DE75133C - Parallelschraubstock - Google Patents

Parallelschraubstock

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DE75133C
DE75133C DENDAT75133D DE75133DA DE75133C DE 75133 C DE75133 C DE 75133C DE NDAT75133 D DENDAT75133 D DE NDAT75133D DE 75133D A DE75133D A DE 75133DA DE 75133 C DE75133 C DE 75133C
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DE
Germany
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vice
jaw
spindles
sleeve
jaws
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75133D
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English (en)
Original Assignee
E. WÜNNENBERG und C. BRÜNELL JR. in Köln a. Rh
Publication of DE75133C publication Critical patent/DE75133C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/24Details, e.g. jaws of special shape, slideways
    • B25B1/2484Supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/103Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw perpendicular to the jaw faces, e.g. a differential or telescopic screw
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B25B1/2405Construction of the jaws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung ist in Fig. 1 in der Vorderansicht bei theilweise abgehobenem Vorderdeckel, in Fig. 2 in der Seitenansicht, in Fig. 3 a in einem Schnitt in der Längsrichtung der Backen nach n-v, in Fig. 4 in einem Querschnitt nach n>-x, in Fig. 5 in der Oberansicht und in Fig. 6 in Oberansicht bei abgehobenem Oberdeckel und theilweise im Schnitt nach y -■{ dargestellt. Fig. 3 b ist ein Querschnitt durch die Stütze des jederzeit abnehmbaren Schraubstockes mit Oberansicht der die Führung für die Stütze bildenden Hülse.
In Fig. ι sind Stütze und Hülse fortgelassen, also hier der Schraubstock gezeichnet in einem Falle, wo er seine Stelle niemals wechseln soll, also am Werktisch von vornherein unverrückbar befestigt ist. Diese Befestigung erfolgt mittelst der durch die Löcher α der hinten am Schraubstock angegossenen Lappen zu steckenden Schrauben. Die Schraubenlappen können natürlich bei dem jederzeit abnehmbaren Schraubstock fehlen, wie in Fig. 4 gezeichnet.
Der Hauptunterschied des neuen Schraubstockes gegenüber allen bisherigen beruht darin, dafs, statt der bisherigen einen, zwei (oder nach Bedarf drei und mehr) Spindeln zur Backenführung verwendet sind, wodurch neben der Möglichkeit, die Backen beliebig lang zu machen, eine stets gleiche Spannkraft der Backen, grofse Durchstecköffhung und genaue Parallelführung erzielt wird. Letztere ist hierdurch nicht nur für Schraubstöcke mit gefrästen oder gehobelten Führungen, sondern auch für die gewöhnlichen einfachen (Feder-) Schraubstöcke leicht zu erreichen. Der Kraftangriff erfolgt nach der neuen Construction zwischen den Spindeln, bei den einspindeligen Schraubstöcken seitlich von der Spindel, so dafs hierbei eine Neigung zum Verbiegen, Verdrehen und Kippen auftreten mufs, die bei dieser Construction vermieden ist.
Der ganze Schraubstock ist auf der Fufsplatte A, die entweder auf dem Werktisch oder auf der am Werktisch befestigten Stütze ruht, montirt und besteht aus der vorderen Backe D und der hinteren Backe E, welche nach hinten zu in eine Rieht- oder Ambosplatte erweitert ist und zugleich als Oberdeckel für die horizontal gleitenden Theile dient.
Die Vorderbacke D trägt auf der inneren Seite ihres verticalen Theiles zwei horizontale Ansätze gg in Gestalt unten offener Röhren von hufeisenförmigem Querschnitt, welche sich beim Verschieben der Backe D in vertieften Gleitbahnen h h auf der Oberseite der Fufsplatte A führen. Am vorderen Ende dieser Gleitbahnen erheben sich zwei dem Innenraum der Ansätze g g angepafste Längswülste i i, welche der Länge nach durchbohrt und mit Innengewinde versehen sind, so dafs sie als Muttern dienen für die innerhalb der Röhren gg liegenden und an deren hinterem geschlossenen Ende durch Muttern befestigten Schraubenspindeln k k. Diese sind in dem Verticalstück der Backe D drehbar gelagert und treten mit ihrem äufseren Ende vor dasselbe. Beide Schraubenspindeln kk werden durch Uebersetzung von einer Mittelwelle m aus vermittelst abnehmbarer Handkurbel n, wie gezeichnet, oder, durch einen verschiebbaren Handknebel, wie beim Schraubstock gewöhnlich, in Umdrehung versetzt und so die Verschiebung der
Backe D gegen die feste Backe E bewirkt. Die Uebersetzung von der Mittelwelle in aus auf die Schraubenspindeln k k erfolgt für gewöhnlich direct durch Eingreifen eines auf der Mittelwelle m sitzenden Zahnrades ο in Zahnräder pp, welche auf den aufsen vor das Verticalstück der Backe D vortretenden Viefkantenden der Spindeln k k sitzen. Wenn aber, wie es bei sehr grofser Entfernung der Spindeln k k von einander stets der Fall ist, in der Praxis die Zahnräder für directes Eingreifen zu grofse Dimensionen annehmen würden, so mufs der Antrieb indirect erfolgen, sei es durch weitere, zwischen die Zahnräder pop eingeschaltete Hülfszahnräder, sei es durch eine endlose Gelenkkette, oder auch durch eine quer liegende, von der Mittelwelle m aus durch Kegelradgetriebe bewegte Welle, welche an jedem Ende mit Schnecke in die dann als Schneckenräder zu gestaltenden Zahnräder ρ ρ greift. Der Triebmechanismus auf der vorderen Verticalseite der Backe D wird durch einen mit Schrauben befestigten Deckel q, der nur in der Mitte den Antriebszapfen von m durchtreten läfst, verdeckt und gegen Beschädigungen, Schmutz und Staub geschützt.
Soll ein solcher Schraubstock nicht stets am Arbeitstische befestigt bleiben, sondern nach Bedarf abgenommen, hoch und niedrig gestellt oder die Richtung des Maules zum Arbeitstisch geändert werden können, so wird auf der Unterseite der F'ufsplatte A eine cylindrische Fufsstütze B angebracht, die in einer an ihrem oberen und unteren Ende mittelst der Schrauben^ fest mit dem Werktisch verbundenen Fufshülse C steckt und sich in dieser sowohl vertical verschieben, wie auch um die Verticalachse drehen läfst. Die Stütze B erhält oben dicht unter der Fufsplatte A eine Scheibe oder Platte b, welche nach unten einen oder mehrere Vorsprünge dd (Fig. 3a) in Form von Stiftchen, Zähnchen u. dergl. trägt. Diese Vorsprünge greifen in entsprechende, im Kreise stehende Vertiefungen e e (Fig. 3 b) oder Randausschnitte eines Kragens c, der den oberen Rand der Hülse C bildet.
Wird nun der Schraubstock um die Verticalachse der Stütze gedreht, so läfst er sich in jeder Radialstellung durch Eingreifen der Vorsprünge dd in die Vertiefungen ee gegen weiteres unbeabsichtigtes Verdrehen feststellen. Dies gilt aber nur, so lange der Schraubstock in der Tischhöhe bleibt. Wird er dagegen durch Verschieben der Stütze B in der Hülse C in verticaler Richtung gehoben, so erfolgt die Feststellung sowohl der Höhe nach, wie gegen Verdrehung durch eine oder mehrere Preisschrauben Z. Es kann aber auch der Kragen c lose auf der Hülse C liegen und an dieser mittelst Schienen vertical führbar sein, so dafs er in jeder Höhenlage zur Sicherstellung des Schraubstockes gegen Drehung um die Verticalachse dient. Zur leichteren Bewegung des Schraubstockes in der Höhenrichtung kann die Stütze C auch Gewindegänge haben oder als cylindrische Zahnstange ausgebildet sein und durch entsprechendes Triebwerk bewegt werden. Hiermit wäre dann auch gleichzeitig durch Hemmung des Triebwerkes eine absolut sichere Feststellung des Schraubstockes in jeder Höhenlage erreicht.
Soll auf dem Werktisch eine andere Arbeit vorgenommen werden, wobei der Schraubstock hinderlich wäre, so kann dieser mit dem Fufs B ganz aus der Hülse C herausgehoben und entfernt werden.

Claims (2)

  1. Patent - Ansprüche:
    ι . Ein Schraubstock, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen den beiden Schraubstockbacken zwei oder mehrere Spindeln k k horizontal neben einander in beliebigem Abstand von einander angeordnet sind, derart, dafs sie an der einen Backe festsitzen, jede dagegen an oder unter der anderen Backe ihre besondere Langführung i erhält und so ein stetes Parallelbewegen auch der längsten Schraubstockbacken ermöglicht ist, wenn der Antrieb beider Spindeln durch entsprechende mechanische Uebersetzung oder andere entsprechende Antriebsmittel von einem Punkte aus gleichzeitig erfolgt.
  2. 2. In Verbindung mit dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Schraubstock eine selbstthätige, durch das Gewicht des Schraubstockes bethätigte Feststellvorrichtung, bestehend aus der an der Werkbank befestigten langen Hülse C mit der oben daran befindlichen, mit Löchern e versehenen Scheibe c und der in der Hülse verschiebbaren und drehbaren Achse B, deren oberes Ende die mit dem Schraubstock verbundene Scheibe b trägt, deren Zapfen d in die Löcher e passen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75133D Parallelschraubstock Expired - Lifetime DE75133C (de)

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