DE749233C - Klemmvorrichtung fuer Messzwecke - Google Patents

Klemmvorrichtung fuer Messzwecke

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Publication number
DE749233C
DE749233C DE1940749233D DE749233DD DE749233C DE 749233 C DE749233 C DE 749233C DE 1940749233 D DE1940749233 D DE 1940749233D DE 749233D D DE749233D D DE 749233DD DE 749233 C DE749233 C DE 749233C
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DE
Germany
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jaw
pliers
lever
jaws
clamping device
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Expired
Application number
DE1940749233D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hergenroether
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE749233C publication Critical patent/DE749233C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00—Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02—General constructional details
    • G01R1/06—Measuring leads; Measuring probes
    • G01R1/067—Measuring probes
    • G01R1/06788—Hand-held or hand-manipulated probes, e.g. for oscilloscopes or for portable test instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Klemmvorrichtung für Meßzwecke Die Wicklungen für elektrische Maschinen und Apparate werden, bevor man sie endgültig einbaut, vielfach einer Widerstandsmessung unterworfen. Zu diesem Zweck müssen Strom und Spannung an die verschiedenen Anschlußstücke der Wicklungen angelegt werden. Bisher machte man dies in der Weise, daß man ein Blechstück, an das das Strom- und Spannungskabel angeschlossen waren, mit Hilfe eines Feilklobens oder einer Schraubzwinge auf dem Wicklungsanschluß stück festklemmte. Diese Methode ist aber, insbesondere wenn viele Messungen durchzuführen sind, umständlich und zeitraubend, weil die Verschraubung jedesmal von Hand angezogen und wieder gelöst werden muß. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Einrichtung ist noch, daß sie ungenaue Meßergebnisse ergibt, weil das zwischen der Anschlußstelle der Kabel und der Meßstelle liegende Blechstück mitgemessen wird, denn Strom und Spannung müssen von den Kabeln zum Prüfgegenstand ihren Weg über das erwähnte Blechstück nehmen. Dieser Nachteil wirkt sich vor allem bei niederen Widerständen aus.
  • Meßklemmen für solche Zwecke, die nach Art einer Zange ausgebildet waren und bei denen die Zangenbacken kraftschlüssig, z. B. vermittels-Federn, auf das Anschlußstück gepreßt wurden, sind bereits bekannt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einerseits das umständliche Anklemmen mittels Zwingen zu beseitigen und andererseits für zangenähnliche Meßzwingen eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zu schaffen, die im Gegensatz zu den bisherigen Zangenklemmen im Aufbau einfach ist und ein Anpressen der Zangenbacken mit gleichbleibendem Anpreßdruck selbst bei verschiedenen Stärken der Anschlußstücke. zuläßt.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung der eine Zangenteil aus einem Stück hergestellt und der andere Zangenteil aus einem Hebel und einem gesonderten Backen gemacht. Dieser Hebel und Backen ist am anderen einteiligen Zangenhebel in der Weise gelagert, daß bei Drehung des Hebels der Backenteil auf dem einteiligen Zangenhebel parallel verschiebbar ist, Damit der Auflagedruck der Zangenbacken bei verschieden stark ausgeführten Anschlußstücken stets etwa gleich groß tvird, ist gemäß der weiteren Erfindung der lose auf dem einteiligen Zangenhebel gelagerte Backen verstellbar ausgebildet.
  • An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Anschlußklemmvorrichtung in Seitenansicht zeigt, soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • I und 2 sind die Zangenbacken, zwischen die das Anschlußstück des zu prüfenden Gegenstandes eingeklemmt wird. 3 und 4 sind die beiden Zangenhebel. Der Hebel 3 und der zugehörige Backen I bestehen aus einem Stück. DerBacken2 und der Hebel + dagegen sind getrennte Stück.
  • Der Backen 2 ist so ausgebildet, daß er auf dem Backen I in der Richtung der Backenöffnung verschiebbar ist. Zu diesem Zweck hat der Teil 1 eine Führungsbahn und Nut 5, auf der das Schleifstück; des Backens 2, das aus einem senkrecht zum Backen verlaufenden schienenartigen Stück 6 besteht, gleitet. Um eine sichere Führung und Parallelverschiebung des Backens 2 zu erhalten, gleitet das Schleifstück 6 zweckmäßig in einer Nut der Führungsbahn 5. Die Führung des Backens 2 kann im iibrigen auch auf andere beliebige Weise ausgeführt sein. Zur Sicherung gegen seitliches Ausweichen des Schleifstückes ist ein Bolzen 7 am Backenteil I vorgesehen, der durch einen im Schleifstück 6 in der Verschieberichtung angebrachten Längsschlitz 8 gesteckt ist. Damit der Backen 2 nicht über den Bolzen 7 herabrutschen kann, ist eine Rordel- oder Flügelmutter g auf dem Bolzen aufgeschraubt, wodurch ein raches Abnehmen und eine rasche Verstellung des Backens 2 gewährleistet ist. Selbstverständlich kann auch hier die Sicherung in beliebiger Weise ausgeführt sein, vor allem kann statt des Bolzens 7 und der Mutter g auch eine in die Gleitbahn 5 eingeschraubte Schraube verwendet werden. Der Hebel 4 ist am Hebel 3 mittels eines Bolzens IO drehbar gelagert. Auf der dem kurzen Arm II des Hebels.4 zugekehrten Seite besitzt das Schleifstück 6 zahnlückenartige Ausnehmungen 12. In eine derselben ragt das Ende des kurzen Hebelarmes II hinein. Der Backen 2 kann nach Lösen der Mutter 9 angehoben werden und um einen oder mehrere der am Schleifstück 6 angebrachten Zahnvorsprünge verstellt werden. Infolge dieser Verstellbarkeit wird selbst bei den verschiedensten Stärken der Anschlußstücke vermittels ein und derselben Feder I3, die die beiden Hebel 3 und 4 auseinanderzudrehen versucht, noch ein etwa gleich großer Anpreßdruck der Klemmbacken erreicht.
  • An Stelle der Spiralfeder I3 können selbstverständlich auch Evolutfedern oder Schraubenfedern verwendet werden, die zwischen die beiden Hebel 3 und 4 eingesetzt sind. Auch kann die Feder an beliebiger Stelle der Vorrichtung angebracht werden. Voraussetzung ist, daß sie die beiden Backen I und 2 gegeneinanderdrückt.
  • Da durch die Parallelverschiebung und den fast konstanten Backendruck ein stets gleichmäßiger Sitz an den Anschlußstellen sichergestellt ist, werden auch die erzielten Meßergebnisse einwandfrei. Dies insbesondere deshalb, weil der Anschluß der Kabel an Strom und Spannung vermittels der lEÇabelschuhe I4 und 15 in Unmittelbarer Nähe der Klemmstelle vorgenommen ist. Zur Erzielung eines einwandfreien Strom-und Spannungsüberganges können die Backen Feinsilberauflagen I6 erhalten.
  • Durch einfaches Zusammendrücken der beiden Hebel 3 und 4 bewegen sich die Backen I und Q auseinander. Das Anschlußstück des Prüfobjektes kann also in das geöffnete Zangenmaul eingefiihrt werden. Nach Loslassen der Hebel 3 und 4 werden die Backen unter der wirkung der Feder 13 gegen das Anschlußstück mit entsprechendem Druck gepreßt. Handelt es sich um dünne Anschlußstücke, dann wird man die Klemmvorrichtung in der Einstellung verwenden, wie sie auf der Zeichnung wiedergegeben wird. Bei stärkeren Anschlußstücken wird man das Schleifstück um einen Zahn verstellen, bis man schließlich bei den stärksten Anschlußstücken eine Verstellung bis zum letzten Zahn vornehmen muß.
  • Die Klemmvorrichtung gemäß der Erfindung hat den großen Vorteil, daß mit ihr das lästige und zeitraubende An- und Abschrauben der bisherigen Klemmvorrichtungen vermieden wird, gleichzeitig aber eine ganz wesentliche Zeitersparnis erreicht wird und außerdem noch ein einwandfreieres Meßergebnis sich erzielen läßt, als dies mit den bisherigen Einrichtungen der Fall war. Besonders günstig erweist sich im Betrieb die Verstellbarkeit der Backen und damit die Beibehaltung eines konstanten Anpreßdruckes auf den Anschlußstücken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPR ÜCHE: I. Klemmvorrichtung für den Anschluß von Strom- und Spannungsmeßkabel an das Anschlußstück eines Prufgegenstandes, z. B. an die Anzapfleiter von Wicklungen, die zangenähnlich ausgebildet ist und bei der die Zangenbacken z. B. durch Federn kraftschlüssig auf das Anschlußstück gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zangenteil (I, 3) aus einem Stück besteht, der andere Zangenteil aber aus einem Hebel (4) und einem gesonderten Backen teil (2) besteht und daß diese beiden an dem einen Zangenteil (I, 3) in der Weise gelagert sind, daß der Hebel (4) drehbar ist und bei seiner Drehung den losen Backenteil auf dem Zangenteil (I, 3) parallel verschiebt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem verschieb baren Backen (2) zusammenarbeitende Am (II) des Hebels (4) in einer Zahnlücke (I2) des Gleitstückes (6) des Backens (2) angreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Zangenteil (1, 3) Führungsmittel, insbesondere Schienen, Nuten, Gleitflächen oder Bolzen, für die Führung des beweglichen Backens (2) vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Backen (2) Führungsteile, insbesondere im Gleitstück (6) einen Längsschlitz (8), besitzt, die mit den Führungsteilen, insbesondere dem Führungsbolzen (7) des Backens (I), zusammenarbeiten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Baden auf der dem Hebelarm (11) zugekehrten Seite des Gleitstückes (6) mehrere zahnlüclcenartige Mulden für den Eingriff des Hebelarmes (II) hat, wodurch die Maulspannweite der Klemmvorrichtung verstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß der Strom- und Spannungskabel (I4, I5) an den beiden Backen in nächster Nähe der gegenseitigen Auflageflächen der beiden Bakken vorgenommen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen der Backen eine Feinsilberauflage haben. ~~~~~~~~~~ Zur Abgrelzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift ..... Nr. 1 35' 343; deutsche - ..... - 704617.
DE1940749233D 1940-10-20 1940-10-20 Klemmvorrichtung fuer Messzwecke Expired DE749233C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE749233T 1940-10-20

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DE749233C true DE749233C (de) 1944-11-20

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ID=6649236

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DE1940749233D Expired DE749233C (de) 1940-10-20 1940-10-20 Klemmvorrichtung fuer Messzwecke

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DE (1) DE749233C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2982912A (en) * 1958-02-17 1961-05-02 Allegheny Ludlum Steel Testing apparatus
DE102013211058B3 (de) * 2013-06-13 2014-10-23 Lisa Dräxlmaier GmbH Stromkontaktzange für eine Vier-Leiter-Messung im Bereich Hochvolt und Hochstrom

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US1351343A (en) * 1917-01-16 1920-08-31 George H Rempes Test-clip
DE704617C (de) * 1937-08-19 1941-04-03 Felten & Guilleaume Carlswerk Messklemme zur Herstellung von elektrischen Verbindungen zwischen Leitungsadern und Messgeraeten

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