei der Hitzebehandlung des Lamellenkörpers sich weniger (lehnt als der Lamellentverkstoff, so daß dadurch bei der Hitzebehandlung das Harz an der Stoßfalte auf das bestimmte llaß zusaninierrseprelit wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei lamellierten Magnetkernen mit aufgebrachter Wicklung diese mit Gleichstrom gespeist wird, so dala das "Zusammenpressen des Stoßin,- enliarzes durch die im Kern erzeugte Magnetkraft geschieht. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vorn Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DE1941749162D 1940-08-17 1941-07-30 Verfahren zum Verkleben von an den Stossfugen mit Korrosionsschutz versehenen lamellierten Koerpern Expired DE749162C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914754C (de) * 1951-04-27 1954-07-08 Siemens Ag Mehrschenkliger lamellierter Eisenkern fuer Transformatoren u. dgl.
DE938201C (de) * 1952-08-19 1956-01-26 Adolf Hueser Ein- und Mehrphasen-Transformator
DE950395C (de) * 1954-11-16 1956-10-11 Vacuumschmelze Ag Verfahren zum spannungsfreien Verkleben von Lagen oder Schichten aus hochwertigen magnetisierbaren Werkstoffen
DE1085270B (de) * 1952-09-19 1960-07-14 Raupach Friedrich Verfahren zum Herstellen eines spiral aufgebauten Ringkernes fuer elektrische Apparate und Geraete, vorzugsweise fuer Transformatoren, Messwandler und Drosselspulen
DE1286232B (de) * 1964-07-01 1969-01-02 Siemens Ag Verfahren zum Verkleben von geschichteten Magnetkernen
DE102012110332A1 (de) * 2012-10-29 2014-04-30 Michael Riedel Transformatorenbau Gmbh Induktivität sowie Herstellungsverfahren hierfür

Non-Patent Citations (1)

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