DE750005C - Elektronenentladungsroehre zur optischen Spannungsanzeige, insbesondere Abstimmanzeigeroehre - Google Patents

Elektronenentladungsroehre zur optischen Spannungsanzeige, insbesondere Abstimmanzeigeroehre

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Publication number
DE750005C
DE750005C DER103438D DER0103438D DE750005C DE 750005 C DE750005 C DE 750005C DE R103438 D DER103438 D DE R103438D DE R0103438 D DER0103438 D DE R0103438D DE 750005 C DE750005 C DE 750005C
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DE
Germany
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anode
cathode
electron discharge
discharge tube
control electrode
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Expired
Application number
DER103438D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert M Wagner
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RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/10—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes
    • H01J31/12—Image or pattern display tubes, i.e. having electrical input and optical output; Flying-spot tubes for scanning purposes with luminescent screen
    • H01J31/14—Magic-eye or analogous tuning indicators

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Elektronenentladungsröhre zur optischen Spannungsanzeige, insbesondere Abstimmanzeigeröhre Die Erfindung betrifft Elektronenentladungsröhren, die zur Sichtanzeige von Spannungen verwendbar sind und eine fluoreszenzfähige Elektrode enthalten, welche zum Leuchten :gebracht wird und das Aussehen eines leuchtenden Flächenmusters besitzt, das sich in Abhängigkeit von der Änderung der Größe der angelegten Spannung ändert; eine Einrichtung dieser Art kommt insbesondere als Abstimmanzeiger von Radioempfangsgeräten in Frage.
  • Eine bekannte als Abstimmanzeiger verwendbare Elektronenröhre besteht aus einem Gefäß, welches eine lineare thermionische Äquipotentialkathode mit zwei voneinander getrennten Emissionsflächen enthält, deren eine von Verstärkerelektroden, etwa einem Gitter und einer Anode, und deren andere von den Abstimmanzeigeelektroden umgeben ist; letztere bestehen aus einer geradlinigen, . parallel zur Kathode verlaufenden Steuerelektrode und einer napfförmigen, an ihrer Innenseite mit einer fluoreszierenden Masse bekleideten Anode, die konzentrisch zur Kathode angeordnet ist und Kathode und Steuerelektrode umschließt. Im Betriebszustand fliegen Elektronen von der Kathode in Richtung zur fluoreszierenden Anode, deren Geschwindiglceit ausreicht, um den fluoreszenzfähigen Teil der Anode zu treffen und zum Leuchten zu bringen. Die Steuerelektrode ist mit der Verstärkeranode verbunden und die Rühre in der Weise an die Empfangsschaltung angeschlossen, daß dann, wenn die Schaltung auf Resonanz mit den Empfangsschwingungen abgestimmt ist, an der Anode ein leuchtender Sektot bestimmter Öffnung erscheint; vorzugsweise ist die Einrichtung so angeschlossen, daß der leuchtende Teil der Anode des Abstitnmanzeigeteiles der Röhre seine größte und der dunkle Teil der Anode seine kleinste Breite besitzt, wenn die Schaltung auf Resonanz abgestimmt ist, und zwar wird dann vorzugsweise die ganze Anode zum Leuchten und der dunkle Teil zum Verschwinden gebracht.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Elektronenentladungsröhre zur optischen Spannungsanzeige, insbesondere Abstimmanzeigeröhre, mit einer Kathode, einer napfförinigen die Kathode umgebenden Anode, die an der Innenseite finit einer fluoreszierenden Nasse bekleidet ist, und einer Steuerelektrode, finit dem besonderen Kennzeichen, daß die Steuerelektrode die Gestalt eines die Kathode umgebenden Ringes besitzt und so angeordnet ist, daß sich die Breite einer leuchtenden Ringfläche auf der Anode in Abhängigkeit von der Spannung der Steuerelektrode ändert.
  • Die Abstinnnanzeigeelektrodeti können entweder für sich als selbständige Einheit getrennt von Steuergitter und Anode in ein Entladungsgefäß eingebaut oder mit einem Verstiirl zersystein -zusammen gebaut werden. Die gekennzeichnete Anzeigeröhre weist den Vorteil auf, daß sich das Leuchtschirmbild dauernd über die ganze Schirmfläche erstreckt und daher leichter zu beobachten und insgesamt heller und scharfkantiger ist als sektorförmige Leuchtschirmbilder. Ein weiterer Vorteil besteht in der geringen Empfindlichkeit gegen Schwankungen der Kathodentemperatur und in der Eignung; sowohl zum Gleichstrom- als auch zum Wechselstrombetrieb. Ringförmige Steuerelektroden hat man bereits innerhalb des Wehneltzvlinders von liatliodenstralilröhren zur Intensitätssteuerung des Strahlstromes verwendet; hierbei wurde jedoch eine Änderung der Form des Fluoreszenzflecks auf dem Leuchtschirm vermieden.
  • Zur Erläuterung der Erfindung wird auf die nachstehende Beschreibung von Ausführungsbeispielen und auf die Zeichnung Bezug genommen. Abb. i zeigt ein Elektronenentladungsgefäß nach der Erfindung, von welchem Teile weggelassen sind, um Einzelheiten des Aufbaues sichtbar zu machen. Die Abb. 2 und 3 sind Draufsichten, welche den Abstiminanzeigeteil der Röhre zeigen und das Leuchtbild bei verschiedenen Spannungen erkennen lassen. Die Abb. d. und 5 zeigen weitere Ausführungsformen der Abstimmanzeigeelektroden.
  • Die in Abb. i dargestellte Elektronenentladungseinrichtung oder Abstimmanzeigeröhre besteht aus einem entlüfteten Gefäß io mit (lern üblichen Ouetschfuß i i und Sockel 12. Der Quetschfuß trägt eine Kathode 13, vorzugsweise eine mittelbar geheizte @@qttipotentiallcathode und ein Gitter 1.4, welches zur Kathode konzentrisch ist und diese unischließt und vorzugsweise die gleiche Länge wie die Kathode besitzt, sowie eine das Gitter umschließende Anode 15. Dieser als Dreipolröhre dargestellte Teil der Röhre kann auch ein beliebiges anderes 1Ielirelektrodensysteni sein.
  • Die Abstimmanzeigeelektroden der Rö1ire sind am oberen Ende des Elektrodenaufbaus angeordnet. Die Kathode 13 ist noch oben verliingert und mit einer zweiten Etnissionsfliiche IC versehen, der die Steuerelektrode benachbart ist, welche ein die Kathode in der Nähe des unteren Randes der Emissionsflüche 16 umschließender Kragen oder Ring sein kann. Diese Steuerelektrode 17 ist mit einer der Haltestreben i8 der Anode 15 verbunden und wird von dieser getragen. Konzentrisch zu dein emissionsfähigen Teil 16 der Kathode und diesen umschließend ist eine Anode. oder Schirmelektrode angeordnet, welche napfförniig ausgebildet sein und nur an ihrem Bodet12o eine beim Aufprall von, Elektronen fluoreszierende Schicht 21 tragen möge. Die von der Kathode emittierten und die Anode mit ausreichender Geschwindigkeit treffenden Elektronen bringen diese Schicht ztini Leuchten. Der zylindrische Teil 22 der Anode ip hindert die Elektronen am Auftreffen auf die Glaswand des Kolbens.
  • Bei diesem Abstimmanzeiger bewegen sich die Elektronen in radialer IZiclittnig von der Kathode nach außen zu der Fluoreszenzschicht auf der Anode in einem weit gei#iffneten Bündel. Die Ausdehnung der von dein Elektronenbündel getroffenen fluoreszierenden Anodenfläche ist durch die Spannung;- an der Steuerelektrode 17 bestimmt. Te weniger negativ diese Elektrode gegen die Anode ig ist, d. h. je- positiver sie gegen die Tathode 16 ist, desto größer ist die von dein Bündel getroffene Anodenfläche und desto größer auch der leuchtende Teil der Anode. Erfindungsgemäß besitzt die Steuerelektrode 1; ein positives Potential gegen die Kathode. Dies hat den Vorteil. daß die Grenzen des Elektronenbün-(lels scharf und wohldefiniert sind, daß eine grobe Elektronendichte an den Kanten der leuchtenden Fli-iche auf der Anode erzielt werden kann und die Kanten heller sind und deutlicher hervortreten, daß ein starker Strom zur leuchtenden Anode und infolgedessen eine grolle Helligkeit bei niedrigen Anodenspannungen erzielt wird und daß die Steuerelektrode unmittelbar mit einem Verstärker gekoppelt wurden kann. I_s hat sich gezeigt, <laß eine nach der Erfindung hergestellte Röhre unempfindlich ist gegen Schwankungen der Kathodentemperatur und daß sie infolgedessen sowohl mit Wechselstrom als mit Gleichstrom bzw. -Spannung betrieben werden kann.
  • Die Röhre wird von oben her betrachtet, so daß das in den Abb-. z und 3 dargestellte Leuchtbild wahrgenommen wird. Wie die Abb. 2 und die punktierten Linien auf der linken-Seite der Abb.. i zeigen, gehen die meisten Elektronen zu der unbekleideten Fläche über, wenn die Steuerelektrode ein Potential in -der Nähe des Kathodenpotentials besitzt, und die Anode leuchtet nur an einer kleinen Fläche auf, die in Abb. 2 als schmaler Ring mit schraffierten Linien dargestellt ist. Wenn die Steuerelektrode 17 positiver wird, wird der Elektronenstrom nach unten gezogen, wie auf der rechten Seite der Abb. i gezeigt, und es leuchtet ein größerer Teil der Anodenfläche auf, bis bei einer bestimmten Spannung die ganze Oberfläche des Bodens 2o der Anode ig fluoresziert. Dies ist das Leuchtbild, das in Abb. 3 als breiter Ring dargestellt ist und welches man erhält, wenn die Schaltung, in der die Röhre verwendet wird, auf Resonanz abgestimmt ist. Der Anzeigebereich erstreckt sich vom größten Dunkelraum ohne jeden leuchtenden Ring bis zur größten Leuchtfläche, welche aus einem breiten leuchtenden Ring besteht.
  • In der in Abb. .I dargestellten abgeänderten Ausführung besteht die Anode iga aus einem topfförmigen Körper mit geneigten Seitenflächen, die an der Innenseite mit einer fluoreszierenden Schicht Zia bekleidet sind, und einem senkrechten Kragen 22a am oberen Rande, welcher nicht mit Leuchtmasse überzogen ist. Am unteren Ende des aktivierten Teiles der Kathode 16 und in geringem Abstand von der Bodenfläche 2o. des napfförmigen Körpers iga ist die ringförmige Steuerelektrode 17" angeordnet. Wenn der ringförmige Körper 17, hinreichend negativ gegen die fluoreszenzfähige Anode ist, erreichen keine von der Kathode ausgehenden Elektronen die fluoreszierende Schicht, sondern sie gehen im wesentlichen vollzählig zu dem Kragen 22" über. Wenn die Steuerelektrode 17" positiver gemacht wird, werden die Elektronen abwärts zur Steuerefe'ktrode hingezogen, so daß ein leuchtender Ring an dem überzogenen Teil der Anode iga erscheint, der am breitesten ist, wenn die Resonanzabstimmung erreicht ist. Der Resonanzzustand könnte auch dadurch angezeigt werden, daß die ganze Fluoreszenzschicht dauernd aufleuchtet und nur dunkel bleibt, wenn die Resonanzabstimmung erreicht ist. In diesem Fall müßte die negative Steuerelektrode negativer gemacht werden, wenn man sich er Resonanz nähert, so .daß kein Elektron die Fluoreszenzschicht erreicht. In Abb. 5 ist eine andere Ausführung der Erfindung dargestellt. In diesem Fall ist die Kathode 16" mit einem abgerundeten Ende versehen, welches gerade über den Boden der napfförmigen Anode 2o herausragt. Die Steuerelektrode 17 ist ähnlich der in Abb. i gezeigten Steuerelektrode, hingegen ist die Anode ig am oberen Ende durch ein Drahtnetz 23 abgedeckt, welches an den Kragen 22 des napfförmigen Körpers angeschweißt oder zwar von der Anode getragen, aber von dieser elektrisch isoliert und mit einer anderen Elektrode, beispielsweise der Kathode, verbunden werden kann, um verschiedene Steuereigenschaften zu erhalten. Die in Abb.5 dargestellte Ausführung .arbeitet in derselben Weise wie die in den Ab@b. i und 2 dargestellten Röhren.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenentladungsröhre zur optischen Spannungsanzeige, insbesondere Abstimmanzeigeröhre, mit einer Kathode, einer napfförmigen, die Kathode umgebenden Anode, die an der Innenseite mit einer fluoreszierenden Masse bekleidet ist, und einer Steuerelektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode die Gestalt eines die Kathode umgebenden Ringes besitzt und so angeordnet ist, daß sich die Breite einer leuchtenden Ringfläche auf der Anode in Abhängigkeit von der Spannung der Steuerelektrode ändert.
  2. 2. Elektro-nenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode einen ebenen, zur Kathodenachse senkrecht stehenden Boden hat und die Steuerelektrode dicht an diesem Boden angeordnet ist.
  3. 3. Elektronenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode aus einem ebenen, zur Kathodenachse senkrecht stehenden, mit Leuchtmasse bekleideten Boden und einem zylindrischen unbekleideten Kragen besteht. .I.
  4. Elektronenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode aus einem ebenen, zur Kathodenachse senkrecht stehenden Boden und einem daran anschließenden kegelstumpfförmigen, mit Leuchtmasse bekleideten Teil besteht.
  5. 5. Elektronenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode aus einer flachen Ringscheibe besteht, deren Fläche zum Boden der Anode parallel liegt.
  6. 6. Elektro:nenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode aus einem kurzen zur Kathode koaxialen Zylinder besteht.
  7. 7. Elektronenentlad ngsröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante der zylindrischen Steuerelektrode ungefähr mit dem Boden der Anode abschneidet. B. Elektronenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite der Anode durch ein Drahtnetz abgedeckt ist. g. Elektronenentladungsröhre nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtnetz von der Anode isoliert ist, insbesondere mit der Kathode verbunden ist. io. Elektronenentladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode mittelbar geheizt und an der Stirnseite abgerundet ist. i i. Schaltung zum Betrieb einer Elektronenentladungsröhre nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Potential der ringförmigen Steuerelektrode positiv gegen die Kathode ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift Nr. 2 i22 269; Zeitschrift: Philips Technische Rundschau, 1937 S.270; Buch »Die Kathodenstrahlröhre« von M. v. Ardenne, Berlin, Verlag Springer, 1933, S.35.
DER103438D 1938-10-01 1938-10-01 Elektronenentladungsroehre zur optischen Spannungsanzeige, insbesondere Abstimmanzeigeroehre Expired DE750005C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2122269A (en) * 1937-09-29 1938-06-28 Rca Corp Tuning indicator tube

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2122269A (en) * 1937-09-29 1938-06-28 Rca Corp Tuning indicator tube

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