DE749660C - Gesockeltes elektrisches Entladungsgefaess und dazugehoerige Fassung - Google Patents

Gesockeltes elektrisches Entladungsgefaess und dazugehoerige Fassung

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DE749660C
DE749660C DE1941749660D DE749660DD DE749660C DE 749660 C DE749660 C DE 749660C DE 1941749660 D DE1941749660 D DE 1941749660D DE 749660D D DE749660D D DE 749660DD DE 749660 C DE749660 C DE 749660C
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DE
Germany
Prior art keywords
socket
holes
tube
discharge vessel
base
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Expired
Application number
DE1941749660D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Langer
Willy Nuernberg
Dr Rer Nat Theo Volk
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Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE749660C publication Critical patent/DE749660C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J5/54Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
    • H01J5/58Means for fastening the separate part to the vessel, e.g. by cement

Landscapes

  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Gesockeltes elektrisches Entladungsgefäß und dazugehörige Fassung Bei der Herstellung von Röhren, Sockeln und Fassungen besteht der Wunsch genormte Teile zu verwenden. Andererseits müssen Röhren, Sockel und Fassung derart ausgebildet sein, daß es nicht- möglich ist, Röhren in eine Fassung hineinzustecken, in die sie nicht hineingehören. Es besteht also ein Bedürfnis, Fassungen zu verwenden, die man als unverwechselbare -Normalfassungen bezeichnen könnte, und entsprechend ausgebildete Röhren und Sockel.
  • Von den zahlreichen bekannten Sockel- und Fassungsformen verdienen im Zusammenhang mit dem Gegenstand der Erfindung die folgenden eine Erwähnung: Man hat am Umfang des Röhrenkolbens einen Wulst und in diesem Aussparungen vorgesehen, in welche an der Fassung befindliche Nasen eingreifen, wenn Röhre und Fassung eine bestimmte Stellung zueinander haben. Bei anderen sockellosen Röhren ist die Kolbenwand mit Nasen oder Vertiefungen versehen, welche mit zur Fassung gehörenden Federklinken zusammenarbeiten. Man hat ferner an den Sockeln von auswechselbaren Hoch-und Zwischenfrequenztransformatoren Vorsprünge oder Stifte und an den dazugehörigen Fassungen entsprechende Aussparungen vorgesehen, deren Zahl oder Form für die einzelnen Stufen abweichend gewählt war, um ein Einstecken von Transformatoren in eine falsche Stufe unmöglich zu machen. Bei Röhrensockeln. mit am Rande ungleichmäßig verteilten Kontaktstiften hat man die Unverwechselbarkeit der Anschlüsse dadurch sichergestellt, daß am oberen Rand des zylindrischen Teiles der Fassung mehrere ungleichmäßig verteilte Führungsschlitze für die Bajonettstifte des Sockels vorgesehen waren. Das richtige Einstecken der Röhre in die Fassung kann in bekannter Weise auch dadurch gesichert werden, daß auf der die Durchgangslöcher für die Sockelstifte enthaltenden Deckplatte der Fassung ein Führungsring mit einem Vorsprung befestigt wird, welch letzterer die Ermittlung der richtigen Stellung durch den Tastsinn ermöglicht. Schließlich ist es auch bekannt, durch z-erscliieden hohe Lage der Oberkanten der Kontaktbuchsen der Fassung die Zuordnung der Kontaktbuchsen zti den Kontaktstiften des Sockels eindeutig zu kennzeichnen.
  • Die Erfindung gibt eine einfache Anordnung für Röhren, Sockel und Fassung, die den erwähnten Bedingungen entspricht. Sie ist insbesondere für Sende- oder Verstärkerröhren geeignet.
  • Gemäß der Erfindung weist die gesockelte Röhre am Umfang zwei Führungsnasen auf, die, von der Röhrenachse aus gesehen, einen bestimmten, für die Röhre kennzeichnenden Winkel einschließen, und die Fassung besteht aus zwei gleichachsigen Teilen, von denen jeder eine Führungsrinne für eine der Nasen aufweist. Die beiden Fassungsteile sind in einer solchen Stellung unlösbar miteinander verbunden-, daß die Führungsrinnen denselben Winkel miteinander einschließen wie die Nasen.
  • Die Nasen können entweder beide an der Röhre oder am Sockel angebracht sein oder man ordnet die eine Nase an der Röhre, die andere am Sockel an. Die letzte Anordnung hat sich besonders bewährt.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel für den Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i eine Fassung und die Abb. a eine zugehörige Röhre von unten gesehen.
  • Die dargestellte Fassung besteht aus einer Isolierplatte i, beispielsweise aus Keramik, die im vorliegenden Falle zwei Kontaktfedern 2 und 3 trägt. Auf der Platte i ist mit Schrauben der untere Führungsteil d. befestigt. Auf diesem Teil q. ruht der obere Führungsteil 5. Die Teile 4 und 5 sind gleichachsig. Der Teil q. weist eine lange Führungsrinne 6 auf, während der Teil 5 eine kurze Führungsrinne 7 hat. Der Teil q. hat einen Kranz von Löchern 8, im vorliegenden Fall sind es insgesamt 23 Löcher. Diese Löcher brauchen nicht, wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel, durch die ganze Stärke hindurchzugehen; es genügen Vertiefungen. Auf dein Teil 5 ist ein Blechring 9 mit Hilfe von Schrauben io befestigt. Dieser Blechring ist unten eingezogen und umfaßt den oberen Rand des Teils q., in dem sich die Löcher 8 befinden, die voneinander gleiche Abstände haben. In dein Blechring 9 sind drei kleine Löcher 2o angebracht. Der Durchmesser dieser Löcher 2o ist geringer als der Durch inesser der Löcher B. Der Abstand zwischen zwei Lachern 2o ist ein ganzes Vielfaches des Abstandes zwischen zwei Löchern B. Durch Verdrehen des Teiles 5 und damit des Ringes 9 gegenüber dem Teil d. kann man der Rinne 7 verschiedene Stellungen gegenüber der Rinne 6 geben und die gewählte Einstellung durch Eindrücken des Randes der Löcher io in die Löcher 8 unverrückbar festlegen. Gleichzeitig wird dadurch. der Teil 5 mit dein Teil 4 fest verbunden.
  • Der Abb. 2 ist die Ausbildung der Röhre und ihres Sockels in einem Ausführungsbeispiel zu entnehmen. Die Röhre ii weist zwei Kontaktstifte 12 und 13 auf. Auf der einen Seite hat sie eine ausgeblasene Glasnase 1q.. Die Röhre ist am oberen Ende von einem Sockel 15 umfaßt, der eine Nase 16 aufweist. Die lasen 14 und 16 schließen denselben Winkel miteinander ein wie die Führungsrinnen 6 und 7, wobei die Führungsrinne 6 zur Aufnahme der Glasnase 14 und die Führungsrinne 7 zur Aufnahme der Sockelnase 16 bestimmt sind. Die dargestellte Anordnung bewährte sich deswegen besonders, weil der Winkel zwischen der Nase i,. und der Nase 16 hier nur durch den Abstand zwischen dem die Nase 14 umfassenden Schlitz 17 im Sockelrand und der Nase 16 des Sockels bestimmt ist.
  • Bei der dargestellten Kombination werden folgende genormten Einzelteile benutzt: i. Teil q. mit der Platte i und den Kontaktfedern :2 und 3, 2. Teil 5 mit dem Ring 9, 3. Röhre i i mit der Nase 14, q.. Sockel 15 mit der Nase 16 und dem Schlitz 17.
  • Die genannten Einzelteile «erden dadurch zu unverwechselbaren Anordnungen, daß die gegenseitige Lage der Teile d. und 5 durch Eindrücken der Löcher io festgelegt wird, während beim Sockel 15, wenn er bereits eine Nase 16 hat, der Schlitz 17 ausgeschnitten wird oder beim Vorhandensein des Schlitzes 17 die Nase 16 an der gewünschten Stelle herausgedrückt wird. Alle diese Maßnahmen lassen sich mit einfachsten Hilfsmitteln an den fertigen Teilen vornehmen. Insbesondere läßt sich die Anpassung der Fassung an eine gegebene gesockelte Röhre ohne weiteres vom Verbraucher vornehmen, wenn ihm etwa eine Fassung entzweigegangen sein sollte.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gesockeltes elektrisches Entladungsgefäß, insbesondere Sende- oder Verstärkerröhre, und dazugehörige Fassung, dadurch gekennzeichnet, daß die gesockelte Röhre am Umfang zwei Führungsnasen aufweist, die, von der Röhrenachse aus gesellen, einen bestimmten, für die Röhre kennzeichnenden Winkel einschließen, daß die Fassung aus zwei gleiehachsigen Teilen zusammengesetzt ist, von denen jeder eine Führungsrinne für eine der Nasen aufweist, und daß die beiden Fassungsteile ,in einer solchen Stellung unlösbar miteinander verbunden sind, daß die Führungsrinnen denselben Winkel miteinander einschließen wie die Nasen.
  2. 2. Entladungsgefäß und Fassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Fassungsteil auf seinem Umfang mit wenigstens so viel Löchern versehen ist, wie derRöhrensatz verschiedeneTypen hat, daß der andere Teil diesen Lochkranz mit einem Blechring umfaßt, der wenigstens drei ziemlich gleichmäßig auf dem Umfang verteilte Löcher aufweist, die kleiner sind als die Löcher des ersten Teiles und deren Abstand voneinander ein ganzes Vielfaches des gegenseitigen Abstandes der Löcher des ersten Teiles ist, und daß der Rand der Löcher des zweiten Teiles zur Befestigung der beiden Teile aneinander in die entsprechenden Löcher des ersten Teiles hineingedrückt ist.
  3. 3. Entladungsgefäß und Fassung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Nase sich am Kolben und die andere am Sockel befindet.
  4. 4. Entladungsgefäß und Fassung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbennase bis in den Sockel hineinreicht und in einen Führungsschlitz im Sockel eingreift. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr.494926; österreichische Patentschrift . - 115 372 schweizerische - - 213132; französische Patentschriften. - 845389, 718673--2 USA.-Patentschrift ........ - 2039871-
DE1941749660D 1941-06-28 1941-06-28 Gesockeltes elektrisches Entladungsgefaess und dazugehoerige Fassung Expired DE749660C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT115372B (de) * 1926-04-30 1929-12-10 Siegmund Dr Loewe Fassung zur Aufnahme von Sockeln für Elektronenröhren.
DE494926C (de) * 1930-04-02 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Einrichtung in mehrstufigen Radiogeraeten mit mehreren Hoch- bzw. Zwischenfrequenztransformatoren
FR718673A (fr) * 1930-06-19 1932-01-27 Azote & Prod Chim Procédé et appareil pour l'exécution de réactions chimiques, en particulier de réactions catalytiques
US2039871A (en) * 1933-08-04 1936-05-05 Alden Milton Vacuum tube socket
FR845389A (fr) * 1937-11-02 1939-08-21 Aeg Tube à décharge sans socle avec douille
CH213132A (de) * 1939-01-25 1941-01-15 Lorenz C Ag Anordnung zum Halten einer Elektronenröhre.

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